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Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*Weltanschauungen und Gedanken An was glaubt ihr? Was ist der Sinn des Lebens? Was bedeutet der Tod für Euch? Hier könnt ihr darüber "diskutieren" |
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#1 (permalink) |
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Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Vorweg: @Schattentaenzerin: Ich hab wirklich drüber nachgedacht, ob ich den Thread aufmachen sollte, oder nicht. Ich weiß es gibt einen Lebensmottothread und verstehe daher, wenn du den Thread kommentarlos löschst (oder irgendein anderer Mod - so gesehen übertrage ich euch die Entscheidung ob dieser Thread überflüssig ist oder nicht). Aber hoffe, dass er eigentlich doch eine recht interessante Diskussionsgrundlage bieten kann...
Also, folgendes Kästner-Zitat beschäftigt mich schon seit längeren: "Entweder man lebt oder man ist konsequent." Auch wenn mir klar ist, dass dieses Zitat einige gewagte Implikationen enthält, so kann ich ihm dennoch nur zustimmen. Denn was nützt einem Leben, wenn man (auf lange Zeit gesehen), nicht glücklich ist. Leben nur des Lebens wegen? Oder wie seht ihr das? |
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#2 (permalink) | |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Zitat:
von daher wars ne gute idee von dir nen eigenen thread dafür zu erstellen... und die trigger-warnung an sich ebenso... zum topic: es gibt verschiedene arten konsquent zu sein... findest du nicht auch? oft trägt man auch auferlegte kosnequenzen... als solche kann man das leben an sich gerne betrachten... es kommt oft genug vor, dass der satz fällt, man wurde nie gefragt, ob man leben will... man hat nie darum gebeten... und trotzdem ist da etwas, was aufhält alles zu beenden und in eigener sache konsequent zu sein... sei es ein missglückter selbstmordversuch... abhaltung durch andere, die leider rechtzeitig eingreifen konnten und somit die sache vereitelt haben... es liegt nicht nur an einem selbst zu leben bzw konsequent zu sein... es gibt zu viele andere, die sich immer überall einmischen... nicht jeder hat das glück ungehindert frei entscheidungen treffen zu können, ohne dass einem reingeredet wird oder dass sich jemand einmischt... am ende kommt das vorhaben immer ans licht und enn man pech hat kann mans nicht durchführen...
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#3 (permalink) |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Sicherlich muss Konsequenz nicht unbedingt Selbstmord heißen, ich denke auch nicht, dass es Kästner darauf reduzieren wollte.
Aber generell kann diese Konsequenz zu Entscheidungen führen, die nicht unbedingt von vielen Menschen als vertretbar angesehen werden. Aber:
Ich denke aber, dass ein Mensch keine solchen Entscheidungen scheuen sollte, wenn es ihm dadurch deutlich besser geht. Generell denke ich, sollte ein Mensch das tun, was ihn glücklich macht, solange er keinem schadet (ernsthaft schadet - gebrochene Herzen oder so, zähle ich da nicht dazu). |
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#4 (permalink) | |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Zitat:
klar wird kästner das nicht gemeint haben... lässt sich aber gut reininterpretieren... zu deiner aufzählung... wie du sagtest, selbstmord muss nicht als konsequenz daraus resultieren... kann aber... sollte es jedoch nicht... solche kleinigkeiten kann man ändern, wenn man nur den mut dazu hat und es versucht... danach kann man immer noch überlegen... hm, ob er diese entscheidungen nicht scheuen sollte, schwierig... wenn es immer eine weitere entscheidung zu dieser gibt, die alles ändern könnte, dann sollte man es wenigstens versuchen... wie gesagt, selbstmord als meinetwegen letzter ausweg kann dann immernoch vollzogen werden... aber davor davon laufen ohne etwas versucht zu haben ist feige... sehr feige... und man sollte auch auf die darauf folgenden konsequenzen denken... wen man damit nicht noch alles ins unglück reissen könnte... kann manchmal ne riesenwelle hinter sich herziehen...
