Bush vs. Kerry


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Alt 30.09.2004, 16:45   #1 (permalink)
aKe
Bush vs Kerry

hm

also ich habe letztens einen beitrag zum thema der US-Präseidentschaftswahlen gesehen inklusive einer vorstellung beider kandidaten. zu dieser vorstellung gehörten auch der vergleich der politischen ziele, sowie deren rethorische und charismatische präsentation in diversen reden.

es ist mittlererweile weithin bekannt, dass die meisten nicht-amerikaner gegen bush sind. ebenso sollen angeblich die meisten amerikaner mittlererweile bushs politik gegenüber negativ eingestellt sein. doch es reicht nicht einfach zu hoffen, dass kerry jetzt von alleine präsident wird. quasi aus protest gegen bush. nein, das wird nicht der fall sein.

demokraten genießen ja den ruf derjenigen partei, die kneift bzw. nervös und unsicher wird, wenn es um brisante innen- wie außenpolitische entscheidungen ginge, jemand der eine zupackende und sichere hand will, der wählt republikaner und nicht die schlaffen demokraten.

die aktuelle situation ist ja die, dass es mittlererweile viele bush wähler gibt, die gegen bush stimmen würden, wenn denn da eine ordentliche alternative wäre... ich denke, hallo? da is doch ein demokrat, wählt doch den einfach. direkt danach durfte ich dann erfahren, dass das tatsächlich nicht ganz so einfach ist

so wurde erst eine rede von bush gezeigt und dann von kerry. bush's rede war gewohnt flach, mit rethorischem schwerpunkt, aber der kerry ... *ouch*
seine inner-wie außerpolitischen ziele sind ziemlich gegensätzlich zu denen bush's aber er vermag diese ziele und den willen das mit aller konsequenz durchzusetzen überhaupt nicht rüberzubringen. kerry wirkt, zumindest auch auf mich, wie eine spielfigur, die einfach mal versucht präsident zu werden. wenns nicht klappt ist es auch nicht so schlimm.

auch so typisch amerikanische dinge wie die selbstpräsentation à la "I'm John Kerry and I am reporting for duty" bringens da nicht. Es kommt so rüber, als wäre sein Pflicht Bush abzulösen und mehr nicht.

Dass das einen Amerikaner nicht unbedingt überzeugt, den Gewählten der Vorwahl nicht noch einmal zu wählen ist für mich irgendwie absolut nachvollziehbar.

wie seht ihr das ?
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aKe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2004, 16:50   #2 (permalink)
Frage AW: Bush vs Kerry

Zitat:
Zitat von aKe
ebenso sollen angeblich die meisten amerikaner mittlererweile bushs politik gegenüber negativ eingestellt sein.



Edit by Spree: Mittels dieser prächtigen Fotografie möchte Ueberulmen die Quelle für aKe's Zitat erfragen. Dies nur zur Information. Er will damit also nicht, wie vermutet, andeuten, dass tote Fische mit dem Strom schwimmen und auch ist dieses Foto nicht als Symbol für wasserfallartiges Sinnlosgerede.
ueberulmen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2004, 18:13   #3 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Danke Ulmen...warst schonmal schreibgewandter!

Also ich finde auch das Mr. Kerry auf mich dein Eindruck macht eher, wenn auch mit vielen Anhängern, nicht wirklich den Enthusiasmus verkörpert den jemand haben sollte der solch ein Amt anstrebt. Schade eigentlich. Ich als Nicht-Bush-Freund würde mir einen Lawinenartigen Wahlsieg wünschen...aber wenns so wird wie meine Eingebung es mir prophezeit, sollten wir auf alles einstellen!
overdose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2004, 14:31   #4 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Ich befürchte dass es genauso knapp wird wie bei den letzten Wahlen ... und Bush wird als Sieger hervorgehn :-/ Es wird wohl nie derjenige Präsident für den ich bin .. auch im Ösiland net
DragK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2004, 14:42   #5 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

@Ulmen: Ein schönes Bild! Doch, ist hübsch. Vielleicht könntest Du dennoch zusätzlich dessen Bedeutung schriftlich zum Besten geben, ansonsten ist es recht frei interpretierbar. Danke!


