Kritik?


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Alt 02.08.2004, 16:43   #1 (permalink)
Kritik?

so an alle schriftsteller, dichter, nichtschriftsteller und ncihtdichter, an alle leser und kritiker oder einfach an alle interessierten:

folgende frage geht an euch:

was ist eurer meinung nach kritik? was bedeutet sie für euch als kritiker und was als schriftsteller, dichter? eine notwendigkeit?(ja ich weiss, die notwendigkeit hatten wir schon mal) zeitverschwendung? und vor allem, wozu dient sie eigentlich im spziellen?

egal ob ihr selber schreibt und auf kritik hofft oder einfach nur lest oder interessiert seid oder was auch immer, versucht euch mal in diesem punkt zu erklären, schließlich benötigt man dafür keine fachkenntnisse... würde mich freuen, wenn ihr zahlreich mitdiskutiert...
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Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz!

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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2004, 17:38   #2 (permalink)
kritik bedeutet für mich eine ganz persönliche meinung, dessen, der eine geschichte oder ein gedicht was auch immer gelesen hat, und diese darauf dann schreibt.
diese meinung sollte ehrlich sein (also auch sagen, dass man es total schrecklich findet, dann aber sagen, ganz genau was oder halt auch das gegenteil von dem), einfach ein feedback für den verfasser, der dann weiß, ob etwas gut angekommen ist oder nicht. aber halt auch als hilfe. als verbesserung, sonst wächst man nicht in den eigenen können.

kritik ist auf keinen fall eine zeitverschwendung!!! es ist, wie du schon sagst, einfach eine notwendigkeit...wie ich jetzt auch fest gestellt habe. sonst wird man nicht besser und man fühlt sich, als ob das alles umsonst wäre, was man hier macht.

kritik zu schreiben ist auch aber auf der anderen seite sehr schwierig... man widmet schon eine zeit für diese. und wenn man die nicht aufbringen will... dann entsteh auch keine.

was bedeutet für dich kritik? (du schreibst shon brocken darüber, aber ich würd's mal gerne ausführlicher erfahren...)
hoffe auch auf zahlreich mitwirkende...
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Callisto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2004, 14:44   #3 (permalink)
Kritik ist meiner Meinung nach in nahezu allen Lebensbereichen wichtig.

Sie gibt einem die Möglichkeit sich selbst zu reflektieren, den Blickwinkel zu verändern.
Man nimmt Dinge immer nur aus der eigenen subjektiven Sicht wahr und in Kritik findet man die "Hilfe", Dinge aus anderen Perspektiven zu sehen.
Man erkennt vielleicht Sachen, die einem vorher nicht bewusst waren.

Es ist aber auch wichtig das Kritik sachlich ist, man sollte sie nicht als Möglichkeit zum persönlichen Angriff nutzen. Dann hat man irgendwie den Sinn einer Kritik nicht wirklich erkannt. Wenn man Kritik als Angriff erlebt kann man sie auch nicht annehmen.
Es ist nicht immer einfach Kritik anzunehmen, doch Kritik kann sehr hilfreich sein. Man sollte sie ernst nehmen und versuchen sich mit ihr auseinander zu setzen.
Schlumpfine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2004, 15:11   #4 (permalink)
da hat mir den schlumpf schon fast alle worte aus dem mund genommen

man kann mit einer kritik eines anderen dort ansetzten wo man selber eifach nicht drauf kommen würde, jemand der sich selbst kritisiert der findet immer alles scheisse oder eben alles super...

eine kritik sollte auch so rübergebracht werden, das sich derjenige der kritisiert wird nicht hoffnugslos in sein loch buddelt weil er dinge nur falsch macht, sondern sie sollten als anschubser und motivation dienen...
Marquinho ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2004, 15:56   #5 (permalink)
kritik, kritik, ein für mich mittlerweile schon längst leidiges thema... es ist schwer zu akzeptieren und zu verstehen, was kriti aus meiner sichtweise bedeutet, da ich sowieso durch meine eistellung und meine untergebenheit viele dinge anders sehe/sehen muss/befähigt bin anders zu sehen... aber naja, ich kann mal versuchen verständlich zu erläutern, was kritik für mich darstellen sollte... auch wenn es eventuell sehr unverständlich klingen mag... aber so ist es eben...

kritik sollte nicht unbedingt in diesem sinne, wie sie in der fragestellung zu verstehen ist, objektiv gehalten werden... objektivität schön und gut, aber darauf kommt es nicht an oder sagen wir nicht nur... es ist zwar beim beurteilen eines poesie- oder prosastückes erforderlich größtenteils auch objektiv zu bleiben, aber was nüttzt es dem schriftsteller/dichter, wenn man nur die objektive meinung eines lesers bekommt? man weiss eigentlich nur, allgemein ist wohl alles scheisse, was man fabrizeirt hat, auf gut deutsch... aber eigentlich ist genau das nicht relevant für einen "künstler"... worte kommen aus dem herzen, aus der seele... sind gefühle, die sich nicht wissenschaftlich widerlegen lassen... darum benötigt man als dichter oder schriftsteller nicht nur die objektive seite, sondern im speziellen eine subjektive, die aber nciht nur sagt, das gefällt mir oder das gefällt mir nicht... sondern es wird eine subjektive seite benötigt, die sagt WARUM einem dies oder jenes gefällt oder nicht... eine begründete eigene stellungnahme insofern, dass es nicht ausartet, beleidigend oder herablassend wird, sondern einen grad an höflichkeit beibehält... aber dieser grad an höflichkeit sollte dei eigene meinung, das eigene denken oder fühlen einem schriftstück gegenüber beibehalten... man sollte dabei niemals vergessen, dass ein dichter/schriftsteller/allgemein künstkler eher eine senible person ist, die zwar kritik wünscht, aber der schlag ins gesicht sollte besodners in den anfangstagen zurückgehalten werden... also ist kritik für mich sowohl objektiv als auch subjektiv sein, also praktisch so, dass man objektiv ein urteil abgbt, wenn man dazu in der lage ist (manchen fällt dies aer oftmals sehr schwer) und ebenfalls ein subjektives, um zu zeigen, der norm her wäre es viell nicht gerade das übliche aber mir selbst als leser geht es so und so beim lesen und dies und dies find ich auffällig, was mich zu dem und dem urteil führt...

