Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.


Politik Inlands-, Auslands-, Europa- , Finanzpolitik etc.

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Alt 03.03.2006, 21:32   #1 (permalink)
Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Da wir ja in einem anderen Thread das Thema schonmal angeschnitten haben eröffne ich hier ein offizielles.
Ausschlag dafür gibt etwas, das ich in einem anderen Forum geschrieben habe.

____________________________________________

Sobald man arbeitslos ist, ist man nur noch eine Nummer, ein lästiges etwas, das "durchgefüttert" werden muss.

Die neue "Unter 25 Regelung" tritt am 01.04.06 in Kraft. Das heißt, bis 25 ist man noch Kind (in den Augen der Politker) und darf nicht selbst entscheiden. Eigentlich könnte man die Volljährigkeit auch gleich auf 25 legen.
Jedenfalls dürfen "Jugendliche" (ab 20 ist man ja auch noch sooo jugendlich) nicht mehr ohne das liebe Amt zu fragen bei Mama und Papa ausziehen.
Die, die jetzt schon nicht mehr daheim wohnen bleiben verschohnt, allerdings gibt es ab Juli weniger Geld (276€ statt 345€). Klar, ein alleinstehender "Jugendlicher" hat natürlich weniger Ausgaben, als ein alleinstehender - ich nenne es mal "normaler Bürger". Ab Juli heißt es also für alle Unter-25jährigen: Internet abmelden, Kerzen an, Heizung aus und Wurst vom Brot.

Manche meinen jetzt, diese Regelung ist eine gute Idee - sicher! - wenn aber sortiert und nicht pauschalisiert werden würde.
Der Staat ist verschuldet, klar, aber woher soll das Geld kommen, wenn keiner mehr konsumieren kann? Wenn keiner mehr einen Job findet, weil er kein Geld hat sich zu bewerben?

Zurück zur neuen Regelung.
Langsam kommen immer mehr neue Details zu Tage. Nicht nur die "Jugendlichen" wird es treffen.

Zitat:
Die Kürzungen betreffen nicht nur Junge, sondern auch Personen, die zu einer Bedarfsgemeinschaft zählen und über 25 Jahre alt sind. Die 40-jährige Ehefrau, die bis zum 30.06.2006 noch 90% der Regelleistungen, also 311 Euro erhält, muss ab dem 01.07.2006 nur noch mit 276 Euro vorlieb nehmen. Sie wird im Grunde genommen nicht wie eine erwachsene Person behandelt, sondern wegen ihres Geschlechts sogar benachteiligt: Nach der alten Regelung ist es so gewesen, dass sowohl der Ehemann als auch die Ehefrau 311 Euro erhielten - gemeinsam 622 Euro. Nach Auskunft von Gerd Andres, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (SPD), bekommt der Haushaltsvorstand 345 Euro und dessen Ehefrau 276 Euro.
Quelle

Somit werden die Klassenunterschiede immer größer, der Mittelstand stirbt aus. Entweder Geld oder kein Geld.

Und dann noch einen Job finden? Wer nimmt denn den Abschaum?


Hier noch eine Unterschriftenaktion:

http://www.gegen-hartz.de/53659697170be9503.php

Besonders
Zitat:
02.03.2006 - Michel.Z
Hartz IV Sorgt nur dafür,das ich unten bleibe.
sagt sehr gut aus, wie es wirklich ist.
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dynastia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2006, 08:53   #2 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Die "unter 25 Regelung":
Ich hab ja schon im andreren Thread geschrieben, dass ich grundsätzlich dafür bin. Denn das Ziel der Regelung ist meiner Meinung nach nicht die Jugendlichen zu zwingen wieder bei den Eltern einzuziehen, sondern den Druck auf sie zu erhöhen, sich einen Job zu suchen.
Schließlich gibt es 3 Arbeitsmärkte auf die man ohne Kentnisse fremder Sprachen, sich einen Job suchen kann: Deutschland, Österreich und Schweiz. Und ich denke, man kann es von einem Jugendlichen unter 25 verlangen, dass er auch einen Job annimmt, der 500km von seinem ehemaligen Wohnort wegliegt. Und es gibt wohl keinen (körperlich und geistig eingeschränkte ausgenommen), der glaubhaft versichern kann, er finde dort keinen Job. (-> Finanzierungsproblem s. unten)
Das ist die Allgemeinheit. Das Problem ist, dass es natürlich auch Ausnahmen gibt, die berücksichtigt werden müssen, z.B. wenn man für jemanden Pflegeverantwortlich ist.