Zum Thema:

Kerry ist bei weitem kein Entertainer oder Held. Seine zurückhaltene Art ist alles andere als ein Bonus für diese Wahl und wenn er eine Chance hat, dann wohl auch hauptsächlich nur weil er die einzige Alternative zu Bush ist.
Eine der wenigen Pros für John Kerry ist seine Soldatenvergangenheit. Während sich Boy George clever um den Kriegsdienst gedrückt hat, kann Kerry schon auf eine Vergangenheit zurückschauen. Das macht ihn in aussenpolitischen Angelegenheiten glaubwürdiger.
Dennoch ist Kerry nicht der vielredende Massenhypnotiseur. Eigentlich ein wünschenswertes Plus, aber darauf kommts nunmal auch mit an. Wir werden sehen, was die nahe Zukunft bringt.

Und wenn es auf dieser Welt doch so etwas wie gerechtes Schicksal gibt, dann wird diesmal ein Mann ohne Chancen zum rechtmässigen Präsident der U.S.A.
Das wäre ein wunderbarer Ausgleich zum letzten Mal, wo Al Gore als gewählter Mann, dennoch nicht ins Amt durfte.
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Die beste Chance die ihr je hattet!
Spreeward ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.10.2004, 14:56   #6 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Zitat:
Überraschung bei US-Wahldebatte: Bush schwächelt, Kerry punktet

Washington - John Kerry ist ein Sportsmann, der auch noch mit 60 Jahren auf dem Eishockey-Feld oder beim Baseball eine gute Figur macht - und er beschreibt sich stets als «Kämpfer», der im «finish», also im Schlussspurt, den Sieg einfährt.
Der demokratische Präsidentschaftskandidat bewies beim ersten Fernseh-Duell mit US-Präsident George W. Bush, dass er tatsächlich, 32 Tage vor der Wahl, zu bester Form aufläuft. Kerry überraschte an diesem mit Spannung erwarteten Donnerstagabend in der Universität von Miami mit einem souveränen Auftritt - während der eigentliche Favorit des Abends, Amtsinhaber Bush, seine Anhänger mit unerwarteten Schwächen irritierte.

«Ein wirklich präsidialer Auftritt», gestand der CNN-Kommentator Kerry zu. Die «New York Times» schrieb, Kerry habe sein wichtigstes Ziel erreicht: Er habe sich überzeugend als möglicher US-Oberbefehlshaber dargestellt. Und Vizepräsidentschaftskandidat John Edwards jubelte: Kerry habe gezeigt, «dass er unser Land führen und beschützen kann».

Nicht nur die amerikanische Öffentlichkeit hatte der Debatte entgegen gefiebert wie einem «Superbowl»-Spiel im Football. Auch die Medien hatten zuvor in Sondersendungen und ausführlichen Analysen Schwächen und Stärken der Kontrahenten aufgelistet wie bei einem Boxkampf. «Bush-Kerry: Runde eins» titelte die «Washington Post.

Kerrys Wahlkampfteam hatte psychologisch das Feld für den Coup gegen Bush bereitet: Er wurde als «glänzender Debattenredner» gerühmt, Kerry zum Außenseiter deklariert, der es mit seinen differenzierten Analysen viel schwerer habe als der Präsident mit seinen zuweilen schlicht wirkenden Botschaften zu Gut und Böse in der Welt. Die Taktik aus dem Sport, den Gegner siegestrunken und damit schwach zu reden, scheint aufgegangen zu sein.

Republikanische Funktionäre verwiesen vor dem Duell optimistisch auf den Vorsprung von Bush in den Umfragen, signalisierten, dass es für Kerry nun «um alles gehe». Als CBS-Moderator Jim Lehrer die 90- minütige Debatte eröffnete, erwarteten die meisten Zuschauer - rund 50 Millionen an den Fernsehschirmen - leichtes Spiel für den Amtsinhaber.

Zumindest das Publikum, das Favoritenstürze liebt, kam dann auf seine Kosten. Kerry wirkte ruhig und konzentriert, formulierte schneidend seine Kritik an Bush, der das Land irregeführt habe und mit dem «Chaos im Irak» nicht fertig werde. Kerry verzichtete auf die bei seinen Beratern gefürchteten Schachtelsätze und umständliche Formulierungen.

Immer wieder versuchte Bush, gemäß seiner Wahlkampftaktik, Kerry als «flip-flopper» darzustellen, der ständig seine Meinung ändere und damit Unsicherheit verbreite. Aber Kerry konterte nur kühl, dass es gefährlich sei, auch angesichts veränderter Fakten stur einen Kurs beizubehalten. Er werde den Irak-Feldzug trotz all der bisherigen Fehler erfolgreich zu Ende führen und den internationalen Terrorismus besiegen.

