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Sex und Beziehungen im Tierreich


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Alt 05.08.2004, 13:08   #1 (permalink)
 
Sex und Beziehungen im Tierreich

Hi Leudde

das Thema kam mir gerade in den Sinn.
Im Tierreich ist es ja oft so, das man sich nur zur Paarung zusammenfindet und dann wieder verschwindet und sich den nächsten sucht.
Bei Insekten und niederen Lebensarten ist es auch sehr hufig so, das nur die Frau die paarung überlebt, wie z.B. bei den Spinnen, wo das Männchen vom weibchen aufgefressen wird, wenn es nicht schnell genug entkommen kann (wo das Männchen aber auch kurze Zeit danach verreckt, weil die Paarung so anstrengend war) es gibt Wurmarten, da nimmt das Weibchen das Männchen zur Befruchtung in sich auf, und das Männchen wird dann zersetzt und dient als Nahrung für das Weibchen, und das weibchen dann wenig später auch stirbt, weil die Eier schlüpfen.
Bei Säugetieren sieht es etwas anders aus. Die fressen sich danach nicht, leben aber selten in einer Beziehung wo sie nur einen Partner haben.
Nehmen wir einen Löwen (männlich) der hat einen Haarem um sich rum und iwrd oft auch als Pascha bezeichnet.
Die einzige Gattung, wo es sehr oft monogam (sprich ein partner das ganze Leben) zugeht sind die Vögel, speziell Wellensittiche, Papageien, Störche. Und wenn bei denen der partner stirbt, dann trauern die, und es ist nicht selten das diese anihrer Trauer auch sterben.
Aber kommen wir zu unseren nächsten Verwandten die Affen, spezieller die Schimpansen.
Diese leben in einer grossen Gruppe, wobei es ein dominierendes Männchen gibt, der das alleinige Recht hat die Frauen zu begatten, wenn sie in ihrer "heissen" Phase sind.
Die anderen Männchen dürfen in der anderen zeit auch mal ran.
Sex ist für die Schimpansen eine wichtige Komponente in ihrem sozialen Gefüge. Er wird benutzt um Stress abzubauen und um die harmonie innerhalb der Gruppe zu stärken. So kann es auch vorkommen, das sich die Männchen auch gegenseitig sexuell befriedigen. Also auch Homosexualität, bzw. Bi- Sexualität ist nichts ungewöhnliches.
(Man sieht deutliche parallelen zum Menschen)

Aber gibt es auch fehlgeleitete Beziehungen im Tierreich.
Wie ich in einem anderen Thread schon gesagt habe, gibt es eine Löwin die eine Antilope adoptiert hat und dieser nichts getan hat.
Forscher vermuten, das dieser Fehlgeleitete Mutterinstinkt mit dem Verlust ihres eigenen Kindes zu tun haben könnte.

Ja, das viel mir gerade so ein.
Wenn ihr auch was dazu sagen wollt dann schreibt's rein.
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Alt 05.08.2004, 13:27   #2 (permalink)
 
Zitat:
Zitat von richieguitar
Die einzige Gattung, wo es sehr oft monogam (sprich ein partner das ganze Leben) zugeht sind die Vögel, speziell Wellensittiche, Papageien, Störche. Und wenn bei denen der partner stirbt, dann trauern die, und es ist nicht selten das diese anihrer Trauer auch sterben.
Genau das konnte der Pike wohl vor seiner Haustür beobachten.
Dort hat er zunächst eine am Boden liegende verletzte Amsel entdeckt und wusste erst nicht recht was er mit ihr machen sollte. Sie hätte ja auch nur leicht verletzt sein können und man sollte "Tiere in freier Wildbahn" ja nie einfach bedenkenlos anfassen.
Es hat wohl nicht lange gedauert und eine zweite Amsel hat sich dazu gesellt, ob nun das Weibchen oder das Männchen verletzt war kann ich nicht sagen. Die beiden haben sich dann wohl in eine Ecke zurück gezogen und dort aneinander gemummelt gesessen.

