menschen an drogen verlieren...


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Alt 17.01.2005, 21:56   #26 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

oha, eins meiner lieblingsthemen, so ganz ohne bezug zu allen andern hier mla so meine erfahrenungen.
meine position ist klar gegen alle drogen, kippen und alk eingeschlossen. wobei alk in maßen ok ist, solange man sich nicht immer voll kippt. ich habe noch nie irgendwelche drogen genommen ausser alk und in mienen 18 lebensjahren höchstens eine schachtel kippen geraucht, ich hab viele personen abstürzen sehen, die erst als sie die folgen von ihrem konsum spürten merkten was sie ihrem körper angetan haben, da waren dann so sachen bei wie konzentrationsschwäche udn noch vieles mehr. so extreme fälle kenn ich gott sei dank nicht.
ich finde es schrecklich das drogen in unserer gesellschaft so leicht vertickt werden können. weiß den keiner was für folgen drogenkunsum haben kann? warum nimmt man drogen? wäre es nicht viel sinnvoller diese leute anderswo aufzufangen und denen wirklich, von elternhaus udn vonnner schule aus, klar zu machen was sie tun? ich versteh die welt nicth mehr, so viele menschen, vor allem junge leute schmeißen ihr ganzes leben weg für nen bisschen spaß, dann mmöchte ich nicht wissen wie es weiter geht. also ich sehe ne steigende tendenz wenn ich mal so zurück blicke.
dark angel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2005, 22:18   #27 (permalink)
TIP
AW: menschen an drogen verlieren...

der körper weiss schon, was gut für ihn ist...
und wenn meiner spätestens jeden freitag aus aller kraft nach bier schreit, dann geb ichs ihm!! mein gott! wer bin ich denn, meinen körper derart zu peinigen?
wenn dein körper pinleln musst hörst du doch auch auf ihn!


sie's mal so. wenn wir nicht schon vor ewigkeiten den alkohol herstellen und lieben gelernt hätten, wären wir spätestens im mittelalter alle drauf gegangen und es gäb nur noch asiaten. jaaaa... so is dat!
TIP ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2005, 22:41   #28 (permalink)
aKe
AW: menschen an drogen verlieren...

Zitat:
Zitat von TIP
der körper weiss schon, was gut für ihn ist...
und wenn meiner spätestens jeden freitag aus aller kraft nach bier schreit, dann geb ichs ihm!! mein gott! wer bin ich denn, meinen körper derart zu peinigen?
wenn dein körper pinleln musst hörst du doch auch auf ihn!


sie's mal so. wenn wir nicht schon vor ewigkeiten den alkohol herstellen und lieben gelernt hätten, wären wir spätestens im mittelalter alle drauf gegangen und es gäb nur noch asiaten. jaaaa... so is dat!

LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL

hammer, hilfe ich lieg quasi unterm tisch. wenn man dich kennt und sich den tonfall vorstellen kann ... zu hart ... flaaaaaaash

@admins bennent das thema doch um in "TIP - Drogensachverständiger und gnadenlos PRO-argumentativ handelnder Baseballschläger"

__________________
aKe ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2005, 22:45   #29 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Zitat:
aber ich wusste bisher (gott sei dank) nicht, dass man von dem zeug paranoid wird?!
hast du lust deine erfahrungen in die richtung was auszuführen?
würd mich mal interessieren...
nunja, pauschalisieren auf alle konsumenten kann man das mit sicherheit nicht - gerade bei der kifferei ist es ja stark vom konsumentenelber abhängig wie es wirkt und wohl jeder empfindet das rauchen irgendwie anders. Allgemein bekannt ist aber das das zeuch nicht unbedingt die besten auswirkungen auf die psyche hat, Depressionen und Angstzustände hervorruft und bei einem kleinem Teil an Konsmenten eine Psychose hervorrufen kann - und spätestens dann isses dann vorbei mit lustig.