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#5 (permalink) |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Ist mir klar, dass ein gebrochenes Herz verherende Auswirkungen haben kann, aber dazu 2 Sachen:
(1) Ich denke dennoch, dass gebrochene Herzen besser sind, als jemandem etwas vor zu machen. Das hilft effektiv keinem. Ich kenne Leute, die Leute um sich rum ertragen (also im Freundeskreis), die sie eigentlich absolut nicht leiden können, aber es nicht trauen ihnen das zu sagen, weil sie wissen, dass der jenige in sie verliebt ist. (unglücklich formuliert) Ich finde so ein Verhalten bewundernswert selbstlos, aber falsch. Ich würde es auch nicht wollen, dass es anderen schlecht geht, nur weil sie sich nicht trauen mir weh zu tun. Zumindestd dieses bisschen Egoismus sollte jeder Mensch haben. Und Liebeskummer ist für mich kein Grund, der meiner Meinung nach Selbstmord legitimiert. (2) Ich habe den Satz mit den "ernsthaft schaden", sowieso nur eingefügt, damit keiner ankommt und sagt "Und was ist, wenn es ihn glücklich macht, jemanden umzubringen?" Denke du verstehst, was ich meine... Zu Kästner: Ich denke er lässt bewusst auch diesen Aspekt offen. Wenn man seine Gedichte so liest, dann glaube ich nicht, dass er Selbstmord grundsätzlich ablehnt (war ja auch ein recht depressiver Mensch). Aber ich denke nicht, dass es für ihn DIE Lösung ist. Nur eine Notlösung. Wie gesagt, ich befürworte Selbstmord auch nicht (Notlösung triffts ganz gut) und wollte auch das Topic nicht nur in eine Richtung "pro-contra" Selbstmord leiten. Es geht viel mehr generell darum, wie konsequent man eurer Meinung nach eben genau dieses uminöse "Leben" gestalten sollte. Und was heißt leben überhaupt? |
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#6 (permalink) | |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Zitat:
Off-Topic: Ich möchte das nur kurz zwischendurch bekräftigen und lauthals zustimmen! Schade, dass viele das nicht verstehen. Vor allem die Freundeskreise von Mädels, die ich aus genau diesen Gründen mal verlassen habe. An dieser Stelle nur Danke für das Statement, auch wenn's im Zusammenhang nicht relevant ist. Warum ist nicht jeder in der Hinsicht so vernünftig...args.
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Die beste Chance die ihr je hattet! (Ich war mit TV Smith pissen!) "Aus dem Hintergrund müsste Lahm schiessen." |
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#7 (permalink) |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
hm, bin da grad so festgefahren mit dem selbstmord, also weiter geht's... ich weiss nicht wie es in dem punkt um deine erfahrung steht, ich weiss allerdings wie es um meine steht... ich könnte dazu einen bericht abliefern, aber ich lasse es... es bringt ja nichts darüber zu diskutieren... nur ist es schwer zu akzeptieren... wenn man nicht einmal weiss warum es passiert ist erst recht... und wenn mans aus zweiter hand erfährt sowieso... ich weiss nicht, was damals passiert ist und bin wohl zu feige einfach danach zu fragen... sonst hätte die qual ein ende... allerdings ist diese zeit soweit an mir haften geblieben, so dass ich sie dank eines dummen sichtbaren ausbruchs (wir nennen es einfach mal so) nie vergessen und darauf alle paar jahre angesprochen werde... und was ist? immer her mit der neuen notlüge... warum? das spart mir eine menge unnötiger gerede wegen dem warum...
