Ich war wieder mal im Kino und diesmal fiel die Entscheidung auf den Actionthriller "Hostage".
Zitat:
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In einer Kleinstadt wollen drei jugendliche Kleinkriminelle eigentlich bloß einem harmlos scheinenden Bürger den Kraftwagen mopsen. Nach einer Verkettung unglücklicher Umstände sehen sie sich nun jedoch plötzlich als Geiselnehmer in dessen Villa von der Polizei belagert. Eigentlich ein Routinejob für Sergeant Jeff Talley (Bruce Willis), der einst der gefragteste Verhandlungsführer der Polizei von LA war und genau vor Problemen wie diesem in die scheinbar ruhige Provinz flüchtete. Doch der Mann in der Villa ist kein normaler Spießer, und seine sinistren Auftraggeber nicht an Aufklärung interessiert.
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Quelle:
http://www.comet-cinemas.com/programm.html
Es fällt mir ehrlich gesagt schwer mich auf eine eindeutige Beurteilung des Films festzulegen. Es gab Vieles, was mir sehr gut gefallen hat und Einiges, was ich weniger gut fand.
Spoiler: ZUM LESEN BITTE MARKIEREN
Sehr gut gefiel mir der Verlauf der Geiselnahme, die eigentlich recht harmlos begann und dann doch sehr dramatische Züge annahm.
Zu dieser Geiselnahme kommt später noch eine Verschwörung hinzu, die eine Entführung nach sich zieht und damit eine weitere Geiselnahme. Diese Kombination macht den Film durchaus interessant, ich finde jedoch, dass es nicht gelungen ist, diese verschiedenen Handlungsstränge aufeinander abzustimmen. Der Film konnte sich irgendwie nicht entscheiden, wo der Handlungsschwerpunkt liegen soll und das war zeitweise recht verwirrend.
Zu Bruce Willis möchte ich auch noch etwas loswerden. Zu Beginn des Films bekommt der Zuschauer einen Bruce Willis zu sehen, der sehr reif und vor allem sehr authentisch wirkt. Im weiteren Verlauf ändert sich das jedoch und gemessen an Filmen wie "Stirb langsam" etc. fand ich seine schauspielerische Leistung eher bescheiden.
Alles in allem ist es aber ein durchaus gelungener Film, der von Anfang an Spannung aufbaut und sie aufrechterhält. Diejenigen, die Actionthriller mögen, sollten eigentlich nicht enttäuscht werden. Allerdings ist das einer dieser Filme, bei denen man Fehler findet, wenn man danach sucht.
Es gab übrigens auch ein paar ziemlich "schlimme" Szenen zu sehen, so dass die Alterszulassung ab 16 Jahren völlig berechtigt ist.