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Geschichtsmarathon - MärchenversionGedichte und Geschichten (unbekannte Dichter) Ihr habt ein neues Gedicht oder eine Geschichte geschrieben? Bitte postet es hier... |
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#1 (permalink) |
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Geschichtsmarathon - Märchenversion
Hier ein kleines Spiel für euch
Habe das auch öfters mal in Chat&Spam gesehen, wir wollen es hier mal ein wenig "ernster" versuchen.Das geht ganz einfach: Jemand fängt an, und die anderen schreiben die Geschichte dann immer weiter. Jeder darf mit schreiben, kann dazu erfinden, da sind keine Grenzen gesetzt. (Aber bitte keine Einzeiler!) Das Thema der Geschichte sollte ein Märchen sein. Bin gespannt was daraus wird und ich nehme mir die Freiheit den ersten Posts zu machen. Es war einmal vor sehr langer Zeit ein kleiner Junge names Hänsel. Er hatte sein Leben in den Wäldern satt, er wollte mehr von der Welt sehen. Seine fürsorgliche Stiefmutter machte sich Sorgen, da ihr kleiner Schützling sich zu sehr nach der Freiheit sehnte. So beschloss sie ihn in den Keller zu sperren, bis er zur Vernung gekommen war. Hänsel bekam ein Glas Milch und ein paar Kekse. Sich wehren nützte nichts, so saß Hänsel an einem schönen Sommertag eingesperrt in dem dunkelen, nassen Keller. Als er schon Stunden dort saß, bemerkte er ein kleines Fenster. Hänsel versuchte mit aller Kraft es kaputt zu schlagen um ins Freie zu gelangen. Doch, aufeinmal blitzte hinter ihm etwas auf und er schaute voller Furcht hinter sich. Und dort stand... |
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#2 (permalink) |
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AW: Geschichtsmarathon - Märchenversion
.. Gretel. Schnell schloss sie die Kellertür auf bevor sie den silbrig-glänzenden Schlüssel wieder in ihrer Jackentasche verschwinden lies. "Wir müssen leise sein. Mutter schläft zur Zeit und so konnte ich den Schlüssel stibitzen. Los komm raus hier." Leise gingen sie die Kellertreppe hinauf in Richtung der Tür. Als sie am Wohnzimmer vorbei kamen, schnaufte ihre Mutter kurz, räusperte sich, aber zum Glück der beiden wachte sie nicht auf. Gretel beschloss das Glück nicht herauszuforden und zu versuchen, der Mutter den Schlüssel wieder in die Tasche zu stecken. Sie würde eh merken, was los ist, wenn sie aufwacht und den Keller leer dafindet.
Sie öffneten die Tür und traten heraus in den Wald. Es war ein schöner, wenn auch etwas zu warmer Sommertag. Die Vögel zwitscherten vor sich hin und Moskitos schwirrten durch die Luft. "Ich will etwas von der Welt sehen", sagte Hänsel. "Kommst du mit?" "Denkst du ernsthaft, ich würde dir alleine den ganzen Spaß überlassen?" Sie lächelte. Und so machten sich beide gemeinsam in Richtung Hauptstraße auf...
Off-Topic: Ich weiß du wolltest ein Märchen draus machen, aber ich dachte mir, ich bring die Geschichte erstmal in unsere Welt. Es wird schon noch genug Gelegenheit für Hexen, sprechende Tiere usw. geben.
