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Blondes have more Fun
Also Leute, ich hab mich eggeschmissen, als ich das gelesen hab.
Blondes have more fun
Ich bin gerade aufgestanden, und habe einen fürchterlichen Kater vom Vortag. Meine Glieder schmerzen, und ich weiß bei Gott nicht, wer diese voll Schminke verschmierte Wasserstoffblondine in meinem Bett ist.
Es ist mir eigentlich auch vollkommen egal.
Ich kratze mir kurz die Eier und begebe mich ins Badezimmer, entleere meinen Morgensteifen, putze mir die Zähne und schmeiße zwei Aspirin ein. Langsam beuge ich mich nach der Tageszeitung, die wie immer vor meiner Wohnungstür liegt, und begebe mich in die Küche, um mir einen starken Espresso zu machen. Der Wetterbericht verrät mir, dass heute einer dieser Tage ist, an denen man besser im Bett bleibt. Mein Horoskop sagt: Draußen wartet das Glück auf sie. Ich gehe ins Schlafzimmer, um nach der Blonden zu sehen und meine Zigaretten zu holen die in meiner Jeans sind, die irgendwo am Boden liegen muss, und ich kann mich einfach nicht erinnern, wie ich aus der gleichen gekommen bin.
Kath, ich glaube sie heißt Kath, wenn mich mein Erinnerungsvermögen nicht täuscht. Sie muss gestern im Creep gewesen sein, eine dieser zahlreichen düsteren Spelunken mit warmem, freundlichem Licht und leiser Bluesmusik im Hintergrund, in der ich mir wahrscheinlich nicht nur einen Rausch, sondern auch den Tripper geholt habe, wenn ich mir das Mädchen so betrachte. Sie schläft immer noch tief und fest und, mein Gott, sie sägt, als ob sie mitten in ihrem süßen Traum einen Weltrekord im Bäumefällen aufstellen möchte. Beim Betrachten ihrer Beine schaudert es mich ein wenig, da das was unter meiner Bettdecke hervorschaut, stärker behaart ist, als meine eigenen. Jedoch die drei benutzten Kondome, die neben ihr am Boden liegen, lassen durchaus darauf schliessen, dass die Frau auch ihre Qualitäten haben muss, bei dem Rausch den ich hatte.
Ich lasse sie noch ein wenig schlafen, denke ich bei mir, zünde mir eine Camel an und gehe wieder zurück in die Küche. Von dort aus kann ich sie durch den großen Spiegel an meinem Schlafzimmerschrank recht gut beobachten und sehe, wann Blondie ihren Arsch aus meinem Bett erhebt. Ich schmeiße mir zwei Eier mit Speck in die Pfanne und taue mir etwas Brot in der Mikrowelle auf, verbrenne mir die Finger in meiner morgendlichen Umnachtung an der heißen Pfanne und schreie laut: »Shit!«
Blondie bewegt sich. Ich dürfte sie durch meinen Aufschrei aus ihrem Schlaf geweckt haben. Die Bettdecke hebt sich, und Kath schmeißt ihre rassigen Beine aus dem Bett, kratzt sich kurz an den Eiern und entleert ihren Morgensteifen in meiner Toilette. Sie wäscht sich ihr verschmiertes Gesicht, zieht sich an, und küsst mich sanft zum Abschied auf meinen sprachlosen Mund, zwinkert mir zu und verschwindet durch die Türe.
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