Night of the Beast....


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Alt 08.09.2005, 20:07   #1 (permalink)
Night of the Beast....

Night of the Beast.........


......... piep piep piep klingelte der Wecker und riß mich ziemlich unsanft aus meinem Traum.
Ich schreckte auf und sah mich erstmals leicht irritiert im Zimmer um, und es dauerte einen Moment bis ich mich orientiert hatte. Oh man was für ein Traum dachte ich, ich rieb mir die Augen stand auf, zog mich an und ging hinunter ins Badezimmer.
Ich mußte an diesem Tag meines Urlaubs einige dinge erledigen und war daher schon so früh wach.
Nachdem ich im Badezimmer fertig war ging ich erstmal frühstücken und machte mich anschließend auf den weg in die Stadt. Während der Autofahrt dorthin ging mir wieder der Traum durch den Kopf, ich konnte mich leider nicht mehr an alles erinnern aber daran das ich gejagt wurde, doch war ich kein Mensch sondern irgendeine Kreatur, dachte mir aber auch nichts weiter dabei, man träumt schließlich eine ganze menge verrücktes Zeug.
Ich kurbelte das Fenster meines Autos herunter und drehte die Musik auf, und genoß das schöne Wetter welches wir an diesem Tag hatten.
In der Stadt angekommen war meine erste Station das Bürgeramt um einen neuen Paß zu beantragen , danach die Sparkasse ein paar Überweisungen tätigen und anschließend noch ein bißchen durch die bummeln. Den ich hatte ja zeit.
So war ich ca. drei stunden in der Stadt unterwegs, bis ich mich wieder auf den Heimweg machte. Und auch auf dem Heimweg schoß mir wieder dieser Traum durch den Kopf. Langsam fing es an nervig zu werden, versuchte die Sache aber wieder schnell zu vergessen, ich wollte nicht drüber nachdenken.
So verlief der Rest des Tages noch sehr ruhig und ich hatte viel zeit mich zu entspannen was ich auch tat.
Dann brach der Abend hinein, die Dämmerung setzte ein und ich hatte das Bedürfnis hinaus zu gehen, ich fühlte mich irgendwie eingeengt hier in meiner Wohnung, ich mußte hinaus.
So lief ich eine zeit lang durch den Ort , bis es mich jedoch hinauf zum Wald zog, ich wußte nicht warum ich dort hinging aber ich hatte ein komisches Gefühl welches mich gar nicht anders handeln lies als dort hinzugehen. Also ging ich diesem Gefühl nach. Am Wald angekommen, war alles ruhig und der Wald sah durch die Dunkelheit sehr Mysteriös unheimlich aus. Aber das schreckte mich nicht ab, schließlich kannte ich ihn sehr gut und hatte schon viel zeit dort verbracht auch abends und nachts, also machte ich mich auf den weg hinein. Es war genau so wie damals , als ich hier oft spielte und versuchte den Tieren des Waldes nahe zu kommen um sie zu beobachten.
Ich ging eine ganze weile durch den Wald, er war sehr groß. Diese stille war herrlich. Doch wurde diese stille schon bald in Hektik umgewandelt, Plötzlich lief eine Gruppe von Rehen ziemlich erschrocken an mir vorbei, ja sie rannten mich fast um. Irgendwas mußte sie sehr erschreckt haben, aber was?
Ich ging in die Richtung aus der die Rehe kamen. Ich wollte wissen was da war. So schlich ich mich Stück für Stück durch den Wald, bis ich auf einer Lichtung ein ziemlich großes Tier sah, ich konnte nicht erkennen was es genau war aber soetwas hatte ich zuvor noch nicht gesehen, dann machte ich jedoch einen Fehler, bei dem versuch näher heran zu kommen trat ich auf einen Zweig und zerbrach ihn, diese Geräusch wurde von diesem Tier wahrgenommen und es hatte mich schon bald entdeckt, es sah mich an, und ich blieb wie versteinert sitzen, soetwas hatte ich noch nie gesehen, seine Augen leuchteten regelrecht rot im Mondlicht. Ich erschrak bei diesem Anblick, drehte mich um und begann zu laufen, doch verfolgte mich dieses Tier, schließlich stolperte ich über eine Wurzel und