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Gentechnik, Segen oder Fluch?


Politik und Gesellschaft - Die kleine Diskussionsecke: Ob politisches Weltgeschehen oder gesellschaftliche Probleme - diese Themen sind hier genau richtig.

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Alt 17.01.2006, 09:11   #1 (permalink)
 
Böse Gentechnik, Segen oder Fluch?

Vor ein paar Tagen kam eine Doku über Gentechnik. Es stinkt zum Himmel!

Meiner Meinung nach ist sie ein Fluch, da sie in den Händen von geldgeilen & skrupellosen Großkonzernen ist. Man könnte sie mit Sicherheit auch helfend, zB in der "dritten Welt", einsetzen, wenn es Geld bringen würde.

Die Kanadier haben fast nur Gen-Raps (auch die die keinen wollten), er ist ist resistent gegen ein Pfanzenvernichtungsmittel (Roundap), das wie sollte es auch anders sein, vom selben Hersteller (Mosanto) kommt.
In der Produktpalette von Mosanto finden/fanden sich so tolle Namen wie Agent Orange(grund für ca. 500.000 mißgebildete Kinder), PCB, Dioxin & Roundup.
Die Industrie macht die Bauern von sich abhängig und verpestet damit die Welt. Ist es nicht herrlich...

Oder das Bsp. Baumwolle:
Zitat:
Sie sollen den Bauern in Entwicklungsländern sichere Ernten und höhere Erträge garantieren. Doch immer öfter zeigt sich, dass genmanipulierte Pflanzen für die kleinen Farmer nur Nachteile haben.
Zitat:
Die Anpflanzung von Gen-Baumwolle hat uns mehr geschadet als genützt." Dieses Fazit zog Ende letzten Jahres der indonesische Landwirtschaftsminister. Sein Land hatte 2001 als erster Staat in Südostasien genmanipulierte Baumwolle von Monsanto zugelassen. Der Konzern hatte behauptet, Gen-Baumwolle sei umweltfreundlich, würde weniger Pestizide brauchen, eine üppige Ernte und zunehmenden Wohlstand der Bauern garantieren
Zitat:
Durch die kümmerlichen Erträge gerieten die Bauern in einen Kreislauf von Schulden. Etwa 70 Prozent der 4.438 Bauern, die Gen-Baumwolle angebaut hatten, konnten nach dem ersten Pflanzjahr ihren Kredit, den sie von einer Tochtergesellschaft von Monsanto für den Kauf von Saatgut und Dünger bekommen hatten, nicht zurückzahlen. Dennoch verdoppelte das Unternehmen im kommenden Jahr die Preise für das Gen-Saatgut und senkte gleichzeitig die Preise für den Aufkauf der Gen-Baumwolle.
Quelle: http://www.naturkost.de/meldungen/2004/040719genv2.htm

Bei sowas könnte ich kotzen und fühle mich in meiner Auffassung, das Menschen Scheiße sind, bestätigt.
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Alt 17.01.2006, 09:54   #2 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Hui! Danke White…mein Thema.. Mein Lieblings Paradoxum.

Die tolle Diskussion „Rauchen fördert den Krebs“. Natürlich tut es das, keine Frage...AAAber…seit wann genau werden Gentechnisch veränderte Lebensmittel verkauft? Ich tippe mal auf Ende 70er/ Anfang 80er. Sind diese Lebensmittel langzeiterprobt? Nein, wie auch?!

Krebs verändert unsere Zellen. Fakt! Wer weiß denn schon was passiert wenn wir lebenslang veränderte Zellen über die Nahrung zu uns nehmen?
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Alt 17.01.2006, 10:58   #3 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Das wissen wir dann in ein paar Jahrzehnten.

Das dumme an der Sache ist das man nicht weiss was die veränderten Gene noch alles ändern und wie sich die Pflanzen auf die Umwelt auswirken. Raps ist zB. sehr kreuzungsfreudig und kann so andere Pflanzen "anstecken". Wie sich das dann auf ander Pflanzen und Tiere auswirkt kann keiner sagen. Im Extremfall werden ganze Populationen ausgerottet. Die Natur wird sich anpassen, das ist keine Frage, nur wie die Anpassung ausgeht ist die Frage.

Es zeigt wiedermal das die Industrie nicht bis morgen denken kann wenn es heute schon Geld gibt.
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Alt 17.01.2006, 11:18   #4 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Kredit von einer Tochterfirma der Firma, die denen das Gen-Saatgut aufgeschwatzt hat? Das sagt doch schon alles, oder?

