my way


Schwarze Poesie Schwarzromantik, schwarze Gedanken, der Tod... Ihr dunklen Philosophen fühlt Euch hier zu Hause.

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Alt 10.03.2003, 01:40   #1 (permalink)
Unglücklich my way

am 13 mai 1982 wurde ich in frankfurt am main geboren lebte weitere 3 jahre glücklich in frankfurt und zog dann schliesslich mit meinen eltern nach dreieich.
dort war ich im kindergarten und in der grundschule.
da war noch alles in ordnung
ich kam aufs gymnasium und wurde in mehreren fächern schlecht. ich bekam immer öfters prügel von meinem vater wegen nichts und wieder nichts. eigentlich wegen kleinigkeiten. einmal zum beispiel holte er mich vom klo herunter und verprügelte mich, weil ich länger als 7 minuten drauf sass und wir ja nur 3 toiletten hatten, und ich gerade die toilette besetzte, die eigentlich nie jemand brauchte. ich denke es war einfach nur das, das ich ihn ärgerte, weil ich mir die zeit nehmen konnte und er nicht. seitdem brauche ich allerhöchstens 5 minuten.
das veranlasste mich irgendwann dazu, dass ich mit einer freundin (manna) abgehauen
bin, die wohl auch probleme mit ihren eltern hatte.
wir waren insgesamt vier nächte weg, die erste übernachteten wir neben einer schnellstrasse, an der ich meinen vater mit seinem auto vorbeifahren sah.
nachts hörten wir hunde und menschen die, wie wir später herausfanden, nach uns suchten.
vor der zweiten nacht trafen wir einen mann, günther, der uns einen "zeltplatz" zeigte,
an dem wir erstmal bleiben durften.
eine lichtung, einsam mitten im wald.
wir nahman diese einladung an, denn wo hätten wir sonst bleiben sollen?
wir bauten mit ihm gemeinsam unser zelt auf, er bat uns an, nachts mit auf einen hochstand zu kommen. wir willigten ein.
wir beobachteten irgendwelche viecher und es war einfach schön, da ich tiere sehen konnte, die ich vorher in meinem leben noch nie hatte sehen können.
er brachte uns zu unserem zelt und fuhr weg.
am nächsten tag war er wieder da und er blieb lange.
manna meine freundin war schon längst im bett und schlief tief und fest, als er fragte, ob er nachts bleiben dürfe, da er schon lange nicht mehr in einem zelt übernachtet hätte und packte sogleich, bevor ich irgendetwas dagegen sagen konnte, eigentlich hatte ich nichts dagegen, seinen schlafsack in unser zelt-zwischen unsere matratzen.
ich dachte mir nichts dabei, denn, mein gott ich war jung und unverdorben-WAR!!!!
mit 12 oder 13 jahren glaubt man noch an das gute im menschen.
ich verschwand dann ziemlich schnell in meinem schlafsack und lag, auch
wenn es noch so unbequem war, auf meinem reissverschluss.
dann kam günther.
er war nurnoch mit unterhose bekleidet und ich fragte mich, was das werden solle.
ich sollte es merken, derber denn je zu spüren bekommen, was das sollte.
er legte zuerst seinen arm um uns, manna schlief schon tief und fest, wie
sich später herausstellen sollte.
er fing an mich zu streicheln, soweit er kam.
es kam mir komisch vor-noch nie hatte mich jemand so angefasst.
dann versuchte er, leider nicht vergeblich, an meinen reissverschluss zu gelangen,
er kam dran-
und zog ihn auf.
ich hatte schon davon gehört, dass einigen mädchen soetwas passiet war, aber
mir?
mir doch nicht.....
er fasste mich an, überall, unendlicher ekel überfiel mich-
ich war einfach nur starr-ich konnte kaum noch atmen, als er mir dann meine boxershorts zerriss und sich auf mich warf.
seine worte hallen mir immer und immer wieder im kopf nach:
"du brauchst keine angst zu haben,es tut nicht weh!"
fellhupe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2003, 01:43   #2 (permalink)
aber es tat weh.
er stiess immer und immer wieder zu und zu und zu......
ich glaubte, dass er stunden brauchen würde,
er brauchte tage,nächte,jahre...
es kam mir vor wie eine ewigkeit-
er stöhnte-ich wollte schreien,
konnte aber nicht,
er schwitzte vor erregung-
ich vor angst und schmerzen, denn er riss mir im wahrsten sinne des wortes, die seele aus dem leib,
er brach vor erschöpfung und siegesfreude, auf mir zusammen,
ich merkte,
wie langsam alles in mir zusammensackte und schmerzhaft vor sich hin starb.
manna lag immer noch da, schlief, atmete ruhig.
scheisse !!!
ich war alleine.
er stand auf, ging raus, kam wieder, blieb aber vor dem zelt stehen, stiess mir die
mündung seines jagdtgewehrs so gewaltig direkt an die stirn, dass ich die schmerzen manchmal heute noch spüren kann.
dann sprach er mit seelenruhiger stimme auf mich herab,
dass wenn ich nur einem menschen davon erzählen würde
und er es mitbekommen solte, würde ich sterben.
ich konnte den nächsten tag nichts mehr.
alles schmerzte in mir, in meiner seele und ich wusste, dass das,
was ich bis jetzt unter angst verstand (z.b.ein spaziergang über einen
friedhof bei nacht nichts weiter als ein schlechter witz war), doch das was die nacht vorher passiert war, zeigte mir, was es heisst, angst zu haben.
in der nächsten nacht kam er wieder, manna war noch wach, diesmal
streichelte er nur.
doch meine panik blieb.
was wäre wenn er wiederkommen würde?
er kam nicht wieder.
dafür holten uns am nächsten tag die bullen ab