Ich weiß nicht wie die Geschichte weiter gegangen ist, kann der Pike vielleicht selbst schreiben, aber ich fand das schon ziemlich traurig irgendwie.
Ich wusste nich das Vögel untereinander eine so starke Bindung aufbauen können.
Aber ich weiß auch nicht wie man sich dann verhalten soll.
Soll man die Vögel trennen, den verletzten Vogel zum Tierarzt bringen und aber die Gefahr eingehen das der Tierarzt auch nichts mehr machen kann? Selbst wenn der Tierarzt dem Vogel helfen kann weiß man nicht ob die zwei Vögel dann irgendwie noch zusammen gehören? Oder soll man der Natur ihren Lauf lassen?
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Alt 05.08.2004, 13:49   #3 (permalink)
 
das die schimpansen es zu jeder gelegenheit treiben fällt einem ja schon durch einen gang durch den zoo auf

allerdings hab ich mal irgendwo gelesen, dass menschen und delphine die einzigen lebewesen sind die spaß am sex haben können. bei allen anderen tieren gibt es andere gründe dafür, vielleicht is es bei affen einfach nur langeweile oder so^^
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Alt 05.08.2004, 15:10   #4 (permalink)
 
also ich denke mir mal man sollte auf keinen fall in die natur eingreifen, das ist ein kreislauf der sich immer wieder schließt, fressen oder gefressen werden wie man so schön sagt...

bei uns in der nachbarschaft kommt es auch schon mal vor das ein vogel verletzt auf der strasse oder im garten, gebüsch baum etc. liegt...die kinder die hier wohnen wollen direckt immer helfen aber man muss bei tieren die in der freien natur leben aufpassen, man weiss ja nie was sie so haben oder der grund warum sie verletzt da liegen oder tot...wer weiss ob da nicht schon ne maus / ratte oder anderen tiere die krankheitserreger mit sich rumtragen dran waren...

mein bruder hat mal son fall gehabt der hat ein verletztes tier auf der strasse gesehen, wir haben es nicht zum arzt gebracht sondern haben es nur wo anders hingetragen wo ich nicht verletzt werden kann von autos oder anderen tieren...

und siehe da sobald das tier da alleine lag kam auch schon ein 2 vogel hinzu und kümmerte sich drum...

tjo die tiere haben es schon einfach die müssen sich keine gedanken machen, haben ein recht einfaches leben...rein raus und ab zu nächsten maus
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Alt 05.08.2004, 16:50   #5 (permalink)
 
Zitat:
Zitat von Marquinho
man muss bei tieren die in der freien natur leben aufpassen
Wobei man sich fragen sollte, inwieweit das noch freie Natur ist, wenn sowas in der Stadt passiert.

Aber nun Leute es geht hier nicht um Verletzte Vögel und iwe sie zu behandlen sind, sondern um Sex und Beziehungen.
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Alt 08.08.2004, 21:30   #6 (permalink)
 
Viel kann ich dazu nicht sagen, außer:

Ich glaub, mein Kater ist schwul.

ECHT!
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Alt 22.07.2005, 14:16   #7 (permalink)
 
AW: Sex und Beziehungen im Tierreich

was man beim stöbern nicht so alles findet... da hol ich das thema glatt wieder hoch...