Ich würde die Gentechnik jetzt nicht generell verfluchen, allerdings sollte man sie weder für Gemüse, Obst oder sonstige Pflanzen einsetzen.

Vielmehr sollte man daran arbeiten Krankheiten zu besiegen oder menschliche Organe zu klonen (das Klonen is, wenn ich mich nich irre, ja auch ein Teil der Genforschung). Und so würde jemand der ne neue Leber bräuchte, nicht erst darauf warten, dass jemand mit gesunder Leber abkratzt. Und Brandopfer könnten leichter neue Haut bekommen.

Allerdings muss man hier wieder aufpassen, dass hier nicht so weit gegangen wird, ganze Menschen zu klonen. Denn da seh ich gleich wieder solche Bilder wie in "Die Insel" wo Reiche sich nen Klon machen lassen, damit dem die Organe entfernt werden können, wenn das "Original" an dem Organ verletzt wird oder erkrankt.
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Alt 17.01.2006, 12:16   #5 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Zitat:
Zitat von Manni Calavera
Vielmehr sollte man daran arbeiten Krankheiten zu besiegen oder menschliche Organe zu klonen (das Klonen is, wenn ich mich nich irre, ja auch ein Teil der Genforschung). Und so würde jemand der ne neue Leber bräuchte, nicht erst darauf warten, dass jemand mit gesunder Leber abkratzt. Und Brandopfer könnten leichter neue Haut bekommen.
Selbst dabei würde ich sehr vorsichtig sein. Der reiche Säufer lässt sich mal schnell eine Leber klonen und kann guten Gewissens konsequentzlos weiter machen, wohingegen der arme Penner auf der Straße noch handelsüblich an Leberzerose verreckt.

Man sollte nicht zu weit gehen mit dem Thema "Gott spielen; Heute: Leben verlängern" Die Welt ist heute schon überbevölkert.
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Alt 17.01.2006, 13:31   #6 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

ich halte gentechnik generell nicht für schlecht!
also wir haben ja auch schon genetisch verändertes getreide (hybrid weizen), ist halt dicker und voller , hat aber den nachteil das er sein genom in 3 facher menge vorhanden hat ... daher muss dieser immer wieder neu gezüchtet werden.
ich kann mir nicht sonderlich vorstellen das man durch gentechnisch veränderte tomaten o.ä. krank wird ... um karzinogen zu wirken müssten diese pflanzen strahlung aussenden oder toxine, aber da ich eher davon ausgehe das eine tomate "tot" ist wird sie wohl keine proteine mehr erzeugen , folge daraus : gemüse zugelassen ... würden toxine produziert wäre das gemüse kaum auf dem markt zu haben ...

gentechnik find ich allerdings besonders für krankheiten nützlich !
trisomien oder monosomien könnten verhindert werden wenn man im frühen zellstadium das genom ändert, dazu brauchts sicherlich aber noch entwicklung und das fällt auch eher unter prenataldiagnostik und ist ein etwas ausgeweitetes verfahren erbgut zu modizifieren (weil chromosomen größer sind ...)

hm tja , was könnte man verändern durch mikrogenetische modifikationen? sichelzellenanämie z.b. tauscht man eine base im genom aus um ne andere aminosäure zu bilden (ich glaub normal ist leucin, bei sza wars valin , oder andersrum?)
aber das geht wohl auch nur im ganz frühen zellstadium wenn alles noch omnipotent ist für n lebewesen (stammzellen) und müsste dann neu verpflanzt werden , aber ich fänds nicht schlecht.
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Alt 17.01.2006, 13:46   #7 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

stimm ich dem kryo voll zu, allerdings besteht dabei (genau wie überall anders) natürlich die gefahr des mißbrauchs... das ist der meiner meinung nach einzige nachteil...
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Alt 17.01.2006, 13:55   #8 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Das einzig blöde an der ganzen Geschichte ist, dass es genug Moralisten gibt, die an die Erschaffung der Welt durch Gott glauben, dass sich die Tage im Winter zusammenziehen, weil es draußen kälter ist und dann als Hobby meinen, allem im Weg stehen zu müssen!

Es ist ja nie so, dass irgendwas erlaubt wird und dann alle Betroffenen entscheiden können, welchen Weg sie wählen...!Es ist immer verboten - Deckel drauf - und vergraben!