Bei mir war es halt so das ich, wenn ich was geraucht habe, absolut nix anderes mehr machen konnte. Dann kamen bei mir oft eben Angstzustände und paranoide gedanken hoch so das es unmöglich wird irgendwohin zu gehen wo andere menschen sein könnten - also rauchen und dann in nen Pub/Disse oder sowas wäre für mich ein Ding der unmöglkeit gewesen. Ich trau mich dann nichtmal mehr durch den McDrive vorbeizufahren (und ausgerechnet dann nicht, wenn man den grössten Hunger hat ). WENN man dann doch mal irgendwo landet hat an das gefühl "alle starren mich an, alle sind nur wegen mir hier"... ist beim drüber nachdenken/reden vllt ganz witzig, in dem zustand selber nicht unbedingt. Also immer schön in der vertrauten umgebung bleiben. Gott sei dank beschränkt sich das dann auch wirklich nur auf den Zeitraum in dem man raucht - am nächsten Tag bin ich dann wieder ganz gesellig für alles zu haben *g*. Kam aber auch erst nach und nach bei mir - "früher" hatte ich auch keine probleme damit bekifft unters Volk zu gehen...

die Paranoia geht dann dahin weiter das man Angt vor sich selber hat - und Angst vor allem um sich herum. Lauf mal beraucht alleine draussen rum... ich gugge mich dann alle 3 minuten um ob nicht irgendwer hinter mir her ist...

nunja, aber wie gesagt, bei der "droge" ist die wirkung so subjektiv wie der mensch selbst - gibt genug die ich kennengelernt habe denen es ähnlich geht - aber auch genausoviele die damit absolut keine probleme haben und denen man auch keine verpeiltheit anmerkt wenn sie sich vor der schule/Arbeit noch 3 Köpfchen reinziehen (müssen?)

ingesamt bin ich sehr froh darüber den Absprung geschafft zu haben und wohl mittlerweile auch so weit zu sein das ich mir gar nicht mehr vorstellen könnte mir täglich etwas zu rauchen (auch wenn ich nicht sage das ich es niiiie mehr tun würde - so 1,2x Monat isses dann schon in ordnung)... das leben ist "ohne" wirklich wesentlich lebenswerter
__________________
Es macht mich wahnsinnig, daß alles bunt ist - daß alle lachen können über Nichtigkeit
Es macht mich irrsinnig, daß ich ein Nichts bin - daß ich ein Molekühl im großen Universum bin
Es macht mich wütend, daß es so schwer ist - daß die Gerechtigkeit an mich nicht denkt
Es macht mich traurig, daß ich allein bin - daß ich nicht finden kann die Gottheit die mir beisteht

Anarch Nophobia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2005, 23:12   #30 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Die Psychosen und anderen Geisteskrankheiten wie Schitzophrenie, werden nicht wirklich vom Kiffen verursacht. Es weckt nur etwas das schon vorhanden ist. Wer psychisch nicht halbwegs stabil ist, sollte generell die finger von Drogen lassen. Darüber kam letztens eine gute Doku, Schizophrenie ist zB. meistens eine Erbkrankheit die mehr oder weniger stark ausgeprägt ist, Kiffen beschleunigt den Krankheitsverlauf "nur".

Am besten ist es wirklich ganz auf Drogen (ALLE!) zu verzichten, außerdem sind die besten Drogen immernoch die Körpereigenen.

@Guybrush: Das mit dem "nicht unter Leute gehen" kenne ich. Es liegt aber eher daran das man genau weiss das man sich blamiert weil man total verpeilt ist und andauernd abschweift oder mitten im Gespräch in Gedanken versinkt (war bei mir immer der Grund). Außerdem sind die Nüchternen viel zu stressig.
Schaut aber lustig aus wenn einer auf einmal aufhört zu Reden und total geistesabwesend schaut um dann ,kurz darauf, mit einem völlig anderem Thema weiter zu machen

Die Paranoia kommt eher wenn man sich in etwas reinsteigert oder einfach erschrocken wird.
Wir saßen mal völlig breit bei einem Kumpel, der hat uns dann erzählt wie einer seiner Freunde hoch genommen wurde. Und genau in dem Moment kommt ein nagelneuer BMW vorgefahren und hält vor dem Haus. Das war Paranoia! Zumindest bis die Tür aufgegangen ist und der Ahaeffekt kam, Papis Wagen....
__________________
Gleich reiß ich dir den Sack ab!
Mr. White ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2005, 03:25   #31 (permalink)
TIP
AW: menschen an drogen verlieren...

Zitat:
Zitat von aKe
@admins bennent das thema doch um in "TIP - Drogensachverständiger und gnadenlos PRO-argumentativ handelnder Baseballschläger"

also auf einen ruf als drogensachverständiger leg ich echt keinen wert und das wär auch gar nich angemessen.
gibt sicher leute, die da erfahrener sind und den titel eher verdienen...
find nur die diskussion hier interessant.