zu(1): natürlich ist sowas auch situationsbedingt... ich würde jedem in deinem beschriebenem beispiel von anfang an sagen wie es schaut (ganz davon abgesehen, dass ich sowieso vergeben bin und es auch bleiben werde, so viel steht fest)... es kommt auch auf die art und weise an, wie es einem übermittelt wird, so dass man dadurch verletzt wird... beispiel: "hast du schon gehört, dass XY sich umgebracht hat?" danach belangloses geschwätz... welche wirkung erzielt das bei der betroffenen person? genau! schock... wenn es allerdings anders rübergrbacht wird, viell etwas feinfühliger, ist der schock zwar auch da, aber die situation an sich ist anders... warum? es wird einem nicht mit einem satz ins gesicht geschlagen und dann das thema gewechselt... es beginnt die konfrontation... kommt eben auch immer drauf an wie man es vermittelt bekommt... nö, liebeskummer ist sicherlich kein grund... ein gebrochenes herz, das einem das leben undenkbar schwer macht schon... nicht jeder schafft es irgendwie wieder daraus... aber ob das rausschaffen wirklich besser ist wage ich einfach teilweise zu bezweifeln... das lass ich mal so stehen... (2)klar vresteh ich was du meinst... ich wäre da jetzt auch nie auf die idee gekommen (ob nun mit oder ohne "ernsthaft schaden"), dass jemand spass dran hat oder dass er dadurch glücklich wird... so krank ist meine denkweise dann auch wieder nicht... obwohl man das teilweise wirklich annehmen könnte... ich habe mich nie großartig mit kästner auseinandergesetzt... ich gestehe... ich weiss über den menschen genauso wenig wie über seine werke... ich lese einfach nicht alles... und wenns mir aufgezwungen wird schon zweimal nicht... es muss ein eigenständiges interesse aufkommen, darum kann ich hierzu weniger sagen... zum thema lebensgestaltung: ich lebe nach dem motto, so zu leben, dass es mir dabei in irgendeiner form gut geht, aber dass ich durch meine art mich auszuleben keinem anderen schade... eigentlich ist das mein grundsatz... seit jahren... aber selbst der schönste grundsatz kann sich teils als sehr schwierig erweisen... man bekommt eben ständig steine in den weg gelegt... manchmal, wenns mir zu blöd wirft, werfe ich diesen auch über den haufen, für einen gewissen zeitraum und mutiere zum totalen egoisten... ohne rücksicht auf verluste... hauptsache mir gehts gut... alles andere kümmert nicht... passiert alle paar jahre mal... in dem punkt bin ich also konsequent... im normalfall jedenfalls... aber das liegt wiederum an meiner gesinnung und diversen offenbarungen (auch das nenne ich jetzt einfach mal so)... was "leben" überhaupt heisst? da fragst du die falsche... mit sicherheit nicht das, was ich im endeffekt wirklich betreibe...
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#8 (permalink) | |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Zum Thema Selbstmord und Erfahrungen: Für mich war Selbstmord nie ein Thema, da ich mich damit schon auseinander gesetzt hatte, als es mir noch relativ gut geht und als dann rasant bergab ging (bedingt durch Umfeld) kam, da war das Thema für mich schon erledigt und kein wirklicher Ausweg.
Aber ich musste durch andere Menschen Erfahrung mit der Thematik machen. Zwar wenige, aber dafür sehr schmerzliche. Aber mehr will ich dazu auch nicht sagen. In welchen Situationen hältst du es bei einem gebrochenen Herz für "besser", dass man aufgibt anstatt zu kämpfen, weil ich kann deine Position nicht wirklich nachvollziehen. Denn der Schmerz vergeht irgendwann. Zu (2) Natürlich müssen sich solche Grundsätze immer ans Leben anpassen. Aber ich versuche zum Beispiel konsequent meine Träume zu erfüllen. Ich wollte immer schon Theater spielen, was ich (bis zu meinem Umzug) 3 Jahre lang gemacht habe. Ich wollte immer Gitarre spielen und das hab ich vor einem Monat angefangen. Aber auch sonst. Ich bin in meinen Beziehungen leider immer wieder auch in Fernbeziehungen hereingeraten. Und da hatte ich auch keine Bedenken, die Beziehung wieder zu beenden, weil es einfach keine Perspektive gab und mich die Beziehung über die Entfernung nie glücklich machen würde. Zitat:
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#9 (permalink) | |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Zitat:
na so wie es da steht... so vertrete ich das auch... es ist schwer schon so viele jahre mit gebrochenem herzen und zerrissener seele zu leben und keinerlei anständige perspektiven mehr zu haben... keinen wirklichen halt... wenn es möglich wäre, wär es längst vorbei... das muss eben jeder für sich selbst entscheiden... aber liebeskummer ist einfach nur ein schlechter witz... träume... mh... wenn man darin noch einen sinn sehen würde, dann hättest du recht... hast du prinzipiell ja auch... nur wenn einfach kein sinn mehr darin ist, wozu etwas verwirklichen? ich weiss gar nicht mehr, wann ich mir zuletzt einen traum erfüllt habe...
