Seifenblase


Schwarze Poesie Schwarzromantik, schwarze Gedanken, der Tod... Ihr dunklen Philosophen fühlt Euch hier zu Hause.

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Alt 18.03.2005, 07:01   #1 (permalink)
Seifenblase

Seifenblase

ich sitz in meiner seifenblase,
kann nicht mehr hoeren eure phrase,
wie geht es dir? mir geht es gut!
das zeigt doch einfach keinen mut.

ich sitz in meiner seifenblase,
es ist nicht nur en teenager phase,
will mit euch nichts mehr zu tun haben,
fuehle mich mit euch lebendig begraben.

ich sitz in meiner seifenblase,
will nicht mehr tanzen nach eurer nase,.
ich kann euch ncihtmehr hoeren,
ihr koennt meine seifenblase nicht mehr zerstoeren.

geschrieben von oko

so ich weiss das es nicht in der gewohnten qualitaet ist, kann es auch nciht, deutsch wird halt immer schwieriger wenn man ein jahr lang kaum spricht, ich denke mitlerweile schon in englisch und uebersetze es meistens ins deutsche zurueck, also ist alles ein bisschen wirr ich hoffe das hatsich nicht zu sehr aufs gedicht uebertragen
okomi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2005, 13:47   #2 (permalink)
AW: Seifenblase

ach schön mal wieder was neues von dir... und so schlecht isses vom deutschen her ja nicht... mir ging das eher in franz-klausuren so... konnt mich nie mit der sprache richtig anfreunden und mir sind die fehlenden wörter immer auf englisch und griechisch, manchmal auch auf latein, eingefallen... *g* war auch immer so ne sache... vor allem überwiegend griechisch waren meine gedanken in dem moment... kann vorkommen, dass ich nur noch griechisch denke, wenn ich mich richtig aufrege... ist derzeit auch so, gerade wegen einer bestimmten auseinandersetzung...

so nun zum egdicht... ein paar kleine kritikpunkte hätte ich da, was den rhythmus betrifft... ich mach einfach mal meine vorschläge...

also die erste strophe ist schön rhythmisch... lässt sich schön lesen und man kommt nicht aus dem takt... du hast zwar versucht den rhythmus beizubehalten, aber in den andern zwei strophen ist dir das nicht immr gelungen...

strophe 2:

Zitat:
[...]es ist nicht nur en teenager phase,[...]
[...]fuehle mich mit euch lebendig begraben.[...]
da wären zwei kleinigkeiten....

der erste der beiden zitierten verse, da könntest das es weglassen und es wäre wieder voll im rhythmus drin... der zweite statt fühle einfach nur fühl... finde das persönlich rhythmischer...

bei der dritten bin ich mir nicht sicher... einerseits fehlt im dritten vers der rhythmus, andererseits auch nicht... ganz seltsam... kann ma wol auf verschiedenste arten lesen... ob man das ich nun mitliest oder nicht... aber irgendwie seltsam... beim ersten lesen hat es mich ein wenig gestört... jetzt nicht mehr ganz so arg...

so weiter gehts...

mir ist aufgefallen dass du die phrase "nicht mehr" 5mal verwendest... und das einzelne "nicht" und "keinen"verstärkt das ganze nur noch mehr... da kommt eine riesige sträubung auf... gefühlsmäßig... das überwiegt sehr... ich als leser fühle mich dadurchs ehr eingenommen... versteh das vollkommen... zwar auf einen anderen discours bezogen, aber immerhin... ich finde es sehr bewegend... und ich muss sagen, mir geht es momentan ähnlich... zwar versuche ich momentan nach einem anderen motto zu leben ["lebe und denke nicht an morgen"] aber es funktioniert noch nicht so richtig... es ist ein ähnliches gefühl, wie das, was du deiner familie gegenüber emfpidnen musst... du beziehst es doch auf diese, oder sehe ich das falsch? jedenfalls war das mein erster gedanke beim lesen... es ist wie ein reisendes feuer, innerliches verbrennen durch das sich dagegen sträuben... so ein gefühl wächst auch in mir immer mehr heran... ich verstehe dich gut... nur du hast, wenn du möchtest, die chance, es den ebtreffenden ins gesicht sagen zu können... ich wünschte, die chance hätte ich auch... ich kann dir nur sagen, dass es irgendwann besser werden wird... spätestens dann, wenn du ausgezogen bist... dann kannst du einen schlussstrich ziehen... ich kann keinen ziehen... leider... mir fehlt auch die nötige kraft dafür... dir jedoch traue ich diese kraft zu und ich wünsche sie dir auch von ganzem herzen... viel glück dafür...

und natürlich freue ich mich schon auf das nächste gedicht...