als wir bei den bullen sassen, kam mein vater an und tat so, als
sei er froh, mich wiederzusehen-ob es echt so war, weiss ich nicht, denn
kaum zuhause angekommen ging es wieder los mit dem alltag und der ständigen prügel.
ich hatte die erste nacht nicht verkraften können(hab ich danach lange noch
nicht)
ich fing an zu kiffen, lernte dann auf einer party markus, der später zu
meinem besten freund werden sollte, und robby, seinen besten freund, der
riesen mist gebaut hat, (aber dazu später) kennen.
man sagt, dass leute, die man in der szene kennenlernt, nie echte freunde
sein können, da sie nur das eine im kopf hätten(drogen,drogen,drogen)aber
das stimmte nicht.
bei markus und robby war das anders-vielleicht weil ich noch zu jung
für die szene war in ihren und anderen augen, oder so.
sie achteten, so seltsam das auch klingt, darauf, dass ich immer in die
schule ging, nicht zu viel kiffte und vom rest die finger liess.
klappte zwar nicht immer, also dass ich nicht zu viel kiffte, aber es hielt sich meist
noch in grenzen-so zwischen 3 und 6 gramm am tag "erlaubten" sie mir-obwohl das meist
echt berauschend war, wie fertig ich danach war.
ich glaube, in dieser zeit war ich glücklich, ich hatte freunde, ich hatte
spass, und mir ging es einfach nur gut, denn ich fing an zu vergessen.
eines tages jedoch sollte dieses glück zerbrechen.
es war der 14.november, es regnete in strömen und es war schon dabei, dunkel zu
werden (1997) und es war schweinekalt.
ich stand am bahnhof, wartete auf markus und robby, die aber erstmal nicht kamen.
irgendwann kam dann der klatschnasse markus auf mich zu :
"robby ist weg!du musst mir helfen ihn zu suchen! er war beim arzt und ich denke, er hat was schlimmes erfahren, denn sonst wär er schon hier!"
wir suchten und suchten.suchten zusammen - suchten getrennt. als wir wieder
getrennt suchten,fand ich ihn, im regen zusammengesackt im matsch an einen baum gelehnt auf dem boden sitzend, und ich glaube er erkannte mich erst, als ich mich zu ihm setzte und ihn in den arm nahm.
da sprach er mit mir,soweit er es noch konnte, stammelnd und schwach,
dass ich auf markus und mich aufpassen solle.
dann sah er mich noch einmal wortlos mit seinen tiefgründigen wunderschönen, leider zu diesem zeitpunkt leeren augen an,
schloss diese,
zitterte, jedoch nicht vor kälte und er krampfte, er verkrampfte sich in meiner hand.
dann liess er los, er liess einfach von einer auf die andere sekunde locker-
er war tot.
er hatte sich irgendetwas gespritzt.
markus fand uns stunden später, so kam es mir vor, im matsch sitzend, so wie robby gestorben war.
ich war nicht fähig gewesen zu weinen.
ich blieb einfach nur sitzen und sang. sang gute lieder, sang böse lieder, sang von gestern, heute, aber von morgen zu singen, das traute ich mich nicht.
markus stand da, schaute und schaute-
dann schrie er.
er brüllte und brüllte.
ich dachte schon er würde nie wieder aufhören, aber irgendwann brach er
heulend neben mir zusammen.
da konnte ich auch weinen.wir sassen einfach nur da, sassen gemreinsam im matsch, weinten und ich hatte immer noch robbys körper auf mir liegen.
markus nahm ihn von mir herunter und schickte mich heim.
er "verbot" mir, bei der beerdigung dabeizusein.er wollte es einfach nicht.
er sagte mir nie, wo robbys grab war.
schade, eigentlich-vielleicht könnte ich dann damit ein wenig besser fertig
werden.vielleicht aber auch nicht-
und das wusste er.
fellhupe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2003, 01:44   #3 (permalink)
robby war tot und ich glaube, das hat markus nicht verkraften können, denn ihm
war plötzlich alles egal geworden, er interessierte sich nicht mehr dafür,
dass ich anfing zu koksen und mit dem dealer zu poppen, um den scheiss zu
bekommen, weil ich es nicht verkraften konnte, dass robby in meinen armen
gestorben war, es interessierte ihn nicht, dass ich anfing zu schwänzen, es
interessierte ihn rein gar nichts mehr.
eines tages nahm mich ein mädel aus der szene beiseite-markus war nicht zum
vereinbarten platz gekommen- und sie erzählte mir, dass es für markus alles
zu viel gewesen sei in der letzten zeit und das er nicht mehr konnte.er sei
