|
|
Abstimmung Filmreview-Wettbewerb
Nach einer eher enttäuschenden Teilnehmerzahl, ist die Zahl derer, die hier jetzt abstimmen, hoffentlich größer.
Edit: Hier soll über die Reviews abgestimmt werden. Nicht über die Filme an sich!!!
Hier also die 3 Filmreviews
Zitat:
Garden State

aus dem Jahr 2004, FSK ab 12
Darsteller:
Zach Braff spielt Andrew Largeman
Natalie Portman spielt Sam
Peter Sarsgaard spielt Mark
Ian Holm spielt Gideon Largeman
Zach Braff selbst, bekannt aus Scrubs, schrieb das Drehbuch und hat bei dem Film Regie geführt.
Inhalt:
Andrew Largeman ist ein junger Mann. Er reist wegen der Beerdigung seiner Mutter in seine Heimat New Jersey zurück. Da er seit Jahren kaum mehr Kontakt mit seinen Eltern hatte, herrscht eine kühle Atmosphäre zwischen ihm und seinem Vater. Dieser hat ihm nach dem Unfall der Mutter, der sie querschnittsgelähmt machte, einige Medikamente verabreicht. Er ist der Meinung, sein Sohn sei an der Lähmung der Mutter schuld.
Andrew ist also zurück in New Jersey. Um die Zeit dort zu nutzen, trifft er oft seinen früheren besten Freund Mark.
Bei einem Arztbesuch lernt er Sam kennen. Sam ist aufgrund ihrer Epilepsie in Behandlung und beginnt sofort ein Gespräch mit ihm.
Doch zwischen den beiden ist nicht alles so einfach, wie es zu sein scheint...
Mein Fazit zu dem Film:
Wow! Ich hab den Film schon ziemlich oft gesehen und bin immer wieder begeistert von ihm. Total verschiedene Chraktere treffen zusammen und dadurch entstehen lustige und auch traurig-melancholische Situationen, wie z. B. als Sam Andrew ihren Stiefbruder Titimbe (sry für eventuellen Schreibfehler) vorstellt oder Sams Mutter Andrew ein altes Schlittschuh-Video von Sam zeigt.
Wunderschöner, komisch-romantischer Liebesfilm mit Humor und Tiefgang.
Zudem ist der Soundtrack mit The Shins und The Decemberists (auch dabei: Colin Hay, Coldplay, Zero 7,...) meiner Meinung nach absolut hörenswert.
Ich gebe dem Film 10/10 Punkten.
|
Zitat:
11:14 - elevenfourteen

VÖ: 2003
FSK 16
Cast: Patrick Swayze, Hilary Swank, Ben Foster, Colin Hanks, Stark Sands, Rachael Leigh Cook, Henry Thomas, Shwan Hatosy)
Der Film erzählt aus den Perspektiven verschiedenen Personen die Minuten/Stunden um 11:14 Uhr (irgendeines Abens).
Jack (Henry Thomas) ist auf dem Weg zu einer Freundin als ihm plötzlich jemand auf die Motorhaube kracht, woraufhin er versucht die Leiche zu verstecken.
Eddie, Mark und Tim (Ben Foster, Colin Hanks & Stark Sands) fahren in einem VW Bus durch die Stadt und bewerfen hierbei Straßenschilder oder brennende Bücher auf den Bürgersteig,etc. bis es ausversehen zu einem Unfall kommt.
Duffy (Shwan Hatosy) versucht seine Arbeitskollegin Buzzy (Hilary Swank) dazu zu überreden, sich überfallen zu lassen, damit er das Geld seiner Freundin geben kann, die damit eine Abtreibung finanzieren will.
Frank (Patrick Swayze) findet einen Freund seiner Tochter Tod auf einem Friedhof und versucht in der Annahme, dass seine Tochter ihn getötet hat, die Leiche zu beseitigen.
Cheri will nach einem Unfall die Leiche eines Freundes beseitigen.
11:14 erinnert ein bisschen an Memento oder eher noch an Pulp Fiction. Mit jeder neuen Perspektive setzt sich das Puzzle, dass der Film irgendwo darstellt und man versteht das eine oder andere Ereignis besser, da sich alle Handlungen irgendwo überschneiden.
Der Film liefert den einen oder anderen Lacher (etwa, wenn man Frank beim beseitigen der Leiche verfolgen darf) und man ist die ganze Zeit darauf gespannt worauf das ganze wohl hinausläuft.
Action oder Romantik sucht man genauso vergeblich wie gruselige Szenen. Allerdings braucht der Film nichts von alledem, da die Story auch so gut genug ist.
Die Schauspieler bringen allesamt gute Leistungen. Patrick Swayze gefällt mir in seiner Rolle irgendwie besonders gut.
Fazit: Der Film bekommt von mir 10/10 Überschneidungen.
|
Zitat:
Basta. – Rotwein oder Totsein

Deutschland 2004
FSK 16
Regie: Pepe Danquart (Höllentour, Schwarzfahrer, 1994 Oskar für den besten Kurzfilm)
Darsteller: Henry Hübchen, Corinna Harfouch als Gefängnispsychaterin, Moritz Bleibtreu u.a.
Es geht, grob gesagt, um einen alternden Gangster namens Oskar (Henry Hübchen), der nach einem Gefängnisaufenthalt auf ein langes, brutales Leben in den Diensten der Mafia zurückschaut und beschließt, dieses endgültig hinter sich zu lassen. Doch trotz tatkräftiger Unterstützung seiner Geliebten und ehemaligen Gefängnispsychiaterin (Corinna Harfouch) stellt sich sein Vorhaben als äußerst schwierig dar. Seine Kollegen und selbstverständlich auch sein Boss, seines Zeichens Pate von Wien, sind nämlich alles andere als begeistert von Oskars Plänen und so sieht er sich gezwungen, auch weiterhin Aufträge auszuführen, wenn auch merklich gewaltfreier. Schließlich kommt noch erschwerend hinzu, dass Oskar quasi als Ausstiegseinstieg ein Buch über seine große Leidenschaft, das Kochen veröffentlich möchte und zwar unter dem Titel "Secrets-Meine Geheimnisse", was für seine Mafiakollegen leicht missverständlich wirkt und ihm einige Schwierigkeiten bereitet. Um die ganze Sache abzurunden, wird am Ende auch noch Oskars Geliebte entführt, ausgerechnet von seinem Erzfeind.
Dieser Film ist einfach cool. In verschiedenen Kritiken wird er als "deutsches Pulp Fiction" bezeichnet. Ich möchte das nicht unbedingt unterstreichen, aber abstreiten will ich es auch nicht. Die Charaktere sind teilweise herrlich skurril, die Handlung so einfach wie genial, es werden keine Kompromisse gemacht. Alles wirkt wohl durchdacht, vom Anfang bis zum Ende. Auch die Besetzung passt, vor Allem Moritz Bleibtreu als besonders skrupelloser Angeber-Nachwuchsgangster hat mir sehr gut gefallen. Wenn er mit einem Golfschläger die Einrichtung eines Geschäftes zertrümmert, während Henry Hübchen dessen Besitzer vom Nutzen eines "Versicherungspaketes" überzeugt, oder er einen Schriftsteller zusammenschlägt, weil der ihn angeblich beleidigt hat, kann man sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen. So brutal die Methoden der Mafia im Film sind, so genial wirken sie auch. Getoppt wird alles nur noch durch den grandiosen Showdown und den etwas überraschenden Schluss. Bemängeln kann ich tatsächlich überhaupt nichts und vergebe deshalb 10/10 blutigen Kochlöffeln an einen der besten deutschen Filme überhaupt.
|
|