Grundlegend sehe ich bei HartzIV zwei Probleme:
(1) Dieser elende Zwiespalt: Die Leute, die sich mit ihrem Schicksal abgefunden haben und im Grunde das Geld dazu ausnutzen, die können gut davon leben. Die, die wirklich bemüht sind aus ihrem Leben noch etwas zu machen, einen Job zu finden etc. für die reicht das Geld vorne und hinten nicht. Dafür müsste man wahrscheinlich das leistungsbezogene fördern (die Kosten die z.B. bei Bewerbungen so anfallen) noch weiter fördert.
(2) Es wird viel zu viel Geld in das Arbeitsamt gesteckt. Durch bessere Betreung der Arbeitslosen schafft man keine Jobs. Man sollte das Geld lieber in die Mittelstandsförderung investieren. Das wichtigste für das Arbeitsamt ist ein ordentliches Netzwerk damit jeder weiß wo auch in anderen Regionen noch Jobs gesucht werden.

Zitat:
Somit werden die Klassenunterschiede immer größer, der Mittelstand stirbt aus. Entweder Geld oder kein Geld.

Und dann noch einen Job finden? Wer nimmt denn den Abschaum?
Zum einen ist das schon sehr zynisch, die HartzIV Emfänger als Mittelstand zu bezeichen. Zum anderen ist mir nicht klar, was das HartzIV Einkommen mit deinen Chancen zu tun hat einen Job zu finden. Es ist ja nicht so, dass du jetzt nicht mehr duschen kannst und nur noch kaputte Kleidung tragen musst. Das einzige Problem was ich sehe sind (siehe oben) die Kosten die bei Bewerbungen auftreten...

Und die nächste Frage, wie willst du es anders machen?
Cold Blood ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2006, 10:16   #3 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Ich habe Hartz IV nicht als Mittelstand bezeichnet. Es ist die untere Klasse. Ich meinte damit, bald gibt es nur noch arm und reich.

Zu der Möglichkeit sich woanders einen Job zu suchen: Ist in Deutschland der Familiensinn völlig verschwunden? Warum soll ich nach Österreich oder sonstwo hin, von wo aus ich meine Familie und Freunde nie sehe? Das Argument "jung" zählt garnicht! Nur weil ein Mensch jung ist, heißt es nicht, dass er ungebunden ist. Ich bin wegen meiner Mutter von Hagen nach Hamburg gezogen, viele finden das sicher seltsam, wer hat denn schon einen so tollen Bezug zu seiner Mutter, dass er/sie froh ist in ihrer Nähe zu sein? Aber egal, ich weiche zu sehr ab.

Sicher wird zu zuviel Geld ins Amt gesteckt, es wäre aber nicht zuviel, wenn die Sachbearbeiter kompetent wären. Allein wenn man schon hört, dass die Stellen, die da ausgeschrieben sind, oft schon seit Wochen besetzt sind

Cold Blood, lass mich raten, du bist nicht arbeitslos, warst es auch noch nie? Studierst du?
Es sind meist die Leute, die genug haben, die sich drüber beschweren, dass die Arbeitslosen zuviel bekommen.
(Ich will dich nicht persönlich angreifen, bitte nicht falsch verstehen!)
Wenn ihr in unserer Situation wärt, wärt ihr auch froh über jeden Cent, egal wo er her kommt.
Wie ist das mit der tollen neuen Regelung? 276€ im Monat. Noch bekomme ich 366€ ALGI, hatte (für den Fall, dass ich dann noch immer arbeitslos bin) damit gerechnet ab Juli 345€ zu bekommen, ist schon ein Unterschied. Ich habe momentan ca. 50 - 60€ im Monat für Lebensmittel/WC-Bedarf/Kleidung UND Bewerbungen. Ab Juli dann nur noch 276 insgesamt. Super! Nicht nur das Essen muss man einstellen, nein, auch das Bewerben. Und weil man sich dann kein Internet mehr leisten kann gehen auch keine Onlinebewerbungen mehr.
Ich wohne nicht zuhause, seit 2002. Meine Mutter bekommt selbst Hartz 4, ist krank, zu ihr kann ich nicht. Aber ich werde dann gezwungen meine Existenz bis auf das mindeste runterzuschrauben.
Ich will hier, weiß Gott, kein Mitleid erregen, das brauch ich nicht. Ich will nur mal verdeutlichen, wie es mir geht - und ich bin da nicht die einzige.
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dynastia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2006, 11:11   #4 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Cold Blood, lass mich raten, du bist nicht arbeitslos, warst es auch noch nie? Studierst du?
Es sind meist die Leute, die genug haben, die sich drüber beschweren, dass die Arbeitslosen zuviel bekommen.
(1) Wo habe ich gesagt, dass die Arbeitslosen zuviel kriegen?
Im Gegenteil:
Zitat:
Zitat von ich selbst
Die, die wirklich bemüht sind aus ihrem Leben noch etwas zu machen, einen Job zu finden etc. für die reicht das Geld vorne und hinten nicht.
Des Weiteren habe ich ja unten sogar noch ausdrücklich geschrieben, dass genau die Kosten von Bewerbungsgesprächen u.ä. extra bezuschusst werden sollen, eben damit die bevorteilt werden, die sich wirklich einen Job suchen.