Ich will jetzt ja gar nich davon reden, ob man Hunde klonen soll, damit man seinen Liebling danach nochmal hat...
Es ist sowieso nicht der selbe Hund und so biologische Denkweisen, dass die DNA bei Geburt des Klones eigentlich so alt ist, wie der Hund der bald stirbt, hat auch kaum einer parat!

Aber dass der Weizen in Kanada so weit im Norden angebaut werden kann, weil er eine kürzere Wachstumsperiode hat und bla... das war unser Freund, die Gentechnologie...!

Ob uns solche Pflanzen schaden?
Wer weiß schon, was Gen-Langzeitstudien alles aufdecken? Alles...? ...Nichts?

Handystrahlen ... gefährlich oder nich? Wo sind denn da die Langzeitstudien? Wenn ihrs wissen wollt, dann ruft den Forscher doch mal an, der hat garantiert sein Handy dabei!
Feinstaub... omg, die bösen Feinstaubmonster! Genau wie Fleckenzwerge...

Wir jammern uns durchs Leben, beschweren uns via Amperfresser wie PC über die Strompreise, fahren auf Alufelgen Autos ,die zu teuer in ihrer Unterhaltung sind ...bla bla bla...! Was sind wir für ein inkonsenquenter Haufen Urscheiße!

Meine Meinung... Verbote sind der nicht der schlechteste Weg, sie sind gar keiner! Und vorallem, was die ganzen human-medizinischen Methoden angeht...! Die Begründungen...von Kirchenseite her... was soll ich da machen? Lachen, weinen, zuschlagen?
Erzähl doch keinem, der innerlich verfault, es dürfe dies und das nicht gemacht werden ,es wäre ethisch verwerflich!

Und der da jammert, was geht den das überhaupt an? Denn:
Dieses "gut oder schlecht" gibts in der Form doch gar nicht! Was ist denn schlecht? Definiert mir schlecht!
Wenn Labore hingehen und den Übersoldat klonen? Habt ihr zu viel "Dark Angel" geguckt?
Dass Pflanzen anders wachsen? Der Eingangspost ist doch total fürn A**** was das angeht, das sind simpelste Wirtschaftsmethoden zum Ausbeuten von Bauern, die sich eh nicht wehren können...

Also, los... zerpflückt meinen Text ,wenn ihr könnt!
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Alt 17.01.2006, 14:21   #9 (permalink)
aKe
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Prinzipiell:

Gentechnik ist scheisse.
Ich gehöre weder zur Fraktion der Gottesanhänger, die Gottes Werk in Ruhe lassen wollen, noch zu irgendwelchen Umweltaktivisten, die das ganze prinzipiell verurteilen.

Ich denke lediglich, dass die Arroganz der Menschen unerreicht ist. Die Natur (oder Gott) von der/dem wir abstammen, dem wir entspringen ist eine so ungleich höher mächtige Instanz, dass es nur einen Bumerangeffekt haben kann, wenn der Mensch dran rumfummelt. Wir wollen den Welthunger bekämpfen? Wenn das nicht nur ein Vorwand für die Legitimisierung der Gentechnik wäre, dann wärs auch so quatsch. Man will Leben retten indem man viel Genfraß erzeugt? Ich sage, es würden viel mehr dran sterben als gerettet. Aber aus Sicht der Politiker wäre das Welthungerproblem dadurch ein Stück besser gworden

Klonen - was soll das , was bringt das, was hat man davon ? Nichts. Liegt ja auf der Hand und wer meint Menschen klonen zu wollen gehört auf der Stelle erschossen. Yeah, der Mensch als Produkt. Eine Klonarmee von "Untermenschen" oder was? Beknackte Vollirre!

Medizin - hier könnte man meinetwegen ein wenig weitermachen, allerdings sollte man gewisse Grenzen nicht überschreiten. Embryos zu töten um die Stammzellen zu konservieren u.ä. ist einfach nur pervers, typisch menschlich Lebenswerte verachtend und gnadenlos arrogant sich sowas anzumaßen.