@guybrush; ja, das gefühl "die anderen sind mir überlegen" kenn ich auch manchmal. aber für gewöhnlich ist die sache eher harmlos und grund für amusement meinerseits.
im rudel kann das sogar sehr spassig werden, aber versteh schon, was du meinst mit der individualität des rauscherlebnisses.
bei gras denke ich ist das sogar noch extremer, als bei alkohol.
ich kenn leute, die kriegen da richtig derbe ausfallerscheinungen, oder schlafen innerhalb von 10 minuten.
andere werden agressiv, ein symptom, dass ich eigentlich immer für gänzlich unpassend hielt, aber das sind dann in 95% aller fälle, die nach drei bier auch schon am rad drehen, nicht mehr wissen was sie sagen und auf jeder party für stunk sorgen.

erst am samstag abend hatte ich ein erlebnis dieser art im bus. da sass ein junger mensch, mit gepflegter äusserlicher erscheinung und urgewaltigem schwips, und textete auf miesem englisch seinen deutschsprachigen, wildfremden und leicht verwirrten sitznachbarn zu.
ich, selbst auch gut einen im tee, aber in vertretbarem maße, fand den ganz putzig, und fragte mich, warum der den armen kerl die ganze zeit auf englisch zuschwallte, und beobachtete ihn ne weile, da reicht der mir die hand "eeeyyy, alter" und irgendwas unverständliches.
ich geb ihm die hand, und lass irgendeinen blöden "alles klar?" spruch ab, da dreht der sich wieder zu seinem opfer hin und beachtet mich gar nicht mehr.
fünf minuten später guckt der mich wieder an, und sagt "ich bring dich um!".
pam. "ja wie, du bringst mich um? hier im bus?" hab ich ihn gefragt, und hielt das für merkwürdigen humor, da sagte der nur mit irrem blick "ich bring dich um, du mieser, mieser, kleiner, mieser...."
als er das ca 30 sekunden fortsetzte ohne den inhalt seiner aussage irgendwie zu ergänzen, wurd mir klar, dass der das ernst meint.
der war zwar dicht wie sonst was, und kaum noch fähig zu stehen, aber offensichtlich willens mich um die ecke zu bringen.

schon komisch, wie manche leute abgehen können.
hab mich dann von dem noch was anmachen und boxen lassen, der war eh so dicht, dass er auch ohne gegenwehr mit bremsungen und kurven schon genug zu kämpfen hatte, hab den busfahrer auf ihn auferksam gemacht (will meinen, hab gepetzt) und bin dann später ausgestiegen, aber war schon krass.
ich bin mir 100 pro sicher, dass der, wenn er nur irgendwie in der lage dazu gewesen wäre, mich auch umgebracht hätte.
weiss gott warum.

ich hab normal immer alle fürchterlich lieb nach ein paar bier, aber is halt nich bei jedem so.

