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Die Liebe zur Familie


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Alt 16.02.2006, 13:49   #1 (permalink)
 
Die Liebe zur Familie

Ich hab nix dergleichen gefunden, wenn es dieses Thema dennoch schon ma gegeben haben sollte dann tut mir das Leid!

Ich wusste nicht genau, ob ich das hier oder in die Kummerkiste stecken sollte, wenn also jemand der Meinung ist, es gehöre eher zu der Kummerkiste, möge er oder sie das bitte verschieben.

Mich würde ma interessieren, ob ihr eure Eltern und eure Geschwister liebt.
Und ob ihr bei euren richtigen( genetischen) Eltern aufgewachsen seid oder in einer Pflegfewfamilie lebt oder bei einer Adoptiv-Familie oder nurt bei einem Elternteil und wie euer Familienleben so ist.
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Alt 16.02.2006, 13:53   #2 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

also: ich lebe bei meiner leiblichen mutter und meinem ,,stiefvater", den ich aber als meinen richtigen vater betrachte, da ich ihn seit 20 jahren kenne...

...... und natürlich liebe ich meine eltern.

nur manchmal.... + + geht man sich eben mächtig auf den keks.
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Alt 16.02.2006, 14:14   #3 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Also ich hab ca 10 jahre bei meiner mutter gelebt
dann ca 6 jahre heime,notdienste usw.
ca 1 jahr bei meinem vater
dann wieder woanders wo ich auch jetzt wieder/noch bin

ich bin zwar teilweise bei meinen eltern aufgewachsen aber naja das war auch nicht das wahre

hmm...
liebe ich meine Eltern ? -> Nein
meine schwester ? -> Nein
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Alt 16.02.2006, 14:35   #4 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Ja klar hab ich meine Eltern lieb.
Mit Muttern streiten, wobei wir beide gleichzeitig losquasseln, ist mitunter nicht zu vermeiden.
Mit Vaddern über Politik zu diskutieren ist schon in Fleisch und Blut übergegangen (nur warum muß er immer bei Adam und Eva anfangen zu erzählen wenn man ihm eine einfache Frage stellt?).
Und dann ist da noch mein Bruder.
Den hab ich natürlich auch lieb und ärgere ihn deshalb gerne, was er mir auch immer wieder übel nimmt. (@Manni )
Man kann also sehen: Ich hab meine Familie lieb.
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Alt 16.02.2006, 15:03   #5 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Ich lebe nach 2facher Scheidung mit meiner ma und meinem Bruder zusammen. Und ich hab sie beide schon ziemlich lieb auch wenn ich mich mit meinem bruder besser verstehe( was wohl daran liegen mag, dass er mich keine Pflichten aufdrückt ) Meinen vater sehe ich normalerweise am Wochenende, vorrausgesetzt, dass wir beide Zeit haben oder auch unter der Woche wenn ich will. Kommt halt immer drauf an, wo ich mich wieder rumtreibe... Und mit meinem Stiefvater hab ich gar keinen Kontakt mehr...
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Alt 16.02.2006, 15:43   #6 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Ich lebe jetzt zwar alleine, aber meine Mum wohnt mit ihrem Lebensgefährten direkt um die Ecke. Sie ist auch der Hauptgrund für meinen Umzug nach Hamburg gewesen.
Aufgewachsen bin ich 6 Jahre mit Mutter und Vater in den USA, dann sind wir sozusagen nach Deutschland "geflüchtet", meine Mum ist Deutsche. Dann waren wir eine Zeitlang zu dritt (Mutter, Schwester, ich) bis meine Mum ein zweites Mal geheiratet hat. Das ging ca. 5 Jahre gut und dann waren wir wieder mehr oder weniger alleine, sie hatte immer mal jemanden, fand aber nie den richtigen. Mit 18 bin ich raus, leider wegem meinem Ex, was sich dann als Fehler herausstellte. Ich war dann 150km weg von meiner Mum und sie fehlte mir. Durch Probleme in ihrer Beziehung, die sie zu der Zeit hatte, habe ich sie und meine Schwester dann zu mir geholt, wo wir zusammen in meiner 35qm Wohnung 3 Monate lebten. Nach zwei weiteren Umzügen in größere Wohnungen ist sie nach HH zu ihrem jetzigen Partner, meine Schwester blieb bei mir. Leider wurden die Probleme mit ihr immer größer und ich habe sie dann rausgeworfen (klingt jetzt hart, aber wer die Hintergründe kennen würde, würde es verstehen). Naja, sie wohnt jetzt im Wersterwald und ich vermisse sie schon manchmal. Auch wenn ich oft Stress mit meiner Mum hatte und sie oft verflucht habe, habe ich sie trotzdem unheimlich lieb. Vielleicht auch gerade durch die Probleme, die wir zusammen bewältigt haben.
Bei meiner Schwester ist es etwas gespalten, sie hat mich angelogen, bestohlen und nach Strich und Faden verarscht und trotzdem bleibt sie meine kleine Schwester... ich habe sie schon lieb, aber manchmal hasse ich sie eben auch.
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Alt 16.02.2006, 16:28   #7 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Zitat:
Zitat von bluerose1983
Ich hab nix dergleichen gefunden, wenn es dieses Thema dennoch schon ma gegeben haben sollte dann tut mir das Leid!

