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Death Cab for Cutie - Plans
Kann man glücklich werden, ohne je die Stimme Benjamin Gibbards, des Sängers und Songwriters von Death Cab for Cutie gehört haben? Wahrscheinlich schon. Kennt man sie, ist die Chance aber deutlich höher. Unaufgeregt tänzelt sie über die meisten Lieder auf dem neuen Album „Plans“, bei dem nur von der Gitarre begleiteten Gänsehaut-Stück „I will follow you into the dark“ und dem beeindruckenden „What Sarah said“ läuft sie schließlich zu Hochform auf. Ansonsten bieten Death Cab for Cutie, was man von ihnen gewöhnt ist. Traumhaft schöne Melodien, absolute state-of-the-art Indie arrangments und eine große Vielzahl an Sounds. Die Platte ist insgesamt sehr ruhig geworden, aber dafür in sich sehr stimmig.
Im Prinzip machen Death Cab for Cutie nichts sehr viel anders als ihr normales Programm. Das reicht aber im Moment auch, da sie in der öffentlichen Wahrnehmung derzeit abgehen wie ein Space Shuttle. Dafür verantwortlich ist ihr bereits sehr erfolgreiches letztes Album „Transatlanticism“, das übrigens auf dem deutschen Indie-Label „Grand Hotel van Cleef“ erschien, und der ebenfalls durchschlagende Erfolg des Gibbard-Sideprojektes „The Postal Service“ (Album: Give up), das stark in die elektronische chill out – Richtung ausschlägt. Den letzten Schub gab dann allerdings der Hauptdarsteller der (sicher fürchterlich schlechten) US-Serie „O.C. California“, der in einem Interview bekannte, Fan der Band zu sein. Seitdem sind sie in den USA ein veritabler Geheimtipp, und wir Deutschen dackeln natürlich treudoof hinterher. Hier aber auch mal zurecht. Also, schnell CD kaufen, damit man mitreden kann!
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"Die Trombone bei Moon River, wie sie die Hoffnung erhält;
die Geigen bei Wonderful World:
Ich lebe mich durch eines der schönsten Leben mit den schönsten Songs der Welt!"
Tomte
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