whites teil mit den psychisch instabilen leuten, kann ich also nur bestätigen.
wo du gucks, nur jecken.
TIP ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2005, 16:14   #32 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Zitat:
Zitat von dark angel
meine position ist klar gegen alle drogen, kippen und alk eingeschlossen. wobei alk in maßen ok ist, solange man sich nicht immer voll kippt.
Sorry, mag hart klingen, aber dieser Satz macht Deine ganze "Drogeneinstellung" schon nicht mehr ernstnehmbar. Entweder bist Du völlig gegen Drogen und machst keine Ausnahmen (in Deinem Falle Alkohol) oder du informierst Dich richtig und bist liberal. Trinken ohne sich "immer voll zu kippen" ist auch trinken. Und kiffen kann man auch gelegentlich ohne sich ständig vollzuballern. Ich finde Alkohol und Gras haben zwar nicht viel gemein, aber beides kann man gelegentlich tun ohne abhängig, dumm, kriminell oder asozial zu werden.
__________________
Die beste Chance die ihr je hattet!
Spreeward ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2005, 21:27   #33 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Zitat:
Zitat von Spreeward
Sorry, mag hart klingen, aber dieser Satz macht Deine ganze "Drogeneinstellung" schon nicht mehr ernstnehmbar. Entweder bist Du völlig gegen Drogen und machst keine Ausnahmen (in Deinem Falle Alkohol) oder du informierst Dich richtig und bist liberal. Trinken ohne sich "immer voll zu kippen" ist auch trinken. Und kiffen kann man auch gelegentlich ohne sich ständig vollzuballern. Ich finde Alkohol und Gras haben zwar nicht viel gemein, aber beides kann man gelegentlich tun ohne abhängig, dumm, kriminell oder asozial zu werden.
ich sehe das aber anders, ich hab die erfahrung gemacht wer einmal kifft, kifft auch wieder. auf diesem hintergrund hab ich auch meine denkweise aufgebaut. vielleihct hab ich das falsch ausgedrückt, aber ein bisschen alkohol, zb in cocktails oder mal ab und zu ein bier, zeigt nicht sofort dieses suchtmuster. ich weiß das man nicht körperlich abhängig vom kiffen werden kann, aber dafür seelisch, sprich das mans für sich braucht um abschalten zu können.
das mit dem richtig informieren hab ich nicht ganz verstanden. was meinst du damit genau?
dark angel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2005, 22:16   #34 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Mit "richtig informieren" meinte ich unter anderem den Punkt, dass Kiffen erstmal nicht abhängig macht (schon gar nicht körperlich), Alkohol hingegen allerdings ein der grössten Suchtmittel ist. Vom Alkohol körperlich abhängig zu sein ist eine Krankheit sondergleichen. In der Form bekommste das mit Gras nicht hin.


Zitat:
ich sehe das aber anders, ich hab die erfahrung gemacht wer einmal kifft, kifft auch wieder
Ich hab's auch ausprobiert, mach's aber nicht weiter. Das sind Einzelfälle, die Du beschreibst.

Trinken tu ich trotzdem (Anlasshalber), nur um mal meinem Standpunkt einen persönlichen Hintergrund zu geben.

Edit: Ich seh mich gerade auf meinem Avatar mit Kippe und Bier...schon hart, wie gefährliche Dinge schnell verharmlost werden, wenn's für jemanden an einem Tag im Sommer (wie auf dem Bild) dazugehört und man gar nicht bewusst denkt, was man gerade in der Hand hält.
__________________
Die beste Chance die ihr je hattet!
Spreeward ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2005, 22:54   #35 (permalink)
TIP
AW: menschen an drogen verlieren...

Zitat:
Zitat von dark angel
ich sehe das aber anders, ich hab die erfahrung gemacht wer einmal kifft, kifft auch wieder.... ....aber ein bisschen alkohol, zb in cocktails oder mal ab und zu ein bier, zeigt nicht sofort dieses suchtmuster.
ich hab viele freunde, die haben einmal getrunken, und tuns jetzt immer wieder. WTF? :confused:
TIP ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2005, 17:15   #36 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Zitat:
Zitat von Spreeward
Mit "richtig informieren" meinte ich unter anderem den Punkt, dass Kiffen erstmal nicht abhängig macht (schon gar nicht körperlich), Alkohol hingegen allerdings ein der grössten Suchtmittel ist. Vom Alkohol körperlich abhängig zu sein ist eine Krankheit sondergleichen. In der Form bekommste das mit Gras nicht hin.
.
ich weiß das kiffen nicht abhängi gmacht, hab aber die erfahrung gemahcft das es seelisch abhänigig macht weil die leute dann ihre probs vergessen können.
ok, ich gebs zu, beim kiffen bin ich recht extrem, hat seine hintergrundbilder, villieicht verharmlose ich alk auch nur, nur ich denke das kommt bei mir auch weil alk so in die gesellschaft integriert ist, find mla ne feier ohne alk in meinem alter, das gibts gar net. denke da genauso wie spree, nur ich weiß net, alk trinkt man nur in der passenden runde, kiffen tun die leute auch alleine, gut das kann man auch wiederlegen, manche trinken auch alleine. jetzt habt ihr mich verwirrt. ich kann net begründe, aber für mich persönlich is das kiffen viel schlimm, kann sein das das von meinen erfahrungen her konnt oder von wo anders.
bei mir haben sich diese einzelfälle aber stark gezeigt, kan sein das ich nur von denen umgeb3en bin, aber von 10 leuten dies probiert haben haben 9 es mehrmals mehr gemacht und sind auch extremer damit geworden, sprich bekifft inner schule und so.
dark angel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2005, 22:48   #37 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Zitat von Mr. White:
Die Psychosen und anderen Geisteskrankheiten wie Schitzophrenie, werden nicht wirklich vom Kiffen verursacht. Es weckt nur etwas das schon vorhanden ist. Wer psychisch nicht halbwegs stabil ist, sollte generell die finger von Drogen lassen. Darüber kam letztens eine gute Doku, Schizophrenie ist zB. meistens eine Erbkrankheit die mehr oder weniger stark ausgeprägt ist, Kiffen beschleunigt den Krankheitsverlauf "nur".