Ich wusste nicht genau, ob ich das hier oder in die Kummerkiste stecken sollte, wenn also jemand der Meinung ist, es gehöre eher zu der Kummerkiste, möge er oder sie das bitte verschieben.

Mich würde ma interessieren, ob ihr eure Eltern und eure Geschwister liebt.
Und ob ihr bei euren richtigen( genetischen) Eltern aufgewachsen seid oder in einer Pflegfewfamilie lebt oder bei einer Adoptiv-Familie oder nurt bei einem Elternteil und wie euer Familienleben so ist.
Hey Blue

Ich hab im November mal dieses Thema hier gestartet: http://www.boardplanet.net/familien-t17252.html aber leider kam keine einzige Reaktion darauf. *g* Ich denke das von mir erstellte Thema lässt sich mit deinem vergleichen.

Liebe tu ich meine engsten Verwandten (Mutter, Vater, Bruder und Schwester). Es ist dieses unsichtbare Band, welches niemals reissen wird, egal was passiert. Diese Liebe würde ich jetzt aber nicht so beschreiben wie die zu meinem Freund..... es ist eher eine "selbstverständliche" Liebe.

Meine Oma hasse ich. Die grösste Schl*mpe und Mistratte auf Erden. Mein Opa kenn hab ich bis jetzt vielleicht 4x gesehen. Mein Onkel würde ich auch nicht mehr wieder erkennen, würd ich ihn auf der Strasse sehen. Meiner Tante geh ich aus dem Weg, wenn ich sie auf der Strasse seh. Meiner Cousine ebenfalls. Denn sie sind alle oberflächlich und stehen mir alles andere als nah.

Meine "Familie" ist so ziemlich zerstört. Ich selbst wuchs in recht unfamiliären Verhältnissen auf. Gewalt war Alltag - "Die perfekte Familien nach aussen geben", ebenfalls. Vor 2 Jahren liessen sich meine Eltern schlussendlich scheiden. Seitdem ist das totale Chaos angesagt.
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Alt 16.02.2006, 16:46   #8 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

also ich kann sagen das bei mir alles in ordnung ist, meine eltern sind noch immer zusammen, wir verstehen und liebe uns alle
und auch mit dem rest der verwandtschaft (oma, opa, onkels, tanten, cousins, cousinen...) verstehen wir/ich uns/mich super
also ne glückliche großfamilie könnte man sagen
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Alt 16.02.2006, 16:58   #9 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Off-Topic:
@ AoD : !

Is ja neu, hab das gar nich gecheckt! Ich hab gedacht, nach 10 Jahren gäbs mal ne Reaktion auf deinen Post

Wenigstens konnt ich schmunzeln, plötzlich 7 Beiträge zur selben Frage
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Alt 16.02.2006, 18:29   #10 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Zitat:
Zitat von angel-or-demon
Hey Blue

Ich hab im November mal dieses Thema hier gestartet: http://www.boardplanet.net/familien-t17252.html aber leider kam keine einzige Reaktion darauf. *g* Ich denke das von mir erstellte Thema lässt sich mit deinem vergleichen.