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#3 (permalink) |
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AW: Geschichtsmarathon - Märchenversion
nach einer Weile sagte Gretel: " Was hast du denn genau vor?" Hänsel überlegte, und hatte überhaupt keinen Schimmer was er überhaupt machen wollte.Sie beschlossen in den Wald zu gehen und die Natur zu geniessen.Als sie am Tubalerwald ankamen blieb Gretel stehen und sagte: "Hänsel ich habe gehört das es im Tubalerwald spuken soll, gehen wir doch lieber in die Stadt zurück?", doch Hänsel ging einfach weiter als hätte er es nicht gehört!Nach einer Weile waren sie schon ziemlich tief im Wald, Hänsel schaute auf die Uhr und bemerkte das sie schon seit 4 Stunden unterwegs waren."Komm Gretel wir gehen wieder in die Stadt zurück und suchen uns einen Unterschlupf in der Stadt!" Gesagt getan.Sie gingen und gingen doch der Wald hatte einfach kein Ende mehr, allmählich bekamen sie es mit der angst zu tun.Was wäre wenn sie sich verirrt hätten??Wo sollten sie schlafen??Es dämmerte schon, und beide versuchten sich damit anzufreunden das sie wohl oder übel sich im Wald einen Unterschlupf suchen mussten bevor es komplett dunkel wurde.Nach einer Weile schrie Gretel: "Da, Hänsel schau ein Haus!Vielleicht können wir dort schlafen!" Als sie immer näher kamen sah man das es unbewohnbar und ne ziemliche Bruchbude war."egal" sagte Hänsel, "hauptsache wir müssen nicht im freien Schlafen." Sie gingen in das Haus hinein und es sah ziemlich düster aus. "Es muss schon ziemlich lange unbewohnbar sein" sagte Gretel. "Wahrscheinlich" meinte Hänsel, "komm sehen wir uns mal um"!!! Sie machten die Eingangstüre auf was ein ziemliches Quitschen hervorrufte. Beide zuckten zusammen, es lief ihnen eiskalt den Rücken herrunter. Sie gingen einen Schritt in das Haus hinein und blieben stehen, "BUMM", Gretel schrie "ihhhhhh", Hänsel drehte sich fluchtartig um und bemerkte das die Türe zugefallen war. Draussen war es nun schon Dunkel.......
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Bli Bla Blo :cool2: |
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#4 (permalink) |
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AW: Geschichtsmarathon - Märchenversion
Hänsel versuchte verzweifelt irgendwo einen Lichtschalter zu finden. "Gretel, hilf mir! Wir brauchen Licht, verdammt!" Nach einer Weile knipste irgendetwas in der Ecke und der Raum nahm eine schumrige Atomosphäre an. Gretel hatte den Schalter gefunden und grinste Hänsel zufrieden an.
Sie blickten sich beide nun in der Bruchbude um. Hier war nichts drin. Rein gar nichts. Nur Staub, Insekten und alles schien so gruselig. Gretel sagte zu Hänsel: "Lass uns eine bequeme Stelle machen, damit wir da wenigstens schlafen können." Hänsel nickte und versuchte den Staub wegzuwischen und kniete sich auf den Boden. Er nahm seinen Ärmel als Tuch und rubbelte auf dem Boden rum. Gretel beobachtete dies und wurde hyterisch: "So wird das doch nie was!" Als sie noch was hinzufügen wollte, erhob sich an der "gerubbelten" Stelle ein großer pinker Geist. Die beiden Kinder schreckten zurück, kniffen ihre Augen zu und drängten sich in eine Ecke. Was war nun schon wieder los?! Hänsel wagte es als Erster die Augen wieder zu öffnen. Und sah nun diese durchsichtige Gestalt vor ihm und wusste nicht, was er sagen sollte. Sein Kopf war benebelt von Verwirrungen. "Wer bist du?", fragte Hänsel, als er sich überwunden hatte. Und die pinke Gestalt antwortete mit seiner grässlichen Stimme: ... |
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#5 (permalink) |
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AW: Geschichtsmarathon - Märchenversion
„Ich bin der traurige Geist Elvira!“ Hänsel wunderte sich, dass die pinke Gestalt ihnen noch nichts Böses angetan hatte, denn seine Stiefmutter verbrachte all die Zeit, die sie zu ihm in den Keller ging damit, ihn vor den schrecklichen Ungeheuern des Tubalerwaldes zu warnen, die nur auf kleine Kinder warteten, um sie dann bei lebendigem Leib zu essen. Hänsel verlor auf einmal all sein Unbehagen, das er vor dem sonderbaren Wesen gehabt hatte und entgegnete ihm: "Was machst du denn hier im Wald? Und warum hast du uns noch nicht gefressen?" Nach diesen Worten brach der traurige Geist Elvira in Tränen aus: "Immer denken alle, ich will ihnen Leid antun, dabei sehne ich mich nach 1000 Jahren einfach nur mal nach jemandem, mir dem ich in gemütlicher Runde einen Tee trinken kann. Ich war immer nur alleine, auch als ich noch am Leben war! Alle hatten Angst vor mir wegen meiner bösen Schwester, die im Nachbarwald in einem Lebkuchenhaus lebte!" Langsam bekam auch Gretel, die das Schluchzen des freundlichen aber traurigen Geistes mitbekommen hatte, Mitleid mit dem armen Wesen und sagte zu ihm:...