Während Kerry gelassen an seinem Redepult stand, wirkte Bush angespannt und fahrig, blätterte immer wieder in seinen eigenen handschriftlichen Notizen. Zuweilen blickte der Präsident ausgesprochen missmutig drein, stützte sich häufig auf sein Pult und rang zuweilen um Worte - auch wenn er den ersten Umfragen zufolge durchaus seinem Image als entschlossene Führungspersönlichkeit gerecht wurde. Grobe inhaltliche Fehler oder krasse Fehlleistungen hat nach Einschätzung der US-Medien keiner der beiden Kandidaten gemacht.

Kerry weiß, dass sein Punktsieg in Miami noch keineswegs die Trendwende im Wahlkampf bedeuten muss. Auch der demokratische Präsidentschaftskandidat vor vier Jahren, Al Gore, hatte beim ersten Fernsehduell gegen Bush rhetorisch und intellektuell geglänzt - letztendlich fanden die meisten Wähler dann Bush doch sympathischer und natürlicher. Aber der Senator aus Massachusetts wird als Sportsmann wissen, dass das nächste Spiel immer das schwerste ist: Am kommenden Freitag treffen die Kontrahenten in St. Louis (Missouri) zum zweiten der drei Duelle aufeinander.


© dpa - Meldung vom 01.10.2004 15:33 Uhr
Also Kerry ist ohne Frage kompetenter als Bush, was wohl jeder ist.
Das es wieder sehr knapp wird, denke ich ist klar.
Nur hoffe ich, das es dieses Jahr nich wieder sowas gibt wie vor vier Jahren in Florida.
Ich hätte gerne mal gesehen wie die konservative Presse auf das Duell reagiert. Weil die New York Times und die Washington Post, sind ausgewiesene liberale Blätter, die relativ objektiv, mit einem leichten Hang zu den Demokraten sind.
Nunja, Kerry ist nicht der extrovertierte Typ, jedoch glaub ich schon, das er kompetent ist, für das Amt des amerikanischen Präsidenten.

Lasst uns hoffen.

@ulmen, nettes Bild, aber ohne Text lösch ich, oder der Spree das.
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richieguitar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2004, 13:35   #7 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Zitat:
Zitat von Spreeward
Ein schönes Bild! Doch, ist hübsch. Vielleicht könntest Du dennoch zusätzlich dessen Bedeutung schriftlich zum Besten geben, ansonsten ist es recht frei interpretierbar. Danke!
Das ist eine Quelle - und die bezieht sich auf das Zitat darüber.

Ist doch nüsch so schwer zu deuten,...
ueberulmen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2004, 14:40   #8 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Trotzdem rechtfertigt das immernoch nich diesen Post.
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richieguitar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2004, 16:48   #9 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Soso, das nachfragen nach einer Quellenangabe verstößt nun schon gegen die guten Sitten?
ueberulmen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2004, 17:08   #10 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Jeder weitere Post zu dem Bild bringt noch mehr vom Thema ab. Darum bitte jetzt auch wieder zum Thema.

Und nur um es letztendlich zu beantworten. Ulmen, jetzt stell Dich mal nicht dumm. Natürlich darfst Du nach einem Quellenverweis fragen. Tu das aber doch bitte auch so, dass es jeder versteht. Du musst entschuldigen, dass wir wohl anscheinend nicht brilliant genug sind, um das Bild ohne Erklärung zu verstehen.
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Spreeward ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2004, 16:53   #11 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

zum Thema hab ich mal was lustiges "irgendwo in unbedeutenden Konkurenzfroen" gefunden: http://www.funny-pictures.com/ecards...l=ourland.html
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richieguitar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.10.2004, 15:42   #12 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

ich habe den zweiten schlagabtausch gestern live mitverfolgt... so richtig pro könnte ich nun bei keinem verzeichnen, groß "anders" wird die Politik nicht werden und den einzigen Bonus den Kerry davongetragen hat war, das Bush sich teilweise etwas unbeholfen verteidigt hat...

