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Die Spinnen die Polen.Politik Inlands-, Auslands-, Europa- , Finanzpolitik etc. |
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#1 (permalink) | |
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Die Spinnen die Polen.
Zitat:
Was sagt ihr dazu? Meine Meinung: Polen hat mit gerade mal halb so vielen Einwohnern wie Deutschland nur 2 Stimmen weniger bei Entscheidungen in der EU und fängt dann damit an, dass sie ja mindestens 20 Mio. mehr Einwohner hätten, wenn der 2 WK nicht gewesen wäre und dass sie deshalb mehr stimmen wollen. Dann haben sie sich nach langen Verhandlungen die Möglichkeit erstritten noch weitere 10 Jahre lang ein Veto einlegen zu können, bevor dann die normale Mehrheit für Beschlussfasungen erforderlich ist. Und da reden die tatsächlich noch davon, dass sie von Deutschland nicht partnerschaftlich behandelt würden? Wer das in Polen nun auch immer ist, der so denkt (Presse, Politiker und/oder ein Großteil der Bevölkerung), sollte sich echt mal überlegen, was Deutschland in den letzten Jahren für Polen getan hat und immer noch tut, anstatt über Taten zu sprechen, die über 60 Jahre her sind. Irgendwann muss auch mal gut sein. (Fehler meinerseits im 1. Absatz dürfen und sollen gerne berichtigt werden.)
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Ladida
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#2 (permalink) |
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AW: Die Spinnen die Polen.
Ich versuche mich mal so faktisch und zeithistorisch wie möglich dem Thema zu nähern, werde meine objektive Flappsigkeit aber beibehalten. Ich bin ein User, kein Geschichtsbuch. Denn man muss ja vorsichtig mit seinen Aussagen sein, aber:
Seit es den Staat Polen gibt, sind sie länderübergreifend dafür bekannt, echte Quertreiber in Europa zu sein. Angefangen hat das übrigens schon unter Napoleon, der mit den polnischen Teilungen anfing. Bis dahin war Polen ein Land, dass neben Preußen, Russland etc. durchaus was zu sagen hatte. Aber auch Napoleon war Polen zu aggressiv, und so teilte man die Gebiet so lange auf, bis nur Warschau, nach dem Wiener Kongreß gar nichts mehr übrig blieb. Erst nach dem ersten WK bekamen sie wieder ein Staatsrecht und ab da fing der Stess mit allen Nachbarländern an. Man begnügte sich nicht nur mit dem Gebieten, die man hatte, sondern man schöpfte Hoffnung, die Unterdrückungskomplexe der Vergangenheit jetzt heimzahlen zu können. So wurden Gebiet, wo vorher so gesehen nie ein Pole lebte, durch manipulierte Volksabstimmungen (eindeutig bewiesen) plötzlich polnisch, die anderen Völker (Deutsche, Russen, Ungarn, Österreicher, Litauer etc.) mussten ihre Koffer packen. Da war schon einiges an zusätzlicher Feindschaft geboren. Kattowitz wurde zum Pseudonym dafür, auch wenn es hier weit "realitätasnaher" zuging. Und auch vor militärischen Konflikten mit Russland schreckte man nicht zurück. Jetzt hatte Polen vor dem zweiten Weltkrieg seine Truppen in den Westen (deutsches Reich) und in den Osten (Russland) verlegt und alarmbereit gemacht. Allerdings haben Deutschland und Russland natürlich nicht da angefriffen, wo die Polnischen Armeen standen, sondern quasi "links und rechts daneben". Alles andere wäre ja auch blöd gewesen. Der einzige der seit dem von einem "Überfall" sprach waren die Polen. Also quasi haben die Engländer am D-Day Deutschland überfallen, weil sie den stationierten und alarmbereiten Truppen, die wussten dass sie kommen, keine schriftliche Einladung zukommen liessen. Klingt genau so blöd! Nach Kriegsende haben sie gegen alle möglichen Bestimmungen und Grenzfestsetzungen gemuckt. Die Oder sollte Grenze bilden, aber Swinemünde und das Umland haben sie sich gegen jeden Beschluss dennoch unter den Nagel gerissen. Das selbe Verhalten, wie bereits vor dem zweiten Weltkrieg. Alles andere liess Stalin nicht zu. Denn unter sowjetischer Besatzung waren zahlreiche Russen, etliche Organisationen und Geheimdienste damit beschäftigt, Aufstände im Keim zu ersticken, mehr als anderswo. Zeigen auch die Blätter über die verhafteten Rädelsführer. Na klar will ich keine Besatzer in meinem Land, nur nirgends war die Wehrhaftigkeit größer. Dass sie unter dessen die ganze Zeit auf deutschen Verbrechen rumritten und sich so eine politische Einflussnahme nach der anderen sicherten, wird einem von Herrn Schmidt bis Herrn Schröder immer wieder bestätigt und dass sie das Kriegstotenargument jetzt nochmal ausgraben, ist wirklich dreist. Genauso, dass sie den Russen Sachen abluchsten, für die andere ne Bombe auf den Kopf bekommen hätten. Und wo sie jetzt kein Land haben können, wollen sie halt mehr politische Macht bzw. besser darstehen. Aber ich finde es schön, dass sie jetzt dem versammelten Europa mal ihre Mantalität zeigen und es nicht wieder anderen Ländern in die Schuhe schieben. Dänische Werften, Pipelines von Russland nach Deutschland, Feldfruchtanbau in Ungarn... das geht sie alles überhaupt nichts an! Und Machthunger ist eine Sache, aber Anfeindungen und Undankbarkeit eine andere.
