Das soll ein Sozialstaat sein?


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Alt 10.12.2004, 01:33   #1 (permalink)
Das soll ein Sozialstaat sein?

Ich bin ganz ehrlich gesagt erschüttert nachdem mir gerade ein Freund die Geschichte von seiner Frau erzählt hat.

Die Situation stellt sich folgendermassen dar:

Die Frau hat Brustkrebs, der Knoten wurde operativ entfernt aber damit noch nicht genug. Es wird noch eine Lymphdrüsenoperation unter den Armen folgen, welche wiederrum Bestrahlungen, Hormonbehandlungen und höchstwahrscheinlich eine Chemotherapie mit sich zieht.
Die Folgen sind abzusehen, künstliches Versetzen in die Wechseljahre (mit Ende 20!), Chemofolgen und eine hohe Unbelastbarkeit des Armes für die nächsten 1-2 Jahre.

Soweit dazu und nun zu unserem tollen Gesundheitswesen. Vom Staat bekommt man lange nichts mehr und nun schafft sie es nicht einmal eine Versicherung zu finden, die ihr eine "Berufsunfähigkeitsversicherung" anbietet. Ganze 15 Versicherungen haben die Beiden angeschrieben und alle verweigern ihr die Absicherung aus ein und demselben, scheinheiligen Grund: Weil sie vor Jahren einmal eine Gesprächstherapie in Anspruch genommen hat (Meines Wissen nach war der Grund der Selbstmord eines Freundes) ist den Versicherungsgesellschaften allesamt das Risiko zu hoch.

Nebenwirkungen der Operationen und Behandlungen werden sie auf jeden Fall teilweise vorübergehend berufsunfähig machen und dagegen kann sie sich nicht einmal absichern. Hinzu kommen Krankenhaus;- und Rezeptgebühren, ebenso wie Medikamente. Der Arbeitgeber leistet ab der 6. Woche lediglich eine Lohnfortzahlung von 60%. So wird man durch Krankheit zum Sozialfall. Das ist eine riesen Frechheit und da tun sich Abgründe in unserem ach so kompeteten Sozialwesen auf. Mir ist bewusst, anderswo gibt's nicht einmal unseren Standart aber der Drang auf Wettbewerbsfähigkeit und globalem Mithalten stürzt uns noch irgendwann endgültig ins soziale Abseits.

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Spreeward ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2004, 15:47   #2 (permalink)
AW: Das soll ein Sozialstaat sein?

unser gesundheitswesen ist das unsozialste von der ganzen welt.
die reichen, beamten, sebstständigen, politiker etc. sind alle privat versichert.

die einzigen, die das ganze finanzieren, sind die geringer verdienenden abhängig beschäftigten (wer über der bemessungsgrenze verdient, kann sich privat versichern).

absahner sind pharmaindustrie, ärzte (die dabei nicht mal ne rechnung an den patienten ausstellen müssen und berechnen was sie wollen) und apotheken (medikamente sind in deutschland 3 mal so teuer wie z.b. in spanien).

aber berufsunfähigkeitsrenten sind ja privat, soweit ich weiss und haben nix mit dem staat zu tun. versicherungsunternehmen schauen auf das risiko, bevor sie jemanden aufnehmen und stellen fragen nach krankheiten etc.
wenn man jetzt schon krank ist, dann hat man schlechte karten, eine versicherung abzuschliessen.

aber vieleicht hat sie ja einen guten arbeitgeber, der sie weiter beschäftigt, bis die krankheit überstanden ist.
die lohnfortzahlung nach 6 wochen übernimmt dich die krankenkasse, soweit ich weiss.
bei mir zahlt der arbeitgeber den rest dazu, was aber die ausnahme ist.
kwatschiman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2004, 16:15   #3 (permalink)
AW: Das soll ein Sozialstaat sein?