Liebe tu ich meine engsten Verwandten (Mutter, Vater, Bruder und Schwester). Es ist dieses unsichtbare Band, welches niemals reissen wird, egal was passiert. Diese Liebe würde ich jetzt aber nicht so beschreiben wie die zu meinem Freund..... es ist eher eine "selbstverständliche" Liebe.

Meine Oma hasse ich. Die grösste Schl*mpe und Mistratte auf Erden. Mein Opa kenn hab ich bis jetzt vielleicht 4x gesehen. Mein Onkel würde ich auch nicht mehr wieder erkennen, würd ich ihn auf der Strasse sehen. Meiner Tante geh ich aus dem Weg, wenn ich sie auf der Strasse seh. Meiner Cousine ebenfalls. Denn sie sind alle oberflächlich und stehen mir alles andere als nah.

Meine "Familie" ist so ziemlich zerstört. Ich selbst wuchs in recht unfamiliären Verhältnissen auf. Gewalt war Alltag - "Die perfekte Familien nach aussen geben", ebenfalls. Vor 2 Jahren liessen sich meine Eltern schlussendlich scheiden. Seitdem ist das totale Chaos angesagt.
Hmmm, tut mir leid, aber mir wurde dein Thread nicht angezeigt, sonst wäre ich darauf eingegangen. Meine Familienverhältnisse sind sehr kompliziert. Alleine schon weil ich 3 Mütter und 2 Väter und einen Ex-Stiefvater habe.
Ich bin auch ein sehr gestörtes Kind und mich haben meine Familienverhältnisse stark geprägt und auch was ich tu und wie ich handel, passiert meist durch die Erfahrungen die ich dabei gemacht habe. Ich vertraue kaum jemanden und ich verberge soviel wie möglich von meinen Gefühlen. Es ist schwer wirklich an mein Innerstes heranzukommen. Ich setze Masken auf jeden Tag zu fast jeder Zeit. Und mich plagen meine Gedanken und Tagträume und diverse andere Sachen.
Bei mir ist es folgender Maßen:

Meine leibliche Mutter: Ich liebe sie nicht wie man eine Mutter liebt sondern wie eine Freundin, ich bin nicht bei ihr aufgewachsen, aber ich weiß, dass es eine sehr starke Bindung ma zu ihr gab als ich noch sehr klein war, aber was erloschen ist, weil ich nicht bei ihr aufgewachsen bin. Sie respektiert mich und sieht mich als erwachsene Person an.

Mein leiblicher Vater: Ich liebe ihn nicht. Ich weiß, dass er mein Vater ist, aber ich sehe ihn nicht oft und das obwohl er fast um die Ecke wohnt, was aber daran liegt, dass er ne andere Mentalität hat und er gewisse Dinge nicht respektiert bzw. gar nicht will oder nicht sehen will. Unsere Bindung ist also nicht gerade stark.

Meine Stiefmutter: Sie is schon ne ganz liebe, aber sie ist zu naiv und zu lieb und is nicht ein deut misstrauisch gegenüber fremden Menschen, was ich etwas beänstigend finde.

Meine Pflegemutter: Ich habe sie ma ne zeitlang gehasst und bis heute kann ich sie nicht leiden. Dafür ist zu viel vorgefallen und ich werde es ihr nie verzeihen. Wenn mir der Rest der Pflegefamilie mir auch nichts bedeuten würde, dann würde ich den Kontakt zu ihr komplett abbrechen. Ich hab nie etwas richtig machen können, egal wie seh ich mich bemüht habe.

Mein Pflegevater: Ich mag ihn, aber er hat mich oft nicht verstanden. Er hat immer gesagt, dass ich doch alles habe, aber das was ich wirklich wollte hat mir in dieser Pflegefamilie nie jemand geben können. Nämlich einfach nur Wärme und Liebe. Das Materielle(Geld, etc.) war mir völlig egal. Vielleicht wollte er es auch nicht sehen.Keine Ahnung. Und das rumgehacke von beiden vorallem von meiner Pflegemutter auf meine Eltern kann ich bis heute nicht leiden, aber ich denke mir meinen Teil, weil ich weiß wie es wirklich ist. Dazu kommt noch, dass er sehr pesimistisch ist und mir nie das Gefühl gab, dass ich etwas schaffe. Aber ich weiß auch, dass er mich mag(auch wenn er es nicht so zeigen konnte und ich es auch nicht mehr zugelassen hab, weil ich merkte, dass meine Pflegemutter das nicht passte) und immer für mich da ist, wenn ich Hilfe brauche.

Mein Ex-Stiefvater: Ich hab so ne Hasskappe auf diesen verfluchten abgef*ckten Kerl, weil er meine beiden Brüder geschlagen hat, meine Mutter wie Dreck behandelte und immer noch Scheiße baut und nicht merkt, dass er damit seine Tochter psychisch kaputt macht.

Meine Geschwister von meiner Mum: Ich liebe sie über alles und ich könnte mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen und wenn ich dann diese Tagträume habe, dann bin ich danach oft ziemlich fertig.

Meine Pflegegeschister: Ich liebe meinen Pflegebruder und will ihn auch nicht missen. Er ist einfach nen klasse Kerl und ich bin froh, dass ich als Kind unterscheiden konnte, dass mein Bruder an den Handlungen keine Schuld hat, die meine Pflegemutter begangen hat. Mit meiner Pflegeschwester komm ich auch super gut klar hab sie gern.

Meine Geschwister von meinem Dad: Ich mag die beiden, aber ich liebe sie nicht wie meine anderen Geschwister. Ich bekomme einfach keine Bindung zu ihnen und das macht mich ganz schön fertig. Auch weil ich weiß wie sehr sie mich mögen und mich vermissen. Aber dennoch würde ich alles für sie tun, denn schließlich sind sie meine Geschwister.
So das wars erstmal.

P.S. @ Pyro und A.O.D. Mich würden auch die Hintergründe interessieren, wenn ihr das schreiben mögt.
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Alt 16.02.2006, 22:35   #11 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Zitat:
Zitat von Mahlzeit
also ich kann sagen das bei mir alles in ordnung ist, meine eltern sind noch immer zusammen, wir verstehen und liebe uns alle
und auch mit dem rest der verwandtschaft (oma, opa, onkels, tanten, cousins, cousinen...) verstehen wir/ich uns/mich super
also ne glückliche großfamilie könnte man sagen

joah, so oder so ähnlich..... is das auch bei uns... und das sind nicht die normalen zustände ich deutschen familien.... ^^ was ich nicht verurteile oder runter mache, sondern einfach nur feststelle.
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Alt 17.02.2006, 02:16   #12 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Ich kann ja eigentlich nicht mehr viel sagen (hat der Ummon ja schon getan), aber ich ergänze mal.

Mein Bruder und meine Mutter quasseln, wenn sie miteinander diskutieren nicht nur gleichzeitig los........da werden ganze Sätze gleichzeitig gesagt.

Und meinem Vater kannst du zum Beispiel fragen: "Warum können die Bürger von Land X und Land Y sich nicht leiden?" und er sagt dann nicht einfach nur, dass da 19 hundert-schieß-mich-tot ein Krieg ausbrach, weil in Land X was in die Luft geflogen ist und die dann Land Y verdächtigt haben. Er macht daraus dann ein 10 Minuten Vortrag, in dem er dann zum Beispiel die genauen Zustände der Länder vor und während des Tages der Explosion erläutert. Ganz schlimm - man traut sich fast nicht, überhaupt noch was zu fragen.

Generell kann ich mit meiner Mutter irgendwie besser reden, was sicher auch daran liegt dass mein Vater 1. recht wortkarg und 2. ein Mann (was Punkt 1 ja oft beinhaltet) ist. Außerdem arbeitet meine Mutter bei einer Behörde, was ich im Prinzip auch tue.

Mein Bruder scheint wie jeder große Bruder nur einen Lebenszweck zu haben - seinen kleinen Bruder zu ärgern und zu nerven (gleiches wird jeder große Bruder sicher auch von seinem kleinen Bruder behaupten).

Wenn ich mal auf andere Verwandte treffe, komme ich mit denen gut klar, wobei ich auch immer wieder froh bin, wenn sich unsere Wege wieder trennen, weil ich nämlich einfach nicht weiß, was ich sagen bzw. worüber ich reden soll und Situationen hasse, in denen man sich nur anschweigt.