fiel zu Boden , wobei ich mir gehörig den Kopf stieß und das Bewußtsein verlor. So lag ich die ganze nacht bewußtlos auf dem Waldboden. Als der Morgen dämmerte kam ich wieder zu mir, ich faßte mir an den Kopf, welcher ziemlich schmerzte, dann sah ich mich um , keine Spur von diesem großen Tier und auch sonst gab es hier nicht ungewöhnliches. Also rappelte ich mich auf , klopfte den Dreck von meiner Kleidung und ging zu jener Lichtung wo ich dieses Tier sah, doch nichts war dort, es war alles so wie immer, langsam glaubte ich sogar schon das ich mir alles nur eingebildet hatte, ich beschloß wieder hinunter in den Ort zu gehen.
Im Ort angekommen traf ich einen bekannten, wir unterhielten uns eine weile und er fragte was ich im Wald gemacht hatte, ich antwortete nichts weiter. Als ich mich gerade von ihm verabschieden wollte um nachhause zu gehen, sagte er ich solle mein Bein mal von einem Arzt untersuchen lassen, ich schaute ihn fragend an, und fragte „mein Bein? Warum?“ darauf hin meinte er „ ja es blutet doch“ ich sah hinunter in der tat, ich blutete am Bein, das ganze untere Hosenbein war schon voller Blut, aber es tat nicht weh und ich wußte auch nicht woher ich diese Verletzung hatte. Antwortete dann etwas verwirrt, auf seine frage nach dem Ursprung der Verletzung das ich sie mir wohl bei einem Sturz im Wald zugezogen habe. Dann machte ich mich auf den weg nachhause, zog die Hose aus und sah mir das Bein genauer an. „wow nicht schlecht das wird sicher ne schöne Narbe geben“ dachte ich mir. Ich verarztete sie und beschloß mich ein wenig hinzulegen.
Ich legte mich aufs Bett und döste so vor mich hin, wobei ich auch noch mal die letzte nacht Revue passieren ließ, diese Tier ging mir nicht aus dem Kopf, und plötzlich kam mir ein Gedanke in den Kopf den ich aber schnell wieder verdrängte, was wen die wunde nicht von dem Sturz war? Sondern von diesem Tier? Aber warum sollte ich dann verschwinden? Das ergab für mich keinen Sinn, also verwarf ich diesen Gedanken schnell wieder und schlief kurze zeit später wieder ein. Doch war mein schlaf sehr unruhig , und wieder hatte ich diesen Traum, den Traum von einer Kreatur, und diesmal war er so real, als ob ich ihn live miterleben würde, ja sogar so real das ich spürte was diese Kreatur fühlte und was in ihr vorging. Aber ich wurde schon wider aus meinen Träumen gerissen, es war eine gute Freundin die mich anrief und fragte ob alles in Ordnung sei, ich hätte mich lange nichtmehr gemeldet, als erstes bat ich sie jedoch leiser zu sprechen, sie brauche nicht zu schreien, jedenfalls kam es mir so vor, dann fragte ich warum lange nicht gemeldet??? Wir haben doch eben erst telefoniert. Darauf antwortete sie verdutzt, „eben? Das letzte mal war vor zwei tagen und da sagtest du das du dich am abend noch melden würdest“
Ich drehte mich um und blickte auf meine Armbanduhr, und was ich dort sah verschlug mir den Atem, es waren tatsächlich zwei tage vergangen, aber Moment , das würde bedeuten das ich zwei tage lang geschlafen hatte? Das kann doch nicht sein? Ich Sagte meiner Freundin das ich sie zurückrufen werde und es mir leid tut aber ich müsse was erledigen. Ich legte das Handy beiseite setzte mich auf die bettkante und rieb mir durchs Gesicht, und schaute aus dem Fenster. Ich konnte mir nicht erklären wie ich zwei tage lang durchschlafen konnte? Und nun war da auch noch dieser Lärm den ich von überall hörte und so viele Gerüche in der Luft, ich hörte Sachen und roch dinge die ich zuvor nie wahrgenommen hatte, auch hatte ich das Gefühl das meine Augen um einiges sehstärker waren als noch vor ein paar tagen. Ich wußte im ersten Moment echt nicht was ich tun sollte und konnte mir all das nicht erklären. Ich Ging erstmal unter