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bessere merkfähigkeit mit musikSmalltalk Off-Topic, Chat & Spam, Gratulationen, Vorstellungen |
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#1 (permalink) |
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bessere merkfähigkeit mit musik
hey hey hey....
also...,ich weiss ja nich, wies bei euch aussieht aber bei mir ist es so, dass ich mir liedtexte relativ schnell merken kann....bei "primitiven" texten, wie zum beispiel in irgendwelchen popsongs, kann ich quasi schon nach dem zweiten mal hören mitsingen,....bei komplizierteren texten, in denen ich auch ein paar wörter garnicht kenne (zu mindest deren übersetzung), ...die mich aber interessieren,... lese ich beim mithören dann den text dazu und kann den song nach...sagen wir mal...5-15 mal hören auswendig... denk ich jetzt dran wie ich da saß und versucht hab, irgendwas für die schule lernen,...seis auch drum obs mich interessiert oder nicht,....war das immer eine verflucht schwere arbeit...und die hälfte war dann am nächsten tag doch wieder weg... auch dinge, die man mal so aufschnappt und sich merken will, kann ich oft nur so halb oder so ähnlich wieder geben... meine frage an euch... gehts euch auch so?? und was meint ihr woran das liegt? stellt das hirn besondere verbindungen zwischen melodie und text her, so dass es besser "haften bleibt"? würde mich echt interessieren... ![]()
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#2 (permalink) |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
ich meine dass
a) verbindungen mit irgendwas (bilder, geschichten, melodien, farben, gerüchen) automatisch in besserem speichern resultieren und dass b) der weitaus größere effekt das "laut aussprechen" ist ... wenn ich mir sachen wirklich merken will sag ich die mir oft n paar mal selber vor klappt hervorragend bei nummern, fremdwörtern, phrasen etc eigentlich ein alter hut - sollte man denken - aber (für mich) klappt das hervorragend!vielleicht singst du das mit was du schon verstehst, und merkst dir das deshalb besser? ps was ich noch vergessen habe...zu speichernde sachen mit emotionen verknüpfen ist generell eine gute idee...und da hast dus ja schon: musik~emotion ... klare sache ![]()
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Das Benzin des Wassers wird proportional am Feuer gemacht. Aaron T. Richter man brauch keine jacke um ne Hopper-Mütze aufzuhaben asiatisches Sprichwort vergeben
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#3 (permalink) | ||
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Zitat:
ob da das unterbewusstsein eine rolle spielt was rein darf und was nicht? so verbindungsmäßig... hmm...is schwer auszudrücken was ich meine... und geh ich jetzt auf dein ps ein...natürlich hab ich auch mit der prüfung eine emotion verbunden...zum beispiel die angst zu versagen....also....klappts nur bei positiver verbindung??? oder aber auch irgendwelche popsongs die mich einfach nur nerven und die ich scheisse finde....die kann ich ja auch auswendig...auch wenn ich garnich will ![]() Zitat:
das laute vor sich hin sprechen wird aber eben auch umso schwerer je mehr da ist das gemerkt werden will....wenn du verstehst ![]() naja...ich weiss auch nich... vielleicht habt ihr ja von irgendwelchen studien bezüglich der merkfähigkeit etc. gehört... hmm hmm hmmmm...
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#4 (permalink) | ||||
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Zitat:
wenn man sich dann möglichst viele details der situation ins gedächtnis ruft, solls mit der wiederhervorholung irgendwann klappen...irgendwann ![]() Zitat:
und ich würde schon sagen, dass positive emotionen das merken befördern man merkt sich sachen die einem spaß machen praktisch automatisch versagensangst blockiert da schon mal recht gerne, weil einfach zuviel gehirnleistung dafür verbraucht wird oder so.Zitat:
![]() Zitat:
vor allem sollte man aber wissen, dass der übertrag ins langzeitgedächtnis vor allem im schlaf erfolgt! (in welcher phase hab ich vergessen ) also vor einer klausur durchpauken und nach 2 std unruhigem schlaf morgens schnell noch was lernen und dann ab in die klausur ist in etwa so effektiv wie mit bleischuhen ballettanzen.
