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#1 (permalink) |
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Soft Skills - besser als Noten?!
Die Zeit der Zeugnisse rückt ja näher und auch heute gabs bei uns in der Berufsschule wieder einige Zeugnisnoten.
Dies hat mich dann ins grübeln gebracht, ob Noten in der Schule/Berufsschule überhaupt irgendwas über einen Menschen, bzw über die Arbeitsqualität eines Menschen verraten. Zufälligerweise bin ich dann heute zufällig auf einen Bericht zu dem Thema gestoßen: Worauf Personalchefs achten Umfragen und Studien bei Personalabteilungen über die Kriterien für die Vergabe von Arbeitsplätzen haben in den letzten Jahren eine deutliche Tendenz hin zu den "Soft Skills" gezeigt. Die Note verliert ihre dominante Stellung als alleinige einstellungsbedingung zugunsten dieser "weichen Fähigkeiten" Der Begriff Soft Skills Soft Skills, zu deutsch "weiche Fähigkeiten" oder besser formuliert, das Wissen um den Umgang mit Menschen und Entscheidungen. Ein anderer Ausdruck für Soft Skills, "Heartskills", macht deutlich, worum es geht. Für die Qualität der Soft Skills ist nämlich weniger der Intelligenzquotient (IQ), als vielmehr der Grad der emotionalen Intelligenz (EQ) verantwortlich. Die emotionale Intelligenz wiederum steht in Abhängigkeit zur Persönlichkeitsstruktur und Umgebung des Individuums. Emotionale Intelligenz und somit auch die Soft Skills können trainiert werden.Je früher das Training beginnt, umso leichter und schneller ist der Weg zu einer emotional ausgeglichenen Persönlichkeit . Unter den Begriff Soft Skills fällt: - Kreativität - Verhandlungsführung - Kritikfähigkeit - Koordinationsgabe / Prioritäten setzten - Selbstbeherrschung - Selbstdarstellung - Konflikte und Misserfolge bewältigen können - Eigenverantwortung - Zeitmanagement - Organisationstalent - Teamfähigkeit - Integrationsbereitschaft - Neugier - Kommunikationsverhalten - Umgangsstil, Höflichkeit (Quelle: Avanti 02/04) Was haltet ihr davon? Müssen gute Schüler auch gleichzeitig gut in ihrem Job sein, oder spielen doch viel mehr die Soft Skills eine Rolle?? |
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#2 (permalink) |
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ich denke jetzt mal nicht das unbedingt gute schüler gut im job sind
den ich kenn es von ein paar freunden vom gym und bei denen war es oft so das sie sehr gut in der schule waren und dann im vergleich wen es um praktische sachen ging echt überfordert waren und nicht wussten wie sie ihr wissen in die tat umsetzen konnten. desweiteren halte ich eh nicht viel von noten weil ich denke das auch viele lehrer ersten überfordert sind und desweiteren sind nicht alle lehrer so objektiv wie sie sollten ich denke eine note kann nur einen kleinen teil dessen wiedergeben wozu der schüler in der lage ist zu leisten und solche softskills wie oben genannt werden da ja nicht berücksichtigt es ist also echt nur eine note die man für die mitarbeit bekommt und nicht mehr ...... von daher würde ich das mit den softskills schon befürworten |
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#3 (permalink) | |
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Zitat:
ich denke schon, dass einige dieser "skills" von den meisten lehrern mit benotet werden, und sei es auch nur unbewusst. jemand der in der lage ist sich selbst gut zu verkaufen, im gespräch mit mitschülern kreativ, kritisch und dennoch zielstrebig argumentiert, bekommt mit sicherheit eine bessere note als jemand, der genauso oft nur mit ja oder nein anwortet. |
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#4 (permalink) | |
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Zitat:
glaub mir mind du hast zwar recht was du da sagst !! aber das ist nicht immer so zb war das bei mir in der klasse so aber generell denke ich schon das was du sagst ist richtig nur es gibt halt paar ausnahmen |
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#6 (permalink) |
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ich hab auch schon von Leuten gehört, bzw Leute kennengelernt, die unheimlich gut in der Schule waren, da sie gut lernen konnten und u.U. auch verdammt intelligent waren, aber sobald es um die Praxis ging, sie einfach versagt haben.
Das sind dann schlicht und einfach nur Theoretiker und ich finde es gehört mehr dazu als nur theoretisch alles perfekt zu können. Man muss teamfähig sein, mit Leuten umgehen können und so weiter (steht ja alles oben unter soft skills) Leider wird dies bei Bewerbungen nur wenig berücksichtigt. Da werden dann oftmals die Leute genommen, die den Einstellungstest mit Bestnote bestanden haben. Möglicherweise bleiben dann viele auf der Strecke, die für den Job eigentlich genau die Richtigen wären. |
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#7 (permalink) |
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normalerweise bewerben sich die leute mit einem guten abschlusszeugnis auch nicht bei einem handwerksbetrieb, sondern an ner uni. und da kommt es sehr wohl auf die theoretischen fähigkeiten an (leicht doppeldeutig). man kann sich drüber streiten, ob das so sinn macht oder nicht, aber darum gehts ja nier nicht.