(2) Nein, ich bin (noch) nicht arbeitslos. Student und selbst ich komme mit 250€ (200€ Wohnung + 50€ Essen) gerade so über die Runden, deshalb würde ich auch nie sagen, dass die Arbeitslosen zuviel Geld kriegen.
Aber ich weiß dennoch wovon ich rede. Ich komme aus einer der ärmsten Regionen Deutschlands (40% arbeitslos). Egal wo ich hingehe, ob ich aus dem Fenster schaue, Freunde besuche etc. Überall treffe ich Leute die an bzw. unter der Armutsgrenze leben. Ich weiß daher, dass das Geld vorne und hinten nicht reicht, besonders nicht bei Familien.,

Zitat:
Zu der Möglichkeit sich woanders einen Job zu suchen: Ist in Deutschland der Familiensinn völlig verschwunden? Warum soll ich nach Österreich oder sonstwo hin, von wo aus ich meine Familie und Freunde nie sehe? Das Argument "jung" zählt garnicht! Nur weil ein Mensch jung ist, heißt es nicht, dass er ungebunden ist.
Tut mir leid, aber das Argument kann man sich nicht anbringen. Ich weiß nicht ob du dich um deine Mutter kümmern musst, wenn ja dann bist du davon ausgenommen, aber im Allgemeinen gilt: Wer arbeiten will, der soll dort suchen, wo die Arbeitsplätze sind. Zu sagen "hier sind meine Freunde, hier kann ich nicht weg" ist ziemlich dreist.
Cold Blood ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2006, 11:32   #5 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von Cold Blood


Tut mir leid, aber das Argument kann man sich nicht anbringen. Ich weiß nicht ob du dich um deine Mutter kümmern musst, wenn ja dann bist du davon ausgenommen, aber im Allgemeinen gilt: Wer arbeiten will, der soll dort suchen, wo die Arbeitsplätze sind. Zu sagen "hier sind meine Freunde, hier kann ich nicht weg" ist ziemlich dreist.
Warum ist das dreist?
a) Mein Freund zieht hierher, wir wollen heiraten, eine Familie - soll ich das aufgeben, um mich zig km weit weg zu bewerben?
b) Ich habe ausser meiner Mutter keine Familie mehr, niemanden! 3 Jahre war ich wegen meiner Ausbildung sehr weit weg von ihr, es hat gereicht.
Vielleicht kannst du es nicht nachvollziehen, dann gehörst du scheinbar zu den Leuten, die erst aufs Geld gucken, dann auf die Familie (ist keine Unterstellung, du kommst nur gerade so rüber)
Was in aller Welt bringt es, wenn man irgendwo einen Job hat, aber totunglücklich ist, weil man alleine ist? Nicht nur die Seele leidet drunter, sondern auch die Arbeit.
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dynastia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2006, 11:55   #6 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von dynastia
Warum ist das dreist?
a) Mein Freund zieht hierher, wir wollen heiraten, eine Familie - soll ich das aufgeben, um mich zig km weit weg zu bewerben?
b) Ich habe ausser meiner Mutter keine Familie mehr, niemanden! 3 Jahre war ich wegen meiner Ausbildung sehr weit weg von ihr, es hat gereicht.
Vielleicht kannst du es nicht nachvollziehen, dann gehörst du scheinbar zu den Leuten, die erst aufs Geld gucken, dann auf die Familie (ist keine Unterstellung, du kommst nur gerade so rüber)
Was in aller Welt bringt es, wenn man irgendwo einen Job hat, aber totunglücklich ist, weil man alleine ist? Nicht nur die Seele leidet drunter, sondern auch die Arbeit.
Jetzt dreh ich den Spieß mal um: Du kannst froh sein, dass du solche Überlegungen überhaupt machen kannst. Ich kenn solche Denkweisen (außer aus dem Fernsehen) gar nicht. Für mich ist es einfach normal, dass Menschen jeden morgen um 4 zur Arbeit fahren um um 9 da zu sein. Für mich ist es normal, dass Väter ihre neugeborenen Kinder nur noch an Wochenenden sehen, weil sie unter der Woche 600km weg arbeiten. Für mich ist es normal, dass selbst die engsten Freundschaften und Beziehungen auf eine harte Probe gestellt werden, da jeder froh ist erstmal irgendwo in Deutschland einen Arbeitsplatz findet. Natürlich ist das nicht schön, dass ist sogar echt beschissen, aber das ist nunmal Alltag, das ist Realität.
Und ja, dann wirkt es dreist auf mich, wenn du dich hier hinstellst und sagst: "Ne, da leb ich lieber von Hartz IV als dass ich mir das antue."
Cold Blood ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2006, 12:10   #7 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

