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nationalzeitungPolitik Inlands-, Auslands-, Europa- , Finanzpolitik etc. |
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#1 (permalink) |
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nationalzeitung
ich weiss nicht, ob es dazu schon was gibt, falls ja, lieber admin, bitte umschlichten!
die nationalzeitung wird in den meisten kiosken unter dem ladentisch verkauft. in dem zeitungsladen, der in dem haus war, wo ich mal wohnte, war der typische kunde ein alter mensch, der die zeit "heilkräuter wachsen soooooooo hoch" noch mitgemacht hat. auf der rückseite des blattes befindet sich werbung. damals machte heino werbung für seine cd´s da drauf. die inhaberin des geschäfts hatte zu einem artikel im spiegel (oder wars der stern?! ögal) auf die frage an heino, ob er denn etwas gegen ausländer hätte (was dieser natürlich verneinte) an das magazin geschrieben, warum er denn dann auf der nz werbung mache. die woche drauf war die werbung verschwunden. weiss nicht, ob sie heut wieder drauf zu finden ist. |
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#2 (permalink) |
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AW: nationalzeitung
Ohje, die DNZ
![]() Der blanke Irrsin auf Papier gedruckt. Da stehen Dinge drin, die machen jeder Stammtischparole unter Einfluss von 3proMille Konkurrenz. Nur mal als Beispiel aus der aktuellen Ausgabe einige Schlagzeilen: "Wie die EU Deutschland ruiniert - Rumänien und Bulgarien geben uns den Rest" "Die Zigeuner kommen" Ach bah, da findet man soviel grossen Mist drin, das ist unglaublich. Auch hübsch ist ein Slogan dieses Blatts. "Leser der deutschen Nationalzeitung wissen die Wahrheit!". Logo, der Holocaust beispielsweise ist auch eine riesige Verschwörung gegen die Nazis gewesen ![]() Das ein Heino dort Werbung macht finde ich beidseitig eher belustigend. Erstens das der als "Berühmtheit" so auf sich aufmerksam machen muss und zweitens (und vor allem ) das die Liebe zu deutschen Tugenden und deutscher Volksmusik so weit geht, dass man freiwillig für Heino wirbt. Grossartig! Naja, ist auch mal was anderes als der ganze National-Front-Rock von Blood and Honour.Edit: falls jemand überhaupt nix mit dem Namen anfangen kann, hier einige Infos vom nordrheinwestfälischen Innenministerium. Nationalzeitung/Deutsche Wochen-Zeitung Herausgeber und Chefredakteur der 'Nationalzeitung/Deutsche Wochen-Zeitung' (NZ) ist der Bundesvorsitzende der 'Deutschen Volksunion' (DVU), Dr. Gerhard Frey. Die NZ dient - da die DVU ihre extremistische Zielsetzung durch ein eher vage gehaltenes Parteiprogramm bewusst verschleiert - dieser gleichsam als inoffizielle Parteizeitung. Die NZ erscheint wöchentlich mit einer Gesamtauflage von 45.000 Exemplaren und ist damit die auflagenstärkste rechtsextremistische Publikation in der Bundesrepublik. Vorläufer der NZ war die 1951 gegründete 'Deutsche Soldaten-Zeitung' (DSZ). Das Layout des Titels wird bis heute von einem stilisierten "Eisernen Kreuz" geprägt. Mit der Gründung der 'DSZ - Druckschriften- und Zeitungsverlag GmbH' (DSZ-Verlag) 1968 schaffte Frey die Grundlagen für seine heute im rechtsextremen Spektrum der Bundesrepublik einzigartige umfangreiche Präsenz und publizistische Einflussmöglichkeiten. Bei der NZ handelt es sich um das Zugpferd eines Medienimperiums, dem insbesondere weitere Verlagsbeteiligungen im einschlägigen rechtsextremistischen Umfeld zuzurechnen sind. Sie dient Dr. Frey dabei - neben dem unmittelbaren Versuch einer parteipolitischen Einflussnahme auf gesellschaftliche Entwicklungen mittels der DVU - als journalistische Plattform einer auf ihn zugeschnittenen Öffentlichkeitsarbeit. Es bestehen allerdings auch handfeste wirtschaftliche Interessen. In der NZ ausgesprochene Buchempfehlungen verweisen gerne auf das Sortiment der zum Frey-Imperium gehörenden Verlage ('Freiheitlicher Buch- und Zeitschriftenverlag' sowie DSZ-Verlag). Ähnlich autoritär wie die DVU führt Dr. Frey auch sein Medienunternehmen. Bis heute dominiert die NZ den in der Öffentlichkeit wahrgenommenen rechtsextremistischen Zeitungsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland. Schwerpunkte der NZ-Artikel sind tendenziell ausländerfeindliche, revisionistische und unterschwellig antisemitische Thesen. Häufig werden Themen mit Ausländer- und Einwanderungsbezug gewählt, die gezielt eingesetzt werden, um Überfremdungsängste zu schüren. Meist wird mit suggestiven Schlagzeilen in Frageform gearbeitet. Sie zielen darauf, in der Leserschaft bestehende Ressentiments anzusprechen. Tendenziell ausländerfeindliche Überschriften: * "Die organisierte Kriminalität – Wie sich Russenmafia und Zigeunerbanden auf den EU-Beitritt vorbereiten" * "Übernehmen Türken Deutschland? Schröder & Co. wollen noch mehr reinholen" * "Kommen Millionen Zigeuner? Die verschwiegenen Folgen der EU-Erweiterung" Tendenziell revisionistische Überschriften: * "Sollen wir ewig büßen? Der wahre Sinn des Holocaust-Mahnmals" * "Müssen die Deutschen ewig büßen? Wie ein Volk geknechtet wird" * "Deutsche böse, Alliierte gut? Wie über den 2. Weltkrieg gefälscht wird" Tendenziell antisemitische Überschriften: * "Die Antisemitismus-Lüge – Wie Kritik an Israel unterdrückt werden soll" * "Wie kriminell ist Friedman? Die 'Moral' des Deutschenhassers" * "Wird Deutschland zweites Israel? Masseneinwanderung von Juden" (Quelle: http://www.im.nrw.de/sch/346.htm)
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Die beste Chance die ihr je hattet! |
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#3 (permalink) |
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AW: nationalzeitung
Mh...hab bis dato nichts direktes von dem Blatt gehört. Aber das Heino dort Anzeigen schaltet wundert mich nicht.
Wessen endgeile Idee war es denn an Schulen das Fach VOLKSMUSIK einzuführen, für eine Gutdeutsche WERTEVERMITTLUNG...dickes LOL an dieser Stelle! ![]() |
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#4 (permalink) |
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AW: nationalzeitung
Ich (in Sachsen wohnhaft) kriege ab und zu mal die NPD Zeitschrift in den Briefkasten. Wird einfach an alle verteilt.
Ich hab sie jetzt leider nicht bei der Hand, sonst würde ich mal zitieren, was da so drin steht... Wenn man nicht wüsste, was die NPD für einen Hintergrund hat, sondern alleine die Zeitung und Flugblätter betrachtet, dann könnte man meinen, dass das eine Super-Partei ist. Also verkaufen kann sich die Partei. Nur versauen die Herrn Vogt und Apfel die ganze Propagandamaschine... Allgemein zu der Partei: *Kopf schüttel* |
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#5 (permalink) |
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AW: nationalzeitung
Oh ja, da kann ich mich an einen netten Vorfall im Kiosk im Real in Düren erinnern. Die haben doch tatsächlich mal den Fehler gemacht diese Zeitung öffentlich auszustellen. Ich, bekennender Zeitschriftenfanatiker stand da, mal eben für 30€ Sachen aufm Arm (Stereo, Audio, Galore, LP, Geo, Spiegel) stand schon an der Kasse um zu zahlen, als mich meine Freundin, die nu mit Politik überhaupt nix am Hut hat, am Ärmel packt und zu besagtem Ständer zieht. Dann hat sie mir ganz vorsichtig die Zeitschriften ausm Arm genommen und sie der Frau mit den Worten - "Solange sie solche Zeitungen verkaufen, werden wir hier nie wieder etwas kaufen. Sie sollten sich schämen!" - wieder auf dem Tisch "gelegt" Ich war ja sooooo stolz!!!!!
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