Krankheiten, die über die Medikamentemedizin hinausgehen gibt es nicht umsonst. Meiner Meinung nach alles Teil eines natürlichen Gleichgewichts in dem auch der Mensch mit all seinen Möglichkeiten eingerechnet ist. Geht der Mensch an den Quellcode, gibts nen Reboot, mal platt ausgedrückt.
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Alt 17.01.2006, 14:28   #10 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

so

meiner meinung nach ist gentechnik die einzige möglichkeit den lebenstandart unserer welt auf diesem hohen nivau aufrecht zu erhalten. ein zeichen unseres hohen lebensstandartes ist unser übermäßiger fleischkonsum, folge dieses übermäßigen fleischkonsums ist: viel ackerland ( vorzugsweise in tropischen gebieten) wird allein zum futteranbau für unser liebes vieh bewirtschaftet. Bei zunehmender bevölkerung steigt somit die nachfrage nach fleisch somit muss mehr futter angebaut werden und da wir ja so gutherzig sind und große teile der dafür bevorzugten anbaugebiete unter naturschutz gestellt haben muss man halt schauen, dass man auf der verbliebenen fläche mehr produziert, somit also die gentechnik ins spiel bringt.

mit überbevölkerung hat das ganze nichts zu tun
Zitat:
Die Welt ist heute schon überbevölkert.
diese aussage ist so nicht ganz koreckt. Unsere welt hat ein fassungsvermögen von ca. 12 milliarden menschen wir sind jetzt knapp bei 7 wenn man mal die dunkelziffern mit einbezieht.

das für uns unvorstellbare ist, diese 12 milliarden menschen können alle mit ausreichend nahrungsmittel versorgt werden, OHNE das genmanipulierte nahrung darunter ist. dies würde eine obtimale bewirtschaftung, ein gutes gleichgewicht zwischen der verteilung der nahrung und eine deutliche senkung des fleischkonsums vorraussetzen. (kleines bsp: würden alle den gleichen nahrungsstil haben wie die us amerikana könnte nun noch die hälfte der momentanen weltbevölkerung ernährt werden. )

nun aber wieder zurück zum eigendlichen thema.

es gibt viele formen und auswirkungen die bei der gentechnik vorgebracht werden müssen.
was auf jedenfall schief gelaufen ist, ist die tatsache das genetisch verändertes pflanzenmaterial ohne ausreichende langzeitstudien in die natur gebracht worden ist. folgen davon sieht man sehr gut in der usa, dort hat ein biobauer direckt neben einem konventionellen betrieb mit gen raps seinen raps angebaut. durch wind wurden immer wieder genetisch veränderte pflanzenteile auf sein feld rübergetragen was im endefeckt dazu führte das er seine ernte nicht mehr als bioproduckt verkaufen konnte.

allerdings ist es unwarscheinlich das es kreutzungen zwischen natürlichen und manipulierten pflanzen geben wird. viele der veränderten gene beschränken sich auf eine generation und werden nicht in pollen weitergegeben.

was allerdings nicht mehr verhindert werden kann ist die wide verbreitung der genpflanzen. selbst in deutschland wo man mit diesem thema sehr vorsichtig experimentiert kommt es immer wieder vor das sich genpflanzen selbstständig machen und somit unwillentlich in die normalen lebensmittel gelangen.

ein beispiel für die möglichkeiten der wissenschaft hab ich allerdings noch. wie ihr alle wisst schadet CO² unserem klima, aber schlimmer noch als CO² ist methangas. methan entsteht bei verwesungs und gärungsprossenen. unsere lieben kühe sind zb einer der größten methanproduzenten der welt. eine kuh produziet pro tag ca 150 - 250 liter methangas wenn man das jetzt mal auf einen großbetrieb der usa , wo in zwei monaten ca. 1000 rinder schlachtreif gefüttert werden, hochrechnet dann wird einem anders. aber wir haben ja zum glück unsere lieben wissenschaftler und die haben schon eine lösung parat. in ausralien gibt es eine känguruart die methanlos rülpst und pupst. diesem känguru werden dann also die gewünschten gene entnommen und in die der kühe integriet ... lustig wenn da was schief geht oder ?
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Alt 17.01.2006, 14:39   #11 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Zitat:
Zitat von Captain-Subtext
Was sind wir für ein inkonsenquenter Haufen Urscheiße!
Gut und schön.

Aber wie weit / wie lange hättest du der Menschheit denn gegeben wenn wir auf Grundsätze wie Moral und Ethik von der ersten Minute an geschissen hätten?

Gott hin oder her...aber das was die Kirche den Menschen vermittelt hat ist wohl nicht ganz unbeteiligt an dem was wir heute als Sozial betiteln.