@6

man sollte seine eigenen opfer nicht zum argument gegen andere machen
__________________
Das Benzin des Wassers wird proportional am Feuer gemacht.
Aaron T. Richter


man brauch keine jacke um ne Hopper-Mütze aufzuhaben
asiatisches Sprichwort
vergeben
Dexter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2006, 12:33   #8 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von Cold Blood
Jetzt dreh ich den Spieß mal um: Du kannst froh sein, dass du solche Überlegungen überhaupt machen kannst. Ich kenn solche Denkweisen (außer aus dem Fernsehen) gar nicht. Für mich ist es einfach normal, dass Menschen jeden morgen um 4 zur Arbeit fahren um um 9 da zu sein. Für mich ist es normal, dass Väter ihre neugeborenen Kinder nur noch an Wochenenden sehen, weil sie unter der Woche 600km weg arbeiten. Für mich ist es normal, dass selbst die engsten Freundschaften und Beziehungen auf eine harte Probe gestellt werden, da jeder froh ist erstmal irgendwo in Deutschland einen Arbeitsplatz findet. Natürlich ist das nicht schön, dass ist sogar echt beschissen, aber das ist nunmal Alltag, das ist Realität.
Und ja, dann wirkt es dreist auf mich, wenn du dich hier hinstellst und sagst: "Ne, da leb ich lieber von Hartz IV als dass ich mir das antue."

...aus dir soll mal einer schlau werden.In einem anderen Thema hast du noch erzählt das der Staat den Rahmen für Wirtschaft schaffen muß.Warum tut er das nicht?Und wenn doch mal zufällig,dann soll er das doch da machen,wo Menschen leben. Willst du dein Leben lang hinter der Arbeit her ziehen?
By the way...-wer bestimmt denn das man als HartzIVer ein Nomadenleben in kauf nehmen muß,um bei immer schlechter werdenden Bedingungen, bei sinkenden Löhnen und immer neuen Kürzungen arbeiten zu dürfen? Du...und wer?
Und bald ziehen wir dann alle nach Polen...für den Umzug gibt´s dann auch noch extra mehr Geld.Kriegt AEG schließlich auch für seinen Umzug..ups..
oder gibt´s das nur für reiche Konzerne...
Sag mal cooldie,dir scheint es ja hier super zu gefallen???!
Wie war das in deiner Kindheit?Waren deine Eltern etwa immer "Held der Arbeit"?
So viel Aufopferung für Staat und Familie ist ja kaum auszuhalten.Immer schön geformt bleiben..
ArminMeiwesTorsogeil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2006, 13:40   #9 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Wie war das in deiner Kindheit?Waren deine Eltern etwa immer "Held der Arbeit"?
So viel Aufopferung für Staat und Familie ist ja kaum auszuhalten.Immer schön geformt bleiben..
Ja genau. Ich bin sowas von Staatstreu, dass glaubst du gar nicht. Deshalb hab ich ja auch in dem anderen Thema unsere Politiker als inkompetent bezeichnet, habe unser Steuersystem als fehlerbehaftet dargestellt, das Sozialsystem als K.O etc. So staatstreu bin ich.