Was jetzt den Begriff Liebe angeht so habe ich eine Abneigung dagegen ihn im Zusammenhang mit Verwandten zu benutzen (keine Ahnung wieso, ist einfach so). Die Liebe ist nur der Frau vorbehalten, mit der ich zusammen bin. Zur Zeit also keiner Person.
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Alt 17.02.2006, 08:56   #13 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Zitat:
Zitat von Manni Calavera
Was jetzt den Begriff Liebe angeht so habe ich eine Abneigung dagegen ihn im Zusammenhang mit Verwandten zu benutzen (keine Ahnung wieso, ist einfach so). Die Liebe ist nur der Frau vorbehalten, mit der ich zusammen bin. Zur Zeit also keiner Person.
Mit dem Begriff Liebe hab ich mich vielleicht ein bisschen unpassend ausgedrückt, aber nen anderes Wort Kam mir einfach nicht in den Sinn. Was ich aber meinte, ist, dass das was man für die Eltern empfindet und für die Geschwister ein anderes ist als für Freunde oder für seine/ihre Freundin/Freund. Es besteht eine ganz bestimmte Bindung, wenn die Chemie der Familie stimmt. Hoffe, man kann verstehen, was ich meine. Ich kann es nicht so gut beschreiben, weil ich einfach nciht weiß, wie es ist die Eltern zu lieben bzw. das Gefühl zu haben die Liebe der Eltern zu spüren. Ich denke, dass ich von meiner Mum behaupten kann, dass sie mich gern hat vielleicht sogar als ihre Tochter liebt, aber empfinde es als etwas freundschaftliches und nicht als die Liebe einer Mutter zur Tochter. Man ist das schon wieder kompliziert auszudrücken
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Alt 17.02.2006, 10:23   #14 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Ich find den Begriff Liebe in Zusammenhang mit Familie gar nicht so abwegig!?
Natürlich kann man seine Eltern lieben. Es ist halt nur eine andere Art von Liebe! Oder?
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Alt 17.02.2006, 11:20   #15 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Zitat:
Zitat von Küken481
Ich find den Begriff Liebe in Zusammenhang mit Familie gar nicht so abwegig!?
Natürlich kann man seine Eltern lieben. Es ist halt nur eine andere Art von Liebe! Oder?
Ganz genau!
Man kann das Wort Liebe, wenn man es möchte, ja auch verharmlosen.
Man sagt einfach ich hab Person XY lieb.
Dadurch schmälert man die Zuneigung zu dieser Person, aus meiner Sicht, in keinster Weise.Hab ich ja oben auch getan.
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Alt 17.02.2006, 12:21   #16 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Zitat:
Zitat von Küken481
Ich find den Begriff Liebe in Zusammenhang mit Familie gar nicht so abwegig!?
Natürlich kann man seine Eltern lieben. Es ist halt nur eine andere Art von Liebe! Oder?
Ich meinte das ja nur auf meine Person bezogen. Ich liebe meine Partnerin (wenn ich mal eine habe). Und meine Eltern und meinen Bruder habe ich so gern oder so lieb (lieb haben und Lieben sind für mich zwei verschiedene Dinge) wie man Verwandte lieb haben kann.
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Alt 17.02.2006, 16:56   #17 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Naja, Liebe hin oder her... Ich liebe meine Eltern! Und mein Schwesterchen natürlich!
Sie sind seit ca. 25 (?) Jahren verheiratet und immer noch zusammen.
Den Rest (Onkel, Tante, Ömchen, Cousinchen etc.) hab ich natürlich auch lieb und ich komm super mit Ihnen klar.
Man kann also sagen, daß alles in Ordnung ist und ich froh bin, daß ich in meiner Kindheit/Jugend nichts missen musste. Mir ging es immer super gut. Ich hatte alles, was ich brauchte und noch mehr.
Im Teenie-Alter hatte ich natürlich täglich Zoff mit meiner Mutter, aber in der Pubertät ist das ja ganz normal. Heute verstehe ich mich eigentlich sehr gut mit meinen Eltern!
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Alt 18.02.2006, 00:01   #18 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

@Manni: Ich liebe meine Mutter, aber ich bin nicht in meine Mutter verliebt. Na, klingelt es? Ich denke, wenn man sagt "ich liebe xy", dann ist das einfach nur ein stärkerer Ausdruck, als "ich hab xy lieb".

