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Bundeswehr zu feige?Politik Inlands-, Auslands-, Europa- , Finanzpolitik etc. |
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#1 (permalink) |
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Bundeswehr zu feige?
Hi Leudde
zur Zeit wird ja von vielen NATO- Partnern, die Soldaten im Süden stationiert haben und dort in ständige Bedrängnis, von der wiedererstarkten Taliban, kommen, gefordert das auch andere Bündnispartner (vor allem Deutschland) auch Truppen in den Süden verlegen sollte und aktiv in den Kampf einzugreifen und sie zu unterstützen. Ich bin geteilter Ansicht darüber. Einerseits sieht es feige aus die ganze Zeit nur oben (im Norden) zu bleiben. Andererseis ist die deutsche Bundeswehr eine Aufbauarmee und keine Angriffsarmee, d.h. sie erschafft, repariert und zerstört nicht, sie hilft Verwaltungsstrukturen und Schulen aufzubauen. Andererseits brauchen die Truppen im Süden die Unterstützung, da sie in permanente Kämpfe mit den Taliban verstrickt werden. Das führt zu einer Menge Verlusten in den Reihen der NATO- Soldaten, die im Endeffekt fast unweigerlich auch die Deutschen treffen würde, wenn sie ihr Einsatzgebiet verlegen. Politisch gesehen wirkt es feige und so, als würde man sich nicht seiner Verantwortung stellen. Was denkt ihr dazu?
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Der Himmel ist deshalb so grau, weil alles Blaue schon heruntergelogen wurde. |
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#2 (permalink) |
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AW: Bundeswehr zu feige?
Ich denke, dass es ziemlich einfallslos ist, zu meinen man könnte die Probleme im Süden Afghanistans mit mehr Soldaten lösen. Die Idee "Frieden schaffen mit Waffen" war ja lange Zeit so was wie die Bush-Doktrin. Ist im Irak zum Glück grandios gescheitert. Da die USA in der Regel auch der NATO ihre Meinung aufzwingen, soll nun wohl auch Afghanistan auf diese Weise "befriedet" werden. Diese Methode wird genau wie im Irak auch hier scheitern und das ist auch gut so. Wenn die Strategie Frieden einfach herbeizubomben Erfolg hätte, möchte ich nicht wissen wie dieser Planet mit seinen kaum zählbaren Konflikten dann aussehen würde.
Deutschland sollte sich eher dafür einsetzen, dass die Strategie der humanitären Hilfe durch bewaffnete Kräfte auch auf den Süden des Landes ausgedehnt wird. Falls es dazu nicht schon zu spät ist, denn nach den letzten Monaten, in denen die Menschen dort von NATO-Truppen eigentlich nur bombardiert wurden, dürfte es ziemlich schwer sein, dort noch mal Sympathien für westliche Helfer zu wecken. Die Infrastruktur im Süden wieder aufzubauen und den Afghanen eine Perspektive zu bieten, wäre sicher auch billiger gewesen als blind in die Menge zu schießen in der Hoffnung dabei vielleicht zufällig Osama Bin Laden zu treffen. Damit, bei den Bündnispartnern als feige zu gelten, weil man seinen abweichenden Ansichten treu bleibt, sollte niemand ein Problem haben. Bündnistreue kann ja nicht bedeuten, dass ich mit offenen Augen den Partnern ins Verderben folge, sondern sollte auch bedeuten dass man für seine eigenen Überzeugungen eintritt. |
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#3 (permalink) | ||
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AW: Bundeswehr zu feige?
Zitat:
Zitat:
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Das Benzin des Wassers wird proportional am Feuer gemacht. Aaron T. Richter man brauch keine jacke um ne Hopper-Mütze aufzuhaben asiatisches Sprichwort vergeben
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#4 (permalink) | |
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AW: Bundeswehr zu feige?