Ps.: Offtopic ?!
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Alt 17.01.2006, 16:22   #12 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Zitat:
Zitat von Overdose
Selbst dabei würde ich sehr vorsichtig sein. Der reiche Säufer lässt sich mal schnell eine Leber klonen und kann guten Gewissens konsequentzlos weiter machen, wohingegen der arme Penner auf der Straße noch handelsüblich an Leberzerose verreckt.
Für solche Fälle kann man nur hoffen, dass meine "Theorie über die Abschaffung des Geldes", die ich hier irgendwo gepostet habe, bis dahin eingetreten ist.
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Alt 17.01.2006, 16:28   #13 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Wen das Thema wirklich interessiert sollte sich auf jeden Fall mal diese Seite genauer anschauen, bietet auch gute Diskussionsgrundlagen, da wir hier alle keine Ahnung haben

http://www2.lifeline.de/yavivo/Gesun...tra/index.html
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Alt 17.01.2006, 17:03   #14 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Off-Topic:
Sry,aber wen interessiert in diesem Forum Ahnung?
Es geht irgendwie immer nur um Meinung !
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Alt 18.01.2006, 02:26   #15 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Also ich wollte auch mal was dazu sagen,


Also mich interessiert das Thema eigentlich gar nich ( is ja auch ne Meinung)

Was denk ich darüber .....hab ma irgendwo gelesen (ne zum Stammtisch geh ich nich) das die Menschheit immer Angst hat vor Neuem , und erst mal in Abwehrhaltung geht , es werden dann zahllos viele Gründe für ein kontra gegeben , hauptsache Kontra halt ....also zwanghaft positiv ? , das einzige gefährliche was mir zur Vergangenheit einfällt ist die Atombombe (ähnlich gefährlich) ,is ja auch fast schief gegangen .
Dieses an Gottes Werk soll man nich rumspielen , find ich iregndwie kein Argument , da wir schon seit 1000 Jahren Pflanzen kreuzen , das hätte die Natur nie so hinbekommen ( schaut euch mal ne echte Naturkartoffel an) ,natürlich is Gentechnik anders und gefährlicher aber verändert ist verändert , wo will man da die Grenze ziehen
Sonst....Überbevölkerung , naja , warum reisen wir nicht alle Krankenhäuser ab , schicken alle Ärzte nach Afrika und sterben an ....fällt mir jetzt nichts ein , irgend ne Krankheit halt die man so kriegen kann und die so ungesund ist das man dran stirbt (ich bin Co- Moderator bei Dingsda...) Abgesehen davon ewiges Leben wär toll , eigentlich hab ich keinen Bock auf Leben ,aber den Kochtopf den ich meiner Mutter geschenkt hab hat ihr auch nicht gefallen und jetzt kocht sie nur noch damit..
Das Welthungerproblem wirds nich lösen , wegen den Patenten und weil wir alle viel zu gierig sind und uns sowieso nicht interessiert ob in Afrika welche Menschen sterben . Was uns interssiert ist die Frisur von Frau Merkel , was für ein Dummkopf Diether Bohlen is und um wieviel cent die Strompreise geklettert sind.
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Alt 18.01.2006, 10:11   #16 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Zitat:
Zitat von Luigi
Wen das Thema wirklich interessiert sollte sich auf jeden Fall mal diese Seite genauer anschauen, bietet auch gute Diskussionsgrundlagen, da wir hier alle keine Ahnung haben
http://www2.lifeline.de/yavivo/Gesun...tra/index.html
Ich habe alles gelesen, wirklich schlauer bin ich jetzt allerdings nicht. Der eine sagt Gentfutter ist toll der andere sagt Genfutter ist Dreck. Wer von beiden Recht hat kann man sich dann selber zusammenreimen.