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Das Benzin des Wassers wird proportional am Feuer gemacht. Aaron T. Richter man brauch keine jacke um ne Hopper-Mütze aufzuhaben asiatisches Sprichwort vergeben
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#5 (permalink) | |||
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Zitat:
![]() Zitat:
aber ich glaube nicht dass ich das auch in anderen fächern gemacht habe...ich wollte es ja letztendlich können...letztendlich um auch eine relativ gute note zu bekommen... vielleicht macht das den unterschied?...die emotion entscheidet obs drin bleibt...die vernunft aber nicht?! Zitat:
ich glaube dass je länger etwas her ist desto weniger erinner ich mich daran....es sollte möglichst frisch im kopf sein ...hmm...allerdings hab ich glaub ich keine richtige gegenprobe...ich müsste mal wenn ich was zeit hab ne selbststudie starten.... weisst du denn an was es liegt wenn menschen sich nur schwer sachen merken können? oder schnell vergessen? mal so als beispiel....ich hab bis ich 5 war in köln gewohnt...dann sind wir umgezogen uin das haus in dem ich immer noch wohne....an die kölner zeit erinner ich mich eigentlich überhaupt nicht mehr obwohl sich die meisten menschen ja schon an dinge erinnern die ihnen im 2. oder 3. lebensjahr passiert sind.... ich habe vielleicht vier oder fünf bilder im kopf aus der kölner zeit...der rest ist total weg....manchmal frag ich mich sogar ob diese bilder nicht einfach irgendwelche bilder aus träumen sind die ich als kind hatte....total banane....ich erinner mich allerdings fast genau an die allerersten tage hier im haus....wie ich durch die leeren räume gegangen bin etc. ...ab da ist alles da... hmm....betty auf der suche ihrer erinnerung... was im hirn entscheidet denn letztendlich was vergessen wird und was nicht??? wird überhaupt irgendetwas vergessen oder wandert das alles ins unterbewusstsein?? fragen über fragen ![]()
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#6 (permalink) |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Um auf die Studien einzugehen, ich hab letzte Woche im Stern was über Musik, und den Einfluss aufs Gehirn gelesen.
Ich probiere mal, soweit ich noch alles weiss, kurz und bündig zusammen zu fassen. Vorweg: Alle Test und Untersuchungen wurden mit klassischer Musik gemacht! Es gibt für jedes Instrument oder deren Klänge (Tonhöhen usw) ein bestimmtes Gebiet auf der äusseren Hirnrinde. So kann man zum beispiel allein an den Ausprägungen der Hirnrinde einen Gitarristen vom Bassisten unterscheiden. (Ja das klingt zeimlich scherzhaft und klischeemäßig, aber so ists nun mal). Gehirne von vielseitig begabten Musikern sind "rundum" dicker, als die von einem Menschen, der nur ein Instrument beherrscht. Auch lässt sich am Gehirn, von Nichtmusikern, sehen welches Instrument zu einem passen würde und welches nicht. Es wurde auch festgestellt, dass sich nach 10 Minütigem Musik hören oder spielen neue Nervenverbindungen bilden. Wenn man dies aller 2 Tage regelmäßig macht festigen sich die Bindungen und lösen sich nicht mehr. Also stimmt es auch, dass Musikliebhaber, egal welcher Art, geistig fitter sind als Andere. Jetzt kommt das erschreckendste: Musik kann auch krankhafte Auswirkungen aufs Gehirn haben. So gibts Musiker, die so viel üben dass sich, wie oben erwähnt, immer mehr Nervenverbindungen bilden und die Hirnrinde zunimmt. Jetzt kann es aber passieren, dass sich die Verbindungen Ortsübergreifend bilden. Dass heisst schlichtweg (Am Beispiel eines Pianisten): Man will den Zeigefinger bewegen und der Mittelfinger macht ungewollt mit. Diese Auswüchse sind, so wie alles am Gehirn, sehr schwer zu behandeln und fast irreparabel. (Also nicht zu viel Üben )Zum Thema lernen: Bei einem Test hat man zwei Gruppen Schüler genommen und ihnen eine Mathe-, oder Logikaufgabe gestellt. Die Schüler der Gruppe, die vorher irgendein Bach?-Stück angehört hat lösten die Aufgaben schneller und besser. Also ist auch am Lerneffekt was dran. So. Ich hoff das war nicht zu viel... Ich selbst muss auch sagen, dass ich immer mit Musik gelernt hab. Und es hat bis jetzt immer funktioniert ![]()
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Das Leben ist zum Lachen da, drum nehm ich Psychopharmaka. F.U.
