Antischwerkraft leicht gemacht.


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Alt 05.07.2007, 21:12   #1 (permalink)
Antischwerkraft leicht gemacht.

Zitat:
Forschungszentrum Seibersdorf, 40 Kilometer südlich von Wien: Im Labor von Dr. Martin Tajmar steht eine brusthohe Holzkiste, mit Sand gefüllt. In ihrer Mitte: das Herzstück eines möglicherweise bahnbrechenden Versuches - eine tiefgekühlte Box mit einem rotierenden Supraleiter darin. [...]

In seinem Experiment kühlt [Martin Tajmar] einen Ring aus dem Metall Niob, der in etwa das Format eines bodenlosen Aschenbechers hat, mit flüssigem Helium auf minus 269 Grad Celsius ab. Dabei verliert der Ring seinen elektrischen Widerstand und wird supraleitend. Während ein Druckluftmotor hin dann in schnelle Rotation versetzt, registrieren ultraempfindliche Kraftmesser winzigste Veränderungen in der Umgebung des tiefgekühlten Kreisels.

"Der supraleitende Ring sitzt hier drinnen, in diesem Gefäß da drinnen. Der ist vergossen. Das ist der Einsatz: Unten ist das Lager, oben eben der Motor. Das kommt hier hinein. Also der Supraleiter rotiert hier. Und wenn das montiert ist, kommt eben der Einsatz mit den Accelerometern oder mit den Gyroskopen hier hinein."

Diese sensitiven Sensoren hängen an einem Metallgerüst und befinden sich inner- und oberhalb des Niob-Rings. Bei den ersten Messungen staunte Martin Tajmar nicht schlecht. Der rotierende Supraleiter erzeugt ein Kraftfeld, das die Beschleunigungsmesser und Kreiselkompasse in seiner Nähe beeinflusst. Die Kraft ist so winzig, dass sie mit High-Tech-Sensoren eben noch messbar, nicht aber mit den Gesetzen der Physik erklärbar ist.

Wohl wissend, dass das starker Tobak ist, haben die Forscher ihr von ESA und US-Luftwaffe gesponsertes Experiment über Jahre verfeinert, um alle erdenklichen Fehlerquellen auszuschließen: elektromagnetische Störfelder, Temperatureffekte und Vibrationen aller Art zum Beispiel.

"Der Messtopf, der da drinnen ist, der ist über drei Stahlstangen mit diesem Gehäuse verbunden. Das ist Stahl, verschraubt oben und unten, und der Kryostat mit dem Supraleiter ist hier in dieser 1,5-Tonnen-Sandbox drin. Also damit ist es mechanisch völlig voneinander getrennt. Also es gibt keine Möglichkeit, mechanisch, wenn der Supraleiter sich dreht, dass im Vakuum-Topf, wo die Sensoren sind, dass ich da irgendeine Art von Kraft auf das erzeugen kann."

Trotzdem zeigen Beschleunigungsfühler und Laser-Gyroskope während jeder Beschleunigung des Supraleiters einen Ausschlag, dessen Vorzeichen von der Drehrichtung abhängt. Martin Tajmars Erklärung dafür ist zwar Spekulation, aber eine theoretisch fundierte: Er hält den rotierenden Supraleiter für eine Art Gravitations-Generator, der die vierdimensionale Raumzeit in seiner Nähe mitreißt und so ein lokales Schwerefeld erzeugt - ähnlich einem rotierenden Schwimmring, der das Wasser in seiner Umgebung in Schwung bringt. Lense-Thirring-Effekt oder auch gravito-magnetisches Moment heißt dieses von Albert Einstein vorher gesagte Phänomen. Doch die von Martin Tajmar gemessenen Kräfte sind zig Trillionen Mal stärker als Einstein erlaubt - eine Diskrepanz, die vermutlich darin gründet, dass Supraleiter den Gesetzen der Quantenmechanik unterliegen und nicht denen der Relativitätstheorie.

"Wenn jemand findet, dass es für meinen Effekt eine andere Erklärung gibt, ist es mir auch recht. Ich bestehe jetzt nicht darauf, dass ich ein Gravitationsfeld erzeugt habe. Ich glaube, dass ist die wahrscheinlichste Erklärung. Wenn es was anderes ist, ist es was anderes. Auf jeden Fall: Ich glaube nicht, dass bisher noch jemand was anderes gemacht hat, bei dem ein Laser-Gyro glaubt, dass er sich dreht, obwohl der fix an der Decke montiert ist. Also das ist doch immerhin eine Kuriosität, die es wert ist, sie weiter zu untersuchen."


http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/564301/

siehe auch:

http://en.wikipedia.org/wiki/Martin_Tajmar

.....währenddessen behauptet Podkletnov in Russland, dass er, sollte er nur genügend gefördert werden, innerhalb der nächsten 10 jahre alles mit "antigravitationspulsen" - die er schon entwickelt und eingesetzt haben will - fliegen lassen kann.
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Das Benzin des Wassers wird proportional am Feuer gemacht.
Aaron T. Richter


man brauch keine jacke um ne Hopper-Mütze aufzuhaben
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Dexter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2007, 21:44   #2 (permalink)
AW: Antischwerkraft leicht gemacht.

Das gibts doch schon ewig, oder? Ich habe im TV 2 Dokus über sowas gesehen. Der Aufbau war ähnlich, nur das nicht in einem Sandkasten war, sondern alles offen stand. Der Wissenschaftler konnte damit Gegenstände leichter machen, egal was er drüber gehangen hat, es hat ca. 10% weniger gewogen. Seine Erklärung war "Antigravitation". Das Komische war das der Effekt auch im Stockwerk über dem Versuchsaufbau vorhanden war. Das wäre die Supermaschine für alle Fitnessstudios. Unter jede Waage so ein Ding und alle wiegen 10% weniger
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Gleich reiß ich dir den Sack ab!
Mr. White ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2007, 21:48   #3 (permalink)
AW: Antischwerkraft leicht gemacht.

hm also die antischwerkraftforschung ist so alt wie science fiction, und von deinem ding da hab ich auch schon gehört, soweit ich weiß ist diese publikation von herrn tajmar aber (relativ) neu, und zwar von anfang 2006. davor haben tajmar und sein team den versuch erst ein paar hundert mal wiederholt, um den versuchsaufbau zu verfeinern und fehlmessungen oder andere irrtümer auszuschließen
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Aaron T. Richter


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Dexter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2007, 11:34   #4 (permalink)
AW: Antischwerkraft leicht gemacht.

http://images.zeit.de/text/2007/21/T-Antigravitation

irgendwann demnächst kommen die ergebnisse der nachbauer.
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