vor eine sbahn gesprungen.
jetzt schrie ich, und es war mir egal, wie mich alle anstarrten, ich hatte
gerade erfahren, dass ich meinen allerbesten freund verloren hatte und keiner
konnte es verstehn.
ich wollte sterben.
ich kokste mir die nase blutig.ich hatte nurnoch mist im
kopf. ich soff, kiffte, kokste , rauchte usw.
eines tages war ich dann soweit.
ich suchte mir einen baum.
bereitete alles vor.
ich war nicht weit genug vom boden entfernt, sonst hätts mir das genick
gebrochen, als ich sprang, ich baumelte schon, da kam irgendwer und knüpfte mich
herunter.
genau das was ich nicht wollte.
ich packte meinen kram, denn er hatte bereits die bullen arlamiert, und verschwand im dickicht.
soetwas muss einem mal passieren.
ein andermal wollte ich es noch einmal am baum versuchen, ging aber weiter
in den wald hinein und fand einen schönen stabilaussehenden baum, der schon
alt war, muss man dazu sagen.
ich knüpfte mir den strick und kletterte, soweit ich konnte, nach oben. der
ast, den ich mir ausgesucht hatte, war sehr hoch, aber diesmal wollte ich
es schaffen.ich zog, oben angekommen, eine letzte line und wollte springen, aber
der ast, auf dem ich sass, war nicht so stabil, wie gedacht. so sass ich dann
unten mit einigen angebrochenen knochen und schmerzen ohne ende.
das war zuviel für mich.
ich wollte nich mehr.
ich war fast 4 wochen richtig krank, als ich von heute auf morgen das koks absetzte.
meine mutter dachte ich hätte eine grippe oder so.
so hatte ich aufgehört zu kiffen und zu koksen.eigentlich wollte ich den
ganzen scheiss nicht noch einmal mitmachen, aber wenn ich so weitermachen würde, wäre
es dazu bald zu spät gewesen.
ich dachte ich sollte es vielleicht ganz lassen.
erst das koks (das kiffen blieb mir, denn dann tat die wahrheit nicht
allzu sehr weh).
ich fühlte mich tot tief in mir drin und nur der schmerz liss mich erahnen
dass ich noch am leben war.
am 23.12.2001 war eine nacht, die mein gesamtes leben verändern konnte.
ich wollte nicht mehr, ich vertraute diese gedanken meinem tagebuch an, ich konnte einfach nicht mehr.
ich ging spazieren, hörte dabei meine lieblingsmusik und dachte darüber nach, wie wann und überehaupt...
ich stand auf der brücke, der brücke über die autobahn und stellte mir vor, wie es sein würde nicht mehr zu sein, einfach zu sterben, zu springen.
ich kletterte, während ich darüber nachdachte, über das geländer der brücke, und dachte und dachte...
da...was war das ?
hat da nicht jemand gerufen ? gerufen :
"halt-stopp-nicht!"
vielleicht war es einer dieser hässlichen vögel, die den ganzen tag schreien, oder ein anderes tier, ich liess mich davon nicht beirren.
ich dachte weiter daran, wie es sein würde, zu springen.
ich stellte mir den aufprall vor.
ich stellte mir immer und immer wieder vor, nicht mehr zu sein.
ich war gerade dabei, mein leben im rücklauf zu sehen, als ich losliess, als ich dabei war, abzuschliessen.
ich liess los.
doch ich fiel-NICHT.
mich hielt jemand fest.
er zog mich wieder auf die "sichere" seitec des geländers. er liess mich nicht los.
er nahm mich bei der hand und zeigte mir frankfurt aus der ferne. dann fragte er mich warum.
ich war bis dahin meiner antwort sicher gewesen, doch nun schien sie zu schwinden- zu wackeln- unsicher zu werden- meine antwort stimmte nicht mehr.
ich erzählte ihm alles- alles was ich wusste .
alles was in meinem kopf war- alles was ich für wichtig- sogar unwichtig hielt.
er hörte nur zu - er sah mich - es wurde bereits hell(man bedenke es war erst dezember)- da sah er mich an. er sah mich eibnfach nur wortlos an- so wortlos, wie die ganze zeit, dann plötzlich drehte er sich weg.
er wusste, dass ich männer nicht weinen sehen kann, warum auch immer er es wusste, er wusste es, und weinte.
dann plötzlich-er meinte nurnoch während er mir einen kuss auf die stirn drückte-
ich solle an ihn denken und auf mich aufpassen.
ich war perplex- er war einfach gegangen.
er war weg- ich hoffte ich würde ihn wiedersehen-
jedoch sah ich hn bis jetzt nie wieder.
leider oder vielleicht besser ?
ich weiss es bis heute nicht...
genau ein jahr später entstand folgendes gedicht:

so sitz ich hier
jetzt
in der Nacht zum Weihnachtstag
auf der brücke über die autobahn
und ich stelle mir vor
wie es sein würde
wie ich über das geländer klettere
mich noch einige zeit festklammere
immer die augen offenhaltend
nach des rätsels lösung
der antwort
nach der frage
nach dem der ich bin
nach jemanden
der mich rausholt
aber es kommt keiner
diese verdammten egoisten
keiner hört zu
alle nur für sich
mein herz spricht
spring
mein kopf sagt
nein und weine
jemand muss mich zum weinen bringen
denn sonst werde ich doch noch springen
ich springe
und schrecke auf
hat da nicht jemand gerufen
ich versuche mich zu erinnern
wo ich gerade war
es geht nicht
er steht hinter mir
fragt mich wohin
hält mich fest
zieht mich wieder auf die brücke
nimmt mich mit
wo kam er her
wer war er
ich habe ihn nie wieder gesehen
aber er hat zugehört
und verstanden
er war mensch

ich dachte, ich mochte gar nicht mehr wissen, was es hiess zu leben,
geschweige denn glücklich zu sein, denn je mehr ich ins licht kam, um so
eher findet mich das böse in mir drin wieder, darum blieb ich lieber im dunkeln, denn
was ich zuerst sehe, kann mich nicht mehr finden, weil ich es dann zuerst
erschlage!
ich weiss ich habe/hatte eine seltsame einstellung, aber da ich aufgehört habe zu
glauben, zu beten und zu hoffen, ist mir die schattenseite sympatischer als
alles andere geworden.
ich hoffe du hast einen kleinen einblick bekommen, woher meine gedichte
kommen, und das war nur die kurzfassung!