die dusche um einen klaren Kopf zu kriegen, danach zog ich mir was anderes an und ging nach draußen. Draußen auf der Straße, war mir so als würde ich alles um mich herum mit einer unglaublichen Sensibilität aufnehmen, ich reagierte auf die kleinsten Bewegungen und die leisesten Geräusche, meine sinne wahren enorm geschärft und spielten regelrecht verrückt, so viele neue eindrücke so vieles was ich mehr wahrnahm als vorher, und auch wahrscheinlich mehr als alle anderen. Das dies alles mit der Nacht im Wald zusammenhängen könnte kam mir gar nicht in den Sinn Nach einiger zeit die ich umherlief spürte ich das mir jemand folgt, und mich beobachtet, ich drehte mich um und machte diese Person mit einer enormen Sicherheit und Schnelligkeit ausfindig.
Ich ging auf diese Person zu, doch sie rannte vor mir davon, da packte es mich plötzlich, ich rannte hinter dieser Person her und es dauerte nicht lange und in einer kleinen Gasse hatte ihn sie in die enge getrieben. Es war ein älterer Mann. Er sprach einige wirres Zeug daher, von wegen er hätte mich aufgesucht um mich und alle anderen Menschen in meinem Umfeld zu schützen, und das ich Vorkehrungen treffen müßte , da schon in zwei tagen Vollmond sein würde und ich mich verwandeln und auf die Jagd gehen und Menschen töten würde, und wen dies in der Vollmondnacht geschieht gäbe es keine Hoffnung mehr für mich. Ich sagte ihm das es völliger Schwachsinn sei was er da erzählt, drehte mich um und ging weg. Er rief mir noch etwas hinterher, das der Wolf auch in mir durchbrechen würde wen ich nichts dagegen unternehmen würde. Ich ignorierte ihn einfach und ging weiter meines Weges, „so ein alter Spinner dachte ich nur“. So lief ich den ganzen tag umher, völlig berauscht von meinen geschärften sinnen. Das an den Worten des alten Mannes etwas dran sein könnte, darüber dachte ich keine Sekunde nach. Am Späten Nachmittag machte ich mich auf den Heimweg. Auf diesem entschloß ich mich ein wenig herumzuexperimentieren, ich stellte mich vor ein Gebäude und wollte sehen wie gut mein hörsinn den nun war, ich hörte also genau hin und siehe da, ich konnte obwohl ich draußen stand die Gespräch im Haus hören als würde ich neben dieser Person stehen....erstaunlich. Endlich Zuhause angekommen, legte ich mich wieder auf mein Bett ich war doch etwas müde, und das wo ich doch zwei tage am Stück geschlafen hatte...., als ich dort so lag ging mir wieder dieser alte Mann durch den Kopf, und mit ihm auch seine Worte, und ich dachte darüber nach, was wen er recht hatte? Was wen die wunde an meinem Bein nicht von einem Sturz sondern von diesem Tier oder was es auch immer wahr stammt? Apropro wunde, ich setzte mich hin zog die Hose etwas nach oben und was ich dann sah wollte ich nicht glauben, die wunde war verheilt und um sie herum wuchsen mir lauter schwarze haare, ich traute meinen Augen nicht, diese noch vor zwei tagen sehr große wunde war verheilt, und dann diese haare dort, die ich mir nicht erklären konnte. Langsam beunruhigte mich diese Sache etwas, meine neuen Fähigkeiten, die verheilte Wunde, dieses Tier im Wald, die zwei tage die ich durchgeschlafen hatte, und zu guter letzt dieser alte Mann. Zweifel machten sich breit. Zweifel ob er nicht doch recht hatte, aber was wen? Was sollte ich tun? Was würde mit mir passieren? Würde ich mich in eine solche Kreatur wie aus dem Wald verwandeln? Oder sogar , Moment mal, mein Traum? Darin gab es auch eine solche Kreatur, ich wußte nicht weiter , wußte nicht was ich denken oder gar glauben sollte. Die Ereignisse der letzten tage waren doch ein wenig viel, auch wen ich mich super fühlte mit diesen neuen Fähigkeiten, schließlich war ich allen anderen weit überlegen, was sinne, kraft und Geschicklichkeit