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Grundgehalt für jedermannPolitik Inlands-, Auslands-, Europa- , Finanzpolitik etc. |
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| Umfrageergebnis anzeigen: Grundgehalt für jedermann | |||
| Ja,würde ich unterstützen. |
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3 | 60,00% |
| Nein,die Doofen sollen doch sehen wo sie bleiben. |
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2 | 40,00% |
| Teilnehmer: 5. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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#1 (permalink) |
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Grundgehalt für jedermann
Grundgehalt für jedermann
Ich möchte diese Idee hier mal aufgreifen um eure Meinung zu hören.Die Idee ist nicht von mir,aber ich finde sie nicht schlecht. Unter der Berücksichtigung der Arbeitlosenzahl von >5.000.000 und noch mehr Menschen die indirekt durch die Arbeitslosigkeit von Familienmitgliedern betroffen sind,handelt es sich hier um einen sehr relevanten Teil unserer Gesellschaft. Tatsächlich ist es jedoch so,das die "eigentliche Gesellschaft",gemeint sind Leute mit Einkommen und Beschäftigung,ihr Leben unter Ausschluß der Gruppe der Arbeitslosen gestalten. Ohne Job gehört man einfach nicht so richtig dazu.Jeder Arbeitslose kennt dieses Gefühl sicherlich.Spätestens wenn man erlebt wie Behörden,Banken,Versicherungen usw. mit Arbeitslosen umspringen,fragt man sich,mit welchem Recht diese Leute als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Die nervtötende Diskussion,ob Arbeitsl.faule Säcke selbst Schuld an ihrem Schicksal sind,bitte ich hier mal außen vor zu lassen.Von Arbeitslosigkeit sind schließlich alle Gesellschaftsschichten betroffen...und nicht wenige Akademiker. Viele der nun arbeitslosen Ingenieure (>50.000) haben wahrscheinlich an der Vernichtung ihres eigenen Arbeitsplatzes selbst mitgewirkt.D.h.an einer Optimierung des Produktionsprozesses.Im Ergebnis bedeutet dies für den Unternehmer weniger Ausgaben bei höherem Gewinn.Dieser Zugewinn wandert letztendlich in die Tasche des Unternehmers...und zwar auf Kosten der Allgemeinheit. In der Zukunft wird es so sein,das sich die Quantität der Produktion erhöht.Allerdings nicht,ohne noch mehr Erwerbslose zurück zu lassen. Der Sinn unseres Gesellschaftsmodells,in dem wir Leben,kann aber nicht der sein,das möglichst viele Menschen auf der Strecke bleiben. Unser Staat gibt eine im GG verankerte Garantie auf Selbstbestimmung und Freiheit.Beides wird den Menschen am Rand der Gesellschaft bewußt vorenthalten,um eigene Machtansprüche bzw das eigene Vorankommen zu sichern und zu fördern. Damit kommt der Staat aber in keiner Weise der von ihm selbst definierten Aufgaben nach. Ein vom Staat gesichertes Grundeinkommen von 1500- 1800€ könnte jedem in unserem Land das Recht auf Selbstverwirklichung garantieren. Auch Arbeitslose haben ein Recht von der Gesellschaft als Vollwertige Mitglieder akzeptiert zu werden.Statt dessen wird das Gefühl,überflüssig zu sein und nicht mehr gebraucht zu werden,vom Rest der Gesellschaft noch verstärkt. Ob das i.O.ist weiß ich nicht,doch ich bin überzeug, das unsere Gesellschaft bei der wachsenden Zahl der Erwerbslosen auf dem weg in eine Sackgasse ist. www.wir-sind-pioniere.de |
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#2 (permalink) |
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AW: Grundgehalt für jedermann
Das ist ne schwierige Sache.