Zitat:
In einem anderen Thema hast du noch erzählt das der Staat den Rahmen für Wirtschaft schaffen muß.Warum tut er das nicht?Und wenn doch mal zufällig,dann soll er das doch da machen,wo Menschen leben. Willst du dein Leben lang hinter der Arbeit her ziehen?
By the way...-wer bestimmt denn das man als HartzIVer ein Nomadenleben in kauf nehmen muß,um bei immer schlechter werdenden Bedingungen, bei sinkenden Löhnen und immer neuen Kürzungen arbeiten zu dürfen? Du...und wer?
Hab ich irgendwo geschrieben, dass ich unser jetzigen System mit HartzIV und so besonders toll finde? Nein, sogar das Gegenteil (siehe oben). Und was bedeutet das auf meine Einstellung? Soll ich mich jetzt hinstellen und sagen "der Staat baut Scheiße, jetzt mach ich erstmal nichts bis er seinen Aufgaben besser nachkommt"???

Zitat:
Und bald ziehen wir dann alle nach Polen...
Du wärst überrascht wieviele Jobs - auch für schlecht Qualifizierte - es in Polen gibt, die über dem deutschen Hartz-IV Einkommen liegen, aber das nur am Rande...

Zitat:
man sollte seine eigenen opfer nicht zum argument gegen andere machen
Sie hat angefangen. :p
Ernsthaft: Ich wollte ja nur ausdrücken, dass das was sie sich weigert zu tun für viele Tausende die tägliche Realität ist und ih nicht einsehe was diese Menschen von ihr unterscheiden... Das dieses Beispiel aus meinem persönlichen Erfahrungen stammt war mehr Zufall, eben weil es daher stammt.
Cold Blood ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2006, 13:55   #10 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von Cold Blood
Ja genau. Ich bin sowas von Staatstreu, dass glaubst du gar nicht. Deshalb hab ich ja auch in dem anderen Thema unsere Politiker als inkompetent bezeichnet, habe unser Steuersystem als fehlerbehaftet dargestellt, das Sozialsystem als K.O etc. So staatstreu bin ich.
Das ist dein Recht und Deine Pflicht als Demokrat.Du rebellierst also nicht,du funktionierst astrein.

Zitat:
Hab ich irgendwo geschrieben, dass ich unser jetzigen System mit HartzIV und so besonders toll finde? Nein, sogar das Gegenteil (siehe oben). Und was bedeutet das auf meine Einstellung? Soll ich mich jetzt hinstellen und sagen "der Staat baut Scheiße, jetzt mach ich erstmal nichts bis er seinen Aufgaben besser nachkommt"???
Nö,habe ich das behauptet?


Zitat:
Du wärst überrascht wieviele Jobs - auch für schlecht Qualifizierte - es in Polen gibt, die über dem deutschen Hartz-IV Einkommen liegen, aber das nur am Rande...
Nö,bin ich nicht,war schon ein-zweimal da.Du redest von Arbeitsplätzen für Polen? Oder auch für Deutsche,vielleicht sogar noch die jetzigen Arbeiter?
Natürlich dann für polnischen Tarif (zwei-drittel).
ArminMeiwesTorsogeil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2006, 16:15   #11 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von Cold Blood
Du kannst froh sein, dass du solche Überlegungen überhaupt machen kannst. Ich kenn solche Denkweisen (außer aus dem Fernsehen) gar nicht.
Dann tust du mir leid, wenn du solche Werte nicht kennst.