anging. Aber auf der anderen Seite war es beunruhigend, den schließlich wußte ich nicht wo das enden wird. Ich schlief schließlich über all meine Gedanken ein, in dieser Nacht suchte mich ein ziemlich heftiger Traum heim. Ich ging in diesem Traum auf die Jagd, und ich tötete zwei Menschen und ernährte mich von ihrem Fleisch. Am morgen wurde ich von in mein Zimmer einfallenden Sonnenstrahlen geweckt. Es war noch sehr früh, gerade mal 7Uhr, aber ich war hellwach und topfit. Ich Stand auf und ging duschen. Als ich aus der Dusche heraus kam ging ich zur Haustüre um nachzusehen ob man mir schon die Zeitung gebracht hatte, vor der Haustüre blieb ich stehen und mein Blick sank auf den Boden, auf einen Brief, der wahrscheinlich unter der Tür hindurch geschoben wurde. Ich hob ihn auf und öffnete ihn. Dieser Brief stammte anscheinend von diesem alten Mann, es stand darin das ich letzte nacht zwei Leute getötet haben soll, und das ich mich bei ihm melden solle, noch sei es nicht zu spät mir zu helfen das ich mich nicht vollkommen in einen Werwolf verwandeln würde. Ich nahm den Brief nicht ernst, und war verärgert darüber das mir dieser Kerl nachspioniert hatte und mich ausfindig gemacht hat.
Ich machte mich auf den Weg zur Arbeit, auch wen ich noch Urlaub hatte, ich ging dort hin und besuchte meine Kollegen. Auf dem weg dorthin mußte ich durch den Park gehen. Dort angekommen sah ich überall nur Polizei, Krankenwagen und zwei Leichenwagen, Dank meiner neuen Fähigkeiten und den extrem geschärften sinnen konnte ich hören wie sich zwei Polizisten unterhielten und wie der eine zum anderen sagte , das dies eine Riesen Sauerei sei jemand so hinzurichten, es sähe fast so aus als hätte ein wildes Tier sie getötet und ihnen die Kehle durchgebissen. Nachdem ich diesen Satz hörte, traf es mich wie ein Hammer. Ich werde sie doch nicht etwa getötet haben??? Aber es paßte alles zusammen, der Traum, der Brief, der alte Mann, meine Fähigkeiten. Oh nein, das kann doch nicht sein dachte ich mir, Wollte diesen Gedanken verdrängen, aber es ging nicht, ich versuchte mich an den Brief zu erinnern und was in ihm stand wo ich den alten Mann finden würde. Nach langem hin und her überlegen fiel es mir schließlich wieder ein. Laut Adresse wohnte er in der nähe des Waldes. Ich machte mich sofort auf den weg. Bei ihm angekommen, stand seine Haustüre schon weit offen, und noch bevor ich rufen wollte ob jemand Zuhause sei, hörte ich ihn sagen, ich solle eintreten er hätte mich bereits erwartet. Ich ging also herein. Er saß auf einem Stuhl vor einem großen Tisch, ich sah mich etwas um und mir fielen sofort einige merkwürdige dinge auf die er an den wänden hängen hatte. Irgendwelche Amulette, alte Schriftrollen und noch einige dinge mit denen ich nichts anfangen konnte. Er sagte dann ich bräuchte mich nicht zu fürchten, er Wüste genau wie es mir geht und was nun getan werden mußte, ich fragte ihn woher er den wüste wie es mir geht, und er meinte darauf hin nur, das ich nicht der einzige mit besonderen Fähigkeiten sei. Ich harkte nach, wollte mehr darüber wissen und so erzählte er mir alles was er wußte, über diese Kreatur im Wald und was im Moment mit mir passiert, das ich mich in eine solche Kreatur, in einen Werwolf verwandeln werde, und das es nur zwei Möglichkeiten gäbe, entweder mir von ihm helfen lassen, oder zu einem Werwolf werden und bis zu meinem Tode einer zu bleiben und auf die Jagd nach Menschen und Tieren zu gehen, ein Geschöpf der Nacht zu werden.. Dies alles traf mich wie ein Schlag, aber halt? Wen er doch auch diese Fähigkeiten besitzen würde, warum ist er ein Mensch? Ich fragte nach, und er erklärte mir alles, ihm erging es ähnlich wie mir, und auch ihm wurde geholfen und er hat den Wolf zwar noch immer in sich, aber ihn unter Kontrolle, und das müsse ich lernen, sonst würde es nach der Verwandlung bei Vollmond keine Rettung mehr geben. Ich bat ihn um Hilfe, er solle mir zeigen was ich zu tun hätte um dies zu verhindern.