Zitat:
Falls wir die "feige" Haltung durchziehen, hätten wir ja z.B. die Luftwaffe. Die hat ja allein vor meiner Haustür Flugzeuge stationiert, die durchaus die Hand heben könnten, wenn es um Bekämpfung von allen möglichen Zielen geht! Die Tornados vom JaboG 31 sorgen allein schon durch ihre Präsens dafür, dass z.B. sämtliche Radaranlagen des Feindes aus bleiben, weil sie der Tornado sonst bekämpft. Jetzt geht es nicvhtmal um Gegner mit Radaren, aber diese Flugzeuge sind auch hervorragende Aufklärer und könnten schiesswütig jedes Haus niederwalzen und jeden PKW hochjagen, in dem man Zielpersonen vermutet, ohne dass einer unserer Soldaten ums Leben käme! Und wenn wir wirklich "vor Ort" eingreifen wollen, dann haben wir z.B. Schützenpanzer ("Marder") für Stadtpatrouillen oder Mörser (bspw "Wiesel") um jedes Bergtal zu erreichen. Dann sähen die Fahrzeuge mal was anderes als Garagen und Soltauer Heidesand. Von Mensch und Technik her müssen wir uns nichtmal hinter den Amerikanern verstecken! Höchstens numerisch - aber das is ja nich die Frage hier! NUR: Man stelle sich mal vor, einer unserer Soldaten tötet irgendjemand. Und dann z.B. noch einen Zivilisten. Wir selbst würden uns doch selber wieder zu Tode zerfleischen vonwegen "ist das wirklich richtig was wir machen". Alle Nachbarländer würden das nichtmal in den Nachrichten bringen, während wir darüber ne Grundsatzdiskussion über die Abschaffung von Waffen in der Bundeswehr starten. Und auch aus/trotz historischer Sicht ist das totaler Quatsch. Die BW sendet ja nur deswegen sogenannte "Friedenssoldaten" aus, weil wir eben immer den Part übernehmen, den andere nicht zu ihrem Aufgabenbereich zählen und/oder zählen wollen. Wo gehobelt wird (z.B. auch beim Wiederaufbau) fallen Späne. Wir hobeln nie, wir holen nur Müllsäcke für die Holzreste. Wir haben uns diese Niesche damals selbst - und auch aus dem Kontext raus richtigerweise - ausgesucht, also ist die Rollenverteilung Jahrzehnte später halt eingefahren. Dass man uns nun auch um mehr bittet, um das, weswegen wir auch Truppen unterhalten, verstehen wir plötzlich gar nicht?!? Die BW ist nicht nur dafür da, um Deiche zu flicken und Reis nach Afrika zu fliegen! Wie ich persönlich dazu steh ist auch zwispältig, denn ich hätte auch was dagegen, wenn mein Bruder sich da unten von einem wildfremden Fanatiker ne Nagelbombe in den Rücken sprengen lässt. Aber es gehört nunmal auch zu unseren moralischen Bereichen und Pflichten, wenn man von uns etwas einfordert, dem nachzukommen. Diese "Ich ess die Wurst, aber die Enden lass ich übrig"-Haltung ist nicht gut und auch nicht (völlig) korrekt!
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Nazis raus! Antifa sofort hinterher!
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#5 (permalink) | |||
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AW: Bundeswehr zu feige?
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Das Benzin des Wassers wird proportional am Feuer gemacht. Aaron T. Richter man brauch keine jacke um ne Hopper-Mütze aufzuhaben asiatisches Sprichwort vergeben
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#6 (permalink) |
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AW: Bundeswehr zu feige?
Off-Topic: Ok, gut... die Amis sind halt kriegsverliebter und haben mehr besseres Material...aber mit dem womit wir so als "neu" über die Übungsplätze tingeln, könnte man gut mithalten. Einen Leopard2 halte ich persönlich für nicht sooooo mies, dass man sich dafür schämen müsste! Ausserdem haben wir (objektiv^^) die besten U-Boote der Welt...was auch immer die an Land verloren haben
Aber ich forder einen Scheiss! Ausserdem war das meine Auffassung, nicht Meinung Erklärt sich zudem nochmal ausführlicher in der Frage nach dem:Ich wusste, dass es da noch zu Nachfragen kommen wird, aber mit dir hatte ich da nicht gerechnet. Du warst einfach nicht schon wieder dran... ![]() Pass(t) auf, für mich sind wir Teil einer Gemeinschaft (NATO) mit bestimmten Aufgabenbereichen. Jede Nation hat dabei ihre Lieblingsdisziplin und ~aufgabe, für die sie aufgrund von Einstellung,Ausrüstung, Willen (...) in irgendeiner Form prädestiniert ist! Schön und gut. Wir deutschen jagen Brücken hoch und bauen sie wieder auf, ausserdem gehen wir nett auf die Menschen zu und sorgen für einen halbwegs reibungslosen Ablauf des dortigen Lebens. Glanzleistung, denn daraum gehts im Endeffekt ja auch. Aber als Verbundsteil haben wir nicht das Recht (oder haben wir es doch???) uns die schönen Aufgaben rauszupicken und die anderen Partner, die dann ja im eigentlichen Sinne keine mehr sind, wenn wir nur unser Ding machen, hängen zu lassen! Wenn ein einzelner nach Partnern ruft, dann muss man prüfen, ob der Ruf berechtigt ist und kann von mir aus jemand anderem den Vortritt lassen... Wenn aber schon der Haussegen schief hängt, weil sehr viele geradezu schreien und wir uns taub stellen, dann ist das - und wehe, das nimmt jetzt einer wörtlich - "unterlassene Hilfeleistung" den anderen NATO-Staaten gegenüber...! Ist da jetzt irgendne Message rübergekommen, die vorher verborgen blieb?!
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#7 (permalink) | ||
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AW: Bundeswehr zu feige?
Zitat:
Zitat:
Das fällt dann wohl unter die Kategorie "mit Ansage" ...
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#8 (permalink) |
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AW: Bundeswehr zu feige?
@Cpt. Subi, das dacht ich mir auch als ich das hörte. Jedoch hieß es das es eine Anfrage gab und das die Koalition sich sher uneins ist und die Linken und die Grünen vor das Verfassugnsgericht ziehen wollen.
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