Das mit der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist doch vollkommen klar...
Du kannst ja auch nicht Nach einem Hausbrand das Haus gegen feuerschäden versichern und erwarten, daß da eine rückwirkende Schadensregulierung vorgenommen wird...
Demnach würde sich jeder nur solange gegen Feuer versichern, wie der Schadensregulierungsprozess andauert und dann die Versicherung wieder kündigen...
Dumm für sie gelaufen mit der BU, aber das hätte man wissen können.
Außerdem Leisten Arbeitgeber nicht ab der sechsten Woche sondern nur bis zur sechsten Woche volle Lohnfortzahlung, danach zahlt die Krankenkassen einen verminderten Beitrag, sofern man sich nicht zusätzlich gegen volle Beitragsweiterzahlung versichert hat. Und dafür daß man nicht arbeitet, ist das schon ganz schön viel Geld...
Die Medikamentenrechnungen und alles was man privat dem Gesundheitswesen zuführen muss ist auch prozentual nach oben beschränkt, d.h. der Staat übernimmt die Kosten wenn du mehr als X % von deinem Einkommen dafür ausgibst.
Sollte sie dennoch unterhalb des Sozialhilfebeitrages rutschen, so kann sie einen Antrag auf Beihilfe stellen, somit bekommt sie mindestens Geld in Höhe des Sozialhilfesatzes.
Ich sag dazu einfach nur mal: Schlecht informiert, schlecht versichert und zu hohes Anspruchsdenken.
In den USA kannst Du dich wegen eines Knotens in den finanziellen Ruin deines Lebens treiben...
Und in Bombay würdest Du daran verrecken...
Das gibts in Deutschland zum Glück nicht...
Ventus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2004, 16:32   #4 (permalink)
AW: Das soll ein Sozialstaat sein?

Sehe das auch so wie Ventus.
Die Versicherung kann ja auch reichlich wenig für die gegebenen Umstände, die dazu führen, das sie das Geld bekommen würde.
Weshalb sollte eine Versicherung die Frau dann aufnehmen, wenn sie weiß, das sie sowieso deutlich mehr aus dem Topf nimmt, als sie reinwirft?
Das wäre reine wirtschaftliche Unvernunft.
Das würde wohl in keinem, vielleicht von gleichgeschalteten, kommunistischen Systemen abgesehen, Staat wirklich anders laufen.
ueberulmen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2004, 16:38   #5 (permalink)
AW: Das soll ein Sozialstaat sein?

Zitat:
Zitat von Ventus
Außerdem Leisten Arbeitgeber nicht ab der sechsten Woche sondern nur bis zur sechsten Woche volle Lohnfortzahlung,
Habe ich etwas anderes behauptet? Aber der 6ten Woche gibt's nur noch 60% vom Gehalt (einer Heilerziehungspflegerin). Komm damit mal über die Runden wenn du krankheitsbedingte Ausgaben hast.


Zitat:
Zitat von Ventus
Das mit der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist doch vollkommen klar...
Du kannst ja auch nicht Nach einem Hausbrand das Haus gegen feuerschäden versichern und erwarten, daß da eine rückwirkende Schadensregulierung vorgenommen wird...
Demnach würde sich jeder nur solange gegen Feuer versichern, wie der Schadensregulierungsprozess andauert und dann die Versicherung wieder kündigen...
Dumm für sie gelaufen mit der BU, aber das hätte man wissen können.
Falscher Vergleich! Die BU wird ihr ja nicht erst seit dem Brustkrebs verwehrt, sondern seit Jahren. Aus dem Grund, dass sie vor Ewigkeiten einmal eine Gesprächstherapie hatte um mit dem Selbstmord eines Freundes fertig zu werden. Findest Du das etwa gerechtfertigt? Von wegen rückwirkende Schadensregulierung! Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Das wäre glatt so, als ob man generell keine Brandschutzversicherung für sein Haus abschliessen dürfte, weil irgendwann einmal der Adventskranz in Flammen aufgegangen ist und dabei eine Tischdecke zerstört wurde.


Zitat:
Zitat von Ventus
Ich sag dazu einfach nur mal: Schlecht informiert, schlecht versichert und zu hohes Anspruchsdenken.

Schlecht informiert? Nein, wohl kaum. Schlecht versichert? In der Tat, aber wie will man sich gut versichern wenn man es auch fandenscheinigen Gründen nicht darf. Zu hohes Anspruchsdenken? Ansichtssache, meiner Meinung nach aber schwachsinnig. Wenn man jahrelang arbeitet, schwer erkrankt und danach über einen geringen Zeitraum (1, max. 2 Jahre) nicht vollständig einsatzfähig ist, hat jeder Mensch das Recht, sich ausreichend absichern zu dürfen bzw. abgesichert zu sein.


Zitat:
Zitat von Ventus
In den USA kannst Du dich wegen eines Knotens in den Ruin deines Lebenstreiben...Das gibts in Deutschland zum Glück nicht...
Noch nicht.
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Spreeward ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2004, 18:38   #6 (permalink)
AW: Das soll ein Sozialstaat sein?

Zitat:
Zitat von kwatschiman
unser gesundheitswesen ist das unsozialste von der ganzen welt.
die reichen, beamten, sebstständigen, politiker etc. sind alle privat versichert.
Unser Gesundheitswesen ist eines der modernsten und sozialsten der Welt, auch wenn es in diesem Fall wie Spree ihn schildert nicht so aussieht.
In den USA ist es wirklich so, das wenn du nicht versichert bist (und das sind die wenigsten) du die Krankenhausrechnung voll und ganz alleine zahlen musst, und da gibt es keinen Staat der dir im äussersten Notfall zur Hilfe kommt.
Und wie auch schon gesagt in Indien, oder Speziell Schwellenländern oder dritte Welt Ländern, würdest du daran sterben, ohne medizinische Hilfe. Es sei denn du hast Kohle oder bist ein hohes Tier.