Zitat:
Zitat von Cold Blood
Und ja, dann wirkt es dreist auf mich, wenn du dich hier hinstellst und sagst: "Ne, da leb ich lieber von Hartz IV als dass ich mir das antue."
Das habe ich nie gesagt. Für mich wäre das nicht "es mir antun", sondern meine Beziehung riskieren, meine Familie vernachlässigen.
Mal ganz abgesehen davon: ich habe nichtmal die Möglichkeit mich weiter weg zu bewerben, ich habe keinen Führerschein.
Ausserdem bin ich nicht aufs große Geld aus. Wenn mein Freund hierherzieht bleiben wir trotzdem in der 43qm-Wohnung. Wenn irgendwann das erste Kind kommt, bleiben wir in in der Wohnung. Die nächsten 10 Jahre sind in 2 Zimmern geplant. Ich will einfach einen Job, beidem ich meinen Lebensunterhalt verdiene und meine Kosten decke. Ich brauch nicht irgendwo hin um massig Kohle zu verdienen und mir dann irgendwann ein Eigenheim zu leisten oder n großes Auto zu fahren. Und genau solche Leute wird es, wenn es so weitergeht, irgendwann nicht mehr geben. Es wird nur noch die Armen und die Reichen geben.
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dynastia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2006, 14:58   #12 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von Cold Blood
Für mich ist es einfach normal, dass Menschen jeden morgen um 4 zur Arbeit fahren um um 9 da zu sein. Für mich ist es normal, dass Väter ihre neugeborenen Kinder nur noch an Wochenenden sehen, weil sie unter der Woche 600km weg arbeiten. Für mich ist es normal, dass selbst die engsten Freundschaften und Beziehungen auf eine harte Probe gestellt werden, da jeder froh ist erstmal irgendwo in Deutschland einen Arbeitsplatz findet. Natürlich ist das nicht schön, dass ist sogar echt beschissen, aber das ist nunmal Alltag, das ist Realität.
Ja, das ist leider für viele Ostdeutsche zur bitteren Realität geworden. Um so unverständlicher für mich, da Du diese Umstände ja kennst, das Du daß von anderen auch verlangst.

Zitat:
Schließlich gibt es 3 Arbeitsmärkte auf die man ohne Kentnisse fremder Sprachen, sich einen Job suchen kann: Deutschland, Österreich und Schweiz. Und ich denke, man kann es von einem Jugendlichen unter 25 verlangen, dass er auch einen Job annimmt, der 500km von seinem ehemaligen Wohnort wegliegt.
Man kann es von den Jugendlichen verlangen?
Ich werde es gewiss nicht verlangen, was ich aber verlangen kann ist, daß Arbeitgeber und Unternehmer in Deutschland wieder genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.
Der Neffe meines Kollegen mußte in seinem 2.Lehrjahr die Ausbildung abbrechen, da seine Lehrfirma leider Pleite war. Nun sucht dieser junge Mensch eine Firma, welche ihn als Lehrling seines Fach´s weiter ausbildet.
Keine der Firmen, auch nicht die über die Handwerkskammer vermittelten, wollte seine Lehrzeit anrechnen (nicht mal nur das erste Lehrjahr!).
Nur einzelne boten ihm eine Neueinstellung an.

Zitat:
Es wird viel zu viel Geld in das Arbeitsamt gesteckt. Durch bessere Betreung der Arbeitslosen schafft man keine Jobs. Das wichtigste für das Arbeitsamt ist ein ordentliches Netzwerk damit jeder weiß wo auch in anderen Regionen noch Jobs gesucht werden.
Ok, ich stimme Dir zu in dem Punkt "bessere Betreuung schaft nicht automatisch auch Arbeitplätze". Aber... (mußte ja so kommen... )
Die Arbeitgeber wollen qualifizierte Arbeitskräfte.
Selbst qualifizieren sie aber nur wenig und wenn ja nur ihre Angestellten.
Wenn also ein Arbeitloser sich schon neu orientieren will, weil er in seinem Fach einfach nichts findet und nicht weiter als "Sozialschmarotzer" gelten möchte, wer gibt ihm/ihr denn die Möglichkeit dazu?
Deiner Aussage nach könnten die Arbeitsagenturen Qualifizierungsmaßnahmen
dann ja einstellen. Was geschieht dann aber mit den Arbeitlosen?
Mein Vorschlag dazu lautet:
Die Arbeitgeber wollen Fachkräfte, suchen also nach ihnen?
Dann können sie ja Hand in Hand mit den örtlichen Arbeitsagenturen zusammen arbeiten und sich an den Qualifizierungsmaßnahmen beteiligen.
Finanziell versteht sich, denn sie haben ja auch selbst etwas davon.
Bisher tragen sie die Kosten für diese Maßnahmen ja nicht, sondern das arbeitende Volk.
__________________
»Einschlafen, fühl ich, will das Ding, die Seele,
Und näher kommt die rätselhafte Nacht!«
von Theodor Storm(1817-1888) aus "Ein Sterbender"
Ummon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2006, 02:21   #13 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von Ummon
Selbst qualifizieren sie aber nur wenig und wenn ja nur ihre Angestellten.
Wenn also ein Arbeitloser sich schon neu orientieren will, weil er in seinem Fach einfach nichts findet und nicht weiter als "Sozialschmarotzer" gelten möchte, wer gibt ihm/ihr denn die Möglichkeit dazu?
Deiner Aussage nach könnten die Arbeitsagenturen Qualifizierungsmaßnahmen
dann ja einstellen. .

