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Johnny Cash - American Recordings IV - The Man comes aroundAngehört - Eure Plattenkritik Hier habt ihr die Möglichkeit eure Meinung zu neuen und alten Platten kund zu tun. Oder ihr informiert Euch in unserer Sammlung über Alben, die Euch interessieren. |
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Johnny Cash - American Recordings IV - The Man comes around
Ich weiß, dass Album ist schon älter, aber es ist wirklich so gelungen, dass hierzu wirklich eine Rezension ins Board gehört.
Hier ist sie nun, Song für Song. The Man comes Around Von allen Songs die Cash selbst geschrieben hat in meinen Augen der beste. Die Strophe ist nur gesprochen mit Gitarre unterlegt und dann kommen die Worte "When the man comes around" und die ganze Gewalt dieses Songs (der eigentlich nur aus Gitarre und etwas Klavier besteht) bricht über einen hinein. Und dieses Gegenspiel hält den ganze Song an. Songwriting at its best. Einfach genial. 5 von 5 Punkten. Hurt Was soll man zu diesem Song noch sagen. Auch wenns die NIN Fans nicht wahrhaben wolle, dieser Song ist einfach der Hammer. Zerblich, Schmerzhaft, Gefühlvoll und hervorragend instrumentiert. Nochmal 5 von 5 Punkten So, zwei Songs sind rum und damit leider aber auch die großartigsten dieses Albums. Aber man kann auch nicht erwarten, dass ein ganzes Album aus Songs dieser Qualität besteht. Give my love to Rose Sehr ruhiger melancholischer Song und sehr hübsch mit der Gitarre insziniert. Schön an zuhören, aber jetzt auch nicht so überragend, wie so manch anderer Song. Aber wie stark dieser ruhige Song dennoch ist, zeigt sich daran, dass er gleich mehrere Country-Preise abgesahnt hat. 4 von 5 Punkte Bridge of troubled water Im Grunde spielt Cash diesen Song ein, wie tausend andere zuvor auf ihrer Gitarre. Dennoch irgendwas liegt in Cash's Stimme, dass diesen Song von allen anderen Interpretation (inklusive dem Orginal) in Sachen gefühlvoller Gesang von allen anderen abhebt. Später steigt dann noch Fiona Apple ein, was sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist, aber ich finds wunderschön 5 von 5 Punkten. I Hung my head Nun wird Sting gecovert. Ja, dieser Song ist in der Tat von Sting obwohl man bei diesem Text denken könne er sei von oder für Johnny Cash geschrieben wurde. Ein recht stiller, einfacher Song. Nicht herrausragend, aber vielleicht macht auch gerade das die Stärke dieses Albums aus, denn er passt wunderbar. 4 von 5 Punkten. First time I ever saw your face Fast der schwächste Song auf dem Album. Besteht nur aus Flächen in der Begleitung und halt dem Gesang von Cash mit sehr viel Hall. Nicht schlecht aber auf dem Album dann doch eine ganze Ecke zu schwach. 3 von 5 Punkten Personal Jesus Da müssen sich Depeche Mode und Manson warm anziehen, wenn der alte Mann zu rocken anfängt. Ein ganz simples Gitarrenriff (dem Orginal nachempfunden) und ein Billy Preston fegt darüber mit dem Piano hinweg. Ein ziemlich kraftvoller Song. 5 von 5 Punkten In my life Selbst für Cash Verhältnisse wieder ein recht ruhiger Song, aber sehr gelungen. Mehr gibts dazu kaum zu sagen, außer dass das Orginal von den Beatles ist. 4 von 5 Punkten Sam Hall Hierbei handelt es sich um ein irisches Volkslied, was Cash bereits 1965 einmal aufgenommen hat. Passt zu diesem Album eben weil es eigentlich gar nicht passt. Eine Reise in die Vergangenheit von Cash. Sehr tolle Gitarrenstimme wieder. Allerdings merkt man hier leider auch recht stark das von Cash's früher Kraft wenig übrig ist. 4 von 5 Punkten Danny Boy Wieder ein Flächensong. Leider einer zuviel. 2 von 5 Punkten Desperado Ich liebe das Orginal und das ist meiner Meinung nach noch eine Ecke besser. Aber wirklich nur ein bisschen. Cash singt den Song komplett anders aber sehr gelungen. 5 von 5 Punkten I'm so lonesome I could cry Von diesem Song muss man niederknien, denn hier treffen sich zwei Legenden: Johnny Cash und Nick Cave interpretieren zusammen den Hank Williams Klassiker "I'm so lonesome I could cry". Traumhaft schön und zum mitsingen geeignet. 5 von 5 Punkten erneut. Tear-stained letter Es spricht für dieses Album, dass nach diesem herzzereißendem Duett nun ein Western Song kommt. Schnell und sorgt sofort für gute Laune. Orginal ist von Richard Thompson aus dem Jahre 1983. Macht Spaß, nur leider sind die Strophen etwas zu lang geraten. 4 von 5 Punkten Streets of Laredo Nochmal ein Country Klassiker zum mitsingen. Trotz einem recht traurigem Titels, einfach gut gelungen. 5 von 5 Punkten. We'll meet again Ein fröhlicher Abschiedssong im Hawaii-Stil und mit der ganzen Cash Crew zum Abschluss. Genialer Abschluss 5 von 5 Punkten Fazit: 5 von 5 Punkten!!! Für mich eines der beeindruckensten Alben, die ich je gehört habe. Es hat eine Emotionalität die ich nie erwartet hätte und ist auch handwerklich überragend. Das liegt natürlich neben Johnny Cash vor allem an Produzent Rick Rubin und Gitarist John Frusciante (da Cash schon längst zu wenig Kraft hatte um das Album |
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