Nachwuchsautoren


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Alt 11.04.2003, 08:08   #1 (permalink)
Idee Nachwuchsautoren

Wollte mal nachfragen ob hier einer schonmal angefangen hat n Buch zu schreiben oder ne kurzgeschichte!? Könnte er ja mal hieer reinposten.

Ich hab mal angefangen n Buch zuschreiben aber das war in der 7 unnd KA ob ich das noch aufm PC hab ... muss ich mal schaun vielleicht find ich den Anfang noch.

Wodrum gings da .... *puh* Das sollt eeigentlich n Buch über das Kultgame X-Com werden. Dadrin wird die Welt von Außerirdisschen belagert.
Also der Hauptdarsteller hat einen total verqueren Traum und landet im Traum in der Hauptbasis von dieser X-Com. Also der Anti-AlienOrganisation. Er schlüpft quasi in den Körper eines jungen Soldaten und versucht halt rauszufindnen wie er aus dieser Welt wieder rauskommt. Und seine Freunde in der realen welt versuche ihm halt ... zu rette. (Aber weiss noch nicht wie ich das einbringen will *g*)
Klingt jetzt vielleicht bescheuert, aber icch finds teirig gel! *g* Hoffe ich finde den Anfang!
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Stupid Duck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2003, 11:55   #2 (permalink)
Dir trau ich das auch zu, dass du mal einen schönen Roman oder so was schreibst. Genug Phantasie hast du ja, das merkt man an deinen Gedichten. Die kommen immer so rüber, als ob du sie so mir nichts dir nichts einfach spontan geschrieben hättest. Ich glaube, dass mir die Phantasie fehlt, um irgendein unterhatsames Buch zu schreiben. Bald muss ich jedoch eine Examensarbeit schreiben, die circa 80 bis 100 Seiten lang sein muss, ein kleines Buch also. Vielleicht kann ich die ja mal veröffentlichen... !



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butterfly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2003, 19:22   #3 (permalink)
ja ich bn derzeit dran, ein buch zu schreiben, das exposee oder besser eine inhaltsangabe steht hier schon drin !
(my way)
sollte ich mal irgendwann fertig werden (lebenswerk) dannn post ich hier mal ausschnitte rein !


sozusagen wie eine vorschau. vielleicht find ich ja nochn verleger, was ich dann sollte ...
fellhupe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2003, 15:01   #4 (permalink)
Ich schreibe auch an einem Buch (oder Reihe je nachdem wie es verläuft).
ABer in letzter Zeit und längerer Zeit bin ich einfach nicht dazu gekommen weiter zu schreiben. Aber es eilt auch nicht...
Leviathan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2003, 16:42   #5 (permalink)
Re: Nachwuchsautoren

Zitat:
Original geschrieben von Stupid Duck
Das sollt eeigentlich n Buch über das Kultgame X-Com werden.
GOIL ! GOIL ! GOIL

Naja, ich schreib grad des Drehbuch für mein Swant-Hörspiel (im Ernst !)
Simon Sorcerer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.07.2003, 18:25   #6 (permalink)
Duck hast du denn schon weitergeschrieben? Beziehungsweise schonmal was hier gepostet?

Und sorry für Offtopic...
Aber von X-com Apocalypse, den letzten Teil der X-com (UFO) Reihe ist ein nachfolger in Arbeit.

http://www.ufo-aftermath.com/pages/headquarters.html
Leviathan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2005, 14:50   #7 (permalink)
AW: Nachwuchsautoren

Zitat:
Zitat von Stupid Duck
Wollte mal nachfragen ob hier einer schonmal angefangen hat n Buch zu schreiben oder ne kurzgeschichte!? Könnte er ja mal hieer reinposten.

Ich hab mal angefangen n Buch zuschreiben aber das war in der 7 unnd KA ob ich das noch aufm PC hab ... muss ich mal schaun vielleicht find ich den Anfang noch.

Wodrum gings da .... *puh* Das sollt eeigentlich n Buch über das Kultgame X-Com werden. Dadrin wird die Welt von Außerirdisschen belagert.
Also der Hauptdarsteller hat einen total verqueren Traum und landet im Traum in der Hauptbasis von dieser X-Com. Also der Anti-AlienOrganisation. Er schlüpft quasi in den Körper eines jungen Soldaten und versucht halt rauszufindnen wie er aus dieser Welt wieder rauskommt. Und seine Freunde in der realen welt versuche ihm halt ... zu rette. (Aber weiss noch nicht wie ich das einbringen will *g*)
Klingt jetzt vielleicht bescheuert, aber icch finds teirig gel! *g* Hoffe ich finde den Anfang!
Hab ne Geschichte geschrieben. Ist aber noch nicht ganz fertig. Ich möchte sie auch gerne wo einsenden, finde aber keinen Verlag, der es kosstenbillig macht. :heul: Immerhin bin ich noch jung und kann das Geld nicht so schnell auftreiben. Vielleicht kansst du mir ja irgendwie helfen?

Setzt mal den Anfang meiner Geschichte rein.