Erstmal zu der Sache mit dem Grundgehalt: Wer solls bezahlen? Der Staat verschuldet sich immer weiter, versucht seine steigenden Ausgaben durch hoehere Steuern auf die Buerger umzulegen (sh. Mehrwertsteuer) Gleichzeitig kann es sich die Regierung in Zeiten von Zollunion, Schengen und EU-Osterweiterung nicht leisten, die Abgaben fuer Unternehmen zu erhoehen, wie das Beispiel Brandt Zwieback zeigt. Das Werk wurde aus den alten in die neuen Bundeslaender verlegt. Fuer die Schaffung der Arbeitsplaetze wurden Foerderungen sowohl aus dem Topf Aufbau Ost als auch aus EU-Toepfen gezahlt. Nachdem die Foerderzeitraeume abgelaufen sind zieht Brandt nach Tschechien weiter und hinterlaesst eine Industrieruine und mehrer hundert Arbeitslose. In meinen Augen zeigt dieses Beispiel exakt das Dilemma an dem auch die Arbeitslosigkeit haengt. Die Unternehmen werden mit kurzfristigen Finanzzuschuessen gelockt, nach dem amerikanischen Prinzip - "Nur das jetzt zaehlt". Die Aktionaere wollen JETZT Knete sehen, die lange SIcht der Dinge und die soziale Verantwortung der Unternehmen fallen dabei unter den Tisch. Anderes Beispiel: Deutsche Bank. Herr Ackermann erhoeht sein eigenes Gehalt von 9 Mio auf 11 Mio jaehrlich. gleichzeitig werden mehrere tausend (!) Mitarbeiter entlassen, da es dem Unternehmen so schlecht geht. Und die Aktionaere freuen sich ueber satte Dividenden dank Gewinnzuwaechsen von ueber fast 40% oder mehr. Bloss, selbst wenn der Staat etwas unternehmen wollte, er koennte nicht ohne nicht die letzten grossen Firmen auch aus Dtl. zu vertreiben. Achja, und die Gewerkschaften, ne gute Sache, bloss die Hohen Tiere, die immernoch im Wirtschaftswachstum der 70er leben, naja, heutzutage sind deren Ideen teilweise echt nicht mehr zeitgemaess, aber das wuerde um die Uhrzeit echt zu weit fuehren... Also heisst es nicht Loecher stopfen sondern Sparen. Naechste Frage - Wo sparen? Oft hoert man "Diaeten runtersetzen"... Tja, ich moechte nicht beurteilen, wieviel ein Politiker arbeitet, wieviel da angemessen ist. Gut, man koennte sagen, da die Unbestechlichkeit eh nur vorgegaukelt ist kann mans auch bleiben lassen aber dann isses eh vorbei weil wir dann auch hier in Deutschland "Vivendi-Universal-Paragraphen" im Urheberrecht bekommen wuerden und aehnliches in anderen Bereichen. Tja, und zur Arbeitslosigkeit an sich... Ja, was soll man in der Situation machen. Aus oben genannten Gruenden halte ich ein staatlich finanziertes Grundgehalt nicht fuer gut. Die groesste Schwierigkeit ist in meinen Augen die effektive Kontrolle zu gewaehrleisten, wer sich wirklich bemueht einen Job zu finden und wer nicht. Ich kenn die Zitate a la "Pfleg deinen Wanst solange du kannst", und wenn ich sowas hoere koennt ich ausrasten... Das denkt man sich dann doch, die bekommen doch noch zu viel. Sie scheinen ja gut von zu leben, wie der Staat sie auf Kosten der Arbeitnehmer durchfuettert, jedenfalls zu gut um motiviert zu sein, sich einen Job zu suchen. Auf der anderen Seite sind dann die die sich bemuehen, quasi die armen Schweine, die ehrlich sind, nicht versuchen, sich hintenrum