Gutes Thema, Blue! Ich liebe meine Familie sicher nicht, abgesehen von meinen kleineren Brüdern. Bin mit 16 von zu Hause ausgezogen, da meine Mutter zu der Sorte gehört, die man Quartalssäufer nennt (1 Woche Vollrausch, 2 Wochen nüchtern, immer im Wechsel). Sie sieht es einfach nicht ein, dass sie Hilfe braucht und das, was in ihrer Vollrauschphase abgegangen ist und teilweise immer noch abgeht, ist das letzte (Prügeleien, Provokation, Beleidigungen...). Mein Vater ist ein kleiner Haustyrann, der einfach nur ein funktionierende Familie will und die Augen zu macht und nichts sehen will. Die Ehe meiner Eltern ist also eher eine Zweckehe. Sie hat keinen Bock zu arbeiten und bleibt deshalb bei ihm (irgendwer muss ja den Sprit finanzieren) und er wird sich nicht trennen, weil er ja so eine gute Putzfrau und billiges Kindermädchen hat (zumindest in den Wochen, in denen sie nüchtern ist) und weil er einfach ein Träumer ist. Glücklich ist keiner in dieser Familie. Meine Brüder haben Angst vor meinem Vater, weil er bei jeder Kleinigkeit losbrüllt und meine Mutter hassen sie, weil sie säuft. Meine Mutter ist unglücklich, weil mein Vater so ist, wie er ist und mein Vater ist nicht glücklich, weil sie trinkt.

Ich bin mit 16 ausgezogen. Hatte lange keinen Kontakt zur Familie und hätte ihn sicher nicht wieder aufgenommen, wenn da meine Brüder nicht wären, da ich sehr an ihnen hänge. Leider sind meine Brüder noch lange nicht volljährig und können eben nicht selbst bestimmen, wen sie besuchen wollen. Ach ja, und meine Großeltern wussten die ganzen Jahre, was bei uns los ist und da hat mich keiner mal zur Seite genommen und gesagt "Ey, wenns Probleme gibt, weißt ja, wo du uns findest!" Nee, immer schön die Augen zumachen! Naja, die haben sich eh noch nie so richtig für ihre Enkelkinder interessiert.

Mit 16 bin ich dann über Umwege bei Pflegeeltern gelandet bzw. bei Bekannten: ich kannte sie schon vorher (bin für die immer mit den Hunden rausgegangen, kleiner Nebenjob). Es gab zwar immer mal wieder Probleme, aber im Großen und Ganzen ging es mir sehr gut da. Leider ist 2 Jahre später mein Pflegevater an Krebs verstorben. Meine Pflegemutter und ich haben uns danach nicht mehr so gut verstanden, weil wir ganz unterschiedliche Art und Weisen hatten, mit der Trauer umzugehen. Nachdem ich ausgezogen war, wurde das Verhältnis aber wieder besser. Heute verstehen wir uns bestens. Wir haben zwar kein Mutter-Tochter-Verhältnis, aber ich weiß, sie ist jederzeit für mich da und steht mir mit Rat und Tat zur Seite.

