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Das Parfüm... Süskinds ErbeLiteratur Bücher, Autoren, Gedichte, Geschichten etc. |
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Das Parfüm... Süskinds Erbe
So,folgendes ist eine einseitige Kritik und baut nur auf dem Fundament einer weiteren Lobeshymne von P. Süskinds Werk "Das Parfüm" auf! Sag ich vorab,damit keiner seine Zeit durch Lesen verschwendet,aber ich meine Wut durch schreiben loswerde...
Schon 1985 verfasste Horst Karasek mit "Anrüchig" eine Kritik zu oben genanntem Werk.Welchen Eindruck dieses Werk bei ihm hinterliess zeigt sich schon in der Überschrift,die es schafft,ein Wortspiel und höchst negative Konotation in sich zu vereinen! Und,in einer Welt die nur aus Gerüchen und schon pervers(er) durchschaubarer Fiktion besteht,beginnt die Einleitung mit "Am Anfang stinkts noch nach Fisch;bis es nach Menschenfleisch roch!"Gemeint ist dabei die Ersterwähnung Grenoilles,also dem Hauptcharakter!Was eine tolle und für alle nachvollziehbare Einletung,riecht doch jeder von uns vier oder fünf mal am Tag Menschenfleisch.Kein Wunder,dass sogar der anerkannte Karasek zu Beginn des Buches sprichwörtlich die Nase voll hatte.Dass der bis dahin wachgerufene Eindruck des extravaganten Parfümes ,aufgrund der viel zu ausführlichen Darstellung durch Süsskind (man vergleiche S. 5-8) beim Konsumenten...-Verzeihung,natürlich Leser - eine Leseohnmacht hervorruft ,soll Vorwarnung sein! Bleiben wir bei der Ohnmacht,denn das Beispiel gefällt! Der Leser liegt schlafend am Boden,sein Verstand setzt aus und alles was er von der Umgebung wahrnimmt, und wahrnehmen darf,sind Gerüche! Gerüche,die man sowieso nicht nachvollziehen kann,denn wer weiss schon,wie ein Fischmarkt im Sommer neben einem Friedhof duftet!? Gerüche,die man aber auch gar nicht riechen will,denn diese Vorgabe schafft es,dem Leser über Seiten hinweg jede Meinungsbildung zu rauben und die Nasenrezeptoren Foxtrott tanzen zu lassen! Desweiteren ist die märchenhaft angelegte Geschichte ein dauernder Konflikt zwischen Gut und Böse,wobei gut immer durch Schönheit,das Böse stehts durch Hässlichkeit sugeriert wird!Doch wie will man das beurteilen,wenn man weiss,wie das Mädchen riecht,aber nicht,wie es aussieht? Und diese lächerlichen Versuche dem Leser vorzuspielen,es handle sich bei diesem Buch um einen geschichtsträchtigen Hintergrund,nur weil Süskind hier und da ein paar Daten einfliessen lässt (für die Buchbesitzer,S. 49 oder S. 153) ist nichts als Duftgewebe und typisch für Trivialliteratur... So heisst es jedenfalls immer! Da frage ich mich:Wirklich Trivialliteratur? Nie wird gesagt,wie ein Essen schmeckt,wie sich ein Gegenstand anfühlt,wie etwas aussieht!Widersprüchlicherweise lässt sich das genau dadurch festmachen,dass man eben keine solcher Textpassagen findet! Bei dieser monotonen Darstellung verkümmern die dem Menschen angeborenen Sinne der Reihe nach und ob das Weiterverfolgen der Geschichte immer noch "trivial" ist,möchte ich mal bezweifeln! Was nicht beschrieben wird,wird errochen? AHA! So ist das also! Im Buch wird indess weiterhin meisterhaft versucht,Menschen durch Parfüme in all seiner Pracht zu verschleiern und ihre Fehler zu übertünchen! Schade,dass es Süskind nich auch mit seinem Buch gelingt!Ein paar integrierte Stilmittel hätten dem Einband des Buches sicher ganz gut getan,eventuell hätte man sich so mehr auf den Geruch des Papiers und nicht auf die geduldigen Seiten konzentriert,die es noch zu füllen galt. Und die oft gelobte Handlung des Mörders...man habe Mitleid mir mir,aber ich sehe sie nicht! Das verbotene Land,wo ist es? Die Einleitung des Buches gliedert sich in eine Einleitung zur Einleitung (also bis etwa S.8) und erstreckt sich dann bis ca. S.209!