auch wenn jetzt manche denken, dies sei nur eine geschichte...
es ist mir wirklich passiert, und ich hoffe dass es nie wieder jemandem so etwas passieren mag-
es war nicht schön- das weiss ich auch- aber ich habe gelernt- ich haber verdammtnochmal gelernt, was es heisst zu leben-
fellhupe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2003, 07:18   #4 (permalink)
~stumm~ :heul2:

auch wenn ich meist mit einer Lyrik oder einem Gedicht antworte hier kann ich es nicht richtig

mein Herz ist getroffen
mit kummer gefüllt
Die Worte sind hard
das Schicksal so schwer
kannst mir jetzt glauben
ob du willst oder nicht
stand selbst schon am abgrund
und wollte nicht mehr
doch gelernt hab ich auch
Die Wege sind schwer
meist nicht zu schaffen
im leben gibt es
Trauer und Schmerz
doch habe ich begriffen
das es auch anderst geht
Das Leben ein endloser Weg
hat seine Guten und seine SChlechten
seiten doch jeder der kann
erfreuet sich dran solang er es kann.



jetzt hab ichs wohl doch getan. ich sand selbst schon da sogar 2mal aus Liebe...doch was mich zudenken brachte war
Du hast soviel schmerz erlitten, tu was du musst aber bedenke das du anderen damit weh tust.
Ich gebe keine Wertung ab das wäre nicht gut, doch sag ich dir das es mich berührt hat...:heul2:
Nightflash ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2003, 14:43   #5 (permalink)
ich werde euch noch eine laaaaange zeit erhalten bleiben, denn ich habe jemanden kennengelernt, der mir zeigt, damit umzugehen, der mir hilft, die welt auf böses und schlechtes aufmerksam zu machen therapie ?! und ich muss sagen, es hilft. ich will leben, ich will glücklch sein, ich habs mir verdient... denn ich habe soo lange durchgehalten, ich denke, jetzt kann es nurnoch bergauf gehen. ich weiss es und wer möchte, kommt mit, ich ziehe ihn / sie wenn nötig hinter mir her, denn ich hab genug vom schwarzen leben, ich will allem endlich bei vollem sonnenschein ins auge blicken können,,,
fellhupe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2003, 03:19   #6 (permalink)
Hi Fellkupe!