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#7 (permalink) | |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Zitat:
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#8 (permalink) | |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Zitat:
was das eigentliche thema angeht: mir fiel an mir selbst auf, daß nicht wirklich die musik der wesentliche aspekt an der merksteigerung sein dürfte, sondern der rhythmus (deshalb hab ich bürgschaft und zauberlehrling zB gerappt, ums mir zu merken, und deshalb hab ich seitdem sämtliche lerninhalte zu kleinen gedichten verarbeitet. half ganz gut*). ich schätze aber, daß es da ziemlich schwierig ist, eine generelle regel aufzustellen, die meisten idealen lernmethoden sind wohl individuell verschieden (wie zum beispiel in jedem mnemonic-seminar die oberste regel ist: schaff dir ruhe zum lernen - ich aber nur mit fernseher UND radio lernen kann, etc. is halt jeder verschieden) *mathematik natürlich ausgenommen |
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#9 (permalink) |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Oh oh, wer hat denn da den "Sind Schlagzeuger Musiker?" Thread nicht gelesen? Pass auf das Ake das nicht liest, denn der Umkehrschluss deiner Aussage "daß nicht wirklich die musik der wesentliche aspekt an der merksteigerung sein dürfte, sondern der rhythmus" würde lauten: Rhythmus ist keine Musik
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#10 (permalink) | |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Zitat:
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Das Benzin des Wassers wird proportional am Feuer gemacht. Aaron T. Richter man brauch keine jacke um ne Hopper-Mütze aufzuhaben asiatisches Sprichwort vergeben
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#11 (permalink) | |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Zitat:
"ich denke, der rhythmus ist für mich der wesentliche aspekt, nicht die melodie". so, oder so ähnlich dann eher. meine entschuldigung an alle anwesenden schlagzeuger. |
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#12 (permalink) |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Kennt noch jemand die Sendung damals auf VOX mit Matthias Opdenhövel? HAST DU TÖNE. Da war ich ungeschlagener Meister drin. Ich schaffe es Lieder anhand der ersten Sekunde zu erkennen und zuzuordnen.
Ich denke auch dass das daran liegt das man mit Musik Emotionen verbindet und es sich deswegen besser und vor allem schneller einprägt.