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Nazis raus! Antifa sofort hinterher!
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#3 (permalink) | |
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AW: Die Spinnen die Polen.
Die beiden komischen Regierungsbrüder haben einfach einen an der Waffel. In meinen Augen sind das kleine möchtegern Nazis die auch mal was sagen wollen. Das beruhigt sich wieder sobald der Rest der EU keinen Bock mehr auf Spielen hat.
Das sie mit 2 WK Argumenten ankommen ist eigentlich clever, die wissen genau das Deutsche Politiker darauf ansprechen. Traut sich ja keiner was zu sagen wenns um das Thema geht. Alles in allem finde ich es ganzschön dreist wie die Vorgehen, das sind die Engländer ja direkt zurückhaltend gegen. Ohne das Engagement von Deutschland wäre Polen nichtmal in der EU. Zitat:
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#4 (permalink) |
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AW: Die Spinnen die Polen.
Nette Überschrift!!! Es handelt sich hierbei um zwei Idioten nicht um das Volk Polen.
Ich würde das mal historisch betrachten. Länger als ein halbes Jahrundert war Polen ein Satelitenstaat von der UDSSR, genoßen somit sehr wenig Unabhängigkeit. Und seit 18 Jahren sind sie Unabhängig, fast ein freies Land. Und jetzt sind sie in der EU und haben Angst erneut ein Teil ihrer Unabhängigkeit abzugeben. Für mich scheint die Politik der Polen logisch. Problem ist auch noch das in Polen 90% der Bevölkerung strikt konservativ und katholisch sind. Und die Kaczynskis sind von diesem Kaliber. Aber das sind zwei alte Säcke und Polen eine Demokratie und bald(10-20 Jahren) wird die Politik von der neuen Generation Polen geprägt sein, die sich als Europäer fühlen und nicht als ehemalige Sowjets. Ich denke Polen will nicht ürgendwie die EU boikotieren, sondern haben nur Angst wieder ihre Unabhängigkeit abzugeben. |
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#5 (permalink) | |
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AW: Die Spinnen die Polen.
Das ist so auch nicht ganz richtig.
Neben den 2 Zwillingen gibt es da noch die bzw. einige der Damen und Herren die bei der polnischen Zeitung Wprost arbeiten. Und dann wird es sicher auch noch ein paar weitere geben. Ob der Großteil des Volkes die Sache anders sieht, werden wir ja wohl hoffentlich bei den nächsten polnischen Wahlen sehen. Und wenn du a) mich besser kennen würdest und b) genauer gelesen hättest - ich helf da auch gerne nach: Zitat:
Wobei ich zugeben muss, dass ich statt "Großteil" lieber "mehr oder weniger großer Teil" hätte schreiben sollen, um´s eindeutiger zu machen.
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Ladida
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#7 (permalink) |
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AW: Die Spinnen die Polen.
Ob Wrpost oder BILD-Zeitung ... is doch alles dasselbe. Ich musste laut lachen als ich das Bild heute gesehen hab
ich fand die Idee sowas von Klasse, wenn ich das Bild allerdings zuerst auch anders interpretiert habe und dann erst gelesen habe wie es anscheinend gemeint ist. Als die Wrpost dann zitiert wurde hab ich die Hoffnung aufgegeben und das Blatt beiseite gelegt.Frech, dreist .. mag man nennen wie man will. Polen bzw. seine Regierung hat sich lediglich nur als ein weiterer Kämpfer im Ring der internationalen Machtpolitik "geoutet". Das kann man nun als "Reicht man ihnen den kleinen Finger ... "oder als normale Reaktion von Menschen interpretieren, denen Macht zugeschoben wurde und die jetzt mal die Grenzen austesten. Ausser Ansehen ist ja nicht viel zu verlieren und mit ein bisschen Glück wird ja auch noch was gewonnen. Und die Extrawurst Polens ist ja nicht unerheblich ausgefallen. Letztlich, egal wie man es interpretiert, kann man davon ausgehen, dass Polen in einer Hinsicht auf jeden Fall so funktioniert wie jede Demokratie, auch die in Deutschland generell: Die meisten Dinge werden am Volk vorbei getan und nicht selten auf eine Art und Weise, die die breite Bevölkerung vielleicht sogar ablehnt. Und zum Punkt, die Polen haben die Zwillinge gewählt, klar wir haben Merkel gewählt und die Amis Bush... ist doch immer dasselbe. Ein kleiner Teil von Leuten ist überzeugt und wählt den Spinner, ein weiterer Teil ist egoistisch und wählt entsprechend seines eigenen größten Nutzens, der größte Teil fällt auf den Wahlkampf herein und der Teil, der die Wahlen verändern könnte geht nicht wählen.
