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Naturkatastrophe - AdministrationskatastrophePolitik Inlands-, Auslands-, Europa- , Finanzpolitik etc. |
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#1 (permalink) |
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Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Es ist der Wahnsinn, mir fehlen echt die Worte. Da spielt sich ein solches Schreckensszenario ab und die Amis ... verzeihung, ihre Regierung ist nicht annähernd, aber absolut überhaupt nicht annähernd in der Lage auch nur im entferntesten adäquat zu reagieren. Diese ganze Sache wird anscheinend in seiner eigenen Scheisse ersticken. Viele Menschen werden sterben, die bestimmt hätten gerettet werden können. Ich meine, klar, unsereins steckt nicht in der Materie drin, aber was ist daran sooo schwer? Wer die Mittel einer Regierung, eines Präsidenten hat, für den sollte es doch Möglich sein, alles an Rettungskräften, Soldaten, Fahrzeugen und Ressourcen bereitzustellen und in diese Gegend zu schicken!! Stattdessen kommt Mr Bush erst am Mittwoch aus seinem Urlaub zurück ins Weisse Haus. Da wird ihm zurecht mangelndes Interesse vorgeworfen. Stattdessen wird diskutiert ob man überhaupt SCHULBUSSE reinschicken soll. Stattdessen wird von Mr. Schimpanse Bush erstmal jedwede internationale Hilfe abgelehnt und erstmal auf die Patriotentrommel geschlagen. "Diese Nation wird gestärkt aus dieser Katastrophe 'rausgehen." Kennt man schon den Spruch nicht wahr? Gabs im Zusammenhang mit Hochhäusern, Afghanis, Irakern und seiner Wiederwahl schonmal ...
Der Bürgermeister von New Orleans kollabiert mittlererweile und schimpft über die Regierung, er fordert sie auf "ihre Hintern zu bewegen" ! Heute mittag. George Bush im Interview vor Biloxi. Mr Bush tat das was er am besten kann. Antworten geben, die einen Sinngehalt knapp über dem absoluten Minuspunkt besitzen, blöd grinsen und so tun als müsste er Idioten erklären, wie man so was macht, wie das läuft und wie stark genug Amerika ist, das ganze sehr bald zu regeln. Und die 10,5 Milliarden Dollar Soforthilfe müssen erstmal vom Senat bewilligt werden! Hier ist jetzt erstmal genug Platz für einen lauten Frustrationsschrei. Wie beschränkt kann man denn sein? Wollen wir Menschen retten? ... Muss erst mal überdacht und abgestempelt werden, vielleicht kann mans ja sogar von der Steuer absetzen. Da kriegt man doch das kalte Kotzen ! Und in der Stadt? Naja, Überlebende berichten über Vergewaltigungen kleiner Mädchen und anschließenden Ermordungen, von Bürgerkriegsähnlichen Szenen. Der Mensch wird wahrlich zum Tier und gerade in Amerika, wo sich die Bevölkerung bis an die Zähne bewaffnen darf eskaliert das jetzt natürlich in Ausmaßen, die einen nur noch in die Verdrängung treiben. Meiner Meinung nach eine ganz dunkle Stunde für Amerika, für die ganze Menschheit und für Mr Bush, der irgendwie dem ganzen noch die Krone aufsetzt. FUCK YOU MR BUSH!
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#2 (permalink) | |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Zitat:
ich finds auch unvorstellbar was da grade abgeht.... der präsident bequemt sich da erst nach 4 tagen mal hin und dann wohl auch nur zum symbolischen händeschütteln oder was....
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Ordnung ist das halbe Leben, drum ordne nie und lebe ganz!
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#3 (permalink) |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Ich habe mich gestern auch einige Stunden (!) mit anderen Leuten darüber unterhalten. Ich verurteile das natürlich auch, alles andere wäre ja wohl falsch.