Er gab mir ein Amulett mit welches ich von nun an immer tragen solle, es würde den Wolf in Schach halten, und beim nächsten Vollmond sagte er soll ich mich irgendwo einschließen. Ich dürfte auf keinen fall das Amulett ablegen und dürfte nicht in die nähe von Menschen kommen. Da sonst der Wolf durchbrechen würde.
Ich nahm mir seine Ratschläge zu Herzen, nahm das Amulett und legte es um meinen Hals, es fing sofort an auf der Haut zu brennen, und es wurde glühend rot, es brannte wie Feuer und es schmerzte höllisch. Er sagte, daraufhin das ich nicht hätte später kommen dürfen, der Wolf in mir war schon sehr nahe dran durchzubrechen. Ich sank vor Schmerz auf den Boden, es dauerte eine ganze weile ehe der Schmerz nachließ und ich aufstehen konnte, auf meiner Brust hatte sich das Symbol des Amulettes, Ein Wolfskopf regelrecht in die Haut hineingebrannt. Er sagte mir ich solle nach hause gehen und seine regeln befolgen. Es gäbe nur eine Chance für mich.
Ich machte mich auf den weg nach Hause. Dort angekommen überlegte ich mir wo ich in der nächsten Nacht hingehen sollte um mich einzuschließen wen es soweit ist während ich überlegte sah ich hinaus aus dem Fenster meiner Wohnung. Und mir fielen sofort drei Personen am Ende der Straße auf, ich sah genauer hin und erkannte sie, aber das konnte nicht sein? Warum ist sie hier dachte ich nur? Es war eine alte Freundin, unser Kontakt war schon vor einiger zeit abgebrochen, damals liebte ich sie, und bis heute, nach mittlerweile 7 Jahren war sie noch immer in meinem Herzen. In dieser Zeit wollte ich mich oft bei ihr melden aber habe es nicht getan, ich wollte sie nicht mehr verletzen sie sollte ihr leben so führen wie sie wollte, da wollte ich nicht mehr zwischenfunken. Jedoch hatte ich ein Komisches Gefühl bei der Sache, es war mir so als ob noch irgend etwas passieren würde.
Jedoch nicht mehr heute Nacht. Ich legte mich in mein Bett, und hoffte darauf das der alte Mann recht hatte und das Amulett hält was er mir versprochen hatte. So schlief ich schließlich ein, gegen 12Uhr in der Nacht wachte ich auf, mit enormen schmerzen in der Brust, das Amulett es glühte wieder rot, es schien wirklich zu klappen, und den Wolf in mir zurückzuhalten. Diese Nacht war ein einziger Alptraum. Es kam einfach alles zusammen, der Traum von dieser Kreatur der mich seit einigen tagen verfolgte, dann die Erinnerung und der Schmerz an diese alte Freundin und der Schmerz welcher durch das Amulett verursacht wurde.
Vor Erschöpfung schlief ich dann doch noch ein, und verschlief fast den ganzen nächsten Tag. Ich wurde erst gegen nachmittag wach. Schaute auf die Uhr und erschrak regelrecht als ich sah wie spät es war. Ich mußte nun alles für die Nacht vorbereiten und mir einen geeigneten Platz suchen wo ich diese verbringen wollte.
Nach langem hin und her überlegen fiel mir schließlich etwas ein und zwar einen alten verlassenen Pferdestall, dort waren große Stabile boxen die komplett zu schließen waren. Dies schien mir ideal. Als die Dämmerung einsetzte, spürte ich wieder diesen Schmerz auf der Brust, es ging los, ich machte mich so schnell ich konnte auf den weg zu diesem Stall. Dort angekommen ging ich zu einer der Boxen und Schloß mich dort ein. Aus dieser Box konnte ich durch ein Fenster welches aus massiven Stäben bestand in den Himmel und auf den Mond blicken. Und dann ging es los, der Mond kam hinter einer Wolke hervor, und plötzlich spürte ich diesen stechenden Schmerz in der Brust, das