Beängstigend fand ich die abschlussworte Kerrys ala "KEIN land hat das Recht der USA etwas zu diktieren, wir sind die Weltmacht, wir brauchen starke allianzen die wir anführen..." blabla. omg, dann auf die nächsten 4 Jahre in denen die Amis ihr Bild in der Welt nicht wesentlich verbessern werden...
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Es macht mich wahnsinnig, daß alles bunt ist - daß alle lachen können über Nichtigkeit
Es macht mich irrsinnig, daß ich ein Nichts bin - daß ich ein Molekühl im großen Universum bin
Es macht mich wütend, daß es so schwer ist - daß die Gerechtigkeit an mich nicht denkt
Es macht mich traurig, daß ich allein bin - daß ich nicht finden kann die Gottheit die mir beisteht

Anarch Nophobia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2004, 18:51   #13 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

...was hat das eigentlich mit dem "möglichen Betrug" vom Mr. Bush auf sich?! Hab gehört er soll "angeblich" nen Miniempfänger unterm Jackett getragen haben, mit dem er passende Antworten sich ins Ohr flüstern hat lassen! Is da was dran??!
overdose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2004, 19:28   #14 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Paranoia,... erinnert mich irgendwie an die Gespenster-Bilder vom WTC damals.
ueberulmen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2004, 19:30   #15 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

...wenn du mir erklärst wie ein miniempänger unterm Jacket etwas ins ohr FLÜSTERN kann und das geschreie keiner mitbekommt...

also ich hab da drauf geachtet ob Bush/Kerry einen knopf im Ohr hatten - dem war nicht so. Ich hätte es gar nicht sooo unwahrscheinlich gefunden, ohne da nun eine verschwörungstheorie draus zu basteln. Ist doch klar das die beiden einen ganzen Batzen Berater hinter sich stehen haben, die regieren ja auch nicht alleine...
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Anarch Nophobia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2004, 19:33   #16 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Also das war ja bei der ersten Debatte, wo Bush so schlecht abgeschnitten hat und diese Pausen hatte.
Also ich glaub kaum, das das Weisse haus nicht besser Methoden hat, um Bush zu helfen in so einer Debatte, als so einen billigen, grossen "Minisender." Ausserdem denke ich mal, das die das doch gemerkt haben müssen, das das zu lagne dauert (haben das sicherlich geprobt)
Wenn das die zweite Debatte gewesen wäre, dann hätte ich gesagt 'vielleicht is da was dran', aber so nich.
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richieguitar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2004, 19:34   #17 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Ich dachte mir auch das dass wieder nur so n dummer Hoax ist um den einen schlimmer als den anderen dar stehen zulassen. Weiss auch garnichtmehr woher ich das hab. Ich glaub heut morgen lief das in irgendeiner Frühstückssendung gegen 6 Uhr Früh...

EDIT: Nochwas gefunden dazu:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzk...322708,00.html
overdose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2004, 20:12   #18 (permalink)
aKe
AW: Bush vs Kerry

naja was willste von nem ex-säufer erwarten? rethorische glanzleistungen? bestimmt nicht ... und wenn man dann noch die leere gewisser gehirne dabeitut, dann ergibt das sein übriges. leute die bush zynisch betrachten, sagen ja eh schon seit jahren, dass amerika von bushs hintermänner regiert wird. wirklich wundern würde es mich nicht, aber selbst wenn es so wäre, würde es wohl nichts daran ändern, dass er gute chancen hat die wahl auch zu gewinnen. das wäre lediglich ein weiterer beweis für seine unfähigkeit. isser halt nur noch ne präsidenten puppe und die leute dahinter verbrechen weiter
__________________
aKe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2004, 09:37   #19 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Konnte die Debatten leider nicht mitverfolgen. Aber war es nicht meistens so, daß in den USA ein agressiver Präsident auf einen gemäßigten folgte, und umgekehrt ? So gemäßigt is Kerry glaube ich auch nicht.
Die sollte sich lieber auch Gedanken um ihr völlig veraltetes Wahlsystem machen, von der Tatsache daß es nur 2 Parteien gibt einmal abgesehen.
Aber schaut mal hier: www.betavote.com , wenns da nach geht, hat der Bush schlechte Karten.
Mahlzeit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2004, 10:15   #20 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Zitat:
Zitat von Mahlzeit
von der Tatsache daß es nur 2 Parteien gibt einmal abgesehen.
Falsch.