Zitat:
Wie wirkt sich die Resistenz von Pflanzen gegen Unkrautvernichtungsmittel auf den menschlichen Körper aus, wenn er solche Pflanzen verzehrt?
Prof. Jany sagt dazu:
Zitat:
Diese Frage gilt auch für Pflanzen, die mit herkömmlichen Herbiziden besprüht worden sind. Doch gerade im Fall der gentechnisch veränderten Pflanze sind Tests vorgeschrieben, mit Hilfe derer sehr ausführlich nachgewiesen wird, ob die Abbauprodukte der Herbizide, die sich in den Pflanzen ablagern, eventuell für uns schädlich sein könnten. Gibt es dafür Hinweise, hat eine solche Pflanze keine Chance, auf den Markt zu kommen.
Während Stefan Flothmann folgendes sagt:

Zitat:
Totalherbizide wie Round-up töten alle Pflanzen. Erst die gentechnisch eingebaute Herbizidresistenz macht ein Überleben möglich. Deshalb gibt es keine Erfahrung wie sich diese Herbizide auf die menschliche Ernährung auswirken. So gibt es Hinweise, dass der Pflanzenöstrogengehalt herbizidresistenter Sojabohnen steigt, wenn sie mit dem Herbizid Round-up besprüht werden. Die Zulassung der Round-up-Ready Sojabohne der Firma Monsanto wurde aber nur auf der Basis von Versuchen mit gentechnisch manipulierten Bohnen gemacht, die nicht dem Herbizid ausgesetzt waren. Ein kardinaler Fehler der Zulassungsbehörden in den USA wie in Europa.
Quelle: http://www2.lifeline.de/yavivo/Gesun...50frage10.html

Prof. Jany, beruft sich ständig auf die ausgibigen Testverfahren etc., leider hat die Vergangenheit gezeigt das solche Tests nicht immer das sind was sie sein sollten. Wer will kann ja mal nach Begriffen wie "Edrul", "Lipobay" oder "Vioxx" Googlen. Diese Medikamente wurden alle samt aufwendig getestet und haben den langwierigen Zulassungsprozess durchlaufen.
Das Problem bei den ganzen Testreihen und Versuchen sind die Auftraggeber. Woher soll man wissen ob da alles mit rechten Dingen zu geht? Gentechnik wird vorallem wegen dem möglichen Gewinn betrieben. Die Firmen wollen damit Geld verdienen und nicht Samariter spielen. Ich sage nur Mosanto ....
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Alt 18.01.2006, 11:41   #17 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

ich hab keinen bock über mais zu reden, das is doch langweilig.

erstmal stimme ich edgrar (!) in soweit zu, als dass die menschheit insgesamt deutlich unter neophobie leidet.

womöglich symptom meiner eigenen neophobie ist es, dass ich es n bischen gruselig finde, dass niemand hier gefallene pro-argumente wie "gentechnik ist toll, dann können wir behinderte verhindern" attackiert. dachte, es gäbe hier einige, die vielleicht denken, behinderte sind auch lebewesen, die spaß an ihrem leben haben, und es verdienen zu leben?

und generell ist dieses "wir tuns gegen krankheiten" natürlich nur der anfang, irgendwann wird dann schritt für schritt alles wegengineered, was vererbbar ist und nicht der vorstellung eines perfekten menschen entspricht. (bierbäuche, lange haare, schwulsein, kurzsichtigkeit) prost!
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Alt 18.01.2006, 12:02   #18 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

ich bin da vollkommen mr. withes meinung. Forschungsergebnisse lassen sich unterschiedlich deuten. da die firmen nur an geld interessiert sind lassen sie die statistiken natürlich so anlegen das ihr produckt positiv dargestellt wird. es ist immer eine frage des blickwinkels.

aber was viele von euch interessieren sollte ist die herstellung von insulin durch genetisch veränderte Colie Bakterien erfolgt was eine industrielle produktion erst möglich gemacht hat, ansonsten wäre dieses medikament nicht für alle erschwinglich, somit ...
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Alt 18.01.2006, 15:53   #19 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Pro oder Contra Genmanipulation... :mhh:
Ich würde schon gern wissen ob ich genmanipuliertes Futter zu mir nehme, und ob ich mit irgendwelchen Nachwirkungen rechnen muß.
Leider bin ich in Sachen Gentechnik total ahnungslos und kann mir somit nur eine unwissende Meinung bilden was genmanipulierte Nahrungsmittel angeht.
Egal ob Prof. Jany oder Herr Flothmann recht haben ist wohl eines sicher:
Firma Monsanto, nebst Tochterfirmen, macht ihren finanziellen Schnitt.
Und ob ich nun noch Ahnung von Gentechnik benötige, um zu erkennen das dies in erster Linie nur für einen von Vorteil ist, steht wohl außer Frage.
Manchmal sollte man mal hinterfragen wer solch eine Langzeitstudie über evtl. Spätfolgen in Auftrag gegeben hat, wenn denn überhaupt welche gemacht wurden.Aber wozu das Geld für so ´ne Studie ausgeben wenn die Leute sowieso alles fressen was gut aussieht und gut riecht?
Da kann ich mir als ahnungsloser Normalverbraucher doch beruhigt den Wanst vollstopfen, oder etwa doch nicht?
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Alt 18.01.2006, 16:02   #20 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Zitat:
Zitat von Ummon
Ich würde schon gern wissen ob ich genmanipuliertes Futter zu mir nehme, und ob ich mit irgendwelchen Nachwirkungen rechnen muß.
Tust du! Ob du willst oder nicht, du kommst dem nicht aus, das ist ja gerade das schlimme daran. Ob es irgendwelche negativen Folgen hat wird sich zeigen.
  nach oben
Alt 18.01.2006, 16:04   #21 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