Zitat:
Zitat von richieguitar
Die einzige Gattung, wo es sehr oft monogam (sprich ein partner das ganze Leben) zugeht sind die Vögel, speziell Wellensittiche, Papageien, Störche. Und wenn bei denen der partner stirb
in dem punkt widerspreche ich dir... ich hab mittlerweile eine vierköpfige rasselbande... im september werden es übrigens sechs und dann sind wir komplett... wellimännchen sind zum teil kleine paschas... ich hab genügend davon gelesen, dass es hähne gibt, die mehrere weibchen gleichzeitig haben, sprich mit mehreren gleichzeitig fest verpaart und somit polygam sind... soll nicht gerade selten vorkommen... nur scheints da auch seltener zickereien unter den hennen wegen dem kerl zu geben... ich selbst beobachte derzeit eine dreiecksbeziehung... ich habe noch nie davon gelesen, dass eine henne sich mehrere hähne schnappt... tja, unser motschi hat es fertiggebracht sich kurz nach merlins einzug mit ihm fest zu verpaaren... ist auch immer wieder richtig süss, wie sie ihn anbalzt und wie sie schmusen und schnäbeln... bestiegen wurde sie zum glück noch nie! wär ja noch schöner! küken ohne ZG... nee, nee, das kommt mir gar nich erst in unsere ZV, so ein verhalten... nun kurz darauf kam der gomez dazu, da shiva sehr eifersüchtig und dadurch lustlos wurde... motschi ist nun dabei sich auch noch den gomi zu schnappen... merlin wird weiterhin warmgehalten und er scheint mit der situation nicht gerade glücklich zu sein... soll sich aber nichts draus machen, motschi balzt alles an, was bei drei nicht auf den bäumen ist... ein weiblicher pascha also... auch unsere beiden jungs verstehen sich gut und schnäbeln des öfteren... also eine dreiecksbeziehung, das motschi nicht ganz so gefällt... die partnerwahl allgemein bei wellensittichen findet wohl so statt, dass der welli auserkoren wird, dessen kopfgefieder im sonnenlicht am meisten leuchtet... da scheinen sie voll drauf abzufahren... nur bei den domestizierten wellis ists wohl doch schwieriger bei dem punkt... die meisten zimmerlampen haben kaum bis gar keinen UV-anteil... und die sonne scheint manchmal nicht genügend ins zimmer, oder blendet zu stark oder es wird den ärmsten zu warm...

die große liebe gibts natürlich auch... aber dennoch sind die krummschnäbel nicht immer monogam, insbesondere die männchen nicht... bin gespannt wie es sich mit den nächsten zwei plüschs verhalten wird... und was unsere bisherigen vier dann machen... shiva als schirmherrin schnappt sich schon mal eines der männchen und lässt sich ein wenig kraulen, krault auch zurück und es wird heiss und innig geschnäbelt... allerdings nur wenn madame dazu lust hast, was eher seltener der fall ist... aber dann natürlich ohne rücksicht auf motschi und nimmt sich, was sie will... nicht jeder wellensittich findet in seinem schwarm den passenden deckel... manche gehen zweckgemeinschaften ein, so wie unsere damen das über 2 1/2 jahre getan haben... aber die große liebe entsteht da nicht unbedingt... hat man ja gesehen... jetzt mit den jungs ist das etwas ausgeglichener... shiva war schon immer mehr auf uns bzw auf mich fixiert, motschi nicht so... die hat nur ne riesengroße klappe und nix dahinter...

was das trauern anbelangt, kann ich eher weniger aus eigener erfahrung sprechen... naja ein bisschen viell... merlin hat schon seinen besten kumpel und einige wochen danach seine freundin verloren... beide sind weggeflogen... seine freundin ist abgehauen als ich meine tante das letzte mal besucht hab... der arme kleine kerl war ganz aufgeregt und hat sie gesucht und nach ihr gerufen... aber nichts... nur weil meine tante die balkontüre offen hatte (mit vorhang davor und rolladen halb offen) und die kleine konnte noch nicht richtig fliegen, ist wohl aus dem spalt rausgehüpft und auf und davon... gefunden haben wir sie nicht mehr... aber immerhin waren unsere mädels ganz interessant für ihn und sie waren auch an ihm interessiert... kommt wohl auch darauf an wie fest die bindung innerhalb der verpaarung war... da gehört dann sofort ein neuer welli her (wenn sie zu zweit waren und wenn der welli eh allein gehalten wird, muss sowieso noch ein zweiter her, wegen der vereinsamung...), damit der kleine kerl dann nicht vor einsamkeit eingeht...

das verhalten trifft wohl dann eher auf papageien und störche zu, nur auf die kleinen chaoten eben nicht... die nehmens da nicht so genau...
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Alt 26.07.2005, 12:57   #8 (permalink)
 
