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Das paradies liegt in koreaSWAnT - Forum Hier könnt ihr euch über alles Mögliche unterhalten. |
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Das paradies liegt in korea
Die Kollegen von gmpo, haben einen interessanten Artikel zur Sportart Nummer 1 der Asiaten geschrieben, dem "PC-Daddeln". Diesen möchten wir euch nicht vorenthalten. Viel Spaß beim Lesen.
So langsam entwickelt sich das Pro-Gaming bei uns zu einem standhaften Bereich im eSport. Doch vom Stellenwert des Pro-Gaming in Süd-Korea ist die restliche Welt noch meilenweit entfernt. Dort ist es so etwas wie eine berufliche Karriere, mehr noch, es ist eine Lebenseinstellung. Im folgenden Artikel bekommt Ihr einen Eindruck in die fernöstliche Welt des professionellen Gamings. Vor allem im Bereich der Echtzeitstrategiespiele, sei es Warcraft 3 oder das wesentlich beliebtere Starcraft, sieht man den hohen Stellenwert des Pro-Gamings in Süd-Korea. Mehr als 10 grosse Firmen unterstützen die Szene und allein drei TV-Stationen befassen sich ausschliesslich mit Live Gaming. Korea ist ein wahres Paradies für RTS (Real Time Strategy) Freaks. Die Topspieler in Korea sind Stars, bekannt wie Rock- oder Fernsehstars. Einer der besonders gefürchtet wird, ist AMD_Grrr. Gefürchtet deshalb, weil sich nur wenige trauen gegen Ihn zu spielen, die Chancen auf einen Sieg sind gering, sehr gering. Grrr´s Aufenthaltsplatz ist meist eines der unzähligen Internet-Cafes in Seoul. Aber wer ist dieser Grrr, wer steckt hinter dem ungewöhnlichen Nick? Er heisst Guillaume Patry, ist 22 Jahre alt und wurde in Quebec, Kanada geboren. Er ist eine Legende unter den koreanischen Gamern. Grrr ist nicht irgendein Gamer wie jeder andere, er gehört zu einer erlesenen Auswahl, die mit Pro-Gaming teilweise Ihren Lebensunterhalt verdienen. Korea ist weltweit führend im Bereich der Informationstechnologie. Mehr als 50 % der Bevölkerung hat Highspeed-Internetzugang. Zum Vergleich, in den USA sind es “nur“ 30 %. Das Internet ist überall in Korea, der meiste Handel wird online betrieben. Sogar die letzte Präsidentschaftswahl wurde teilweise online geführt und organisiert. Diese verkabelte Atmosphäre hat eine Internetkultur geschaffen, die in der digitalen Welt einzigartig ist. Und Computerspiele, Quelle für Unterhaltung und Handel, sind zu einer antreibenden Subkultur für junge Koreaner und einen Grossteil der 20- bis Mitte 30-jährigen der Bevölkerung geworden. Die insgesamt 20.000 Internet-Cafes in Korea bieten eine sichere Grundlage für die Game-Enthusiasten, wobei sich ein Game ganz besonders in Korea durchgesetzt hat: Starcraft. Das Echtzeitstrategiespiel ist weltweit beliebt, aber nur in Korea bleiben die Verkäufe auf einem steigenden Kurs. Obwohl das Spiel bereits seit 5 Jahren auf dem Markt ist, wird es in Korea immer noch massenweise verkauft, wohingegen die Verkäufe in anderen Teilen der Welt abgenommen haben. Dies ist auf die Infrastruktur, die Turniere und die Ligen zurückzuführen. Allein in diesem Jahr wurden 600.000 Exemplare von Starcraft in Korea verkauft; insgesamt wurden bisher 3 Millionen Stück in Korea verkauft, was mehr als die Hälfte der weltweiten Verkäufe ausmacht! Die Anzahl der illegalen Kopien vergrössert die Anzahl der im Umlauf befindlichen Exemplare nochmal um ein 5-faches so vermutet man. Zurück zu Patry alias AMD_Grrr. Er lebt in einem kleinen Apartment im Süden Seouls. Er teilt die Unterkunft mit 5 anderen Pro-Gamern, die wie er Mitglied im AMD Professional Game Club sind. Die meiste Zeit des Tages verbringt Patry damit, sich auf Turniere vorzubereiten. Er fährt seinen Computer um fünf Uhr nachmittags hoch und spielt dann bis fünf Uhr früh. Zehn Stunden Hardcore-Gaming und das nahezu täglich. Patry: “ Du kannst nur dann besser werden, wenn Du gegen die Besten spielst“. 