Man weiß ja, dass Mr. Bush kein wirklicher "Präsident seiner Nation" ist, sondern den Posten mehr als Möglichkeit, seine Interessen durchzubringen nutzt. Dass er aber so weit geht, hätte ich nicht gedacht. Ich meine, als es die Anschläge auf das WorldTradeCentet und das Pentagon gab, war er sofort zur Stelle. Jetzt, wo sicherlich noch mehr Menschen sterben werden, rührt er sich kaum. So wenig gesunden Menschenverstand hätte ich ihm nie zugetraut. Ach, was rede ich von wenig, er hat ja gar keinen!!! Klar ist, dass New Orleans nicht gerade eine Vorzeige-Stadt der USA ist. Wenn die Europäer oder andere Nicht-Amerikaner von den USA schwärmen, nennen sie Städte wie New York, Miami, Los Angeles, San Francisco etc. New Orleans, mit "gerade mal" 1,5 Mio. Einwohnern ist da doch ein Witz. Es verdeutlicht nicht diesen Patriorismus, den die Amerikaner so lieben. Die Stadt steht nicht für Macht. Also ist sie praktisch "wertlos". Ich glaube aber nicht, dass Mr. Bush diese Menschenverachtung zum Verhängnis wird. Er weiß zwar nicht genau, was er tut. Aber ein paar tolle Reden, ein paar Milliarden $ Aufbauhilfe und in ein paar Monaten steht das Volk wieder hinter ihm. So war es bisher immer. Das liegt eben am Patriotismus. Und ich bin mir sicher, dass das bald wieder der Fall sein wird. Dreist fidne ich, den Amerikanern zu helfen. Die USA verschleudern das Geld. Denen jetzt zu helfen wäre nicht angemessen. Und ob das Geld wirklich ankommt, bezweifel ich fast mehr als wenn ma nden Menschen im Sudan hilft. Das Schlimme ist, dass Mr. Bush das nicht mehr ausbaden muss. In ein paar Jahren ist seine Amtsperiode vorbei und dann kann der Nachfolger mal sehen, was er mit den immensen Schulden und der verzweifelten lage im Irak anfängt. Bei dem letzten Satz muss ich mich aKe anschließen: F*** you!!! Wären die Pilgrims damals doch bloß untergegangen, wie New Orleans jetzt. Vielleicht hätten wir dann eien bessere Welt ![]()
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#4 (permalink) | |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Zitat:
aber is halt typisch, das maul aufreissen können die amis, die geschwungenen reden in die tat umsetzen tun andere.
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#5 (permalink) |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Ihr habt ja alle Recht,aber jeder hat bisher das eigentliche Problem vergessen oder nich genug bedacht! [EDIT 14:38 :doch,Mikklu etwas mehr] Die Mentalität!
Sie sind die grösste Nation auf Erden,die Tollsten,die Besten! Sie brauchen keine Hilfe und jeder Zweifel an dieser Überlegung gilt als Schwäche! Dass das auch bei Nationen passiert,die sich für toll halten,sieht man ja am Bsp. Russland! Die haben es ja nie geschaft,ihre Kursk zu bergen,aber für Hilfe war der Stolz zu gross! Nur ist Russland mittlerweile mental mehr an die Realität herangerückt,als die Amerikaner es demnächst werden! In Amerika ist Prestige alles! Für jeden Einwohner gilt:Bonzen-Karre(n),dickes Anwesen und wenn man Sonntags mal spielen will,kauft man sich n Golfplatz! Das ist das wahre Leben! Für die Nation gilt: Amerikaner hui,Rest der Welt Pfui! Und jetzt sagt doch mal,wer steht denn bitte in den Fluten und brüllt "help!" ? Das sind Schwarze,im wahrsten Sinne des Wortes "arme" Schwarze! Die haben kein Geld,die hatten ja nichtmal das Geld,ihren Arsch aus der Stadt bewegen zu können,von nem Auto mal ganz abgesehen!Deren Image is quasi nicht vorhanden und ob die absaufen ist eigentlich egal,denn aus der Sicht "echter Amerikaner" sind sie nur sozialer Ballast! Dieses europäische Denken,dieses soziale Empfinden haben die nicht so sehr und weit entwickelt wie wir ! (Kommt mir nicht mit Leuten,die ihr drüben kennt,auf genau solche berufe ich mich gerade !Wir hatten n paar Amis hier und per ICQ is der Kontakt leicht zu halten!