Daumen hoch AW: Sex und Beziehungen im Tierreich

Da widerspreche ich aber massivst, daß nur Papageien und Wellensittiche monogam leben! Es gibt zahlreiche Tierarten, die in Monogamie existieren - im Grunde ist nur der Mensch und hier auch speziell der männliche Mensch (männliche Mensch .. klingt saugut ) polygam veranlagt. Die Wissensbibliothek schreibt hierzu folgendes:

"...in der Zoologie ist die Monogamie schon in Form der Dauerkopulation bei niederen Tieren nachweisbar und ist trotz der Relevanz für das Verständnis der Natur des rezenten Menschen schlecht untersucht. Als Phänomen mit gravierenden Nachteilen und wenigen Vorteilen hat sie sich trotzdem bis heute behauptet und gilt als eines der Rätsel der Evolutionsbiologie...das Verhalten des Münsterschen Meerschweinchens beispielsweise. Diese Tierart lebt völlig monogam, also ein Leben lang nur mit einem Partner. Katrin Solmsdorf vom Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie in Münster untersucht, inwieweit das Partnerwahlverhalten für die Evolution unterschiedlicher Paarungs- und Sozialsysteme verantwortlich ist. "Wir wissen, daß das Münstersche Meerschweinchen monogam ist, wir wissen aber nicht warum." Von den insgesamt 4250 entdeckten Säugetierarten gibt es nachweislich fünfundfünfzig Prozent mit monogamen Verhaltensweisen..."

also kann es schonma nicht sein daß nur Vögel einseitig vög***** äääh "menscheln".

:quinke:
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Alt 27.07.2005, 09:46   #9 (permalink)
 
AW: Sex und Beziehungen im Tierreich

Also ich kan definitiv sagen, dass Wellensittiche nich´t nur monogam leben. Habe insgesamt 5 Stück zu Hause und die sind alles andere als monogam. Bei uns gibt es immer ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel. Mal gibt es zwei Pärchen und der letzte im Bunde läuft zwischen beiden Weibchen hin und her und manchmal wechseln sie sich auch alle gegenseitig ab. Fest verpaart ist eigentlich nur ein Pärchen...naja, eigentlich. Das Männchen ist relativ treu und verteidigt sie immer brav vor den anderen...aber das Weibchen tendiert auch schonmal zum anderen Männchen.
Ich glaube, dass wenn man z.B. nur 2 Wellensittiche hat, die dann auch ein Leben lang zusammenbleiben wollen, selbst wenn später noch einer dazu kommt. Bei mehreren Vögeln glaub ich nicht so wirklich an die monogame Beziehung, ich seh das ja immer wieder an meinen.

:mc008:
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Alt 11.07.2006, 14:18   #10 (permalink)
 
AW: Sex und Beziehungen im Tierreich

stimmt eigentlich das schlngen schwul sein können??????????????

EDIT vom White: Stimmt es eigentlich das du auf Sodomie stehst?
Lass mich raten, du bist durch diesen Thread hier gelandet? Hör auf solche bekloppten Kommentare abzulassen, und wenn dann wenigstens lustige.

Gruß vom heute angepissten White!
PS: Schreib dich nicht ab. Lern lesen und schreiben!
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Alt 13.07.2006, 10:06   #11 (permalink)
 
AW: Sex und Beziehungen im Tierreich

Off-Topic:
Zitat:
Zitat von adham
stimmt eigentlich das schlngen schwul sein können??????????????

EDIT vom White: Stimmt es eigentlich das du auf Sodomie stehst?
Lass mich raten, du bist durch diesen Thread hier gelandet? Hör auf solche bekloppten Kommentare abzulassen, und wenn dann wenigstens lustige.
was soll das ich habe ein ganz normale frage gestellt??
i man...............


White: Das war vielleicht eine ganz normale Frage, aber sie war schlecht gestellt und die Frage an sich ist auch nicht so der Hit. Außerdem enden "normale" Fragen mit einem Fragezeichen nicht mit Zehn. Ich geben zu das ich vielleicht etwas überreagiert habe, kommt schonmal vor. Alles weitere per PN
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