1999 stieg die Anzahl der Internet-Cafes schlagartig von 3.000 auf 15.150 Cafes. Dies hatte eine Masse an Turnieren zu Folge, die von aufstrebenden, jungen High-Tech Unternehmen gesponsored wurden. Im Juni 2000 erkannten auch etablierte Firmen wie z. B. Samsung diesen Trend. Samsung gründete einen eigenen Pro-Gaming Club namens Khan. Heute gibt es 14 Pro-Gaming Clubs, die sich zu der Korea Pro Game Association zusammengeschlossen haben. In drei verschiedenen TV-Kanälen werden Turniere und Spiele gezeigt. Und das 24 Stunden am Tag! Durch Auftritte der Pro-Gamer in Filmen, Fernsehen und Werbung sehen viele junge Menschen in Korea dies als eine Leiter zum Erfolg an. Park Jun-gyu ist Student an der High School und verbringt unzählige Stunden am Computer, immer bestrebt seinen Skill zu verbessern. “Meiner Meinung nach, ist das der beste Job der Welt.“, sagt er. Doch die Hoffnung auf den Traumjob als Pro-Gamer trifft oft auf die harte Realität, denn Top Pro-Gamer gibt es nicht wirklich viele. Nur 173 registrierte Pro-Gamer gibt es in der KPGA (Korea Pro Game Association). Jeder von Ihnen hat mindestens zweimal die grössten offiziellen Turniere gewonnen. Sie nehmen ausserdem am vorgeschriebenen Traininsprogramm der KPGA teil, welches zweimal im Jahr stattfindet. Zwei Ausländer haben es in die offizielle Rangliste der Top 30 Spieler der KPGA vom November geschafft. Auf Rang 10 findet man Bertrand Grospellier; auf Platz 24 Guillaume Patry. Mit seinen 22 Jahren sagt Patry er habe noch ein paar Jahre im professionellen Geschäft. Aber er sagt auch, dass es für andere Ausländer schwer werden wird erfolgreich zu sein. “Man muss die grossen Turniere gewinnen innerhalb der ersten sechs Monate wenn man nach Korea kommt. Ich habe Freunde, die mich immer wieder fragen, aber ich sage Ihnen immer sie sollen nicht kommen. Der Konkurrenzkampf ist einfach zu gross.“, sagt Patry. Grospellier, ein Franzose, der ebenfalls für AMD spielt, kam im August 2000 kurz nach Korea, um an einem Turnier teilzunehmen, doch im Dezember 2001 kam er wieder zurück um an den World Cyber Games teilzunehmen. Er belegte den 2. Platz und entschied sich in Korea zu bleiben. “In Korea findet man Internet-Cafes an jeder Ecke. Es ist nicht das selbe in anderen Ländern und die Internetverbindung ist langsamer im Ausland“, so Grospellier. Danielle Lee, die Managerin des AMD Teams sagt sie bekommt regelmässig E-Mails von ausländischen Gamern, die in Korea spielen wollen. Sie ist ebenfalls der Meinung, das es nicht einfach ist in Korea erfolgreich zu sein. “Es gibt viele ausländische Spieler die kommen und gehen. Für sie ist der Drang sofort zu gewinnen noch grösser, da sie keine Wohnung in Korea haben und somit mehr Geld ausgeben müssen. Es ist ein grosser Druck“, sagt sie. Die Preisgelder reichen von ein paar Millionen Won (1 Mio Won = ca. 830 US $) für kleinere Turniere bis hin zu $ 30.000 für