Sommer – Von Ibiza in die Klinik

„Just can’t wait until tonight baby...“
Mit einem Mal wurde ich lautstark aus meinem schönen Traum gerissen. Vorsichtig öffnete ich meine Augen. Mein Radiowecker war bereits angesprungen und ich rieb mir den Traumsand aus den Augen um endlich wach zu werden. Noch müde erhob ich mich aus dem Bett. Ich musste mich beeilen, denn viel Zeit hatte ich nicht. Immerhin stand doch meine erste große Reise vor der Tür. Aus meinem Kleiderschrank holte ich eine bequeme Jeans und ein Poloshirt. Erst beim anziehen merkte ich, dass meine Beine immer schwerer wurden. Oh man, so müde hatte ich mich noch nie gefühlt. Schwer atmend stieg ich die Treppe hinab in die Wohnung meiner Eltern. Es duftete schon nach frischen Brötchen und Frühstückseiern. Doch es lag noch ein anderer Geruch in der Luft. Nach einigen Atemzügen stand es ganz klar fest. Meine Mum hatte wieder mal ihre leckeren Kekse gebacken. Bestimmt als Proviant für meine bevorstehende Reise. Als ich die Küche betrat stand sie auch schon an der Küchentheke und packte die leckeren Kekse in ein Tütchen.
„Guten Morgen Dominik! Na mein Schatz, wie geht’s dir heute?“
„Morgen Mum. Bin noch ein bisschen müde.“
„Wann bist du gestern ins Bett gegangen?“
„Um kurz nach elf. Ist doch auch egal.“
„Ja, solange du wenigstens gut geschlafen hast. Freust du dich schon endlich ohne deine Eltern zu verreisen?“
„Natürlich Mum! Es gibt nichts besseres. Dann steht ihr mir auch nicht immer im weg.“
Mum schaute mich an und musste grinsen. Ich setzte mich an den Tisch zu meinem Dad. Die Sommerferien hatten begannen und ich würde mit meiner ganzen Clique in den Urlaub nach Ibiza fahren. Schon so lange hatte ich davon geträumt. Seit ich zwölf war, um es genau zu sagen. Und nun würde es endlich wahr werden. Strände, Cocktails, Partys und viele neue Leute... Während ich in meinen Fantasien versank, gab mein Dad, der gegenüber saß ein Grummeln von sich.
„Ja Dad, ich wünsche dir auch einen guten Morgen!“
Klar, dass er kein Wort rausbringen konnte. So war das immer wenn er aß. Das sah man an seinem Teller. Er hatte ihn mit 4 Toasts, drei Eiern und zwei Croissants belegt. Jetzt war er gerade dabei eines der Croissants in seinen starken Kaffee zu tunken um dann herzhaft hineinzubeißen. Ich dagegen nahm mir nur einen trockenen Toast und ein Ei. Schließlich wollte ich für den Sommerurlaub meinen trainierten Waschbrettbauch behalten. Alex, einer meiner Freunde, macht mir jedes Mal Konkurrenz. Er trainierte dreimal die Woche im Fitnessstudio und das macht sich an seinem Körper bemerkbar. Da komme ich mit meinen zwei Stunden joggen täglich nicht ran. Doch mir war es egal. Das einzige was ich erreichen wollte war, dass Steffi es genoss mit einem Typen zu gehen, der einen gut gebauten Körper hatte. Sie war nämlich meine langjährige Freundin. Ihr wollt wissen wie lange wir schon zusammen sind? Mmh... da müsste ich lügen... Ich glaube so knapp drei Jahre. Doch genug von mir und Steffi.
Nachdem ich meinen Teller geleert hatte, schlenderte ich wieder die Treppe nach oben in mein eigenes Reich. Im Bad nahm ich zuerst mal eine erfrischende Dusche. Als das kalte Wasser meinen Körper entlang lief, fühlte ich mich endlich richtig wach. Nach der morgendlichen Dusche betrachtete ich mich dann im Spiegel.
„Mmh, meine Haare sitzen wieder gut heute. So kann man sich sehen lassen.“, unterhielt ich mich mit meinem Spiegelbild. Ich kämmte mir nur schnell ein paar Mal durchs Haar, dann wollte ich endlich meinen lästigen Bart loswerden. Meinen neuen Rasierschaum, den ich von Elena zum Geburtstag bekam, verteilte ich auf die untere Gesichtshälfte und den Hals. Er roch so gut nach Kamille. Auch meine Rasierklinge hatte ich neu. Sie schnitt einfach super. Als ich fast fertig ar, passierte jedoch genau das, was passieren musste. Ich schnitt mich in die rechte Wange.
„Mist!“, schrie ich auf. Das Blut bannte sich langsam einen weg über meine Wange. Ich wusch die Wunde vorsichtig aus. Sie war nicht tief, aber brannte um so schlimmer. Mit einem stück Klopapier versuchte ich sie zu stillen, was mich fast ganze zehn Minuten kostete. Als ich dann wieder in den Spiegel blickte, konnte ich es zuerst nicht fassen. Meine Wange sah einfach schrecklich aus. So konnte ich doch nicht das Haus verlassen. Wieso musste mir immer so etwas passieren? Doch so sehr ich auch in meinem Badschränkchen suchte, fand ich nicht etwas annäherndes, was die Schnittwunde hätte abdecken können. Also blieb mir nichts anderes übrig, als so zu gehen. Schließlich konnte es doch jedem Mal passieren, oder nicht? Ehrlich gesagt, hatte ich auch keine Zeit für Sorgen an diesem Morgen. Denn ich war schon ziemlich spät dran. Meine Mum stand schon unten in der Tür und rief die Treppe hinauf: „Dominik, beeil dich. Du verpasst sonst deinen Flug.“
Ich wie vom Blitz getroffen die Treppe hinunter und stolperte fast über Bronco, meinen Hund, der vor der Treppe lag. Schnell drückte ich Mum einen Kuss auf die Wange und rief noch „Auf Weidersehen“, da saß ich auch schon im Auto. Mein Dad fuhr bei Daniel vorbei, den wir mitnahmen. Zusammen vertrieben wir uns die Langeweile, denn die Fahrt zum Frankfurter Flughafen war lang. Nach längerer Zeit wurde uns das Kartenspielen zu langweilig und wir begannen unser berühmtes Autosuchspiel zu spielen. Dann endlich nach zwei Stunden kamen wir am Flughafen an. Der Rest meiner Clique, Steffi, Elena, Alex und Yvonne, waren auch schon eingetroffen. Mit unseren Koffern eilten wir durch die endlose lange Empfangshalle. Nachdem wir dann unsere Koffer auf dem Band abgelegt hatten, lösten wir unsere Tickets ein. Eine nette Flugbegleiterin empfing uns am Flugzeug und wies uns unsere Plätze zu. Ich saß neben Alex und wusste sogleich, dass dieser Flug bestimmt nicht langweilig werden würde. Als das Flugzeug sich vom Erdboden erhob, überkam mich zuerst ein schlechtes Gefühl. Das war schon so, seit ich ein kleines Kind war. Doch nach dem Start war das schlimmste überstanden und ich konnte wieder beruhigt in den Sitz sinken. Alex grinste und fing an mir seine tollen Ideen anzuvertrauen.