ich hoffe, das war jetzt einigermaßen verständlich, wenn nciht, ich ebantworte ja eh immer jede frage... von daher... löchert mich...
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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2004, 20:37   #6 (permalink)
Mia
Ich bin der Meinung Kritik ist immer subjektiv. Mir kann keiner erzählen, das Kritik auf objektiver Basis möglich ist. Jeder hat eine persönliche Meinung zu Dingen. Kritik kann anregend, verletzend, aufbauend etc. sein. Sie entsteht aber grundsätzlich aus einer subjektiven Meinung eines Einzelnen. Objektiv kann man vielleicht die Form z.B. eines Gedichtes beurteilen, aber die Inhalte empfindet jeder anders.
Mia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2004, 21:17   #7 (permalink)
kritik sollte auch im wesentlichen nicht über die thematik abgegeben werden da diese immer nur wirklich vom dichter selbst richtig aufgefasst werden... es gibt themen mit denen man eben nichts anfangen kann, warum sollte man diese dann kritisieren, wenn trotzdem was ansprechendes in allem anderen da ist? ja sehr paradox zu meinem vorgängerpost aber so bin ich nun mal... ein einziges oximoron... aber ich seh das nun mal so dass man ein thema niemals antasten darf... inhalte sind immer zu hochgestellt für jeden der eine kritik abgibt...
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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2004, 20:33   #8 (permalink)
AW: Kritik?

Da wollte ich neulich schon drauf antworten, aber ich komm durch die Redaktion zu nix mehr.

Also, Kritik ist meiner Meinung nach schon sehr hilfreich, wenn man sich, was das Schreiben anbelangt, stilistisch verbessern möchte. Sie sollte, wie schon erwähnt wurde, objektiver gehalten werden, wobei das Subjektive nicht untergehen sollte. Schließlich will ich ja nicht wissen, was ich von der Norm her alles falsch mache, sondern wie es bei einem Leser ankommt. Das ist für mich konstruktive Kritik. Joa, im Speziellen, wie gesagt, um sich verbessern zu können, wenn mans drauf anlegt. Aber sonst wurde schon alles gesagt, was ich jetzt auch gesagt hätte.
Nightingale ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.10.2004, 17:43   #9 (permalink)
AW: Kritik?

Konstruktive Kritik ist für mich die ehrliche Meinung eines anderen, der ein Gedicht, eine Geschichte, wasweißich aus einer anderen Sicht sieht bzw. ander interpretiert.
Ich hab´s lieber, wenn mir jemand ehrlich sagt, das er ein Werk von mir shice (sorry für die Ausdrucksweise, liebe Admins ^^") findet, als wenn er sagt, es wär gut, und es doch nicht so meint...

Kritik ist meines Erachtens dazu da, jemanden auch Tips zu geben, was er an seinen Werken besser machen kann.

(Mein Problem ist nur, dass mir einige Bekannte sehr ehrlich - danke, Leute - gesagt haben, dass ich nicht sehr kritikfähig bin..ich arbeite dran ^^""...fällt Erklärung zu einer Interpretation zur Kritikunfähigkeit? *_* Z.B.Wenn ich jemanden meine Interpretation einer Sache erkläre? o_O " )
Tanzkätzchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.12.2004, 10:32   #10 (permalink)
AW: Kritik?

so ich hol das mal wieder etwas "hoch" bzw ins gedächtnis zurück...

Zitat:
Zitat von Tanzkätzchen
fällt Erklärung zu einer Interpretation zur Kritikunfähigkeit? *_* Z.B.Wenn ich jemanden meine Interpretation einer Sache erkläre? o_O " )
du kannst in eine kritik alles mit reinnehmen... kritik ist nciht nur, wie es auf den ersten blick erscheint, eben ob einem was gefällt doer nicht (subjektiv betrachtet) und objektiv was daran gut gelungen ist und was nicht... man muss diese kritik ja schließlich auch belegen... da ist eine interpretation immer eine angemssene sache... genauso kann mans aber auch so dazu nehmen... denn es reicht schon wenn man sich ernsthafte gedanken darüber gemacht hat und man das an der kritik dann auch merkt, dass man sich ernsthaft damit beschäftigt hat... da muss es keine gut7schlecht-variane sein... dann reicht eine interpretation mit abschließender stelungnahme doch auch aus... finde ich jedenfalls... korrigiert mich, wenn ich damit ganz unrecht haben sollte...
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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
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