Nunja, zum speziellen Fall hier.
Klar ist es tragisch,sehr schmerzhaft und traurig sowas zu lesen, aber im Endeffekt kann man die Kassen schon verstehen, auch wenn es hier ein wirklich komischer Grund war. Nunja, im endeffekt hätte man vielleicht ein psychologisches Gutachten erstellen können welches "normalität bescheinigt, beilegen können. (Notfalls beglaubigte Kopie)
Nunja, das wichtigeste jetzt ist, das es deienr Bekannten schnell wieder besser geht und das sie alles übersteht. Alles gute für sie von mir aus.
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Der Himmel ist deshalb so grau, weil alles Blaue schon heruntergelogen wurde.
richieguitar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2004, 19:12   #7 (permalink)
AW: Das soll ein Sozialstaat sein?

Eine Versicherung ist etwas, daß ein Risiko versichert... z.B. das Risiko einer Hausüberschwemmung. Wohnst Du aber in einem Gebiet, wo jährlich Dein Haus unter Wasser steht, dann ist es kein Risiko mehr sondern ein allgemeiner Zustand, keine Versicherung der Welt wird Dein Haus dann gegen Hochwasser schützen.
Eine BU ist eben auch keine Pflichtversicherung und von daher kann sich die Versicherung sehr wohl aussuchen, wen sie aufnimmt... Man versichert sich in einer BU nach Möglichkeit, wenn man noch Kerngesund ist. Die stellen auch fragen, nach Vorerkrankungen, wenn ich z.B. schon Bandscheibenvorfälle hatte, kann die BU sagen, daß sie mich zwar versichert, aber nicht gegen BU durch Bandscheibenvorfälle, oder sie sagt, daß mein Beitrag doppelt so hoch wird oder sie nimmt mich eben gar nicht. Aber das ist wie gesagt Sache der Versicherung.
Ob die Versicherung nun als Ablehnungsgrund die psychische Erkrankung anführt und sich denkt, daß da wegen Krebs noch mehr kommen kann, kann ich nicht nachvollziehen aber wäre durchaus denkbar. Zumindest entsteht etwa 1/3 der BU durch psychische Erkrankungen.
Sie kann weiterhin ja versuchen, eine Krankentagegeldversicherung oder ähnliches abschliessen, was meiner Meinung nach die richtigere Versicherung wäre, weil sie ja nicht BU ist sondern nur Langzeitkrank. BU heisst ja, daß sie nie wieder arbeiten können wird. Und wer nur einen kaputten Arm hat ist nur ganz schwer BU. Schreibtischtäter sind jedenfalls nicht BU dadurch, ein Bauarbeiter, der nicht in Bürotätigkeiten eingewiesen werden kann (und sowas gibt es fast gar nicht) könnte evl BU werden.

Also nochmal, so unschön eine so schwere Krankheit auch ist, aber: Sie bekommt vom Arbeitgeber ne menge Geld OHNE dass sie arbeitet, sie bekommt horrende Krankenbehandlungskosten von der Krankenkasse, deren Beiträge wegen soetwas so unheimlich hoch sind und in die wir alle einzahlen, sie bekommt noch auf die 60% vom Lohn von der Krankenkasse drauf, sie muss nicht mehr als 1% vom Brutto an Zuzahlungen leisten und außerdem bekommt sie im Weltvergleich eine spitzenmäßige, hochklassige ärztliche Behandlung und sollte das Geld dann immer noch nicht ausreichen, dann bekommt sie vom Staat auch noch beihilfe....
Hast Du eine Ahnung, mit welchen Kosten diese Frau dann den Staat und die Gesellschaft belastet? Ich kriege jedenfalls dafür dass ich nicht krankwerde kein Haus vom Staat geschenkt...
Und dann fragst Du danach, ob sie nicht noch mehr bekommen könnte, weil sie an der Sozialhilfegrenze leben würde??? Ohne all diese Unterstützung könnte sie das selbst nicht mal im Ansatz bezahlen und würde verhungern.

Wenn Du so Mitleidig bist dann schlage ich Dir gerne vor, daß Du Dein Taschengeld spendest um einen Teil der 1% Zuzahlungen abzudecken... Ich für meinen Teil zahle mehr als genügend in die Krankenkasse ein um kaum Leistungen in Anspruch zu nehmen...
Ventus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2004, 19:44   #8 (permalink)
AW: Das soll ein Sozialstaat sein?