„Ey Alter, stell dir doch mal diese ganzen heißen Mädels mit ihren kastanienbraungebrannten Körpern vor. Die warten doch nur darauf, dass wir endlich kommen!“
Alex war schon ein schnittiger Typ. Er bekam alle Mädels rum, die er wollte. Noch dazu war er so selbstbewusst. Ging einfach auf Mädels zu und fragte sie, ob sie mit ihm eine Cola trinken würden. So etwas würde ich mich nie trauen. Vielleicht liegt es daran, dass ich wenig Erfahrungen mit Mädchen habe. Steffi ist meine zweite Freundin. Ich spürte plötzlich wie Alex mich anstarrte. Sein Blick haftete auf meine Wange. „Was hast du denn da gemacht?“, fragte er mich.
Geschnitten.“, antwortete ich kalt. Wieder fing er an ein breites Grinsen aufzusetzen.
„Du willst mir doch nicht erzählen, dass du dich beim Rasieren geschnitten hast?“
Wieso musste er auch immer alles sehen? Zuerst ist es ihm doch auch nicht aufgefallen. Alex prustet los und hält sich dabei den Bauch vor lachen. Dann dreht er sich um und rief quer durchs Flugzeug zu Daniel, dass ich mich geschnitten hatte. Jetzt lachte auch Daniel laut los. Von einer auf die anderen Sekunde drehten sich fast alle Passagiere um und schauten mich an. Ich schämte mich förmlich und sank ganz tief in meinen Sitz. So etwas hätte ich von Daniel nie gedacht. Alex, ja der machte immer so einen Mist, aber Daniel, mein bester freund... Das ging zu weit!
„Wart nur ab, dann zahl ich es euch heim!“ grummelte ich vor mich hin. So richtig laut auszusprechen traute ich es mich nicht. Der Urlaub fing gerade erst an und schon nahm ich eine Blamage nach der anderen mit. Es war wohl an der Zeit mich einige Minuten auf die Toilette zu verziehen. Vielleicht hörte ich dort nicht mehr diese ewige Gekicher der anderen. Auf den Weg zu den Toiletten fiel mir auf, dass Yvonne ebenfalls nicht mehr auf ihrem Sitz saß. Wann hatte sie ihn denn verlassen? Nun, wenigstens bestand jetzt die Chance, dass eine nichts von meiner Blamage mitbekommen hatte. Doch wie ich die Mädels kannte, würden sie es Yvonne bestimmt gleich auf die Nase binden. In der Männertoilette verzog ich mich gleich leise in eine Einzelkabine und verriegelte sie von innen. Doch sobald ich mich auf den Toilettendeckel setzte, hörte ich komische Geräusche aus der Nachbarkabine. Es klang wie... ja... ich wusste es nicht genau, doch nach einigem hinhören wurde es mir klar. In der Nachbarkabine gaben sich zwei Personen ihrer Lust dahin. Konnte es vielleicht das sein, was ich dachte? Yvonne saß doch eben nicht auf ihrem Platz. Wenn sie nun... Nein! Das war ausgeschlossen. Immerhin war sei doch mit Alex zusammen. Würde sie das aufs Spiel setzen? Ich entschloss mich dazu auf den Toilettenrand zu stellen. Vorsichtig stieg ich auf den Rand und versuchte über die Kabine zu blicken. Angestrengt schaute ich mich um und entdeckt dann tatsächlich Yvonne und einen anderen Passagier. Er trug einen Anzug mit Schlips und sah für mich wie einer dieser reichen Kaufmänner aus, die im Monat das verdienten, was andere im Jahr bekamen. Während ich gespannt die Szene in der anderen Kabine beobachtete merkte ich zu spät, wie ich mit einem Fuß ausrutschte. Im nächsten Moment gab ich einen lauten Schrei von mir. Ich rutschte mit dem rechten Fuß geradewegs in die Toilette und merkte sofort, wie das Wasser meinen Schuh füllte. Ich versuchte ihn mit aller Kraft wieder hinauszuziehen, aber es gelang mir nicht. Stattdessen war ich so übermütig, dass ich umknickte und mit dem Kopf gegen die Kabinenwand knallte. Ich bekam nur noch mit wie jemand an meiner Kabinen Tür rüttelte und meinen Namen rief, dann sank ich auch schon bewusstlos zu Boden.
Als ich die Augen öffnete hatte ich das Gefühl ich wäre im Himmel. Die Sonne schien heller den je durch das Fenster am anderen Ende des Zimmers. Ich blickte mich um und sah Steffi an meinem Bett hocken. Sie hatte geweint, das konnte ich an ihrer verschmierten Wimperntusche erkennen. Sie hielt meine linke Hand und begann zu lächeln, als ich ihr in die Augen blickte.
„Oh Schatz!“, sagte sie, „ich dachte schon dir wäre wer weiß was zugestoßen. Yvonne hat dich auf einmal schreien gehört und uns sofort gerufen. Als wir dann endlich mit Hilfe eines Flugbegleiters die Tür geöffnet bekamen, lagst du völlig leblos da.“
„Wo bin ich jetzt?“
„Du liegst in der Notfallklinik. Die Ärztin muss dich noch etwas hier behalten und behandeln. Aber ich wollte wenigstens da sein wenn du aufwachst.“
„Oh Steffi. Ich liebe dich so sehr!“
Ich gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss, jedenfalls versuchte ich es. Irgendetwas an meinem Fuß beunruhigte mich, doch bevor ich Steffi fragen konnte kam schon die Ärztin ins Zimmer.
„So Dominik! Du musste deine Freundin jetzt kurz entschuldigen. Aber in ein paar Minuten kannst du wieder hinaus zu ihnen. Es dauert nicht lang.“