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#6 (permalink) |
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AW: Geschichtsmarathon - Märchenversion
"Aber wir haben hier keinen Tee!", so banal es auch klang, Gretel war noch ein Kind und hatte Hunger. Und das schien bei ihr nun das größte Probleme zu sein.
Elvira lachte kräftig und bewegte ihre dicke Hand hinunter zur Gretel und streichte ihr zärtlich über ihr liebliches Gesicht. "Das wäre wohl das kleinste Problem, mein Kind." Sie schnippste ganz leicht mit ihrem linken Fingern und schwups, lag in der Mitte der Bruchbude ein Teller voller leckeren Keksen und drei Gläser voll mit Milch. Hänsel und Gretel stießen Freudensrufe aus und stürzten sich auf das hergezauberte Zeugs. Als Gretel ihre Backen voller Kekse hatte, fragte sie Elvira schmatzend: "Wie hast du denn das gemacht?" Als ihr der Geist grade antworten wollte, hörten sie von weiterweg einen schrecklichen Schrei. Und dann bebte der Boden mit jeder Sekunde und irgendetwas ungeheuer Großes schien sich zu nähern. Hänsel schlich zum Fenster und erblickte... |
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#7 (permalink) |
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AW: Geschichtsmarathon - Märchenversion
einen gewaltigen Schwarm von Eulen. Es waren wahrscheinlich tausende von Vögel, die er erblickte, wie sie durch die plötzlich pechschwarze Nacht zogen. Hänsel wusste nicht, ob er fasziniert oder verängstigt von diesem ungeheuren Anblick sein sollte und so blieb er regungslos am Fenster stehen, bis schließlich eine Eule auf das Fenster zuflog und mit einem Krach gegen die Scheibe knallte. Der Knall bewirkte, dass auch Hänsel die Angst, die nun in ihm aufstieg, bemerkte und schreiend in eine Ecke des Hauses rannte. Nun wusste er, er hätte auf seine Stiefmutter hören sollen und sein Zuhause niemals verlassen dürfen. Als er nun zusammengekauert in der Ecke saß, verängstigt von der urplötzlich hereingebrochenen dunklen Nacht, eine der finstersten und angsteinflößesten, die er jemals erlebt hatte, als er nun dort saß und nach einiger Zeit, die Hänsel wie eine Ewigkeit erschien, endlich wieder einen klaren Gedanken fassen konnte, bemerkte er, dass Gretel wie in Trance an der Haustür stand und diese öffnete. Sie schien weder die Gefahr, in die sie hineinstürzte, noch die Schreie von Elvira wahrzunehmen (auch wenn Hänsel fast taub war konnte er an Elviras verzweifeltem Gesicht und an den Bewegungen ihres Mundes erkennen, dass sie schreien musste), als sie die Tür öffnete und in ihr Verderben lief. Durch die geöffnete Tür sah Hänsel nur noch, dass die Eulen sich in Scharen auf seine Schwester stürzten und sie an ihren Krallen dem Vollmond entgegen in den Himmel trugen. Nach und nach folgten auch die restlichen Eulen Gretel und Hänsel, der immer noch wie paralysiert in der Ecke des Hauses saß, hörte undeutlich Elviras Worte: "...