Wären die Grünen bei der letzten Präsidentschaftswahl nicht angetreten, wäre Bush heute aller Warscheinlichkeit nach kein Präsident.
ueberulmen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2004, 11:18   #21 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

die hälfte oder mehr der amerikaner sind landeier, sprich südstaatler-hillybillys oder leute, die nie rausgekommen und mit der eigenen cousine verheiratet sind.
diese leute sind in alten denkschemata verhaftet, gehen jeden sonntag in die kirche , hassen andersartige (rassisten) und stehen auf, wenn irgendwo die natinalhymne gespielt wird.
auch die alten ex-kubaner zählen z.b. dazu.

auf diesen wählerstamm kann bush fest vertrauen. er muss nur noch ein paar wechselwähler mobilisieren. für diese wechselwähler macht er den wahlkampf

kerry kann also noch so glänzend reden. er überzeugt damit nur seine eigenen stammwähler, die in der minderheit sind. an die hillybillys oder wechselwähler kommt er nicht ran.

potentielle kerry-wähler sind die "benachteiligten" in den ghettos, die aber überwiegend nichtwähler sind.
kerrys strategie sollte es eigentlich sein, diese nichtwähler zu mobilisieren und notfalls kaffeefahrten zur wahlurne organisieren.
mit seiner derzeitigen strategie wird sein wählerstamm nicht wachsen.

leider werden wir bush deswegen noch eine weitere periode ertragen müssen. die welt wird nach bush anders aussehen als jetzt, bzw. sie sieht ja schon anders aus.
zum glück sind die amtsperioden aber in den usa auf 2 beschränkt.

Geändert von kwatschiman (19.10.2004 um 11:28 Uhr).
kwatschiman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2004, 14:06   #22 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Wow,... so viele Vorurteile auf einen Haufen - das bekommt nicht jeder hin.
Arme Sau.
ueberulmen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2004, 16:33   #23 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

@ulmen: dito, zum Theme Parteien.

in den offiziellen Umfargen liegt Bush immernoch vor Kerry.nunja, mal sehen.

Das wahlsystem an sich ist eigentlich garnicht veraltet, wenn man es richtig nutzen würde, würde es ja auch gehen. Wenn man es jedoch stark "beugt", dann erscheint es als marode und überholungsbedürftig.

Ein Nachteil könnte vielleicht sein, das die Amis am Dienstag wählen gehen, also mitten in der Woche, und viele lieber Arbeiten, als zur Wahl zu gehen. Es sei denn, und das wiess ich jetz nicht, es ist ein nationaler freier Tag.

@kwatschiman

das was du sagst, ist schlichtweg falsch.
Das sind nichtmalmehr Vorurteile, sondern einfach falsche Fakten.
Über die hälfte der Bevölkerung der USA lebt in den Ballungszentren des Landes. Und davon wählen mehr als die Hälfte die Demokraten.
Die, die auf dem Land leben stellen bei weitem nicht die die mehrheit der Bevölkerung.
Bitte, überdenke deine Infos nochmal, so sind die schlichtweg falsch.
__________________
Der Himmel ist deshalb so grau, weil alles Blaue schon heruntergelogen wurde.
richieguitar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2004, 16:59   #24 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

Zitat:
Zitat von Mahlzeit
Konnte die Debatten leider nicht mitverfolgen. Aber war es nicht meistens so, daß in den USA ein agressiver Präsident auf einen gemäßigten folgte, und umgekehrt ? So gemäßigt is Kerry glaube ich auch nicht.
Die sollte sich lieber auch Gedanken um ihr völlig veraltetes Wahlsystem machen, von der Tatsache daß es nur 2 Parteien gibt einmal abgesehen.
Aber schaut mal hier: www.betavote.com , wenns da nach geht, hat der Bush schlechte Karten.
tjo wenn man in amerika auch so denken würde dann wäre das eine feine sache, dann wäre bush raus aus dem spiel...

aber ich denke die wahl wird sehr knapp ausgehen, mal hört man bush sein vor dann wieder kerry...auch wenn ich von beiden nicht gerade überzeugt wäre wenn ich dort wählen müsste, würde ich eher für kerry stimmen weil meiner meinung nach haben leute wie bush an der macht nichts zu suchen...
Marquinho ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 19.10.2004, 17:03   #25 (permalink)
AW: Bush vs Kerry

@marci, in der Liste von betavote ist auch die USA vertreten und die stimmen auch für Kerry, und zwar nicht zu knapp. Aber nur zwei Staaten für Bush, der Grossteil für Kerry.
Aber leider haben diese Länder bei der Wahl nix zu sagen.
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richieguitar ist offline   Mit Zitat antworten
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