Ich umarmte Steffi und sie verließ das Zimmer. Die Ärztin deckte meine Füße auf und setzte sich vor mein Bett. Ich blickte neugierig nach unten um zu sehen wonach sie schauen wollte. Plötzlich schreckte ich zurück. Es konnte nicht wahr sein. Nein, so etwas hätte ich mir im Leben nicht erträumt. Als ich auf meinen rechten Fuß sah, erkannte ich die Toilette. Tatsächlich hing sie immer noch an meinem Fuß. Die Ärztin sah mein geschocktes Gesicht und klärte mich sofort auf: „Es ist nicht so schlimm wie es aussieht. Keine Angst, die brauchst du nicht für immer bei dir zu behalten!“ Sie lächelte mir zu und ich konnte ihre strahlend weißen Zähne begutachten. Sie war mir sofort sympathisch und ich wusste, dass ich ihr vertrauen konnte. Sie zog einen Schraubenzieher und einen Hammer unter ihrem Kittel hervor. Dann begann sie langsam auf die Toilette zu schlagen. Ich hoffte, dass sie nicht irgendetwas von meinem Körper traf, aber sie machte es sehr vorsichtig. Geschickt schlug sie die Toilette in zwei Hälften und ich war froh endlich wieder frische Luft an meinen Fuß zu bekommen.
„So Dominik. Du warst sehr tapfer. Jetzt kannst du gehen, aber schone deinen Fuß noch etwas, okay?“
„Ja, danke! Ich verspreche es ihnen. Bis bald.“
Ich stieg aus dem Bett und zog meine Schuhe wieder an. Dann verließ ich das Krankenzimmer. Erst draußen merkte ich, wie weh mein Fuß eigentlich tat. Ich sollte ihn die nächsten Tage vielleicht doch ein bisschen schonen. Vor der Tür warteten bereits Steffi und Elena auf mich. Langsam begab ich mich dann mit der Hilfe meiner Freunde zurück zu meinem Platz. Ich sank in den Sitz und viele Gedanken spielten sich in meinem Kopf an, sodass ich plötzlich höllische Kopfschmerzen bekam. Hoffentlich waren wir bald da. Lange würde ich es in diesem Flugzeug nicht mehr aushalten. Eine netter Flugbegleiter tauchte auf und bat den Passagieren etwas zu essen an. Um den restlichen Flug wenigstens einigermaßen gut zu überbrücken kaufte ich eine Tafel Vollmilchschokolade. Vielleicht würde sie mir helfen meinen Flug zu versüßen. Ich genoss es regelrecht die einzelnen Stücke auf meiner Zunge zergehen zu lassen. Genau das war es, was ich gebraucht hatte. Steffi und Daniel naschten Gummibärchen und Elena schlief bereits tief und fest. Langsam wurde auch ich wieder müde. Nachdem ich die ganze Tafel verdrückt hatte, spürte ich eine leichte Übelkeit. Ich versuchte einfach nicht daran zu denken und schloss meine Augen. Zuerst nahm ich immer noch ziemlich laut die Geräusche meiner Umwelt wahr, doch dann entfernte ich mich immer mehr von dem Geräuschpegel und fand mich schließlich wenig später in meiner Traumwelt wieder.
„In wenigen Sekunden werden wir zur Landung ansetzen. Wir bitten sie, sobald die Türen geöffnet sind, ihr Handgepäck zu nehmen und langsam und geordnet das Flugzeug zu verlassen. Vergessen sie auch ihren Abfall nicht und beseitigen ihn bitte am Flughafen. Danke für ihr Verständnis. Wir hoffen sie hatte einen angenehmen Flug und wünschen ihnen weiterhin einen angenehmen Aufenthalt auf Ibiza. Ihre Flugairline!“
Diese Durchsage schallte durchs Flugzeug und riss mich aus meiner Traumwelt. Wir setzten bereits zur Landung an. Als ich aus dem Fenster blickte, sah ich weiter entfernt schon die Palmen der Badestrände und konnte die schäumenden Wellen entdecken, wie sie gegen die Felsen klatschten. Ich schnappte mir wie die anderen Passagiere mein Gepäck und verließ das Flugzeug. Schon als ich ausstieg überkam mich eine Hitzewelle. Es war viel heißer als ich gedacht hatte. Jetzt waren meine Jeans eine schwere Last für mich. Ich merkte jeden einzelnen Schweißtropfen auf meiner Haut und meinet sogar den Bildungsvorgang zu spüren. Doch das stellte ich mir wahrscheinlich nur vor. Elena, Steffi und Yvonne waren bereits leichtbekleidet als sie mir entgegenschritten. Ich wollte so schnell wie möglich ins Hotel um mir etwas anderes, freieres, anzuziehen. Doch Steffi hatte nichts dagegen, wenn ich auch jetzt schon etwas auszog. „Lass doch deine Hüllen fallen, mein Schatz!“ lacht sie mich an. Doch ich war dagegen. Nicht jetzt! Als wir alle zusammen waren, fuhren wir dann mit einem Bus, der die Touristen in ihre Hotels brachte. Die Fahrt war noch schrecklicher. Mich plagte der Gedanke, dass ich einen Hitzeschlag erleiden würde, ehe ich am Hotel eintraf. Außerdem war die Luft stickig und schlecht. Atem wollte ich nur so wenig wie möglich. Zum Glück dauerte sie nur wenige Minuten und ich war froh endlich wieder im Freien zu stehen. Als wir das Hotel betraten, staunten wir nicht schlecht. Die Halle war in allen Farben geschmückt worden. Ein großes Schild, auf dem „Palme del Mar“ stand, zierte die Wand hinter der Rezeption. Besonders die Palmen und die schön gezierten Wände gefielen mir. Alles sah so edel aus. Elena ging zur Rezeption um die Zimmerschlüssel zu holen.
„Guten Tag! Wir würden gerne einchecken.“
„Unter welchem Namen habt ihr gebucht?“
„Stern“
„Okay, einen Moment bitte.“
Die Frau trug etwas in das Buch vor ihr ein und holte dann die entsprechenden Zimmerschlüssel. Ich teilte mir mein Zimmer heute mit Alex. Schon vor dem Urlaub haben wir beschlossen, dass wir jeden Tag die Zimmer wechseln würden, sodass jeder mal mit dem anderen zusammen kam. Ist zwar eine große Arbeit, aber das war es wert. Als ich und Alex unser Zimmer betraten, fiel mir gleich das große Himmelbett ins Auge. Das Bettgestell war mit einer goldenen Farbe überzogen worden. Darauf befand sich eine Babyblaue Bettwäsche. Alles war so wie in einem richtigen Schloss. Einen großen Balkon mit Bank hatte es auch. Besonders die rote Couch gefiel mir. Hier konnten locker fünf Leute platz nehmen. Ich probierte sie gleich mal aus. Alex checkte natürlich als erstes das Bett. „Sehr bequem! Hoffe mal, es hält einiges aus.“ Er musste wieder lachen und diesmal grinste auch ich. Ich nahm den Kalender mit den Aktivitäten des Hotels und schmiss mich zu Alex aufs Bett um ihn durchzustöbern. Zusammen schauten wir uns alle Aktivitäten an, die uns das Hotel anbieten konnte. Es gab viele, die mir mehr oder weniger gefielen, aber andere waren wiederum einfach idiotisch. Zum Beispiel gab es dort einen Ball, bei dem sich die Männer als Frauen und die Frauen als Männer verkleiden sollten. Rollentausch zwischen den Geschlechtern. Darauf konnte ich gut verzichten. Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns für den Club „Plazza Della Palma“. Hier gab es einfach alles was man machen konnte. Tanzen, saufen, entspannen und viele Menschen kennen lernen. Wir begaben uns ins Nachbarzimmer, wo Yvonne und Daniel zusammen hausten.
