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Diskriminierung wegen LebensformPolitik Inlands-, Auslands-, Europa- , Finanzpolitik etc. |
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#1 (permalink) |
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Diskriminierung wegen Lebensform
Hallo,
mir gehen gerade so Gedanken über meinen baltigen Beginn der Ausbildung durch den Kopf. Ich frage mich, wieso so viele Menschen diskriminiert werden aufgrund ihrer Lebensform ? Die Menschen reden über Homosexuelle, als wären wir unnormal, wir bekommen Vorurteile an den Kopf geknallt...das ist echt manchmal erschreckend. Ich spreche dieses Thema einfach mal genau hier an, um von Euch zu erfahren wie Ihr das seht. Warum werden wir schief angeguckt ? Warum glauben so viele, Lesben sähen aus wie Männer ? Warum glauben viele, es seie eine Krankheit und man könne das behandeln ? Wieso reagiert die Gesellschaft so ? Ich meine, wir sind alle nur Menschen, die glücklich leben wollen. Die einen tun es in einer Mann und Frau Beziehung und die anderen in einer Frau und Frau oder Mann und Mann Beziehung. Was ist so abstößig daran ? Ich selber habe mir für meinen Teil vorgenommen, dass ich mich auf meiner Arbeitsstelle bzw. erstmal bei der Ausbildung nicht oute. Ich weiß ja nicht, wie die so reagieren und habe etwas Angst, dass mir mein Outing dann die Ausbildung kamputt macht. Familie und Freunde wissen es, alle haben es akzeptiert, wenn auhc viele sagten dass sie es nicht nachvollziehen können, aber das müssen sie auch nicht (ist auch schwierig). Froh war ich erstmla nur, dass sie es alle akzeptiert haben. Einfach ist es aber in der Gesellschaft nicht, man muss sich oftmals dann doch rechtfertigen, erklären (wenn man sich outet, bei Bekannten od. Chef), man wird nicht verstanden, es wird als "unnormal" empfunden. Allein das Wort "unnormal" ist doch totaler schwchsinn, was ist denn bitte "noral", etwa eine Frau mit Mann, Kind, Haus und Hund ? Alles was Ihr habt/macht, können wir doch auch haben, wenn auch nicht unbedingt in manchen Dingen in gleicher Form. Ich finde es manchmal sehr schade, dass es von wenigen Menschen akzeptiert wird. Gerade wenn man so Berichte im Tv sieht, auf der Straße Reaktionen verfolgt, dann ist man manchmal schon enttäuscht, über das doch eigentlich so offen Land und darüber, wie die Mitmenschen mit einem Mitbrüger umgehen, nur weil er/sie anders liebt. Akzeptanz das ist doch das einzige, und dass man so wie alle anderen auch behandelt wird und geachtet wird- mehr wollen wir doch gar nicht. Denn jeder muss für sich und auf seine Art und Weise glücklich leben. Bin gespannt auf Eure Meinungen (!!Bitte friedlich bleiben!!). Gruß Ninchen |
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#2 (permalink) |
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AW: Diskriminierung wegen Lebensform
Meine Meinung zu diesem Thema ist so schlicht wie ernüchternd. Ob jemand aufgrund seiner Homosexualität diskriminiert oder akzeptiert wird, hängt zu großen Teilen von der Intelligenz seines Gegenübers ab. Christlich fanatische Weltbilder mal außen vorgelassen sollte eigentlich jeder halbwegs schlaue Mensch in der Lage dazu sein, Homosexuelle "ihr Ding machen zu lassen". Wer das nicht tut, dem unterstelle ich einfach mal plump fehlenden Intellekt. Was außerdem eine Rolle spielt ist, dass der Mensch immer irgendwelche andersartigen Verhaltensweisen, Aussehen oder Kulturen dazu ausnutzt, sich selbst davon abzugrenzen. Viele der Leute, die sich lauthals über Lesben und Schwule auslassen, tun dies sicher auch um der Welt zu beweisen, dass sie alles andere als homosexuell sind. Von daher empfinde ich als Heterotyp neben dem Verhalten vieler meiner diskriminieren Mitmenschen zwei Extreme "von Eurer Seite" als grundlegend falsch. Erstens ist es das ständige Zursprachebringen der eigenen Homosexualität (denn auch wenn man sicher oft genug aufgrund fehlender Akzeptanz leidet, wirkt das "Draufrumreiten" alles andere als normalisierend) und zum anderen das irreführende Tabuisieren der eigenen Person. Wenn Du bei Deinem Arbeitgeber versuchst Deine Homosexualität zu verstecken, förderst Du die Akzeptanz wohl eher nicht.