Amulett glühte stärker als zuvor und die Schmerzen ebenfalls, es war nicht zum aushalten ich zerriß mein T-Shirt und schrie vor schmerzen auf, es war die Hölle. Fast betäubt von diesen Schmerzen, die ich ertragen mußte, als der Wolf in mir versuchte auszubrechen, nahm ich sehr schwach Hilferufe war, auch wen ich körperlich fast am ende war und mich kaum aufraffen konnte, so kam mir diese stimme sehr bekannt vor, und ich mußte sehen was dort draußen vor sich ging ich sprang an die Gitterstäbe des Fensters und sah nach draußen, dort sah ich das was ich befürchtet hatte, sie war es, meine alte gute Freundin, sie wurde von drei Männern bedroht, ich fragte mich was sie hier um diese zeit machte , soweit abseits der Stadt.
Nun stand ich vor einer unmenschlichen Entscheidung, ihr helfen und riskieren zum Wolf zu werden oder versuchen die Nacht rumzubekommen und nur an mich denken und sie ihrem Schicksal zu überlassen ob gleich das eventuell hieß das ich bewußt in kauf nehmen würde das ihr was zustoßen würde. Doch konnte ich das nicht mit meinem gewissen und meinem Herzen vereinbaren sie dort draußen in der Gewalt dieser Kerle zu lassen, also faste ich eine womöglich fatale Entscheidung für mich, ich riß mir das Amulett vom Hals, und spürte wie die Verwandlung voranschritt, mein Schmerz nachließ und ich einen regelrechten Kraftschub durchmachte, ich sprang erneut an das Fenster, Bog die Gitterstäbe beiseite und Sprang von dort aus auf einen dieser Kerle und streckte ihn nieder, die anderen ergriffen panisch die flucht. Mein Äußeres hatte sich mittlerweile auch verändert, meine Augen meine Zähne , meine Körperbehaarung. Man erkannte mich kaum wieder. Auch sie schreckte zurück und doch sagte ich ihr das sie sich nicht fürchten müßte , ich sei es, jedenfalls noch, aber sie müsse machen das sie hier verschwindet, ich wolle ihr nichts antun, könnte ihr aber auch nicht erklären was gerade mit mir passiert. Nachdem ich diese Worte gesprochen hatte, ging ich in die knie ich spürte das es nun nicht mehr lange Dauern würde bis die Verwandlung abgeschlossen sein würde, ich sagte ihr leb wohl, und das ich sie über all die Jahr in meinem Herzen hatte und sie nie vergessen habe und auch niemals vergessen werde.
Sie nickte nur mit dem Kopf, sie schien ziemlich verwirrt zu sein und hatte angst, das spürte ich.
Doch blieb sie vor mir stehen. Ich schrie sie regelrecht an sie müsse weglaufen sich in Sicherheit bringen, wen das hier vorbei ist bin ich nicht mehr der der ich war. Und schon kam der nächste stechende Schmerz, ich schrie auf, sah sie von unten her mit aggressivem Blick an , und schrie sie erneut an das sie verschwindet, diesmal tat sie dies auch, sie lief so schnell sie konnte davon, blieb nach einigen Metern nochmals stehen und rief mir „leb wohl“ zu, dann lief sie weiter. Nun war es fast soweit , es war nun nicht mehr zu verhindern, der Wolf in mir würde in wenigen Minuten durchgebrochen sein. Was hatte ich getan? Ich habe mein leben aufgegeben um ihres zu retten, nun gab es kein zurück mehr, ich lief so schnell ich konnte in ein nahegelegenes Waldstück, wollte weg aus der nähe der Stadt um niemanden in Gefahr zu bringen. Ich war gerade gut in diesem Waldstück drinnen, da sah ich den alten Mann zwischen den Bäumen stehen, eine Träne floß seine Wangen hinunter und er sagte, „Es tut mir leid, lebe wohl“ ich lief an ihm vorbei hinein in die Dunkelheit und während ich immer weiter lief war die Verwandlung abgeschlossen, ich war nun kein Mensch mehr, sondern ein Tier, der Wolf in mir hatte die Oberhand gewonnen, von nun an war ich verdammt auf alle zeit, als das was die Menschen einen Werwolf nannten durch die nacht zu ziehen immer auf der suche nach Nahrung............


