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#1 (permalink) |
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Entscheidungen
Hab heute wieder meinen Nachdenklichen.
Ich würde gerne wissen, wie ihr mit "Fehlentscheidungen" umgeht. Seht ihr sie als Weg, etwas, was unvermeidwar war, Schicksal? Oder eure eigene Dummheit, Pech? Gibt es Dinge, bei denen es euch schwer fiel euch zu entscheiden, einen neuen Weg zu gehen, etwas zu ändern? Der Grund dafür, dass ich auf dieses Thema komme ist, dass ich im Oktober nach Hannover ziehe. Ich kam mit dem festen Vorsatz letztes Jahr nach Hamburg, hier sesshaft zu werden, hier zu bleiben. Einige hier wissen ja, wie mein Liebesleben sich in der Zeit gewandelt hat und nun ziehe ich, natürlich hauptsächlich wegen meinem Freund, nach Hannover. Wir sind 3 Monate zusammen, manche (wahrscheinlich die Mehrheit) werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, da es ja nicht wirklich eine Zeit ist. Die Idee, der Gedanke mein Leben so extrem zu ändern, kam ganz spontan. Der Entschluß war auch schnell gefasst, bisher kamen keine Zweifel auf. Aber trotzdem flüstern bei sowas immer die leisen Stimmen. "Was passiert, wenn es nicht hält?" "Du wirst komplett alleine dastehen, wenn es in die Brüche geht." - Ich bin mir dessen bewusst und doch vertraue ich im Moment auf mich selbst, darauf, dass es eben die richtige Entscheidung ist. Egal wie es kommen wird, es sollte genau so sein und nicht anders, sonst wäre es anders gelaufen. Macht ihr euch über sowas Gedanken? |
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#2 (permalink) |
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AW: Entscheidungen
ich denke gerade darüber nach ob ich schonmal eine "fehlentscheidung" getroffen habe. mit sicherheit, aber ich interpretier das dann nicht so. ich treffe entscheidungen. wenn ich durch meine entscheidungen in eine situation gerate, die mir nicht gefällt, treff ich halt wieder neue entscheidungen. an pech aka schicksal aka fatalismus glaube ich nicht wirklich.
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#3 (permalink) |
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AW: Entscheidungen
Zu deinem speziellen Fall würde mir spontan die Gegenfrage einfallen: Was lässt du zurück?
Grundsätzlich ist es bei mir schon so, dass ich über Fehler/Fehlentscheidungen mich zwar teilweise richtig ärgere, aber nach einer gewissen Zeit stellt sich dann doch dieses "es ist nunmal passiert" ein und damit ist das Thema erledigt. In deinem Fall würde ich wahrscheinlich ähnlich handeln, weil ich auch immer der Typ war, der wichtige Entscheidungen aus dem Bauch heraus fällt (z.B. auch die Auswahl des Studienplatzes) und bisher war das immer genau richtig. Allerdings hab ich mir in letzter Zeit angewöhnt zumindest kurz das ganze argumentativ zu betrachen, schon alleine um mich rechtfertigen zu können. In deinem Fall wäre es wohl die oben genannte Frage und wenn da keine zu großen Einwände kämen, würde ich auf mein Bauchgefühl hören... |
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#4 (permalink) |
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AW: Entscheidungen
der versuch zurück zu sehn,zeigt einem fast immer nur die negativen entscheidungen...bei mir zumindest, besonders wenn ich nen schlechten tach hab...
man kann seine handlungen immer auch kaputt-dencken...umso mehr man sich die frage stellt ob es richtig ist was man tut umso eher fliegt die chance an einem vorbei... da ich aber an reinkanationen glaube heißt die devise eben.... WAS SOLL´S, DANN MACH ICH´S IM NÄCHSTEN LEBEN EBEN BESSER!! was geschehen ist kann man nicht ändern, unsere entscheidungen sind es doch die uns zu dem machen was wir sind...lebende und liebende wesen außerdem...auf eine aktion folgt immer auch ne reaktion ![]() |
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#6 (permalink) | ||
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AW: Entscheidungen
Zitat:
Das seltsame ist, als ich letztes jahr zu meiner Mutter sagte, dass die Möglichkeit bestände, dass ich nach Berlin ziehe, ist sie ausgetickt. Wir hatten einen ziemlich heftigen Streit - im Endeffekt bin ich doch geblieben, weil ich auch selbst nicht weg wollte. Als ich ihr vor ein paar Wochen sagte, dass ich _darüber nachdenke_ nach Hannover zu ziehen (ich war da nichtmal 2 Monate mit meinem Freund zusammen) hat sie total gelassen reagiert, bietet sich jetzt auch an beim Umzug zu helfen etc. Das ist so eine Sache, die mich in meiner Entscheidung bestärkt, egal ob sie nun positiv oder negativ ausgeht. Zitat:
Ich habe gerade gestern mit jemandem darüber geredet, der Mitgrund dafür war, dass ich nach Hamburg gezogen bin. Wäre er nicht gewesen, würde ich zb meinen Freund heute vielleicht nicht kennen. Und das, obwohl die zwei nicht das mindeste miteinander zu tun haben. |
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#7 (permalink) | |
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AW: Entscheidungen
Zitat:
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#9 (permalink) |
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AW: Entscheidungen
Stimme Dexter zu, man trifft Entscheidungen. Mehr nicht. Mach, was dein Herz dir sagt (meiner Meinung nach der beste Ratgeber, wenns um Liebe geht). Wenn eure Beziehung dann irgendwann vorbei ist, triffst du eine neue Entscheidung, und zwar, dass du dann wieder woanders hingehst.
Die Entscheidung kann im schlimmsten Fall unvorteilhaft sein, aber nicht falsch. |
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