Stimmt. Cannabis hat bei meinem Bruder "Paranoide Schizophrenie" ausgelöst. Wenn man sowas aus seinem engsten Kreis miterlebt, dann beginnt man schon auch über sein Verhalten nachzudenken. Man muss lernen, wieviel man nehmen darf, damit das physische und psychische Gleichgewicht noch da ist.

Ich bin aber absolut dafür, dass in der CH das Cannabis langsam mal legalisiert wird!! Letztes Jahr wurden fast 100'000 Tonnen (Quelle: eidg. Alkoholverwaltung) Cannabis konsumiert, im Schwarzhandel!!! Man kann nur aktiv und sinnvoll etwas dagegen unternehmen, wenn man weiss welche Bevölkerungsgruppen wieviel konsumieren und diese Zahlen bekommt man halt nicht von den Dealern auf dem Schwarzmarkt. Die Abgabe muss endlich kontrolliert werden.

Unsere Gesellschaft muss langsam von diesen absolut krankhaften Verhältnismässigkeiten im Drogenbereich loskommen. Ist Kiffen jetzt ein bisschen schlechter als Alkohol oder nicht...man weiss, wenn man zuviel nimmt schadets. Man kann sich auch durch Pfefferminz-Tee zu tode trinken, da es auch da Stoffe drin hat, von denen man nicht zuviel nehmen darf. Es ist gesellschaftliche Realität das Drogen konsumiert werden, die Gesellschaft sollte sich mit dem Thema befassen und nicht einfach alles in die Illegalität abschieben und Punkt, denn so wirds nur noch mehr Leute geben, die in die Drogen rutschen, vielleicht sich in einem kriminellen Umfeld bewegen und dann aus dem ganzen Mist nicht mehr rauskommen.
Saloplaster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2005, 09:44   #38 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

ich habe einen Kumpel der immomend auch übertreibt mit seinen drogen er kifft und zieht under hatte deswegen schon stress mit seinem artzt
s-n00b ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2005, 11:46   #39 (permalink)
TIP
AW: menschen an drogen verlieren...

mensch bis du geil... :lol3:
TIP ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2005, 11:54   #40 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Off-Topic:
"Schreib dich nicht ab, lern lesen und schreiben. Das ALPHA-Telefon"


overdose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2005, 12:09   #41 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Off-Topic:
LOL!! Für solche Ergüsse hätt ich auch gern ne Hall of Fame.

P.S.: Wie oder was "zieht man under"? Muss ich das kennen oder wurde da etwas schriftlich nur soweit verunstaltet, dass ich es nicht mehr kapiere?
__________________
Die beste Chance die ihr je hattet!
Spreeward ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2005, 20:03   #42 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Da ja keiner mehr was so wirklich zum ursprünglichen thema schreibt muss ich das wophl übernehmen?!
Also ich habe einen freund oder mittlerweile bekannten der sich ein jahr so zugekifft hat des gabs nimma...
Er hat sein motorrad verkauft, weil er kein geld mehr für neue drogen hatte..sichelich hatte er schwerwiegende probleme in seiner family und das war wohl auch sein grund!
Naja, als er sich dann eines schönen Tages von einer brücke stürzen wollte und ihn ein passant geistesgegenwärtug vom geländer runtergeholt hat ist er dann ins RKD (ehem. LKH) eingeliefert worden...
Wer dort am ende freiwillig 6 monate verbringt von dem müsste man doch meinen, dass er irgendwas eingesehn hätte oder?!
Also wenn ich ihn mir jetzt anschaue dann seh ich nur noch DROGEN...d.h.er fängt im moment wieder an zu kiffen und hängt wieder mit seiner alten "Clique" rum...(Wobei man net sagen kann, dass falsche freunde schuld sind weil das muss jeder für sich selber entscheiden!!!) Naja und ich weiß schon jetzt, dass des net gut ausgehn wird aber ich weiß auch, dass ich da leider nichts dran ändern kann! Diesen ersten schritt der einsicht muss jeder für sich selber machen und erst dann kann ihm geholfen werden!!
Soweit zu meiner meinung bzw. meinen Erfahrungen...
__________________
The art of love is the art of persistence
sunshine-DN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2005, 19:42   #43 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Hm... Ich glaube schon, dass es viel mit dem Umfeld zu tun hat sunshine.
Ich hab viele Leute gesehen, die nach einem erfolgreichen Methadonprogramm wieder komplett "entgiftet" und entwöhnt nach Hause gekommen sind. Das Problem daran ist aber, dass die meisten Leute dann sobald sie wieder in ihrer gewohnten Umgebung sind, schnell wieder in ihren Alltag verfallen und mit ihren Cliquen rumhängen. Dort werden die meisten dann wieder mit ihren Opiaten versorgt und können leider nicht standhaft bleiben.