ach ja du sprichst die qulität an... die qulität deines gedichts ist nach wie vor imens... so wie sonst auch... dass kleine sprachliche fehler drin sein könnten, hm, mir ist net wirklich was aufgefallen... es ist echt gut geworden... wie gesagt, ein sehr stimmungsvolles gedicht... hat mih wirklich sehr mitgerissen, nur auch meinen hass wieder hochgekocht... ich hoffe, ich überstehe das we ohne schaden... *ins zollamt will*seufz* weisst was dagegen auch hilft? sich austoben... probiers aus... tanzen zum beispiel ist sowas von befreiend... seit meinem vorfall war ich wie sonst auch jedes we weg... und du kannst dir nicht vorstellen, wie gut es mir danach wenigstens für den augenblick ging... es hilft, illusioniert und du hast während der woche etwas weniger, worüber du dir gedanken machen musst... du bist entspannter... ruhiger... eben total erschöpft vom körperlihen wohlbefinden, aber zufrieden... kann das eigentlich nur jedem raten... so das wars von meiner seite her... vielen dank, dass du uns daran teilhaben lässt...
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Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz!

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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2005, 03:50   #3 (permalink)
AW: Seifenblase

ich habe diese gedicht nicht im bezug auf eine spezielle person bezogen, es ist mehr dieses gefuehl sich allem und jedem abkapseln zu wollen, so zu sagen der anfang. wie wir ja wissen ist das auf dauer nicht gut und krank, ich hatte es in der zeit als ich angefangen habe ein zu sehen das es so nciht weiter gehen kann, mich zu fuehlen wie in einer riesen grossen seifenblase, in der mich nichts ung niemand erreichen konnte/sollte. am anfang wenn man halt nicht mehr weiss wie man mit allem umgehen soll. ich meine ich bin froh da weit gehenst raus zu sein, aber dann gibt es ach wieder phasen in dennen ich mich wieder in die seifenblase verkrieche, weil es so viel einfach ist, und doch so schwer(naja ich glaub man muss es erlebt haben um zu wissen was ich meine).

ja der rhytmus, ich weiss nicht irgendwie stimmt was nicht das war mir relative klar da ich eigentlich immer probleme mit dem rhytmus hab, irgendwie habe ich kein gefuehl dafuer. ich glaube ich kann dir erklaeren warum der 3. vers so komisch ist, das gedicht ist schon ein paar wochen alt aber eine zeile hat gefehlt und es ging nicht, da war einfach nichts da und irgendwann gestern kam mir die idee zu der 3. zeile, ich glaube das ist schon ein grund.

das ich nciht mehr so oft wiederholt habe, war mir zuerst gar nciht aufgefallen, aber jetzt wo du es sagst, eigentlich versuche ich wort wiederholungen zu vermeiden, abver in diesem fall passt es halt einfach, stelle ich grade fest.

mir war nicht bewusst das es so stimmungsvoll ist, freue mich fdarueber aber natuerllich, ausser das diene wut wioeder hoch gekommen ist das ist bniocht unbedingt gut.
ich muss dir zu stimmten sich aus zu powernhilft ungemein, zumindest mir, der geist ist ruhiger. ich gehe jetzt jeden tag schwimmen, da ich im schwimmteam meiner schule bin und wenn ich nach hause komme bin ich tod, aber es geht mir verhaeltnismaessig gut, seelisch gesehen(kann natuerlich auch an der ortlichen trennung mit meinen problemen liegen).
okomi ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 20.03.2005, 18:05   #4 (permalink)
AW: Seifenblase

ah ich verstehe langsam... was bei dir deine seifenblase ist, ist bei mir die maske... nur ist es bei mir für mein umfeld egsünder, wenn ich diese aufbehalte... hach ich bin ja so selbstlos... /zyn

och das gefühl für den rhythmus zu entwickeln ist einfach... spätestens beim lesen merkst du es... so hab ich angefangen... egschrieben... gelesen... hier und da etwas ausgebessert und der rhythmus war da... ist ja nicht das selbe wie metrik... metrik rbaucht man nicht für einen tragenden rhythmus... es muss einfach beim lesen entstehen... das ist - meiner meinung nach - das ganze geheimnis...

ach momentan kann wirklich alles mine wut erregen... leicht problematisch derzeit... und dadurch, dass ich sehr unausgeglichen bin im augenblick, geht das wunderbar... von null auf hundert... ja auspowern ist was schönes... hatte ich dieses we nicht... ich hatte ganze 45 minuten im zollamt, dabei 5 lieder mitgenommen und wieder gegangen, weil irgendwas mim auto nicht in ordnung war... merkt man, dass ich unausgelastet bin?? ich glaube kaum... ich weiss mich zu verbergen... das ist auch eine wunderbare sache... ach, was sich auch wudnerbar eignet zum abreagieren... dart spielen... man stelle sich das objekt seines hasses an stelle der dartscheibe vor et voilà man ist ziemlich gut dabei... und man fühlt sich unheimlich toll danach...
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