die World Cyber Games, die von Samsung gesponsored werden. Aber selbst in diesem relativ jungen Sport gelten immer noch die alten Regeln, so scheint es. “Wenn man nicht unter den Top 30 ist, wird man nicht viel verdienen“, sagt Mr. Jang. Lim Yo-hwan, der momentan auf Platz 3 weltweit liegt, hat im Jahr 2001 ca. 170 Millionen Won (ca. 141.000 US $) mit Turniersiegen und Werbeauftritten verdient. Die Öffentlichkeit spendet dem "Rest“ nicht viel Aufmerksamkeit, nur die Top-Spieler stehen im Rampenlicht. Selbst wenn ein Gamer bewiesen hat, dass er oder sie gut genug ist um einen Pro-Gaming Club zu joinen, verdienen sie bei weitem nicht so viel wie einer der Stars, so Danielle Lee.“Ich kenne Spieler, die im Jahr ca. 6 Millionen Won (ca. 5.000 US $) verdienen. Beide Seiten gehen gehen Kompromisse ein. Ein etwas talentierter Spieler hat einfacher Zugang zu Turnieren, da professionelle Teams Plätze vergeben. Und der Club bekommt einen guten Spieler verbilligt“, sagt Ms. Lee. Games spielen und gewinnen als Beruf ist eigentlich ein Job wie jeder andere. “Druck. Mit dem Druck umzugehen ist mit das schwerste“, sagen Guillaume und Bertrand, deren Star-Status nicht nur Ihr Talent wiedezuspiegeln scheint, sondern auch die Tatsache, dass sie keine Koreaner sind. Guillaume Patry und Bertrand Grospellier sind Pioniere eines neuen Sports. In einer Zeit, in der das Internet sich weltweit verbessert und das Gaming immer leichter zugänglich wird, könnte das Novum der beiden als Ausländer in Korea´s Gaming Welt erfolgreich gewesen zu sein den Weg frei machen für neue Talente aus Übersee. Quelle: www.gmpo.de hamma oder?! ich hab noch nen kleinen therd zum thema E-Sport eröffnet. schaut da mal rein MfG S3rG |
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#2 (permalink) |
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der amerikanische progamer fatal1ty verdient sogar noch en bisschen mehr, als weltranglisten erster bei quake 3, ut2k3 und noch ein paar deathmatch spielen. ich finde das preisgeld etwas übertrieben, würde mich aber auch net darüber beschweren wenn ichs kriegen würd.
naja, spätestens wenn egoshooter progaming in korea als studienfach anerkannt wird bin ich weg von hier ![]() |
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#4 (permalink) |
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die amis kriegen überhaupt nicht mehr geld als die koreaner vom preisgeld her ist es das selbe und die koreaner bekommen noch geld von den fernsehsendern und für ihre werbeverträge die sind so etwas wie idole für die koreaner die leben vom spielen amerikanische quake spieler wie fatality können vom preisgeld nicht leben dazu gibt es viel zu wenige veranstaltungen in amerika
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#5 (permalink) |
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hmmm...korea is einfach nur geil...aba ich sach euch....mit pro-gaming könnt ihrs vergessen, da sind schon leute dran verreckt, ich würd das nie als beruf machen, da muss man min. 10 stunden am tach zocken. Lasst das Hobby Hobby sein und sucht euch n richtigen beruf...ich war ma in sonem starcraft clan der hat mich rausgeschmissen weil ich zu wenig gespielt hab...wir waren in deutschland platz 2... aba verdient hab ich da nie was... egal macht wasser woll
mfg cajo |
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