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Angst (Grundlage: Idee von Schlumpfine)Schwarze Poesie Schwarzromantik, schwarze Gedanken, der Tod... Ihr dunklen Philosophen fühlt Euch hier zu Hause. |
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#1 (permalink) |
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Angst (Grundlage: Idee von Schlumpfine)
Sie ist ein schönes Mädchen von schlanker zierlicher Gestalt. Lange blonde Haare fallen glänzend über ihre Schultern. Ihr körper ist von einer weißen Haut, die wie samt ist, bedeckt. In ihrem wohlgeformten Gesicht befinden sich wunderschöne Augen, deren Farbe so blau leuchtet wie das Blau des Meeres. Doch dies war einmal. Heute sind ihre Haare dreckig und verschmiert. Matt und ungepfelgt hängen sie kreuz und quer. Vorbei der Glanz in ihren Augen, abglöst von Angst und Furcht. Die Augen weit aufgerissen mit geweiteten Pupillen blickt sie ständig hastig hin und her. Die Haut ist voll dreck und mit Schnitten und zahlreichen Schürfwunden übersäht. Ihr Gesicht ist leichenblass. Blut überall darin verschmiert. Das weiße Kleidchen, das sie immer trägt, ist fast ganz zerrissen und bedeckt ihren Körper nur noch spärlich. Geschunden sind ihre Füße vom Rennen durch die Felder und den Wald. Blasen, Schnitte, blaue Flecken erschweren das Rennen. Eiter und Blut vermischen sich mit dem Dreck des Erdbodens. Doch sie darf trotz der unglaublichen Schmerzen nicht stehen bleiben. Angetrieben von der Angst schleppt sie ihren geschundenen Körper immer weiter. Äste, Dornen und Steine schürfen ihre Haut weiter auf. Hastig blickt sie ständig umher, aber in der Dunkelheit der Nacht ist nichts zu erkennen. Immer schneller hebt und senkt sich ihre Brust um Luft in den zierlichen Leib zu saugen. In der Ferne beginnen Lichter zu erscheinen, je näher sie diesen kommt, desto mehr werden es. Bald erkennt sie, dass es eine vertraute Stadt ist. Hoffnung beginnt in ihr zu keimen und gibt ihr mehr Kraft um schneller zu rennen. Kaum kommt der Gedanke die Rettung zu schaffen, verhedert sich ihr Fuß in einer Wurzel. Ein lautes Knacken als sie stürzt. Der Schmerz schießt durch ihren Leib wie ein Feuer, dass sich ausbreitet. Sie versucht aufzustehen, wird jedoch von den Schmerzen gelähmt. Ein knirschendes Geräusch kommt näher. Voll Panik bewegt sie den Kopf und lässt ihren Blick hin und her schweifen. Immer lauter wird es, während es sich unaufhaltsam nähert. Die Zeit scheint unendlich langsam zu vergehen, als es sie erreicht. Jetzt gibt es keine Rettung mehr. Ein letzter Blick zu den Lichtern. Fast hätte sie es geschafft.
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#2 (permalink) |
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Uih. Also ich bin ziemlich baff.
Du hast ja meinen Kern behalten und es ist echt spannend, wie sich daraus eine kleine Geschichte entwickelt. Ich hatte selbst eigene und andere Vorstellungen, aber so gefällt mir das schon auch richtig gut und es ist interessant, wie andere eine Idee weiter spinnen und ausformulieren. Da möchte ich gleich wissen was genau passiert ist, warum sie sich so verändert hat und wovor sie nicht mehr flüchten konnte. Da hatte ich nämlich keine genauen Vorstellungen. ![]() Das gefällt mir richtig gut, obwohl ich eigentlich mehr Fan von Happy Ends bin. ![]() |
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#3 (permalink) |
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ich weiß, dass viele da andere Vorstellungen haben. Die Geschichte hab ich absichtlich offen gelassen. Ich hab zwar selber eine konkrete Vorstellung, aber ich finde, dass jeder sich selbst ein Bild machen sollte. Deswegen versuch ich sie so allgemein wie möglich zu halten.
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