Aber ich kann gut reden. Mich diskriminiert auch niemand wegen meiner Neigungen und außerdem lebe ich in Köln ![]()
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Die beste Chance die ihr je hattet! (Ich war mit TV Smith pissen!) "Aus dem Hintergrund müsste Lahm schiessen." |
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#3 (permalink) |
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AW: Diskriminierung wegen Lebensform
Ich kann mich Sprees Meinung im großen und ganzen nur anschließen.
Wer heutzutage noch Vorurteile hat, ist entweder strenggläubiger Katholik/Moslem/whatever oder ist einfach zu blöd zu raffen, dass Homosexuelle sich nicht an jedem vom gleichen Geschlecht ungefragt ranmachen. Allerdings würde ich dir raten zumindestens während deiner Ausbildung noch mit dem Outing beim Arbeitgeber zu warten. Sollte er tatsächlich so intolerant sein, dass er sich dann einen fadenscheinigen Grund einfallen lässt, dich zu entlassen, hast du wenigsten schonmal einen Beruf gelernt und musst "nur" einen neuen Arbeitgeber finden. Andernfalls musst du vielleicht erstmal einen neuen Betrieb finden, der überhaupt ausbildet. Und was die Vorurteile sonst so angeht: Gibt es überhaupt noch so viele, die solche Vorurteile haben? Ich habe eher das Gefühl, dass die Zahl derer mit Vorurteilen stetig sinkt. Vielleicht kommt es dir auch nur anders vor, weil der Großteil, der ohne Vorurteile lebt, dir dies nicht zeigt, während dich die wenigen anderen als Anormal oder ähnliches bezeichnen. Oder ich merke nur nicht, dass es von solchen Leuten doch noch etwas mehr gibt, weil mich keiner als Schwuchtel, Hinterlader oder sonstwas bezeichnet.
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Ladida
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#4 (permalink) |
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AW: Diskriminierung wegen Lebensform
Stark beleidigt wurde ich bis jetzt ein Glück noch nicht.
Vorurteile hört man aber immer wieder, z.b. Lesben haben alle kurze Haare, tragen Männerkleidung, haben keinen Humor ect. Aber ich muss Dir Manni recht geben, es ist weniger geworden, da die Menschen auch einfach öfter von dem Thema hören bzw. mitbekommen durch Medien und so weiter. |
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#5 (permalink) | |
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AW: Diskriminierung wegen Lebensform
Zitat:
Diskriminierung sollte im Allgemeinen auch kein Problem sein. Daher ist auch da eine Pauschalisierung unangebracht. Im Einzelfall kann das natürlich schon auftreten. Ich sehe aber auch keinen Grund warum du das deinem Chef auf die Nase binden solltest. Man spricht ja auch sonst eher selten über seine sexuellen Vorlieben. |
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#6 (permalink) | |
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AW: Diskriminierung wegen Lebensform
Zitat:
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stell dir vor es gäbe freibier... ...und keiner wüsste wo! |
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#7 (permalink) |
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AW: Diskriminierung wegen Lebensform
Es geht ja nicht darum mit der Regenbogenfahnezu bei seinem Chef einzumarschieren und "Ich bin'n Homo Meister!" zu verkünden. Ich denke es geht eher darum, dass man sich nicht künstlich verstellt bzw. seine Homosexualität leugnet oder versteckt wenn irgendetwas in der Art zur Sprache kommt.
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