^^)Dann Problem NR.2 : Amerika will sein Gesicht nicht verlieren! Das die in unseren Augen(wegen Irak-Krieg etc.) keins mehr haben wissen sie nicht - und wenn doch - ist ihnen das auch egal bzw. völlig unverständlich! Amerika ist total auf sich fixiert!Kennt ihr das Spiel,dem Esel im Dunklen seinen eigenen Schwanz an die richtige Stelle stecken zu müssen?Könnte man auch mit uns spielen,die denken Deutschland hat keinen Strom,liegt irgendwo in Afrika und wir sind alle 2,10m gross,weil Dirk Nowitzki der einzige populäre Deutsche is,bzw. Kiefer und Haas ja auch nicht gerade so klein sind! Natürlich sind die Schreie gross,dass da geholfen werden soll,aber nicht,wie es das Volk denkt, "durch Afrikaner"! Wir denken halt ganz anders und es ist erstaunlich,dass nach der Wiederwahl von dem hier so gehassten Mr.Bush noch keiner seinen eigenen Horizont in der Hinsicht erweitern konnte... ![]() |
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#6 (permalink) |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Sas sehe ich auch als das vielliecht größte Problem. Ich hasse Amerika für ihre Selbstverliebtheit, so sehr, dass ich gar nicht drüber schreiben will. Zu schlimm, dass wir das gerade im Englisch-LK durchnehmen :angry2:
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#7 (permalink) | |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Um dem ganzen Chaos, den Diskriminierungsvorwürfen und dem Leid noch den letzten Schliff zu geben hat Mrs. Barbara Bush "Mother of Evil"
Sätze wie diesen abgelassen.Zitat:
Zum Glück trauen sich auch US Medien sowas noch.
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#9 (permalink) |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Also ich bin bestimmt kein Freund der Amerikaner, aber ich denke nicht, dass man hier ernsthaft Kritik üben kann. Die Regierung hat schnell und im großen Umfang gehandelt.
Das Gebiet ist einfach zu groß. Vielleicht hätte man den Einsatz besser planen sollen, aber das sagt sich in solchen Katastrophensituationen so einfach. Stellt euch mal vor Norddeuschland würde überfluten, dann wäre hier aber Chaos pur... |
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#10 (permalink) | |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Zitat:
Außerdem hätten die 40 (?) Busse mit Sicherheit auch schneller da sein können.
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Ladida
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#11 (permalink) | |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Zitat:
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#12 (permalink) |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,373837,00.html
Oh wow, Wahnsinn. Gut das es möglciherweise notwenig ist die Leute da raus zu holen kann ich verstehn. Aber so ein krasser Tritt in Richtung Menschenrechte im eigenen Land hätte ich selbst Bush & Co. nicht zugetraut! Die endgültige Entscheidung muss jedem selber überlassen bleiben! |
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#13 (permalink) | |
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AW: Naturkatastrophe - Administrationskatastrophe
Zitat:
natürlich ist das krass, aber ich denke, dass das kleinere übel bei dieser katastrophe ist. diese stadt muss geräumt werden, nur so kann sie wieder gesäubert und aufgebaut werden. wenn man bedenkt, dass akute seuchengefahr besteht wäre das glatter selbstmord. natürlich sind die menschen verzweifelt und wollen nicht das verlassen, was ihnen noch geblieben ist, dennoch ist das angesichts der momentanen lage meiner meinung nach zwecklos und kurzsichtig.
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