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#13 (permalink) | |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Zitat:
![]() Bei mir ist es mit den Liedtexten übrigens genau der umgekehrte Fall, ich krieg sie einfach nicht in meinen Kopf, was ich mir dafür aber gut merken kann ist einfach das, was man mir im Alltag sagt. Kann mir ganz gut komplette Situationen merken. Ner Schülerin von mir erzähle ich immer von damals, von totalen belanglosen Kleinigkeiten die jeder vernünftige Meschen oder sagen wir jedes vernünftig funktionierende Hirn löschen würde, um seine Kapazität, die ja eigentlich unendlich ist, nicht mit sowas zu belasten ![]() |
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#14 (permalink) | |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Off-Topic: Zitat:
bei "...wetten, dass?" war ja mal einer der 300 (selbstausgewählte) songs in den ersten 2-3 sekunden erkennen konnte...yay, wie schwierig ich hatte eigentlich vor das mal zu toppen, und 300 songs an dem sample einer bassdrum (plus allem was halt gleichzeitig passiert) zu erkennen - wenns soweit is geb ich vorher bescheid
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Das Benzin des Wassers wird proportional am Feuer gemacht. Aaron T. Richter man brauch keine jacke um ne Hopper-Mütze aufzuhaben asiatisches Sprichwort vergeben
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#16 (permalink) |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Ich kann mir Liedertexte sehr gut merken. Klingt vielleicht ein bißchen blöd, aber bei Bon Jovi kann ich sämtliche Versionen der Songs (ob live, unplugged, nochmal live, normal) von den Tönen her unterscheiden und mitsingen, auch wenn ich ich sie seit Monaten nicht gehört habe. Ok bisher nur bei Jovi^^
Aber lernen kann ich bei Musik gar nicht...
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#17 (permalink) |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
ich tipp mal einiges aus meinem lieblings-übebuch ab:
Es erscheint fast überflüssig, über Ziele zu sprechen. [..] Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass eine realistische, erfüllbare Planung einen anderen Ablauf der Arbeit erzeugt und am Ende der Übesitzung eine größere Befriedigung erreicht als ein ungeordnetes Drauflos-Üben. [...] Also vorher fragen: "Was will ich heute lernen?" Und nachher: "Was habe ich heute gelernt?" [...]Die Aufmerksamkeit kann sich beim Üben immer nur auf einen einzigen Aspekt richten. Deshalb: nach dem"Prinzip der rotierenden Aufmerksamkeit" üben. [...] Am Anfang [...] wird das Detailüben im Vordergrund stehen. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf einzelne (wechselnde) Parameter [...] Wichtig dabei ist, dass auch in dieser Anfangsphase immer wieder versucht wird, auf dem derzeit erreichten, noch unvollkommenen Niveau einen Überblick über das Ganze zu erwerben. [...] In den späteren Phasen richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf Zusammenhänge, Entsprechungen, Verknüpfungen. [...] "Wer bewusst und intensiv etwas lernen will, sollte sich darüber informieren, nach welchen Regeln der Mensch ganz allgemein lernt. Ein immer noch aktueller Klassiker ist das Buch von Frederic Vester Denken, Lernen, Vergessen [...] Einer der häufigsten Fehler beim Üben ist die falsche Einschätzung des nötigen Zeitaufwandes für eine bestimmte definierte Lernarbeit. Wenn ich nur ungeduldig und infolgedessen enttäuscht bin, mein Ziel an diesem Tag noch nicht erreicht zu haben, arbeite ich unter denkbar schlechten Vorraussetzungen. Diese Haltung kann sich zu sinnlosen Trotz- und Wutausbrüchen steigern, nur weil ich meine eigenen Lernregeln nicht kenne. Wenn ich dagegen weiß, dass ich für eine bestimmte Aufgabe einen ungefähr zu bestimmenden Zeitraum benötige, kann ich mich frohgemut an den Anfang eines Weges machen, da ich sicher bin, dass er mich zum Ziel führen wird. Ein solch heiterer Weg ist selbst schon ein Lustgewinn; meine Laune beim Üben steigt - eine wichtige Voraussetzung für dessen Erfolg. Eine weitere wichtige