„Hey Leute! Wir haben gedacht wir könnten heute Abend zuerst den Club „Plazza Della Palma“ aufsuchen. Seid ihr damit einverstanden?“ fragte Alex die zwei. Sie stimmten uns begeistert zu und auch Steffi und Elena waren begeistert von der Idee. So begaben wir uns also auf den weg in den Club. Er war etwa zwanzig Minuten Fußmarsch entfernt. Für die anderen ein Klacks, aber ich hatte damit zu kämpfen. Manchmal musste ich eine kurze Pause einlegen, weil mein Fuß so schmerzte. Hoffentlich konnte ich wenigstens einigermaßen tanzen, denn dafür wollte ich schließlich in den Club. Nach etwa dreißig Minuten waren wir endlich da. Man konnte schon von weitem die hellen, rot leuchtenden Lichter erkennen. Auch von drinnen war der Club nicht ganz ohne. Er besaß einen ziemlich großen Raum, schon fast eine Halle, die bereits voll von Leuten war. In der hinteren Ecke zog sich eine lange Theke entlang. Hier standen alle möglichen Leckereien für zwischen durch. Viele tummelten sich auf den Barhockern und trank ein Bier nach dem anderen. Auch besaß der Club eine große Außenanlage. Hier konnte man auf einer Terrasse einfach entspannen oder einen Runde durch den großen Garten gehen, der sich rund um den Club erstreckte. Hier gab es viele exotische Pflanzen und es roch nach frischem Rosenduft. Den rauchen war hier drinnen strickt verboten, wie ich auf einem Schild las. Als erstes gesellten wir uns zu den anderen Leuten an die Bar. Alex bestellte uns allen ein großes Bier. Wie ein gieriger Stier trank ich es auf Ex. Natürlich setzte es somit gleich an. Ich trank nicht sonderlich oft Bier oder irgendwelche anderen alkoholischen Getränke. Höchstens mal auf einer Feier oder an Silvester. Sonst blieb ich lieber bei einem Glas Cola. So trank ich also auch ein zweites und ein drittes... Nach einiger Zeit wusste ich nicht mehr genau wie viel ich eigentlich getrunken hatte. Nur Daniel saß noch neben mir auf einem der Hocker und trank Bier. Er sah schon ziemlich angeschlagen aus. Hoffentlich mussten wir ihn nicht nach Hause tragen. Alex tanzte bereits mit freiem Oberkörper zwischen den Girls. Ein silbernes Piercing schmückte seine linke Brustwarze. Wann hatte er sich das denn stechen lassen? Ich wusste zwar nicht genau, warum er es mir nicht erzählt hatte, aber etwas wusste ich hundertprozentig: Die Mädels standen darauf. Immer wieder rieben sie sich an seinem Körper und einige wollten es sogar wenigstens ein einziges Mal berühren. Wie immer zog er wieder mal alle Blicke auf sich. Dann dachte ich über mich nach. Während er sich amüsierte saß ich hier an der Bar alleine mit Daniel und trank ein Bier nach dem anderen. Daniel war bereits schon stockbesoffen. Warum konnte ich mich nicht ach so amüsieren? Doch bevor ich aufstehen konnte um ebenfalls die heißen Blicke der Mädels auf mich zu ziehen, stand Daniel auf und nahm mich an der Hand.
„Los komm! Wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen. Ich muss mich mal erholen.“
Daniel klang ziemlich besoffen. Er sprach nicht wie sonst klar und verständlich und ich musste angestrengt zuhören, um u verstehen was er wollte. Dann ging ich mit ihm in ein ruhiges Zimmer. Wenn er entspannen wollte und ich sollte dabei sein, dann wollte ich ihm diesen Gefallen tun. Im Zimmer setzten wir uns auf einen weichen Plüschteppich. Jetzt bemerkte auch ich erst, wie viel ich getrunken hatte. Mir war leicht schwindelig und manchmal konnte ich sogar nur verschwommen sehen. Eins war mir klar, nie wieder so viele Biere auf einmal! Im nächsten Moment legte Daniel seinen Arm um meine Schultern und drehte meinen Kopf zu sich. Er schloss seine Augen und küsste mich einfach so ohne Vorwarnung. Seine Lippen waren weich und warm und gingen zärtlich mit meinen um. Doch als er mich noch enger zu sich zog war es nicht mehr aufregend für mich. Er drehte mich auf den Rücken und legte sich auf mich. Jetzt konnte ich ihn ganz eng spüren. Bein an Bein, Bauch an Bauch, Brust an Brust. Doch das ging mir zu weit. Ich rollte ihn zur Seite und stand auf. Der scheiß stand mir im Gesicht. „Daniel, bitte...“, sagte ich, „du weißt doch, ich bin mit Steffi zusammen und von dir will ich nichts. Du bist doch mein bester Freund. Warum setzt du das alles aufs Spiel? Ich will das einfach nicht!“ Ich verließ so schnell wie möglich das Zimmer ohne ihm auch nur einen weiteren Blick zu würdigen. Sofort dachte ich an Steffi. Was ist wenn einer sich in der Zwischenzeit an sie ranmachte? Ich begann sie wie wild überall zu suchen. Meine Angst stieg immer mehr. Doch zum glück fand ich sie schließlich doch noch. Wohlerhalten saß sie mit dem Rest der Clique und mit einem neuen Jungen an der Bar. Ich gesellte mich zu ihnen und Elena stellte mir den jungen Mann gleich vor. „Dominik. Wie schön, dass du wieder da bist. Das hier ist Max. Wir haben ihn eben auf der Tanzfläche kennen gelernt. Er kann einfach fantastisch tanzen, du hättest ihn einfach sehen sollen!“
„Das hätte ich so gern.“, sagte ich.
„Na ja“ mischte sich Alex ein, „so gut wie ich hat er natürlich nicht getanzt!“
„Oh ja natürlich. Unser kleiner Angeber. Komm mal wieder runter.“, sagte Steffi und zu mir gewandt, „wo hast du denn Daniel gelassen?“
