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In Flames - LIVE IN KÖLN - Live Music Hall 22.04.2004
Gestern war es endlich so weit ! Die schwedischen Gigantomanen von In Flames betraten Kölner Boden um uns Menschen zu zeigen, was Rock'n Roll speziell Metal bedeutet.
Also hiess es für mich, mit Freunden und Freundin nach Köln zu fahren und in die erste Reihe zu gelangen. Gesagt, getan.
Um 19:30 kamen dann Devildriver auf die Bühne, die erste Vorband. Diese legte gleich gut los, nur leider hatte ich anfangs einige Schwierigkeiten mit meinem Gehörschutz, so dass ich leider nur eine stark gedämpfte Soundwolke hörte. Dennoch, Devildriver erzeugten Stimmung und machten Laune.
Nach einer halben Stunde war schon Schluss, die Bühne wurde umgebaut für die 2te Vorband. Caliban aus Deutschland standen auf dem Programm.
Als die Jungs von Caliban auf die Bühne kamen, begann damit leider eine Stunde "Pflichtprogramm" bis zum In Flames Auftritt. Caliban gaben sich zwar Mühe konnten aber Qualitativ überhaupt nicht überzeugen. Jedes Lied klang wie das vorige und dieses war nicht besonders gewesen. Nichts neues, keine Inspiration, nichts das mitriss.
Als Caliban dann endlich vorbei waren, spannten uns die 5 In Flamer auf die Folter. Umbauphase und Leerlauf hielten die ausverkaufte Live Music Hall hin, bis es dann endlich losging. Ein nettes Intro aus Audiosample und Lichtshow eröffnete den Reigen, bis die Schweden dann die Bühne stürmten und mit "Dead Alone" vom neuen Album "Soundtrack to your Escape" direkt mit einem Kracher loslegten. Die Halle war vom ersten Augenblick an auf 180 und wir armen Leute in der ersten Reihe wurden ordentlich durchgeschüttelt, bedrängt oder sogar umgehauen. Deswegen kann ich mich leider auch nicht mehr wirklich erinnern, welche Lieder dann folgten, bis sich das Ganze platztechnisch ein wenig beruhigte und nun auch ich den "Schutzring" um meine Freundin lösen, und mich ganz nach vorne stellen konnte. In Flames veranstalteten ein Metal-Fest erster Güte mit Klassikern bis zum Überlaufen und mit neuen Liederm ebenfalls.
Titel wie "Clayman", "Only or the weak", "Episode 666", "Behind Space", "Touch of Red", "Quiet Place", "My Sweet Shadow", "Like you better dead", "In Search for I","Cloud Connected", "Trigger", "System" brachten das Publikum zum Toben, und schafften es, dass um 23:30 ein vollkommen ausgepowerter, erschöpfter und bis obenhin mit Emotionen vollgestopfter aKe die Live Music Hall verliess und sich ewig an diesen Abend erinnern wird.
Besonders schön war auch die Nähe der In Flamer zum Publikum, einmalig die Ausstrahlung, bei der man fühlt, dass sie sich für nichts besonderes halten, sondern sich als Teil des Publikums fühlen, der nun selbst auf der Bühne stehen darf.
Danke Anders Fridén, Jesper Strömblad, Peter Iwers, Daniel Svensson und Björn Gelotte für diesen wunderbaren Abend!!!
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