Obwohl ich die Einstellung von dem Kaltblüter ziemlich finde,muß ich hier mal was anmerken.Das viele Jugendliche ohne Ausblidung sind,ist nicht unbedingt Schuld der Wirtschaft.
Es hat sich heraus gestellt,das die Jugendlichen völlig unflexibel sind.Da gibt es Leute (ja,Plural) ,die nicht einmal Fahrtwege von 60Km in kauf nehmen wollen,mit der Begründung:"Ich will meine Heimat nicht verlassen."

Zweitens hat sich herausgestellt das die Jugendlichen zu einem nicht geringen Teil auf einem Bildungsniveau stehen das es Unternehmern beim Vorstellungsgespräch das kalte Grausen über den Rücken jagt (wenn man überhaupt der Einladung zum Vorstellungsgespräch folgt).
Wohlgemerkt,das sind keine Ausnahmefälle.Das ist die bittere Realität.
ArminMeiwesTorsogeil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2006, 03:15   #14 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von ArminMeiwesTorsogeil
Zweitens hat sich herausgestellt das die Jugendlichen zu einem nicht geringen Teil auf einem Bildungsniveau stehen das es Unternehmern beim Vorstellungsgespräch das kalte Grausen über den Rücken jagt
...was imho daran liegt, dass man in den Schulen einfach derart mit Fachwissen zugepflastert wird, sodaß viel zu wenig Allgemeinwissen gelehrt wird, auf welches aufgebaut werden kann.
In dem Ausmaß, in welchem wir diese Probleme hierzulande haben, kann man mit Sicherheit nicht die Schuld bei den Jugendlichen suchen, welche sich der Arbeitsmarktsituation bewusst sind.
ueberulmen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2006, 03:52   #15 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von ueberulmen
...was imho daran liegt, dass man in den Schulen einfach derart mit Fachwissen zugepflastert wird, sodaß viel zu wenig Allgemeinwissen gelehrt wird, auf welches aufgebaut werden kann.
In dem Ausmaß, in welchem wir diese Probleme hierzulande haben, kann man mit Sicherheit nicht die Schuld bei den Jugendlichen suchen, welche sich der Arbeitsmarktsituation bewusst sind.
Habe ich irgendjemanden beschuldigt? Übersehe ich da etwa was?
Ich habe lediglich Fakten,Fakten,Fakten angeführt.
Bin kein Antropologe,der hier Ursachenforschung betreibt.Sehe nur das in den Reihen der Judendlichen Leute zu finden sind,die den Eindruck eines Lobotomierten machen (wenn sie dann mal gerade in dem Augenblick einen wachen Moment erwischt haben).
ArminMeiwesTorsogeil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2006, 10:13   #16 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von ArminMeiwesTorsogeil
Ich habe lediglich Fakten,Fakten,Fakten angeführt.
Hörte sich für mich aber doch stark nach Verallgemeinerung an.
Beispiel:
Zitat:
Es hat sich heraus gestellt,das die Jugendlichen völlig unflexibel sind.Da gibt es Leute (ja,Plural) ,die nicht einmal Fahrtwege von 60Km in kauf nehmen wollen,mit der Begründung:"Ich will meine Heimat nicht verlassen."
Es gibt wohl einzelne Jugendliche die so denken und argumentieren.