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#8 (permalink) |
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tja, leute die alles theoretisch können und nichts praktisch umsetzen können, haben etwas verfehlt: sie versuchen sich im falschen bereich einzusetzen... sollen sie doch bei theoretischer arbeit bleiben...
nur mal als beispiel: der IT-Projektmanager muss nicht programmieren können, dafür hat er ja seine Leute, die das tun. Er sollte nur in der theorie das Wesen der Softwareentwicklung verstanden haben... Und deshalb sollte diese Person auch nicht versuchen sich als Programmierer zu betätigen, weil es eine verfehlung ist... Lasst den theoretikern doch ihre theorie ![]() Anderes Beispiel: auf dem Weg zum Dipl.-Ing Etech/IT wird man auch niemals während des Studiums nen Lötkolben in der Hand halten, man wird nicht praktisch in der Lage sein, eine Hausverkabelung vorzunehmen oder ein Radio zu reparieren... Dafür gibt es dann Systemelektroniker, Elektroinstallateure und TV-Techniker... Es reicht schon wenn der Ingenieur die Steuer- und Regelkreise in den Geräten berechnen und dimensionieren kann. ![]() |
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#9 (permalink) | |
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Zitat:
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#11 (permalink) |
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Das mit den Softskills hatte ich bis dato eigentlich gar nicht angesprochen gehabt. Ich hab mich auf die Aussage bezogen, daß theoretiker praktisch nichts können sollen...
Was Softskills angeht kann man die Aussage recht leicht reduzieren: Zu deinen fachlichen qualifikationen sollte jemand genau wissen, wie er zum Ziel kommt; wie, daß ist scheissegal. Wenn jemand weiß wo er steht, wo er hinwill, und die Methoden kennt, dies umzusetzen, dann reicht das. Das kann über Vitamin B gehen, in dem man andere für sich das machen lässt, was man eigentlich selbst machen sollte, oder man ist selbst so engagiert, daß man die Ziele als Einzelkämpfer erreicht. Hängt auch vom Umfeld ab, was gefordert ist. Es heisst eigentlich nur, daß sich die Leute nicht in den Arsch treten lassen müssen, bevor sie etwas tun, und daß sie sich nicht alles haarklein erklären lassen, während sie etwas tun. Essenz: Es handelt sich nur um gesunde Eigeninitiative. |
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#12 (permalink) |
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AW: Soft Skills - besser als Noten?!
hmm interessant...
mir ist aufgefallen wie lehrer bei uns auf der höheren handelsschule die noten vergeben... studierte lehrer benoten anders als quereinsteiger die früher in der industrie gearbeitet haben und jetzt lehrer sind... meine deutschlehrerin ist streng nach den noten der arbeiten und beteiligung gegangen... meine lehrerin in bürowirtschaft hingegen ist eine quereinsteigerin und hat mir eine bessere note gegeben als ich normal nach der prozentualen berechnung bekommen hätte, weil ich meinst der jenige war der bei der teamarbeit alles regeln musste damit es rechtzeitig fertig wurde... |
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#14 (permalink) |
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AW: Soft Skills - besser als Noten?!
Dazu kann ich Lieder singen...mit fair oder objektiv hat es nichts zu tun.
Beispielsweise war ich bis zum Ende der 10ten Klasse in Mathe immer ein Einserkandidat, manchmal gabs auch ne 2...Mathe war immer eine meiner Stärken. Dann kam der Schulwechsel von Hannover nach Lübeck, wo ich nen MatheLK-Lehrer bekam, mit dem ich nicht klar kam... folge war, daß ich zwischen 3 und 4 rumkrebste... schriftliches Abi in Mathe mit 4 Punkten versaut und ein Jahr später im Studium in Mathe1 wieder ne sehr gute 2 geschrieben...^^ wobei die Vorlesung Mathe1 im prinzip alles aus 3 Jahren MatheLK umfasste mit etwa doppelt soviel tiefgang in einem Vorlesungszeitraum von 3 Monaten... In Englisch wars bei mir auch so eine Achterbahn.... Deswegen...4 gewinnt, bestehen ist alles... |
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#15 (permalink) |
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AW: Soft Skills - besser als Noten?!
du solltest aber nicht den ermessensspielraum bei der benotung mit persönlichen problemen verwechseln. wenn man sich gegenseitig nicht mag kann das natürlich auch die note drücken. nicht nur weil man für die gleiche leistung schlechter benotet wird, sondern weil man auch ganz anders in den unterricht reingeht und auch tatsächlich weniger leistet.
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#16 (permalink) |
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AW: Soft Skills - besser als Noten?!
Ähm, ja. ich hätte das vielleicht bei einem anderen Namen nennen sollen. Ich hatte also keine persönlichen Probleme mit ihm oder so...
Genau kann ich nicht sagen, warum ich gerade in der Oberstufe auf einmal so schlecht in Mathe gewesen sein soll. Ich denke jedenfalls, daß meine Leistungen konstant und angemessen waren...vielleicht mochte mich der Herr einfach nicht, mir ist es so ziemlich am Arsch vorbei gegangen. |
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