Ich kenne so ähnliche Dinge auch!!!!
Ich hatte auch sau viele graue Jahre!!! Mein Vater war Alkoholiker und meine Fam. hat Ihn ewig versucht zu decken um das ansehen der Leute nicht zu verlieren!!! Ich hab es auch getan!!!Mein Pa wollte sich Silvester Nacht erhängen da war ich noch klein, du kannst dir villeicht vorstellen wie es in einem Kind nagt?????
Mit 13 wurde ich von nem Bekannten der fam. vergewaltigt auf nem Spielplatz gleich neben an!! Also kenn ich deine Gefühle!!!!!!!!! Ich hab es nie jemandem sagen können weil ich angst hatte das mir ehhhhhhh niemand glauben wird!! Den Menschen seh ich oft heute noch auf Partys oder anderen Veranstaltungen vor 2 Jahren hab ich es ma meinen Freunden erzählt, die Reaktion war schitte soooooo hab ich mich dann nie wieder getraut aber ich weiß dads mir das heute jeder von meinen Freunden glaubt denn wenn der viel getrunken hat dann droht er mir!!!
Dann erhang sich mein Opa jeder denkt villeicht ach dein Opa aber er war für mich bester freund und Vater zu gleich!! Ich hab Ihn mit meinem kleinen Bruder im Bad am Handtuch harken gefunden!!
Ich traute mich allein nicht mehr im dunkel nach Haus, hab geglaubt er wär jetz böse und holt mich weil er als wir Ihn fanden plötzlich irgendwie anders war, ich traute mich nicht mehr zu schlafen weil ich dachte wenn ich aufwach hängt der über mir und fällt oder es fängt alles von vorn an!!!! Die Ängste waren zwar schwachsinn sag ich heute aber damals hab ich echt an sie geglaubt!!!! Sollten Psychatrische behandlung bekommen doch meine Mum wurde abgewiesen das sei ein fall wo Kinder durch müssen!!!!!! Schlimm aber war!!!!
Mein bester Freund fuhr sich dann auf dem Weg zur Arbeit tod warum weiß bis heute niemand!!!!!!!
Mein damaliger Freund ging laufend fremd und schlug mich doch ich liebte Ihn und ließ mich am Ende sogar einsperren ich durfte halt nur noch zur Arbeit damit er sich sein scheiß Audi leiten konnte!!!!!
Es war grausam!!!!!!!!! Mann kann sich das nich vorstellen!!!!!!
Wenn du niemanden hast dem man mal alles erzählen kann denn ich durfte ja nicht weg!!!!!!!! Durch puren Zufall lernte ich jemanden per Tel. kennen, der mein bester freund wurde. Alles Heimlich!!
Als mein damaliger Freund wieder eimal total abdrehte half er mir zu verschwinden!!!!!!! Ich hab mir nach ner Zeit mit Ihm nen ganz neues Leben aufgebaut er war nich mehr nur mein bester Freund nein er war der Mensch den ich über alles liebte und mit dem ich mein Leben verbringen wollte!!!!!!!! Hab ne kleine Tochter von Ihm er ist jetz seit 6 Monaten ein Engel wegen nem Verkehrsunfall ich wollte auch nich mehr nur die kleine hielt mich und ich bin sau froh das ich da bin!!!!!!!!!!! Ich finde es giebt kein Grund sich zu tödten denn wo ein Loch is giebt es auch ne Öffnung und jeder schafft es wieder raus!!!!!!! Ganz bestimmt!!!!!!!!!!!!!!!

Ach mein Pa is jetz trocken und stolzer denn jeh!!!!!!!!
Das Leben hat sich mehr zum Positiven gewendet und was und wie es wird is mein verdienst denke ich!!!!!!!!
Joianna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2003, 14:20   #7 (permalink)
Daumen hoch

das ist crass. ich habe es mittlrweile 3x gelesen und ich finde, wir haben etwas gemeinsam...
wir zwei haben, wie es leider nur wenige schaffen, dieses kleine loch zum durchschlüpfen gefunden und genutzt
ich denke, wir können stolz drauf sein und uns glücklich schätzen. wir haben es geschafft und können den anderen zeigen, dass es auch anders geht, wir können ihnen die hand reichen, ob sie sie annehmen, das ist eine andere sache, aber wir haben die "macht" sie herauszuziehen.

man sollte sie nutzen.
ich find es schön sorry beschoissener ausdruck dafür dass man doch nicht alleine ist, auf dieser welt mit all seinen problemen, sondern dass es leute gibt, die einem zuhören und die einem helfen. ich finde es auch schön, dass ich auch ihnen zuhören darf...

danke
fellhupe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2003, 22:03   #8 (permalink)
Ich fand das auch echt gut zu wissen das es noch andere gibt, ich kann aber auch Leute verstehen die nich drüber reden!! Den einen tut es gut den anderen nicht!! Manchmal gehts mir echt sehr schlecht aber ich hab ne kleine die ich dann anschauen kann und immer weiß wofür ich da bin!!!!!!!!! greetz to you Joi
Joianna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2003, 01:15   #9 (permalink)
ich kann leute die nicht drüber reden wollen auch verdammt gut verstehen, jedoch ist es nicht immer gut zu schweigen, es in sich rein zu fressen
ich denke, du weisst sicherlich, was ich damit meine, oder ?
NICHT JEDER WILL MIT JEDEM REDEN - ich sagte mir immer :
ich suche mir denjenigen aus, mit dem ich rede!!!
ich habe gewartet und gewartet und es wurde fast unaustehlich, aber ich habe ihn gefunden und er hat mir gesagt, dass es ganz wichtig ist darüber zu reden, es hat zwar etwas länger gedauert, aber ich war dann sdoch irgendwann soweit, es in die welt hinauszuschreien.
ers musste sein
sonst wäre ich geplatzt