Was das Kiffen angeht, womit die meisten ja schon eher Kontakt haben, sehe ich das genauso... Alles ne Frage des Umfeldes.
Ich hab viele Bekannte, die Kiffen, dabei aber fast alle auf dem Boden geblieben sind. Super liebe Menschen, die zwar teilweise etwas verplant sind, aber ansonsten wirklich hoch intelligent.
Andererseits gibbet dann ja noch die Leute, die es wirklich total übertreiben... Die sind dann irgendwann echt nurnoch Zombies.
Aber die "Übertreiber" sind auch meistens Leute die eh recht anfällig sind und dann durch ihr Umfeld auch stark damit konfrontiert werden...
So seh ich das.
Midazolam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.03.2005, 00:08   #44 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

@ Midazolam: jo so ungefähr miente ich das...also wenn man komplett entgiftet usw nach hause kommt aber dann wieder seine alten freunde trifft und sich von denen was andrehen lässt ist man selber schuld meiner meinung nach...ich mein: jeder muss für sich selber entscheiden ob er das zeug ausprobieren will bzw. es öfter mal nimmt...zum einfluss durch freunde kann ich nur sagen: wenn jemand so dumm ist, sich von anderen menschen beeinflussen zu lassen und sich von denen sagen zu lassen, was man tun und lassen soll dann kann dieser jemand einem doch echt nur leid tun oder!? Naja, darüber gehen die meinungen bestimmt ziemlich weit auseinander aber soweit zu meiner...
__________________
The art of love is the art of persistence
sunshine-DN ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 22.03.2005, 07:08   #45 (permalink)
AW: menschen an drogen verlieren...

Zitat:
Zitat von sunshine-DN
...zum einfluss durch freunde kann ich nur sagen: wenn jemand so dumm ist, sich von anderen menschen beeinflussen zu lassen und sich von denen sagen zu lassen, was man tun und lassen soll dann kann dieser jemand einem doch echt nur leid tun oder!? Naja, darüber gehen die meinungen bestimmt ziemlich weit auseinander aber soweit zu meiner...
Tja, diese Frage erscheint berechtigt, aber das hilft den betreffenden Personen ja auch nicht weiter. Man muss das auch nicht nur auf den "Freundeskreis" schieben, häufig führen v.a. familiäre und berufliche Probleme zum ersten "Ausprobieren" von leichten Drogen...hat man das erstmalig "Freude" daran gefunden, ist es oft schon zu spät (ok, bei Kiffen eher weniger, aber der Teufelskreis setzt sich dann halt in Bewegung...)

Ich selber bin froh und dankbar, dass ich mit dem Zeug nix zu tun hab und das ich auch nur ganz wenige Leute kenne, die mal Erfahrung auf diesem Gebiet gemacht haben...von daher möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, Menschen an Drogen zu verlieren...aber sollte dieser Tag kommen, dann ist es, so denke ich, die Pflicht eines jeden guten Freundes zur Stelle zu sein...und nicht hinterher zu sagen :"dem konnte ich nicht mehr helfen!"...
__________________
Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. (Winston Churchill)

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben. (Marc Aurel)

Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein. (Mahatma Gandhi)
Slash ist offline   Mit Zitat antworten
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