„Och, dem ist ein bisschen übel. Ruht sich ein wenig aus!“
Ich drückte sie an mich und gab ihr einen lange Zungenkuss. Dabei konnte ich endlich mal wieder zur Ruhe kommen. Es war so schön jemanden zu küssen den man wirklich liebte. Ich wollte es ihr nicht erzählen. Vor allem wusste ich nicht was Elena dazu sagen würde. Es war Daniels Aufgabe es ihr zu sagen oder es zu verschweigen. Da wollte ich mich nicht gerne einmischen. Genauso wenig wie in Yvonnes und Alex’ Beziehung. Ich hatte auf einmal tierische Lust zu tanzen und meine ganzen Gefühle auszutoben. Das machte ich dann auch und zwar mit Steffi. Die Zeit verflog nur so. Ein Zeitgefühl besaß ich schon lange nicht mehr. Schätzte mal es war so kurz vor Mitternacht. Schließlich kam auch Daniel wieder zu uns. Er sah schon besser aus als vorher. Er begann mit Elena nur einige Meter von mir und Steffi entfernt zu tanzen. Jetzt hatte auch Daniel seinen Oberkörper frei. Da ich nicht als jämmerlicher Versager gelten wollte und Steffi schon lange darauf wartete, zog auch ich mein Shirt aus. Vor nicht allzu langer Zeit war ich noch an dem Oberkörper gewesen, der sich jetzt an Elena drückte. Und auch die Lippen hatte ich gespürt wie sie jetzt Elena spüren konnte. Doch ich musste den Vorfall einfach vergessen. Daniel war ein Freund von mir und nicht mehr. Er war immer für mich da und ich wollte ihn nicht wegen so einem albernen Kuss verlieren. Alex und Yvonne hatten sich unterdessen verzogen. Vielleicht waren sie auf die Terrasse gegangen um sich zu erholen. Ich konnte zwar nicht fest daran glauben, aber ich hoffte doch inständig, dass Yvonne ihr kleines Geheimnis endlich preis gab. So musste ich wenigstens nicht mehr als daran denken und konnte auch das aus meinem Gedächtnis löschen. Auf einmal spürte ich ein eigenartiges Kribbeln in meinem Unterleib. Zuerst wusste ich nicht genau was es war, doch als schließlich das Stechen in meinem Bauch einsetzte war es klar. Ich musste so schnell wie möglich auf die Toilette. Am Morgen war ich zuletzt auf dem Klo gewesen. Jetzt machten sich die Biere bemerkbar und ich hatte das Gefühl als würde jederzeit meine Blase nicht mehr standhalten können. Ich entschuldigte mich bei Steffi und rannte durch die Halle auf der Suche nach der Toilette. Warum verdammt noch mal hing hier kein Wegweiser? Ich suchte überall und mir fiel plötzlich eine Alternative ein. Ich musste einfach improvisieren, sonst würde es alles in meiner Jeans landen. Ich rannte hinaus auf die höher gelegene Terrasse. Schnell stellt ich mich hinter einen Busch und als ich mir sicher war, mich würde keiner sehen, ließ ich meine Hose runter. Der Druck ließ nach, als ich endlich loslegen konnte. Nachdem ich mein Geschäft erledigt hatte, fühlte ich mich ziemlich leer. Es war so erleichternd. Bevor ich mich wieder in die Halle begab wollte ich einen Spaziergang durch den Garten machen. Die frische Luft tat mir gut und es gefiel mir einfach den sternenklaren Himmel zu beobachten. Noch immer spürte ich die dröhnende Musik in meinen Ohren und das Schreien der Leute, die versuchten sich bei dem Krach zu verständigen. Als ich gerade an etwas schönes dachte, kam Alex um die Ecke. Er sah ziemlich wütend aus und auch irgendwie nass.
Als er sich vor mir aufbaute nahm ich den starken Geruch wahr. „Boah ey, du stinkst vielleicht. Hast du dich angepisst oder was?“ fragte ich ihn.
Alex war total durch den Wind. „Du hast es erfasst, Alter! Es ist nicht zu fassen. Irgendein Idiot meinet er müsste von der Terrasse pinkeln anstatt die Toilette aufzusuchen. Ich sag’s dir. Wenn ich den in die Finger bekomme, mach ich ihn zu Kartoffelpüree!“ Doch ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen.
„Was lachst du so blöd?! Wisst ihr was, ihr habt sie doch nicht mehr alle. Alle Leute hier spinnen doch. Lasst mich bloß in Ruhe!“ Alex rannte weiter. Was ist denn mit dem los? Die Aktion hatte ihm wohl echt zugesetzt. Wenn der wüsste, dachte ich mir. Kurz bevor ich dann wieder in den Club gehen wollte, konnte ich drei Gestalten am Boden entdecken. Bei näherem hinschauen erkannte ich drei Mädels und die in der Mitte war „Yvonne!“, dachte ich. Ich konnte es einfach nicht fassen. Was treibt sie nur dazu so etwas zu tun? Hier, wo sie jeder sehen konnte und dann auch noch mit Mädels obwohl sie einen Freund hatte. Ich wollte so schnell wie möglich weg. War es normal, dass man ihm Urlaub seinen Partner betrug? Ich dachte dabei wieder an Daniel. Auch er hatte es versucht. Doch warum? Stimmte irgendetwas nicht in deren Beziehung? Gut, bei Daniel lag es vielleicht an dem Alkohol, doch Yvonne war ganz sicher nüchtern! Wieder im Club suchte ich die anderen. Mit ihnen tanzte ich noch ein paar Runden, dann trafen wir uns alle wieder vor dem Club. Es war bereits nach Mitternacht und ich war total ausgepowert. Nur gut, dass mein Fuß das alles mitgemacht hat. Wir gingen wieder zurück zum Hotel. Im Zimmer ließ ich mich sofort ins Bett fallen. Obwohl ich so geschwitzt hatte, war ich zu faul zum duschen und schlief auch bald ein. Ich versuchte immer wieder sinnvolle Antworten auf meine fragen zu finden. Was war mit Yvonne los? Und mit Daniel? Es war alles unklar für mich und je mehr ich mich bemühte Antworten zu finden, desto mehr wusste ich, dass ich vielleicht niemals hinter die Geheimnisse kommen würde. Ich hoffte nur, es würde nicht so weitergehen. Zuletzt nahm ich die Hupen der Autos wahr, die sich draußen auf der Straße befanden. Sie tönten träge durch die Nacht. Dann fielen mir die Augen zu und ich träumte in dieser Nacht nicht sonderlich gut.
Sweetheart15w ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2005, 16:38   #8 (permalink)
Lordprotector
AW: Nachwuchsautoren