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#8 (permalink) |
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AW: Geschichtsmarathon - Märchenversion
"Steh nicht so dumm da, du! Wir müssen denen folgen. Sie rochen nach Blut und Fleisch. Das heißt nichts Gutes. Kann sein, dass meine Schwester dahinter steckt! Schnell!" Noch ehe sich Hänsel dazu zwang zu antworten, hatte Elvira schon seinen Arm gepackt und stampfte nach draußen in die dunkele Nacht.
Dort blieb Elvira einen Moment stehen und horchte. Dann schrie sie, zu Hänsels Entsetzen, auf eine Art, die er noch nie erlebt hatte. Es war teils Gesang, teils eine Sprache,die Hänsel nicht kannte, in einem Schrei. Dann hörte Hänsel auf einmal in der Ferne ein Jaulen. Der Wind wurde stürmisch und Hänsel, der jämmerlich aussah, klammerte sich an Elvira fest. Sie zwinkerte ihn geheimnisvoll zu und ließ ihren Blick in die Dunkelheit gleiten. Da erschienen sie. Wie silberne Ritter zwischen den schwarzen knorrigen Bäumen: Wölfe. Elvira hüpfte vor Begeisterung auf und ab und sang wieder mit der fremden Sprache. Und als Hänsel einen Moment geblinzelt hatte, war er mit Elvira auf einer der majestätichen Tiere aufgesrpungen. Dort auf dem Rücken des Tieres schien irgendeine Magie zu wirken. Denn der Rücken des Wolfes war so groß, dass gut drei Trolle draufgepasst hätten. Am Kopf des Rückens saß ein kleiner Mann. "Du meldest dich auch mal wieder, Elvira.", knurrte der Mann und schaute immerzu stur nach vorne. Äste schwangen in einem rasanten Tempo an ihnen vorbei. Elvira lächelte grimmig. Der kleine Mann sprach weiter: "Steckst bestimmt wieder in irgendeiner Klemme...immer wieder muss ich dich raushelfen! Wieso kannst du nicht einfach mal Ruhe geben...wie ich das hasse. Aber, was bleibt mir anderes übrig...", da hatte er seinen Blick endlich mal nach hinten gewagt und bemerkte Hänsel. "Und du hast noch Gepäck bei dir!", empörter hätte die Stimme nicht klingen können. Hänsel schluckte und würgte heraus: "Ich bin Hänsel." Der Mann schaute ihn böse an und stellte sich vor: "Ich bin... |
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#9 (permalink) |
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AW: Geschichtsmarathon - Märchenversion
Hugo Hannibal und ich lebe seit tausenden von Jahren mit den Wölfen und allen anderen Geschöpfen zusammen in diesen Wäldern.", sagte der kleine Mann, als der Wolf anfing in den tiefsten Wald zu rennen. "Seit all diesen Jahren sehe ich jeden Tag das Gleiche; immer wieder verschwinden hier und in den angrenzenden Wäldern Kinder, die alleine den Wald erkunden wollen. Etwa vor 2000 Jahren fing alles an, als die Schwester jener dort im Nachbarwald anfing ihr Unheil zu verrichten und kleine Kinder mir ihrem Lebkuchenhaus lockte, um sie dann zu verspeisen. Ich setzte all meine Kräfte ein, doch ich konnte sie nicht von ihrem schrecklichen Tun abhalten. Vor etwa 1000 Jahren wurde sie von zwei Kindern getötet; sie hießen Hänsel und Gretel. Seitdem treibt sie ihr Unheil als Dämon auch in den Nachbarwäldern."