@dexter ? du findest also das ich blödsinn rede..

es ist immer eine abwägungsfrage wie mit allem , welche Behinderungen sollte man vermeiden und welche muss man akzeptieren , das tun wir heute schon...natürlich ist es Unfug alle Argumente die gegen die Gentechnik sprechen(moralische , Gefahrenpotentiale ) mit dem einzigen Argument abzuschmettern , ihr habt doch nur Angst vor Neuem. Tendenziell ist es aber auch so , dass viele Angst vor Neuem haben , nicht sagen können warum und deswegen irgendwelche anderen Gründe vorschieben werden , die sie bei anderen Themen gar nicht interessieren würden.

Die Gentechnik stellt in vielen Augen eine Gefahr dar und sie wird uns und unseren Alltag verändern , inwieweit das zu Unterschieden innerhalb der Gesellschaft führen wird , weis heut noch keiner zu sgenau zu sagen....Es wird welche geben die dagegen sind und welche die dafür sind. Wird es Revolutionen und Krieg geben deswegen? Wann beginnt der ? Kündigt er sich in leichten Nuancen an oder bricht er mit solcher Brachialgewalt in uns aus das wir von ihm erschlagen werden ? Wer wird diesen Krieg führen ? Und was werden die Gründe für diesen Krieg sein ? Wer wird sich diesem Krieg anschliesen ? Wie lautet der gesellschaftliche Mainstream ,ab wo ist die Grenze erreicht ,die Leute akzeptieren können ? Es wird sich irgendwann zeigen...
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Alt 18.01.2006, 16:20   #22 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Zitat:
Zitat von Mr. White
Tust du! Ob du willst oder nicht, du kommst dem nicht aus, das ist ja gerade das schlimme daran. Ob es irgendwelche negativen Folgen hat wird sich zeigen.
Genau darum dreht´s sich in diesem Thema.
Nur wenn wir wüßten ob es evtl. Spätfolgen nach dem Verzehr von genmanipulierten Nahrungsmitteln gäbe, so hätten wir die Wahl ob wir´s essen wollen oder nicht.Aber erst nach evtl. durchgeführten, und glaubwürdigen, Langzeitstudien wissen wir dann Jahre (oder Jahrzehnte) später das wir uns eben diese Jahre ständig "selbst" vergiftet haben.
Wir sind also, ob es uns gefällt oder nicht (wie Du es so treffend bezeichnet hast), der Willkür einiger ...sagen wir mal profitorientierter Unternehmer ausgesetzt.Mit oder ohne Langzeitstudie, die uns dann wohl auch nicht viel bringen wird (außer denen die diese Nahrungsmittel noch nicht verzehrt haben) als vielleicht ein böses erwachen.
Na dann prost Mahlzeit :mad:
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Alt 18.01.2006, 18:11   #23 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

der fortschritt ist nicht unbedingt positiv...
gentechnik... find ich nicht gut.
  nach oben
Alt 19.01.2006, 08:15   #24 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Off-Topic:
Zitat:
Zitat von Rasta
der fortschritt ist nicht unbedingt positiv...
gentechnik... find ich nicht gut.
Kannst du das etwas genauer erläutern?
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Alt 19.01.2006, 08:26   #25 (permalink)
 
AW: Gentechnik, Segen oder Fluch?

Zitat:
Zitat von edgrar
@dexter ? du findest also das ich blödsinn rede..
wenn ich sage, dass ich dir in einem punkt zustimme, dann heißt das, dass ich dir in diesem punkt zustimme, nicht, dass du blödsinn redest.
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