Ich schreibe, wie einige hier wissen, viele Kurzgeschichten. Mittlerweile hab ich so ca. 300. Ich hab demnächst vor mir ein kleines Buch binden zu lassen und dies an einen Verlag zu schicken. Mal schauen was dabei rauskommt.
Außerdem schreib ich auch philosophische Themen. Da hab ich mittlerweile drei Bücher à 150 Seiten fertig.
Leider hat sich noch nichts wegen Verlag ergeben, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
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Alt 20.05.2005, 13:02   #9 (permalink)
AW: Nachwuchsautoren

@sweetheart wäre besser gewesen wenn du nen eigenen thread für deine geschichte erstellt hättest... so hast du bessere chanen auf kritik...

@lord, du hast immer wieder was zud en philosophischen themen erzählt... *neugierig bin* meinst du, ich darf davon mal was lesen? du weisst ja, wie ich deine geschichen liebe, auch wenn ich nicht immer kommentiere... aber die philosophischen themen würden mich sehr interessieren... dürck dir fürn verlag übrigens die daumen...

ich schreibe selten prosa... sehr selten... ein buch hab ich fertig... ist aber nicht so ewig lang geworden... in din a 5 würds ganz gut rauskommen... aber hab die seitenanzahl vergessen... din a 4 warens in etwas 60 seiten... sag ja nichts ewig langes... aber immerhin, es ist vond er rohfassung her fertig... und die paar kurzgeschichten da... naja... nicht der knaller... ich hab da immer lords geschichten im hinterkopf und er ist in dem punkt einfach genial... da kommt ma nicht ran...