Ich denke auch, dass mich alles sehr geprägt hat, ob es mir passt oder nicht. Und ich würde sicher in der einen oder anderen Situation anders reagieren, wenn ich eine schöne heile Kindheit erlebt hätte und eine heile Familie hätte. Z.B. sind meine Freunde eins der wichtigsten Dinge für mich auf der Welt (weil sie auch ein Stück Familienersatz sind) und wenn mal keiner Zeit für mich hat, fühl ich mich ganz schnell allein gelassen und denke ganz schnell "Die mögen mich alle nicht mehr!" Was natürlich eigentlich Blödsinn ist. Ein "normaler" Mensch würde sich vl eher sagen "Na gut, dann eben nicht, dann verbring ich eben mal einen gemütlichen Tag auf der Couch. Nächstes mal dann wieder." Aber da ich aus negativen Situationen auch gern immer etwas Positives zu ziehen versuche, sag ich mir "Ok, das war zwar alles scheiße, aber du bist dafür auch schnell selbstständig geworden". Ich musste schnell lernen mich um meinen Kram allein zu kümmern, einen Haushalt zu schmeißen und und und... das ist sicherlich nicht zum Nachteil gewesen. Aber so im Alltag mache ich mir wenig nen Kopf drüber was war, was ist, was sein wird, weil meine Familie kacke ist.
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Alt 18.02.2006, 10:04   #19 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Zitat:
Zitat von Kröte
@Manni: Ich liebe meine Mutter, aber ich bin nicht in meine Mutter verliebt. Na, klingelt es? Ich denke, wenn man sagt "ich liebe xy", dann ist das einfach nur ein stärkerer Ausdruck, als "ich hab xy lieb".
Blabla. Lies dir noch mal meine letzten Posts durch. Da steht das Wort Abneigung. Das mein ich wörtlich.
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Alt 18.02.2006, 13:52   #20 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Meine Familie ist relativ normal. Wir verstehen uns alle super, auch wenns mal Reibereien geben sollte. Ich liebe meine Mutter, meinen Vater und meinen Bruder über alles. Nicht mehr, nicht weniger.
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Alt 18.02.2006, 23:02   #21 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Zitat:
Zitat von Manni Calavera
Blabla. Lies dir noch mal meine letzten Posts durch. Da steht das Wort Abneigung. Das mein ich wörtlich.
Nun sei doch nicht gleich so zickig, hab ich dir was getan? Wollte doch nur versuchen, dir diese Abneigung zu nehmen!
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Alt 06.03.2006, 14:01   #22 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Ich hasse meinen Vater!

Grad z.B. kommt der in die Küche, und schreit rum "Ich meld Internet ab, wollen wir mal sehen wer das sagen hat, entfährt das dreckige schwein einfach das kabel" und steht vor meiner Tür. Dabei entfernte ich nichts, der fragt auch vorhe rmal nicht, ob ich was gemacht hab. Der rastet jedesmal aus, als er mir dann drohte, mich weder was sagen lies und als ich dann was in ruhe sagte, er mir vorwar ich lüge,schmiess ich en Glas in die Küche(ja nicht die feine art) dann geht er mit nem besen auf mich zu!

Würd ja gern ausziehen,aber dank h4 darf ich nicht!

Ich hasse wirklich keinen Menschen ausser meinen Vater!

Sowas ist hier schon Tag Täglich so, das der austickt wegen igendwas, benehmen hat er auch keins
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Alt 06.03.2006, 14:42   #23 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Naja weiß nicht bei ist uns ist das ein bischen chaotisch. Ich versteh mich mit meinen Geschwistern und Eltern wohl ganz gut. Doch manchmal fliegen da auch schon die fetzen wegen irgendwelche kleinigkeiten. Aber manchmal muss man sich halt mit seinen Bruder kloppen
Wenns hart auf hart kommt ziehen meine Geschwister und ich an einen Strang.
Mit meinen Verwandten verstehe mich auch "gut". Nun bei uns sieht man sich halt nicht so oft und wenn dann meistens zu den großen Familienfeiern. Unser Clan ist über die ganze Welt verstreut (Sehr gut wenn man Ferien da machen will )
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Alt 07.03.2006, 12:42   #24 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Ich habe eine ganz tolle Familie, die ich super doll liebe. Liebste Grüße an dieser Stelle an meine "kleine" Schwester, die das hier womöglich liest.

Ich bin sowieso ein Familienmensch und möchte irgendwann auch eine eigene Familie gründen. Familienglück ist mir schon sehr wichtig.
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Alt 19.03.2006, 13:29   #25 (permalink)
 
AW: Die Liebe zur Familie

Zu meiner Familie habe ich gar keinen Kontakt mehr, seitdem ich ausgezogen bin vor ein paar Jahren. Vorher war es nur die Hölle. Meine Mutter war nie da für mich, wenn ich sie brauchte (war suizidgefährdet lange Zeit). Keine Geschwister, kein leiblicher Vater. Nur ein Trunkbold als Stiefvater, mehr muss ich nicht sagen, oder?. Ich hoffe, ich kann später eine eigene Familie gründen, der ich all meine Liebe schenken kann.
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