Ich verstehe ja worauf Du hinauswillst und hätte ich vollkommenden Abstand von der Situation, würde ich vermutlich auch sachlicher denken. Dennoch würde es mir selbst dann übel werden, wenn ich von den Beweggründen der Versicherungsgesellschaften hören würde. Ich glaube Du hast immernoch nicht so ganz verstanden. Die Frau war kerngesund als ihr die BUs von sämtlichen Anbietern verwehrt wurden. Sie ist auch nicht psyschisch krank! Sie hat lediglich vor knapp 10 Jahren eine Gesprächstherapie in Anspruch genommen um den Tod eines Freundes zu verarbeiten. Wo ist hier bitte ein gerechtfertigter Ansatz für eine Ablehnung zu finden?


Zitat:
Zitat von Ventus
Wenn Du so Mitleidig bist dann schlage ich Dir gerne vor, daß Du Dein Taschengeld spendest um einen Teil der 1% Zuzahlungen abzudecken... Ich für meinen Teil zahle mehr als genügend in die Krankenkasse ein um kaum Leistungen in Anspruch zu nehmen...
Das war recht überflüssig. Aus dem Taschengeldalter bin ich raus und auch so ist dieser Kommentar ziemlich daneben.
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Spreeward ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.12.2004, 20:15   #9 (permalink)
AW: Das soll ein Sozialstaat sein?

eigentlich müsste man doch eine bu mit ausschluss von psychischen gründen abschliessen können.
so läuft es doch bei privaten krankenversicherungen auch. wenn man z.b. kurzsichtig ist, dann nehmen einen manche krankenkassen unter ausschluss der erstattung von brillen.

genauso kann man in der krankenkasse auch einen tarif unter ausschluss der erstattung von ambulanter psychologischer behandlung bekommen.

wenn das bei der krankenversicherung geht, wieso nicht bei bu?

im prinzip kann man doch jede versicherung massschneidern.

und dass die leute hier unser gesundheitssystem mit dem von indien vergleichen , ist ja wohl der grösste blödsinn. zumal es dort gar keins gibt, soweit ich weiss.
wenn ich die qualität eines autos beurteile, dann vergleiche ich es auch nicht mit einem fahrrad oder einem paar schuhe.

davon abgesehen geht es dabei um armut und nicht um die qualität eines gesúndheitswesens. reiche leute in indien sind auch versichert, allerdings privat und zu geringeren beiträgen, als die der gkv.
der unterschied ist nur der, dass es dort keine versicherungspflicht gibt und auch keine pflicht des arbeitgebers, die hälfte dazu zu zahlen.

für den beitrag, den ein normalverdiener in deutschland für die gkv bezahlt, kann er sich in anderen ländern (z.b. indien) first class versicherung, einschl. schönheitsoperationen, kuraufenthalt auf den malediven und jenifer lopez als krankenschwester leisten.

das unsoziale an unseren system ist, dass es nur von einem teil der gesellschaft finanziert wird.
dieser teil, die untere mittelschicht, wird immer kleiner. es gibt immer mehr reiche und immer mehr arme in deutschland.
diejenigen, die dazwischen stecken und das gesundheitswesen finanzieren müssen, werden immer weniger.

ausserdem gibt es überhaupt keine kontrolle der masslosen selbstbedienung von pharma, ärzteschaft und apotheken, die aus diesem system rausziehen was nur geht.
beispiel ärzte: kein patient in deutschland sieht, was der arzt aufschreibt und der gkv in rechnung stellt.
beispiel pharma: heerscharen von pharmareferenten sind täglich in deutschland unterwegs, um ärzte zu bestechen, damit sie die teuersten medikamente verschreiben und nicht die billigsten. in anderen ländern wird vom arzt ein wirkstoff verschrieben und keine marke.

das waren jetzt nur 2 beispiele, wie in deutschland das gesundheitswesen abgeschöpft wird.

Geändert von kwatschiman (10.12.2004 um 20:37 Uhr).
kwatschiman ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 10.12.2004, 21:00   #10 (permalink)
AW: Das soll ein Sozialstaat sein?

@spree: Es scheint Dir im Kern ja um die BU zu gehen. Ich sehe nicht, daß die BU-Versicherung in irgendeiner Weise die Lage dieser Dame momentan verbessert, da sie, wie du schon angemerkt hast, langzeitkrank und nicht Berufsunfähig ist.
Es ist gut eine BUV zu haben, aber hier bringt sie nichts
Ventus ist offline   Mit Zitat antworten
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