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#9 (permalink) | |
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AW: Die Spinnen die Polen.
Zitat:
Was ich oben geschrieben habe, stimmt doch trotzdem. Anstatt das Polen nur halb so viele Stimmen wie Deutschland hat, hat es etwa 3/4 so viele. Und trotzdem will Polen noch mehr und meckert dann über die Zusammenarbeit Deutschlands. Das die Bild auch gerne mal was weglässt oder Tatsachen verdreht, ist klar. Ändert aber wie gesagt nichts an dem, was ich im Eingangspost geschrieben habe.
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Ladida
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#11 (permalink) | |
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AW: Die Spinnen die Polen.
Also ich mag Schultheis, den Mann hinter dem Bildblock, ziemlich gerne, aber das ist jetzt aus meiner Sicht in dem Maße übertrieben. Das wirkt so, als ob er jetzt auch das Topic "Polenbrüder" aufgreifen wollte, und dabei zeitgleich der Bild einen mitgeben muss! Ist in dem Blog sein Job, aber bitte nicht mit einem blöd gesetzten Wort als Hänger und einer völligen monoton betrachteten Historie.
Dem "ausgerechnet" muss man nicht wieder einen mehr als 60 Jahre Kontext zuweisen, sondern kann es auch ganz allein auf heute beziehen. Ausgerechnet wir, die um eine Lösung bemüht sind und in Einzelgesprächen einen Konsens zu finden versuchen, bekommen so eine Satire drüber. Die Schiene funktioniert doch auch so 1a mit Sternchen. Dann: Zitat:
Die Rechtfertigung dafür, die fast jeder blind akzeptiert, ist das Unrecht gegen die Zivilbevölkerung z.B. Polens. Dass dieses Gebiet aber vorher nichtmal polnisch war und hier einfach die selben Methoden angewandt wurden, für die man die Nazis verurteilt,("Packen sie ihre Koffer, sie haben 30 Minuten das Haus zu verlassen") kommt verfälscht bis gar nicht rüber. Dass der Mann so gegen die Treuhand wettert, ist aus meiner Sicht, als Opfer um 3 Ecken, schon dreist. Ich hoff, da versteht man meine Haltung. Und was das zitierte Wort "plötzlich" angeht: das machen die Polen wirklich nicht plötzlich, das machen sie, seit es nach dem WK1 den Staat Polen wieder gab und sie sich hinter dem Rockzipfel französischer und englischer Ja-Ja-Politik sicher fühlten. Habe ich einem Beitrag weiter oben chroniolgisch aufgeschrieben, muss man sich nur ein Geschichtsbuch holen und das nachschlagen. Alles belegt. In allem anderen geb ich ihm wieder Recht, das ist das typische Verdrehen von Unwissenheit der Leser. Aber da holt er nicht so weit aus, wie in diesem Aspekt. Ein Wort zum Schluss noch: auch ich kann differenzieren zwischen "die Polen" und denen, die nur die polnische Staatsbürgerschaft tragen aber politische Entscheidungen trafen und treffen. Nur falls sich hier jemand in eine Schublade gesteckt fühlen sollte. Aber dass jetzt, wo Polen dem versammelten Europa auf den Nerv geht, Herr Schultheis der Bild in jedem, auch in diesem, Punkt widersprechen muss, ist wieder das typisch unnötige Zurückstecken. Er versucht den ganzen Eintrag über doch nur, beim Leser Schuldgefühle zu erzeugen oder wecken, damit seine Argumentation zieht. Darauf baut er mehr auf, als auf der Müllschreiberei der Bild. Gerade Ihnen hätt ich so einen Fehlgriff jetzt nicht zugetraut, das konnten Sie schonmal wesentlich besser, Herr Schultheis!
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Nazis raus! Antifa sofort hinterher!
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#12 (permalink) |
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AW: Die Spinnen die Polen.
Off-Topic: ein fundiertes urteil kann ich mir nicht erlauben, da ich es bisher noch nicht geschafft habe, einen bildblog artikel komplett zu lesen. ich finde ein bildbashblog ungefähr so spannend und schwierig wie über massiv zu lachen.
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Das Benzin des Wassers wird proportional am Feuer gemacht. Aaron T. Richter man brauch keine jacke um ne Hopper-Mütze aufzuhaben asiatisches Sprichwort vergeben
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