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Crossrad (Cross-Bike) oder Mountainbike?Sport Fussball, Formel 1, Tennis, Handball, Radsport etc. |
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#1 (permalink) |
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Hallo ihr Radler!
Ich plane für die Zukunft die Investition in einen neuen Drahtesel und stelle mir schon mal die Frage, was es werden soll. Ich tendiere zu einem Crossrad. Ich fahre viel den Rurradweg (also bißchen Schotterpiste), Straße und auch mal einen Feld- oder Waldweg. Im Prinzip will ich fast überall fahren können, wenn auch nicht extrem. Außerdem will ich eher Strecke fahren als schweres Gelände. Würdet ihr mir auch zu einem Crossrad raten oder doch eher Mountainbike? Ein Trekkingrad ist mir zu langweilig. ![]() Wenn es ein Crossrad werden soll, auf was sollte ich achten? Was gibt es für Unterschiede? Wo bekomme ich viel Rad für mein Geld? Welches Rad würdet ihr in der Preisklasse < 1.000 EUR empfehlen? Interessant finde ich folgendes Rad: http://www.bike-discount.de/shop/k96...-delta-90.html Meinungen? Danke für eure Tipps!
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Gruss faulwurf |
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#2 (permalink) | |
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AW: Crossrad (Cross-Bike) oder Mountainbike?
Hi Fauli!
Zitat:
Ich hab lange lange Zeit die breiten MTB-Reifen gefahren, ehe ich dann merkte, dass es totaler Quatsch ist, wenn man nicht gerade genug Haftung braucht, um den Eifelturm von außen hochzufahren. Und so liest sich das bei dir nicht! Mein Hin-und-her-radel-Rad sollte auch "eher Strecke fahren als schweres Gelände". Und das möglichst schnell/bequem. Daher rate ich aus eigener Erfahrung jedem, der nicht ausdrücklich MTB-Charakter beansprucht, zu schmalen Reifen. Und da wären wir wieder bei Trekking-Optik... denn breite Reifen sind wahre Energiefresser, da hast du beim normalen Rumfahren keinen Spaß dran. Oder sagen wir besser "weniger"... Wenn mir die Schleichwerbung erlaubt ist: Reifentipp Gibt es auch in "Geländeausführung". Es klingt vielleicht bescheuert, aber die Reifen nehmen wirklich gut Vibration vom Lenker. Sogar verhältnismäßig mehr als Gabelfederungen. Und auch vom Profil her (hab halt das griffigere, nicht das ganz glatte) kann man lockerst Rurradwege fahren und mit 30 unangeleinten Kötern ausweichen... alles schon getestet. Sophienhöhe, Waldwege, Feldwege, Wiese... ich hab mich noch keinmal haftungsbedingt hingelegt. Also da nimmt ein breiter Profilreifen dem Trekking bei normaler Fahrweise (!) nichts. Vom MTB im allg. rate ich jedenfalls ab. Fullys sind normal nicht bezahlbar, wenn du Qualität möchtest. Alles andere ist Baumarkt-Schrott! Warum die Leute meinen, die Feder im Rahmen wäre ein Muss, bleibt mir wohl noch länger verborgen. Klar ist das schön sie zu haben wenn man sie braucht, aber die Billigvarianten sind eher der Grund, warum du das Rad nach 2 Jahren wegwerfen musst. Manche sind sogar so schlecht verarbeitet, da staut sich (Regen~)Wasser drin und sie rosten dir sprichwörtlich unterm Arsch weg. Bei Hardtails sieht es da schon sonniger aus,... preislich und qualitativ! Aber wenn du meinst, du willst kein Trekking (reden wir eigentlich beide von der selben Art Trekking? Schau dir nachher bitte mal meinen Rahmen an), dann hol dir ein Cross! Die sind in der Regel für Leute ausgelegt, die denken, damit könnten sie ungespitzt bis zum Erdkern vorstoßen. Kleinere Verstöße gegen die Behandlungsrichtlinie verzeihen die auch... nur setz den Preis auch da nicht zu tief an. Bzw kaufe nach Marke. Ähnlich wie Nikon und Canon gibt es auch in dem Genre Marken, die mit ihrem Ruf haften. So werden "Bulls", "Lakes" oder "giant" kaum super Rahmen produzieren, die dann aber mit billigsten Zubehör (Schaltung, Tretlager, Umwerfer etc.) vermüllen lassen, der nichts wert ist. Eine shimano-Schaltung ist eben nunmal nicht überall eine shimano-Schaltung, nur weil es draufsteht. Um das Kapitel "kauft Geld gute Räder?" zu schließen: Ich habe mir damals von Kalkhoff (auch die stehen für Rahmenqualität) diesen Rahmen gekauft und dann von den Pedalen über Felgen, Mäntel, Schaltung und Kabelzüge bis zum Sattelrohr mit Sattel alles andere nach meinen Bedürfnissen geändert. Also ein neues Rad um den Rahmen rum gebaut. Das kommt dich nicht teurer, als diese Dinge bereits als komplettes Rad zu kaufen... Auch wenn 400€ für Einzelteile eventuell exotisch klingen. Zum Thema Hardtail und breite Reifen warte aber nochmal auf den white, der hat da aktuellere Erfahrungen mit! Ich hoff, ich hab irgendwo geholfen ![]()
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Nazis raus! Antifa sofort hinterher!