THE END

(written and @ by Toastao)


Off-Topic:
oh man, was eine lange geschichte! es fiel mir diesmal echt nicht leicht, da ich sie mir frei ausdachte und nicht wie bei den anderen über gefühle von mir schrieb, es dauerte auch knapp 6 stunden ehe sie fertig war, hoffe dennoch sie gefällt euch viel spass beim lesen
__________________
Verheiz die Reifen, nicht deine Seele
Toastao ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.09.2005, 11:54   #2 (permalink)
AW: Night of the Beast....

waaahhh!! toasti, du alter spinner!! hätte nicht erwartet, dass deine geschichte soooo lang werden würde! aber ich habe mich durchgekämpft... habe sie zu ende gelesen... als ich den ersten kleinen teil gestern noch gelesen hab, hätt ich diese länge nicht erwartet...

das einzige, was ich wirklich zu bemängeln hab, ist deine punktierung... ich liebe schachtelsätze, aber das war jetzt etwas zuviel des guten...

zur geschichte: eigentlich hättest du die verwandlung, also ab dem schluss, an dem sich dein ich-erzähler entschieden hat dem wolf platz zu machen, etwas detaillierter schildern können... wäre zwar noch länger gewesen, aber solche detaills sind was tolles... dennoch, gerade ab dem teil, an dem die klarheit kam, da wurde es richtig spannend... nur wäre ich der alte mann gewesen, wäre das naheliegendste zu dieser einzelnen träne ein gewehr gewesen... da wäre das lebensende deines ich-erzählers schneller besiegelt gewesen als er hätte rennen können... trotzdem, find deine geschichte sehr gelungen... man merkt, dass viel arbeit drin steckt... gerade weils eine frei erfundene ist...

so und nun klären wir kurz die standarts: 4 sternchen... die schachtelei war etwas zuviel...

und, wann kommt die nächste geschichte? hoffe doch, dass du gleich montag die nächste schreiben wirst, wenn wieder zurück bist... solange warte ich gespannt, welches thema du dann aufgreifen wirst...
__________________
Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz!

What can I say? (I don’t want to play) anymore
What can I say? I’m heading for the door
I can’t stand this emotional violence
Leave in silence

Depeche Mode - Leave in silence
Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2005, 21:03   #3 (permalink)
AW: Night of the Beast....

So...in erster Linie kann ich nur sagen, dass es die vollen 6 Stunden und das ganze Rumnerven es Wert war! Aber länger kann es immer werden, hab damit überhaupt kein Problem
Der ganze Verlauf ist gut und baut Spannung auf, weil es gerade so simpel ausgedrückt ist. Hach, toll... *g*

Nur die Sätze, wie:

Zitat:
„wow nicht schlecht das wird sicher ne schöne Narbe geben“
zeigen zwar, dass sie von dir kommen, aber...vielleicht hättest du das ein wenig...eleganter machen können (musste an der Stelle grinsen, und das hat die Stimmung genommen ). Ein wenig mysteriöser vielleicht.
Und noch ein kleiner Kritikpunkt:

Zitat:
Aber warum sollte ich dann verschwinden?
Der Satz hat kein Zusammenhang und...hmm...

Aber wie du in kürzester Zeit den Leser in eine Welt bringst und so...für mich ist das, das schwierigste...Echt super hast du das hingekriegt.

Wie gesagt nur Kleinigkeiten, die mich ein wenig irritiert haben...aber sonst, hast dich echt übertroffen!! Es ist spannend und ein total schöner Lesefluss da.
Der letzte Teil ist so richtig traurig...man...warum immer so...?

Ach, ich sehe jetzt nur Parallelen zum Film „Cursed“, aber der war schlecht, ich glaub, den meinst du nicht...oder? Sprich!
__________________
You'll never know if you don't go
You'll never shine if you don't glow...
Callisto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.09.2005, 00:13   #4 (permalink)
AW: Night of the Beast....

Also Toasti macht nu der Schattentaenzerin Konkurenz (Anspielung auf die Länge). Ich finde, es ist dir sehr gut gelungen einen in die welt des Erzählers eintauchen zu lassen. Was erdenkt, was er fühlt, lässt einen mitfiebern. Und trotz der Länge ist die Geschichte super gut zu lesen. Mach weiter so, damit unser Durst nach deinen Geschichten immer gestillt wird. P. S. : Traurigkeit bei einem hervorzurufen bei den Lesern ist eine Stärke von dir!
__________________
Es gibt sowas wie ne Editierfunktion. Man klicke einfach auf den Button "Edit". Und bitte nicht schreibfaul sein.
bluerose1983 ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 12.09.2005, 16:23   #5 (permalink)
AW: Night of the Beast....

also erstmal danke an euch alle , freut mich das sie euch gefallen hat
ja zu der sache mit der traurigkeit, weis nich aber darüber fällt es mir am leichtesten zu schreieben und sowas auszudrücken. keine ahnung warum das so ist.

ehm ja neue geschichte? gute frage nächste frage, weis nich mal sehen.

@ery: nein den meinte ich nicht, sondern "Wolf" mit Jack nicholson.
__________________
Verheiz die Reifen, nicht deine Seele
Toastao ist offline   Mit Zitat antworten
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