noch was dazuzuorganisieren sondern dann von den meisten Firmen mit Spruechen a la "Ueberqualifiziert" abgespeist werden. Das ist ein weiterer Punkt was man den Firmen und aber auch den Bewerbern klarmachen muss, das Gehalt haengt von der Stelle ab, nicht von der Qualifikation des Bewerbers. und wenn Prof. Dr. Phil. Meier in der Reinigungsfirma arbeitet bekommt er eben auf der selben Stelle auch das selbe Gehalt wie Hr. Schmidt mit Hauptschulabschluss, da gibts nix dran zu ruetteln. Achja, viele Ideen klingen auf den ersten Blick sehr gut aber sie muessen auch bezahlbar und gesetzlich vertretbar sein. Und wenn wir so auf unsere "Freie Marktwirtschaft" pochen, tja, dann muessen wir auch mit den Uebeln rechnen... Soweit das, was ich um diese Zeit noch hinbekomme... Vielleicht komm ich spaeter nochmal dazu was zu formulieren. Gruss, Tak |
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#3 (permalink) | ||||||
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AW: Grundgehalt für jedermann
Zitat:
Da ist schon irgendwie Zusammenarbeit gefragt.Das Problem jedoch bleibt.Einige wenige füllen sich die Taschen ohne Rücksicht,und sie schaden den Interessen des Staates durch ihre Gewinnoptimierungsprogramme. Zitat:
Ich habe mir mal die Arbeit gemacht,die Namen aller bekannten Milliardäre Deutschlands raus zu suchen.Auffallend dabei ist,das die Unternehmen dieser Superreichen immer wieder durch Entlassungen in den Medien erwähnt werden. Fam.Werhahn-1,7 Mrd Fam.Leo Kirch-4,7Mrd " Conle -2,04 Mrd " W.u.A.Finck-5,27Mrd " Reimann-2,04Mrd " A.Merckle-5,3Mrd " Leibbrand-2,04Mrd " Piech u.Porsche-5,78Mrd " R.Würth-2,21Mrd " D.Hopp-6,12Mrd " Knauf-2,21Mrd " G.Herz-6,12Mrd " H.-W.Hector-2,21Mrd " Schmidt-Rothenbeck-6,12Mrd " Bosch-2,38Mrd " Schickedanz-6,3Mrd " Freudenberg-2,55Mrd " R.Gerling-6,8Mrd " Simon-2,5 Mrd " M.Otto-7,6Mrd " Diehl-2,55Mrd " Flick-7,6Mrd " K.Tschira-2,7Mrd " Boehring-8Mrd " Röchling-2,27Mrd " O.Beisheim-8,1Mrd " Hugo Mann-3,06Mrd " E.Haub-8,5Mrd " H.Plattner-3,08Mrd " Henkel-8,8Mrd " Funcke-3,57Mrd " Langmann-9,5Mrd " Brost-3,57Mrd " Haniel-15,8Mrd " St.Schörghuber-3,6Mrd " Theo u.Karl Albrecht-20Mrd " D.Schwarz-3,91Mrd " F.Quandt-20Mrd " R.Mohn-4,08Mrd " v.Siemens-4,42Mrd " K.-H.Kipp-4,8Mrd " R.-A-Oetker-4,8Mrd aus:www.subventionsberater.de/gier/reichtum/html Das nur um mal zu verdeutlichen an wievielen -äh wenigen Adressen das meiste Geld hängen bleibt.Ziemlich überschaubar für ein Land mit 77Millionen Einwohnern,oder? Zitat:
Zitat:
Zitat:
Wenn 7 Arbeitsplätze zu vergeben sind,sollte man sich bei 250 Arbeitslosen hüten den Rest als faul zu bezeichnen. Das denkt man sich dann doch, die bekommen doch noch zu viel. Sie scheinen ja gut von zu leben, wie der Staat sie auf Kosten der Arbeitnehmer durchfuettert, jedenfalls zu gut um motiviert zu sein, sich einen Job zu suchen. Zitat:
Die Grafiken unten sollen einfach mal verdeutlichen,das die in Deutschland praktizierte Art von Kapitalismus schlichtweg menschenverachtend ist. reichtum9.gif reichtum9b.gif www.subventionsberater.de |
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