Zitat:
Zweitens hat sich herausgestellt das die Jugendlichen zu einem nicht geringen Teil auf einem Bildungsniveau stehen das es Unternehmern beim Vorstellungsgespräch das kalte Grausen über den Rücken jagt (wenn man überhaupt der Einladung zum Vorstellungsgespräch folgt).
Wohlgemerkt,das sind keine Ausnahmefälle.Das ist die bittere Realität.
Quelle?
Viele Arbeitgeber lassen in gewissen Berufssparten nur bestimmte qualifizierte junge Menschen zu einem Einstellungstest zu.
Wo man vor etwa 10 Jahren mit einem Haupt- oder Realschulabschluß noch gute Chancen bei Bewerbungen hatte, wird man heute erst ab der "mittleren Reife" zum Einstellungstest geladen.
Die Ansprüche der Arbeitgeber scheinen überproportional gestiegen zu sein.
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Ummon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2006, 11:58   #17 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von Ummon
Quelle?
Viele Arbeitgeber lassen in gewissen Berufssparten nur bestimmte qualifizierte junge Menschen zu einem Einstellungstest zu.
Wo man vor etwa 10 Jahren mit einem Haupt- oder Realschulabschluß noch gute Chancen bei Bewerbungen hatte, wird man heute erst ab der "mittleren Reife" zum Einstellungstest geladen.
Die Ansprüche der Arbeitgeber scheinen überproportional gestiegen zu sein.
Wenn die Pisa-Studie nicht reicht,dann unterhalt dich doch mal mit einigen Jugendlichen!!!
Bin selbst dabei gewesen als Teenies gefragt wurden."Welche Farbe hat Strom?"
-Antwort:äh-also-äh...in der Steckdose ....-schwarz
-Antwort:gelb
-Antwort:blau oder braun...-sieht man doch am Kabel...

Kannst Teenies gerne auch mal nach dem Namen unseres Bundespräsidenten,oder des Verteidigungsministers fragen....schau dich einfach mal um...
ArminMeiwesTorsogeil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2006, 14:03   #18 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von ArminMeiwesTorsogeil
Bin selbst dabei gewesen als Teenies gefragt wurden."Welche Farbe hat Strom?"
-Antwort:äh-also-äh...in der Steckdose ....-schwarz
-Antwort:gelb
-Antwort:blau oder braun...-sieht man doch am Kabel...
Wenn solch eine Frage Relevanz in einem Einstellungstest haben sollte, dann müssten die Arbeitgeber selber ihren Hut nehmen.
Ja welche Farbe hat denn nun Strom?
Und soll diese Frage etwa maßgebend sein, um heutige Jugendliche als Azubi´s zulassen zu können oder nicht?
Der Bildungsstand der Jugendlichen mag durchschnittlich niedriger ausfallen als noch vor vielleicht zehn Jahren, aber im Gegenzug sind die Einstellungkriterien gestiegen.
Den Grund dafür ausschließlich bei der heutigen Jugend zu suchen halte ich für anmaßend.
Selbst wenn dies nicht Deine Absicht war, scheinst Du genau in diese Kerbe zu schlagen.
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Ummon ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 13.03.2006, 17:17   #19 (permalink)
AW: Arbeitslosenpolitik/Hartz IV/U25 etc.

Zitat:
Zitat von Ummon
Wenn solch eine Frage Relevanz in einem Einstellungstest haben sollte, dann müssten die Arbeitgeber selber ihren Hut nehmen.
Ja welche Farbe hat denn nun Strom?
Und soll diese Frage etwa maßgebend sein, um heutige Jugendliche als Azubi´s zulassen zu können oder nicht?
Der Bildungsstand der Jugendlichen mag durchschnittlich niedriger ausfallen als noch vor vielleicht zehn Jahren, aber im Gegenzug sind die Einstellungkriterien gestiegen.
Den Grund dafür ausschließlich bei der heutigen Jugend zu suchen halte ich für anmaßend.
Selbst wenn dies nicht Deine Absicht war, scheinst Du genau in diese Kerbe zu schlagen.
Also in dem Punkt,das die jungen Leute keine Schuld an dem tragen,was ihnen gelehrt wird,gebe ich dir ja Recht.
Ebenso in dem Punkt,das sich die Ansprüche der Arbeitgeber/Ausbilder langsam ins fantastische steigern.
Aber das bedeutet doch nur,das man umsomehr darum kämpfen muß,nicht auf der Strecke zu bleiben.Vielleicht liegt es ja daran,das man den jung.Leuten die Ernsthaftigkeit des Problems nicht deutlich genug macht.
Wollte auch nicht sagen das unsere Teenies alles Versager sind.Aber jeder Verbesserungsversuch,jede Änderung wird in dieser Scheiß-Gesellschaft sofort im Keim erstickt.
Habe mich wiedermal dumm ausgedrückt ,aber die Tatsache bleibt.
Unsere Teenies,als Produkt unserer Erziehungs-und Bildungspolitik geben in der Mehrheit ein trauriges Bild ab.
ArminMeiwesTorsogeil ist offline   Mit Zitat antworten
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