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
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#11 (permalink) |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
ich habe keine träume mehr... all meine träume musste ich schon vor jahren aufgeben... um sie wiederzubeleben fehlt mir einerseits die zeit und andererseits dsa geld... ok, so eine art traum hat sich heute erfüllt... früher als geplant und etwas verzwickter als geplant aber das wird schon... brauch jetzt nur noch ein zweites männchen, damit kein hennenüberschuss besteht und unsere beiden hausältesten damen nicht noch zickiger werden... ach ja, ich rede davon, dass wir uns eigentlich in knapp 3 monaten ein zweites paar wellis anschaffen wollten... 2 männchen für unsere mädels... nur haben wir den kleinen von meiner tante übernommen, nachdem seine freundin abgehauen ist und vor ein paar wochen sein kumpel... die armen kleinen... will gar nicht dran denken... aber der kleine erholt sich gerade und lässt sich von unseren damen bezwitschern... aber mehr ist da nicht... ich habe an sich keine träume mehr, weil sie früher odre später in zerplatzen... weitere enttäuschungen sind also nicht unbedingt nötig... da gebe ich lieber anderen lebewesen ein neues schönes zuhause und widme ihnen neben meinem verlobten meine volle aufmerksamkeit damits ihnen gut geht...
ja, das ist eigene erfahrung... es ist so vorberstimmt... darum lässt es sich nicht ändern... ich habe mich damit abgefunden und bemühe mich das beste daraus zu machen, auch wenn es oft unmöglich erscheint... ich weiss ja, irgendwo steckt schon ein sinn dahinter... irgendwann werde ichs wohl auch begreifen und nicht nur akzeptieren können...
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#12 (permalink) |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Brauchen alle deine Träume Geld? Und wenn es nur an der Zeit scheitert, dann musst du dir die nehmen.
Ich respektieren deinen Wunsch, dass du den Lebewesen um dich herum ein schönes Leben bereiten willst, aber du musst auch an dich denken. Gestalte dein Leben so, dass es dich glücklich macht. |
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#13 (permalink) |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
wie gesagt, zum teil sind diese zerplatzten träume sehr kostspielig... ich habe nicht die üblichen interessen kleiner mädchen... dass ich nicht zu diesen zähle müsste mittlerweile aus diversen diskussionen hervorgegangen sein... ich halte nichts von dieser bunten-blümchen-welt wie gewisse andere damen... darum hatte ich schon immer andere träume als andere weiber... das war so und viell wird es auch irgendwann mal wieder so sein...
die zeit dafür kann ich mir nicht nehmen... ich habe meine prioritäten anders gesetzt... unter der woche lebe ich absolut gar nicht... ich lerne, tu was für die uni, will mein studium meistern und habe nicht nur feiern und leben im kopf... manche dinge haben einfach vorrang und irgendwann ist das glücklicherweise auch vorbei... das WE ist auch nicht mehr das, was es mal war... SO ist gammeltag, eventuell häng ich da noch über meinen HAs oder düs mit 150km/h über die autobahn, um den kopf freizukriegen... mehr gibt die kiste ja net her... SAs bin ich meist abends unterwegs und lebe mich da aus... was glaubst du wohl, weshalb ich so selten unter der woche bei dem stress durchdrehe? weil ich mich SAs abgreagieren kann... ansonsten, das übliche eben... einkaufen, hausarbeit, die käfige wollen sauber gemacht werden, die lüschs wollen spielen und mich ärgern... viell zwischendrin mal was essen... es ist einfach keine zeit um irgendwelchen träumen nachzujagen, die sowieso im endeffekt sinnlos sein werden... dazu ist es bereits zu spät... wie gesagt, ich habe abgeschlossen und weiss, dass es ist wie es ist... dass das irgendwo seine richtigkeit haben muss... soweit es meinem vierköpfigen terrorkommando gut geht ist auch bei mir alles in ordnung... *ja es sind schon wieder mehr geworden* das hört sich jetzt viell schlimmer an als es ist... ist eben nicht jedermanns sache... jeder wählt andere wege, die für andere unergründlich sind... so wohl auch meiner... aber ich habe nie behauptet, dass es mir dabei schlecht geht... nicht schlechter als anderen, die nur an sich denken, ihren träumen hinterher jagen, versuchen zu leben... es ist eben nur ein anderer weg und es ist ok wie es ist... eine weitere umstellung wäre zuviel für mich... bin eigentlich recht zufrieden damit... es birgt zwar auch seine unannehmlichkeiten, aber wo sind die nicht? man lernt sich mit allem zu arrangiren, man muss es nur wollen...
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#14 (permalink) |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Letztendlich ist es deine Entscheidung, wie du dein Leben gestaltet. Es wäre arrogant von mir zu behaupten, dass ich wüsste, was für dich das Beste ist.