Übertrifft den Hauptteil also um Längen!Aber der Hauptteil ist ja eh das nebensächliste,genau wie ein Film nur Vor~ und Abspann hat. Jetzt muss man zwar mal lobend hervorheben,dass die Art,wie Süskind einen jeden Leser in seine Geruchswelt eintauchen lässt,nicht übertroffen werden kann,aber ist ein Adjektiv-Duden kein Ersatz für fehlende Handlung.Lesefluss und Lesewillen gibt es hingegen schon ab Seite 8 nicht mehr.Denn was nützt das Aufzählen guter und schlechter Meinung und Eindrücke,wenn man die Geschichte eines 25-fachen Mörders in seiner Gefühlslosigkeit,entstanden durch die sinnvernachlässigende Geruchsdarstellung,nicht zur Kenntis nimmt?Und es dann ironischerweise dem Ende der Geschichte gleich tut und Grenoille einfach nur vergessen möchte? So,und jetzt überdenkt eure Vorstellung des Buches nochmal und widersprecht mir,wenn ihr noch wollt und könnt! So viele von euch haben das Buch gelesen,da sollte es doch Meinungen und Stellungnahmen geben!
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#2 (permalink) |
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AW: Das Parfüm... Süskinds Erbe
Ich habe dieses Buch gelesen, ich musste es lesen. Es war das ganze Buch über kein Reiz vorhanden es weiter zu lesen... Ich erinnere nur an die Stelle, als Grenoille ein paar Jahre in einer Felsspalte lebte, das war genau so blöd, wie das Ende, wo er dann von Geruchsbesessenen zerhackstückt wird und dann auch noch verspeist wird, weil er so gut riecht. Ich finde dieses Buch hat keine Aussage und das es oft so hoch gepriesen wird, ist mir unverständlich.
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In disem Satz sind drei Feler. |
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#3 (permalink) |
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AW: Das Parfüm... Süskinds Erbe
Also ich kann eure Kritik bei weitem nicht nachvollziehen. Die Idee ist sehr gelungen und fesselnd umgesetzt - abgesehen von der Szene in der Höhle, die man getrost überblättern kann.
An sich ist das Buch zurecht Weltliteratur. Die Idee ist genial und die Umsetzung atemberaubend. Süskind beschreibt keine Welt der Gerüche, er lässt den Leser darin eintauchen. Ihm wird keine Geschichte von Grenouille erzählt, ihm wird sugerriert man wäre Grenouille und mag diese Welt noch so unvollstellbar sein, sie wird durch Süskind erlebbar. an Subtext: (1) Schau im Lexikon mal das Wort "trivial" nach bitte. (2) Was für Bedeutung hat das Aussehen in einer Welt, die nur aus Gerüchen besteht? an Daerwain: Sicher, dass du das Buch nur nicht verstehst? Das Buch hat über die Seiten mehrere verschiedene Aussagen. Bin aber zu müde dir die aufzuzählen. Vielleicht soltest du dir die Abschlussorgie nochmal durchdenken. Alleine da solltest du mehrmals fündig werden. ![]() |
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#4 (permalink) |
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AW: Das Parfüm... Süskinds Erbe
Es geht nicht um das Wort trivial,sondern darum,dass man weitläufig "Das Parfüm" der Trivialliteratur zuordnet!
Triviallitteratur meint Texte,welche inhaltlich oder sprachlich minderwertig sind,abgedroschen und klischeehaft,dazu noch massenhaft verbreitet,gelesen und in diesem Fall wohl oft überhaupt nicht verstanden! Und selbst jetzt, wo ich Trivialliteratur definiere,was bringt das? In die Schund-Kiste tun ist kein probates Mittel um Bücher reizvoller zu machen! Ausserdem kann ich auch argumentieren,was das denn für ein Buch ist,in dem es auf mehr als 200 Seiten nur um Gerüche geht Wie siehts aus,hören wir noch andere Meinungen...und was ist mit dir,Tinchen?
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