psychologische Erkenntnis bei Lernvorgängen: Lernen vollzieht sich in Kurven. [...] Statt unzählige sinnlose Wiederholungen zu spielen, sollte man sollte man nach einer begrenzten Anzahl von Übedurchgängen das Material variieren (entweder durch Veränderung des Übetextes oder durch Verschiebung der Aufmerksamkeit) [...] Da das Einprägen von Lernstoff im Gehirn sich außerhalb unseres Bewusstseins abspielt, sind Pausen sehr wichtig. Man hat in einem Versuch festgestellt, dass eine Gruppe, die sieben Stunden am Tag einen bestimmten Stoff zu lernen hatte, keine bessere Behaltensleistung zeigte als eine andere Gruppe, die nur vier Stunden lernte. Offensichtlich stört die übertriebene "Füllung" des Gedächtnisses den eigentlichen Einprägevorgang. Schon im Ultra-Kurzzeitbereich sind Pausen wichtig: Wenn ich mir beim Üben einen einzelnen Sachverhalt [...] endlich richtig einprägen will (etwa dann, wenn mir der gleiche Fehler immer wieder unterläuft) kann ich diesen sozusagen "einbrennen". Ich verharre auf dem Einzelton und seinen Eigenschaften in höchster Konzentration mindestens fünf Sekunden lang und breche dann ab, um weitere zehn Sekunden zu warten, bevor ich den "Einbrennvorgang" noch wenige Male wiederhole. Der Fehler, soweit es sich um [...] einen zunächst kognitiven Sachverhalt handelt, dürfte damit weitgehend ausgemerzt sein. [...] Kein Mensch kann sich pausenlos konzentrieren. [...] Beim erwachsenen Menschen dauert eine Konzentrationsperiode etwa 20 bis 30 Minuten. Dann sollte eine kurze Pause von wenigen Minuten eingelegt werden, um die Aufnahmefähigkeit aufrechtzuerhalten, aber auch um dem bisher Gelernten Gelegenheit zu geben, sich ohne Überlagerung durch neue Inhalte im Gehirn einzuprägen. Damit [Abschaltpausen] nicht immer häufiger auftreten, ist nach maximal 90 Minuten ein längere Pause erforderlich [...] Bewährt hat sich eine Pausenlänge von 15 bis 20 Minuten. Wenn die Pause länger ist, hat sich der "Aufwärmpegel" herabgesetzt und ich benötige dann wieder einen neuen [...] Aufwärmvorgang um zu meiner vollen Leistung zu kommen. [...] Dauernde geistige Überforderung ist eines der Haupthindernisse für erfolgreiches Üben. Meine Aufmerksamkeit ist bekanntlich beschränkt. Genau genommen kann ich mich nur auf eine Sache konzentrieren. Wird die Aufmersamkeit überfordert, nimmt sie gar nichts wahr. [...] Wenn ich alles gleichzeitig wahrnehmen will, nehme ich keine Details mehr wahr. Nur was ich wahrnehme, kann ich behalten und ändern. [...] alles aus: Gerhard Mantel - Einfach üben. 185 unübliche Überezepte für Instrumentalisten das soll erstmal reichen ich hoffe man kann damit was anfangen ![]() und das buch kann ich eh jedem musiker nur wärmstens empfehlen!!! falls das ganze zitieren illegal war, bitte löschen, mods - aber ich glaub das is ok? ![]()
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#18 (permalink) | |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Zitat:
)Zu den Metalstudenten ist mir auch noch was eingefallen. Es hat zwar nix mit Lernen zu tun aber egal. Irgendwer hat auch mal getestet, welche Musik besser beim Autofahren ist. Metalhörer fahren agressiver als Klassikhörer, aber das machen sie durch eine höhere Aufmerksamkeit wieder wett. Klassikhörer neigen also zum "relaxen" und passen dementsprechend nicht mehr so gut auf.
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Das Leben ist zum Lachen da, drum nehm ich Psychopharmaka. F.U.
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#19 (permalink) | ||
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Zitat:
)ich quotisiere : Zitat:
versteh ich nich! oder wir definieren lernen unterschiedlich ![]()
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#20 (permalink) |
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AW: bessere merkfähigkeit mit musik
Ach das meinst du! Ja stimmt, ist etwas misslungen der Satz...
Der letzte Satz sollte nur bedeuten, dass anspruchsvolle Musik einen positiven Einfluss aufs Gehirn hat.
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