Meiner Meinung nach, solltest du dein Leben so gestalten, dass es dich glücklich macht. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern ist meiner Meinung nach eine Notwendigkeit. Letztendlich liegt die Gestaltung deines Lebens, aber wie gesagt bei dir. (nur beschwer dich dann nicht, wenn es dir nicht gefällt ) |
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#15 (permalink) |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
wie gesagt, ich habe mich nicht beschwert... ich sagte nicht "oh alles ist soooo scheisse und blöd und überhaupt macht das gar keinen sinn blablabla"... manchmal mag es so rüberkommen, dass ich eventuell unzufrieden sein könnte... dem ist allerdings nicht so... ich habe eben einen etwas anderen ton drauf... mit dem sich nicht jeder anfreunden kann oder der etwas seltsam klingt... soll vorkommen... ich sagte ja, ich bin nicht wie andere... und das ist auch ganz gut so... vom prinzip her weiss ich, was ich will, wie ich meine prioritäten zu setzen habe und was gut für mich ist bzw sein könnte und auch, was andere von mir denken... ich weiss, wer mich richtig einschätzen kann und das sind sehr wenige... und diese paar ausnahmen wissen genauso gut wie ich, was das richtige für mich ist und was nicht... nur zu manchen anlässen trage ich eines meiner tausend gesichter zur schau... merkt keiner, richtig so... und auch das ist gut für mich... es gibt eben auch solche wie mich, die anders denken und da wirkt es manchmal wirklich etwas strange - zugegebenermaßen - wie diese ihr leben führen... eben nicht ganz der norm entsprechend... da kommt es häufig dazu, dass man den eindruck macht unzufrieden oder gar unglücklich zu sein... es ist ein leben, allerdings eines der etwas anderen art... darum auch mein kommentar, dass du bezüglich der frage "was leben eigentlich ist" an die falsche geraten bist...
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#16 (permalink) |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
Ich wollte auch nicht sagen, dass du dich beschwerst, dass war mehr allgemein gehalten.
Denn es gibt (gerade unter den heutigen Jugendlichen) genug die rumheulen "Ich finde keine Freunde" :heul: , aber wie sollen sie das auch, wenn sie alles ablehnen, was über den Horizont ihres Chat-Programmes hinaus geht. Dass du nicht zu diesen gehörst ist mir klar (bist ja auch schon aaaaaalt ), dass war lediglich allgemein gehalten.Ich wollte auch deinen Lebensstil in keinsterweise bewerten. Wie gesagt, solange es dich glücklich macht. Für mich wäre es nichts, aber das heißt nicht, dass ich meinen Lebensstil besser finde. Er ist auf mich angepasst. Und genauso scheint deiner auf dich zu passen. Das beweist schon alleine die Tatsache, dass bei dir doch ein gewisser Stolz auf deine Eigenartigkeit durchschimmert. Ist ja auch ok so. ![]() |
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#17 (permalink) |
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AW: Einstellung zum Leben (Kästner-Zitat) *triggert evtl*
so hab ich das ja auch nicht verstanden... wollte das nur etwas näher erläutern... nicht dass daraus dann irgendwelche missverständnisse resultieren... was natürlich immer noch möglich ist...
soooo alt bin ich nun auch nicht... in dem punkt bin ich wie "die nanny" (eine wirklich tolle serie übrigens ), ich mache mich immer etwas jünger, allerdings mit humor, so dass man eigentlich merken dürfte, dass es mir nicht soooo ernst damit ist, auch wenn ich mittlerweile sogar darauf bestehe...oh das hast du ja auch nicht... ich empfinde das jedenfalls nicht so... und unbedingt stolz auf meine eigenartigkeit bin ich nicht... man(n) hats schon schwer mit mir in gewissen situationen... bin recht kompliziert, was aber auch spätestens durch meine erläuterungen deutlicher geworden sein müsste... darum bin ich da nicht unbedingt stolz drauf... aber ich bin wie ich bin und habe nicht vor das in naher zukunft zu ändern... man muss sich gut fühlen mit und bei allem, was man tut und auch mit sich selbst sollte man zufrieden sein, auch wenn man noch so kompliziert ist... und da kann ich behaupten, dass ich das doch einigermaßen bin... zufrieden...
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