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#3 (permalink) |
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AW: Crossrad (Cross-Bike) oder Mountainbike?
Hi Captain!
Danke für deinen Beitrag. Dein Rahmen sieht für mich als Laie fast genauso aus wie der bei dem oben genannten Crossrad. Von MTB rätst du mir ab, aber warum die Tendenz zum Crossrad so verkehrt ist, habe ich noch nicht verstanden. Wir sprechen doch von z.B. schmalen Reifen, oder? Wo liegt denn der Unterschied zwischen Trekking und diesem Cross http://www.bike-discount.de/shop/k96...-delta-90.html ? Soweit ich weiß, sind die Radon-Teile nicht unbedingt schlecht.
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Gruss faulwurf |
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#4 (permalink) | ||
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AW: Crossrad (Cross-Bike) oder Mountainbike?
Zitat:
Ich erklärs gerne mal etwas zugespitzt und in Metaphern ![]() Für gewöhnlich ist es so, dass MTBs (vorallem fullys) absolut auf Bruchsicherheit und Haftung/Handling gebaut werden, weil man sie nur über Stock und Stein jagdt. Heisst, die werden mit dem Auto bis an deine persönliche "Rennstrecke" gefahren und dann erst setzt sich der Fahrer drauf. Es sind quasi die Panzer unter den Fahrrädern. In dem Moment, wenn du die Verschleissteile wie Feder oder Gabeln durch Qualität relativieren willst, wird es für den Einsteiger unbezahlbar, da er den Sinn nicht sieht. Und deswegen boomen auch diese Baumarktschwindel für 299€ so, absoluter Müll! Damals zu alten Volvo-Cannondale-Zeiten hab ich auch nie verstanden, warum deren blöden MTBs mehr wert waren, als unsere Maschinen. Nach ner Fahrt in der Kiesgrube war´s mir dann klar. ![]() Wenn du aber allerhöchstens über Rurradwege oder Wiesen fährst brauchst du doch keinen Panzer. Da reicht ein Jeep (Crossrad) oder sogar ein normales Auto (Trekking). Und jetzt musst du wissen, was du eher bevorzugst. Schotter mit Straße dazwischen, oder eher Straße mit Schotter dazwischen. Das Cross ist i.d.R. halt etwas geländegängiger, das Trekking etwas für "leicht weit fahren können". Du musst aber auch nicht denken, das Trekking gräbt sich wegen der dünneren Reifen bei Matsch direkt ein,... denn wenn du nachher nicht den ganzen Rücken + Gesicht voll mit Matsch haben willst, fährst du ja eh an der Pfütze vorbei oder langsam durch... Natürlich ist der Übergang fließend, aber ich wollte halt die Begriffe etwas anwendbarer machen. Zu deinem Rad, in das du dich verliebt hast :Zitat:
Ich maße mir aber mal an, dass du weniger mit dem Rad von Düren nach Aachen oder Köln fahren willst (meins soll das z.B. bringen), als dass du mal vor deiner Haustür die Sau rauslässt. Daher würde ich jetzt a la Mama schon zum Crossrad raten. Was die technischen Daten angeht liest sich das sehr gut. Man erkennt die Gesamt-Qualität wie oben gesagt z.B. an so Sparmaßnahmen wie Plastikpedalen oder den selben Umwerfern wie bei Baumarkträdern. Scheint hier nicht so, von daher wirst du da auch was sinnvolles bekommen. Was die Qualität des Rahmens angeht haben wir z.B. vergleichbare Fabrikate, auch die Gabel ist von Suntour. Das Tretlager (in der Bschreibung fehlt ein "O" ) z.B. sagt mir so nichts, kostet aber sogar mehr als das, was mich meins gekostet hat. Ohne Wartung bekommst du allerdings auch Qualität schnell Richtung Lebensabend Würdest du unbedingt dieses Rad haben wollen, hättest du definitv meinen Segen!
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