bin mehr die lyrikerin... weiss gar nicht wie viele ich bisher geschrieben hab... vielleicht 400 oder 500... hab da keinen überblick mehr... aber um die zu veröffentlichen müsst ich sie hier wieder löschen... ausserdem, wer liest sowas schon? ich schreibe ja nicht, um geld damit zu machen... das würde jeden sinn verlieren... und so veröffentlichen, damit es mehr leute erreicht... naja... seh ich 1. keinen sinn drin, 2. wüsst ich nicht was, 3. wärs mir zu stressig was geeignetes rauszusuchen und 4 wüsst ich eh nicht wo...

ansonsten will ich gar nicht wissen wie viele bücher ich schon angefangen hab zu schreiben... unzählige, und nur eines wurde in der rohfassung fertig... hab vor 1 oder 2 jahren auch eines angefangen... handschriftlich warens 28 seiten... dann fehlte mir das interesse daran und ich habs gelassen... da müssten teile auch hier drin sein... aber sonst? mir fehlen die ideen... die inspirationen für bücher... und die motivation... an dem fertigen hab ich jetzt 2 oder 3 jahre dran geschrieben... nur zum lesen geb ichs nicht frei... ist totaler schund... und die zeit und die geduld dafür fehlen mir irgendwie auch... da ist es schöner gedichte zu schreiben, wobei mir auch da in letzter zeit die motivation und die inspiration dafür fehlen...
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Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz!

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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2005, 16:25   #10 (permalink)
AW: Nachwuchsautoren

Hm, es gibt ein Buch, an dem ich schreibe...allerdings hab ich schon eine Weile net mehr geschrieben, weil ich 'ne Schreibblockade hab...was mir momentan eher liegt, sind Gedichte..und vor kurzen hab ich endlich eine Kurzgeschichte fertigbekommen, an der ich schon lange kaue.

Was ich noch gerne mache sind Scripts für Mangas als Story vorschreiben..dann fällt es mir wesentlich einfacher, meine Ideen zu sotieren.

Ideen für Bücher hab ich viele, nur zu faul zum Umsetzten.
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[danichmehrsolangedagweesenregelnichgeleseundja]
Demima ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2005, 18:11   #11 (permalink)
AW: Nachwuchsautoren

die blockaden sind normal, vor allem wenn man an einem buch schreibt... da ist noch kein meister vom himmel gefallen... bis meines in seiner rohfassung fertig war, sind über 2 jahre vergangen... oder sogar drei... weiss nicht mehr genau....

viell solltst du bei normalen geschichten bzw büchern auch mal so vorgehen wie bei deinen mangaskripts... vielleicht fällt es dir dann leichter...

bewahr dir deine vielen ideen gut... in deinem alter war es bei mir genauso... und jetzt, jahre später leide ich unter einer bösen blockade, so dass ich kaum noch was zu papier bringe... da bin ich auf solche aussagen immer neidisch, da es bei mir nicht so läuft wie gewohnt... aber bewahr dir das gut, nicht dass du es irgendwann vremissen wirst... wenn ich dran denke, ich hatte damals auch tonnenweise ideen für bücher... alles angefangen und nichts zu ende gebracht... aber es hat immerhin spass gemacht damals... nur den schund von damals zu lesen bring ich kaum über mich ohne dabei im erdboden versinken zu wollen...

aber hier mal ein link, falls du lust haben solltest über deine themen, über die du schreibst, zu diskutieren... *schleichwerbung mach* schau mal hier im übrigen haben wir im eingang noch ein paar mehr diskussionsthemen, die dein interesse ja vielleicht wecken könnten... *gg*
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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2005, 07:44   #12 (permalink)
AW: Nachwuchsautoren

@Schattentänzerin Ich kann dir nur zustimmen, was Gedichtebände unbekannter Autoren angeht. Wer soll denn das kaufen? Das fängt schon bei der Fragestellung an, wieviel Lyrikbände man sich selbst schon gekauft bzw. gelesen hat. Lyrik verkauft sich wesentlich schlechter als Prosa und deswegen ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, einen Verlag dafür zu finden. Anders sieht es bei der Platzierung von Gedichten in diversen Anthologien aus, also Büchern mit mehreren Autoren. Es gibt zahlreiche Ausschreibungen im Internet und wenn man sich die Mühe macht und evt. auch mal einen Briefmarke investiert, kann man recht schnell einige Abdrucke verbuchen. Ich selbst gebe gerade mit einem Freund eine Gedichte-Anthologie mit 51 Autoren heraus. Das Buch ist etwa 240 Seiten dick und erscheint im Dezember. Ich werd nachher mal noch ein bissel was drüber schreiben.

Liebe Grüße,
September
September ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 18.09.2005, 10:56   #13 (permalink)
AW: Nachwuchsautoren

Zitat:
Zitat von September
Ich selbst gebe gerade mit einem Freund eine Gedichte-Anthologie mit 51 Autoren heraus. Das Buch ist etwa 240 Seiten dick und erscheint im Dezember. Ich werd nachher mal noch ein bissel was drüber schreiben.
letzteres spar dir bitte... einmal werbung, wie fauli schon schrieb, ist genug... mehr als genug... die andere wurde entfernt, da wir kein werbeboard sind, sondern eine community, die sich herzlich wenig für werbung interessiert... danke... euer board ist uns im übrigen zur genüge bekannt...

anthologien schön und gut, nur auch da etwas wirklich passendes zu finden ist mit arbeit verbunden... wer sowieso nicht zwangsläufig veröffentlichten will, wird es eben genau so sehen... da lob ich mir lieber meine anthologie, die als großprojekt in unserem literatur-GK angesetzt worden war in der 13. ... das reicht mir...

Off-Topic:
nur so aus neugierde, aber hat dich die liebe kuschelträne auf uns angesetzt?
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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
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