Hänsel, der immer noch nicht ahnte, wohin ihn der Rücken des Wolfes trug, schaute den kleinen Mann verdutzt an: "Meine Schwester heißt auch Gretel. Was hat das zu bedeuten?" Die Miene des Mannes wurde immer finsterer: "Der Legende nach, so wie sie mir die Wölfe erzählt haben, sollen tausende Jahre, nachdem die Hexe getötet wurde, beide Kinder, die sie einst töteten, wiedergeboren werden und die Hexe endgültig vernichten. Es ist die Rede von unendlicher Dunkelheit, vom gewaltigsten Eulenschwarm, den es je gegeben hatte, als Zeichen für die Wiederankunft der Kinder. Das Schicksal deiner Schwester und des Waldes liegt jetzt in deinen Händen, Hänsel. Du musst die Hexe besiegen, oder diese Dunkelheit wird ewig wären und alle Geschöpfe des Waldes und auch mich hinwegraffen. Ich spüre, dass die Hexe sich die Jugend deiner Schwester zunutze macht, um ihre Macht zu vergößern. Du musst sie retten oder alles Leben wird untergehen." Der Wolf hielt plötzlich an und Hänsel wusste, dass er den nun folgenden Weg allein beschreiten musste. Als er vom Wolf stieg, schaute er sich noch mal um und der sonderbare Mann ritt bereits davon. Weder Elvira noch Hugo hatten ihm weiter Worte auf seinen Weg gegeben. Er spürte eine unglaubliche Kälte und konnte immer noch nicht fassen, was soeben geschehen war. Er allein sollte eine so mächtige Hexe besiegen? Wie sollte er dies nur anstellen? Und welche Rolle spielt Elvira bei alldem? All diese Fragen wanderten durch seinen Kopf als er einem dunklen Pfad folgte. Ihm bließ ein kalter Wind in sein Gesicht und auf dem Bäumen rings um ihn schliefen Eulen. Aber Hänsel wollte sich nun seinem Schicksal stellen und schlich leise den Pfad entlang. ... |
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#10 (permalink) |
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AW: Geschichtsmarathon - Märchenversion
Der Weg war kalt und...gemeingefährlich. Überall raschelte es und Hänsel hatte so schreckliche Angst. Seine Gedanken kreisten immer noch. Aber um so mehr er über diese Sache nachdachte, wurde er wütend. 'Warum muss ich das machen? Ich bin doch noch ein Kind! Elvira und Hugo hätten mir doch ruhig helfen können! Ich bin kein Held...', grimmig blieb er stehen. Er wollte nicht weiter. Seine Schwester kann doch schon längst tot sein. Warum sollte er dann sein Leben riskieren? Ging ihn doch nichts an! Er blickte um sich. Dort hinten ging von dem Hauptweg ein kleiner Weg ab. Hänsel entschied sich abzubiegen. Warum sollte er direkt in die Arme eines Monsters laufen? Ohne ihn. Der Weg wurde nun allmählich heller und Hänsel fühlte sich wohler. Er konnte wieder Vögel zwitschern hören. Und dann roch er etwas Leckeres. Von dem Duft angelockt, trampelte Hänsel in irgendeine Richtung und kam an einem kleinen Häuschen an. Vergessen war seine Schwester, Elvira, Hugo, diese ganze Legende. Jetzt gab es nur noch das Haus, der Geruch und Hänsel ging ohne zu zögern hinein. Drinnen sah er ein Mädchen. Sie hatte meterlange blonde Haare, blaue Augen und einen roten Mund. Lächelnd stand sie am Feuer und rühte eine Suppe zusammen. Erschrocken blickte sie zur Tür und musterte ihn von Kopf bis Fuß. "Ich dachte meine sieben Freunde wären wieder zurück! Wer bist du?" "Hänsel!" Als er grade fragen wollte, ob er etwas von der Suppe abbekommen könnte, erschien hinter ihm eine pinke Rauchwolke und es war nur zu ahnen, wer das sein könnte...
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