mittlerweile wissen es auch meine eltern
meine mum war gleich beim psychater, sie war schonmal wegen schwerer depressionen in behandlung, um sich auszuquatschen

mein vater hat gemeint, bevor ich auszog (370km weiter weg)
dass er mich, wenn ich meiner mutter wehtun würde, er mich windelweich schlagen würde

bevor ich ihnen alles per brief erzählte, machte ich mir gedanken über meine mum.
was ist, wenn sie es nicht verkraften kann ? schon war ich wieder down.

ich schickte den brief endlich ab und meine mum hat es besser aufgefasst, glaube ich, als ich dachte !
ich möchte ihr nicht wehtun, es ist meine mum, aber wenn ich es ihnen nie rezähle, werden sie mich nie verstehen nd ich werde irgendwann vielleicht daran zerbrechen

jetzt wollen sie, dass ich zum psychater gehe
ich will aber nicht
ich bin gerade soweit, das alles zu verarbeiten und ich habe endlich jemanden gefunden, mit dem ich darüber reden kann und so. jemanden dem ich vertraue und der mir hilft das ganze zu verarbeiten !

wenn ich jetzt wieder ganz von vorne anfangen muss, dann wird es denke ich noch sehr viel schwieriger, ls es jetzt schon ist !

was denkst du/denkt ihr darüber ???

LG fell
fellhupe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2003, 04:33   #10 (permalink)
also ich kann dir von nem Psychoonkel bloß abraten!!!!!! Ich hab mich breitschlagen lassen es ma auszuprobieren und hatte echt nen Gefühl als Bekloppt dazu stehen nur weil einfach keiner verstehen konnte nich mal der Psychater das ich den Tod meines ja Freundes (meiner Liebe)nicht verkraften konnt !!! Wort Wörtlich hat der Futzy zu mir gesagt da muß ich selber drüber weg toll den Tip kann ich mir auch selber geben oder konnte ich glaub da ist nen verständlicher freund tausendmal sinnvoller als son Heini der Dir Tips giebt nur mit dem gedanken ans Geld ! Sorry für die Härte es mag ja auch andere geben!!
Aber ich war da für ne gute Stunde drin und das tu ic mit sicherheit nie wieder glaub mir und wenn ich mal echt niemanden zu Reden hab da frsse ich es lieber rein anstatt mich mit sonem Onkel noch mal abgeben zu müssen!! Ich find gut das du es Ihr geschrieben hast, ich denk so hast du Ihr auch ne große Chance (deiner Mutter) gegeben aus Ihrem unverständnis zu gelangen was sie daraus macht ist Ihr Ding aber ich glaub nicht das sie das geschädigt hat eher hat es Ihr auch wenn villeicht nur ein klein wenig gut getan!!! Ganz Bestimmt!!! Das dein Vater nicht so denkt ist ein anderes Ding!!! Ich finde so macht er doch auch ein Verhältnis zwischen Euch kaputt oder?? Ist es nicht manchmal echt wichtig sich mal zu erklären??? Auffassen tuen es menschen manchmal sicherlich anders als es wirklich ist aber es wird mal drüber Nachgedacht und oft merken Sie dann auch das da etwas verkehrt gelaufen ist, villeicht beidseitig mann weiß es nicht aber mann merkt das irgendwie beide Parteien dazu bei getragen haben ich weiß nicht ob du weißt wie ich das meine aber ich denke schon!!!
Greeeeeeeeeeeetz to you Joi
Joianna ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 15.04.2003, 08:15   #11 (permalink)
meine eltern haben den brief bekommen, wollen mich wie gesagt zum psychoonkel schicken, doch werde ich da nicht hingehen.
meine eltern verstehen das nicht, aber da müssen sie mit fertig werden. denn mein leben lebe ich und nicht sie !

lg conny-+
fellhupe ist offline   Mit Zitat antworten
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