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Neue Regeln der Formel 1 Saison 2004
Renn-Kalender: Die Zahl der Rennen erhöht sich erstmals auf 18. Der Große Preis von Kanada soll nun doch bleiben. Schumis Lieblings-Rennen in Spa (Belgien) kommt wieder hinzu.
Neuer Trainings-Modus: Freitags gibt es kein Qualifying mehr, lediglich ein Freies Training. Die vier besten Teams der abgelaufenen Saison dürfen mit zwei Autos fahren, alle anderen dann mit drei. Das heißt: Die kleinen Teams können sich künftig besser auf ein Rennen vorbereiten.
Neues Qualifying: Die Startaufstellung wird künftig am Samstag in zwei Durchgängen ermittelt. Der erste wird in der Reihenfolge des Zieleinlaufes beim vorherigen Rennen gestartet: der Sieger als Erster. Das Ergebnis des ersten Samstag-Durchganges bestimmt dann die Reihenfolge des zweiten. Jetzt wird in umgekehrter Reihenfolge gestartet – der Schlechteste zuerst, der Beste zuletzt. Nur die Zeit des zweiten Durchganges entscheidet über die Startaufstellung des Rennens.Vorteil für die starken Teams: Sie sind im ersten Durchgang in der Regel früh dran, im zweiten dann spät, haben dadurch Zeit für die Abstimmung des Wagen.
Tempolimit in der Boxengasse: Es wird von 80 auf 100 Stundenkilometer 'raufgesetzt. Die Teams können so bei der Stopp-Strategie flexibler werden. Die Regel ist also etwas für Taktik-Füchse – so wie Ferrari.
Motoren-Grenze: Pro Auto und Rennwochenende darf künftig nur noch ein Triebwerk zum Einsatz kommen. Gut für Teams mit zuverlässigen Motoren. Das Ferrari-Triebwerk ist zuletzt 38 Rennen in Folge nicht ausgefallen...
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