Sommernachtstraum:


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Alt 01.09.2005, 20:52   #1 (permalink)
Sommernachtstraum:

Sommernachtstraum:


......am morgen diese Samstages wurde ich von den Sonnenstrahlen geweckt die sich ihren weg in mein Zimmer bahnten, sie schienen durch die Rollos meiner Fenster hindurch.
Von ihnen geweckt drehte ich mich herum um auf meinen Wecker zu schauen, dieser zeigte mir erst halb zehn an, ich rieb mir den schlaf aus den Augen, blieb noch ein paar Minuten wach und überlegte was man heute an einem so schönen Tag anfangen könnte, und mir gingen einige Ideen durch den Kopf. So beschloß ich erstmal aufzustehen. Ich ging herüber zum Fenster, zog das Rollo hoch, öffnete das Fenster und sah hinaus, hinaus in den wunderschönen wolkenlosen blauen Himmel, und hinauf zur Sonne die mit voller kraft und wärme auf uns herabschien.
Nach einigen Minuten die ich dort verweilte ging ich zu meinem PC, startete diesen und während dieser hochfuhr zog ich mich schnell an.
Endlich hochgefahren ging ich online und schrieb einige Leute an ob wir heute was unternehmen wollen, beispielsweise beachvolleyball spielen, sie stimmten sofort zu, wir machten also einen Zeitpunkt aus wann wir uns treffen wollten und ab ging.
Wir fuhren zu einem badesee ganz in der nähe an dem seit kurzer zeit zwei Beachvolleyballfelder aufgebaut wurden.
Wir legten unsere decken aus, und machten uns bereit zum spielen, die erste stunde spielten wir alleine, und wurden von einigen anderen Badegästen beobachtet.
Und gerade als wir uns ein wenig ausruhen wollten , kamen zwei Jungs in unserem alter und forderten uns heraus, wir nahmen natürlich an und spielten gegen sie, sie schienen aus auch gut zu können aber wir konnten dieses Spiel letztenendes doch für uns entscheiden. Leicht erschöpft gingen wir zu den anderen beiden die es sich schon auf den decken bequem gemacht haben, und sagten ihnen das wir ne runde schwimmen gehen.
Gesagt getan, das Kalte Wasser tat richtig gut und war eine willkommen Abkühlung für uns. Dieser tag war einfach nur herrlich, es paßte einfach alles, super Wetter, super Leute, und jede menge Spaß. Es tat gut sich einfach fallen zu lassen und all seine sorgen und seinen Kummer zu vergessen. Die dewise an diesem Tag hieß leben! Und das tat ich. So gut ging es mir schon sehr lange zeit nicht mehr.
Nachdem wir uns genug abgekühlt hatten gingen wir wieder an den Badestrand zu den anderen.
Doch geschah dann etwas was ich nicht erwartet hatte, ja was ich sogar an diesem tag total verdrängt hatte vor lauter Spaß den ich hatte.
Ich wurde von einem Freund gefragt, ob wir nicht mal zu dem großen Beachvolleyball Platz nach , der Name der Stadt fiel ihm im Moment nicht mehr ein, aber ich wußte genau worum es sich handelte, fahren sollen, von dem ich vor einiger zeit erzählt hatte, wo doch auch eine gute Freundin von mir wohnen würde.
Es traf mich wie ein Schlag, von jetzt auf gleich waren alle Erinnerungen an sie zurück, aus dem Gefühl von Freiheit und Freude wurde schlagartig ein Gefühl von Trauer und Niedergeschlagenheit, ich schaute auf den Boden , und antwortete ihm ganz flach, jaja können wir mal machen, dann entschuldigte ich mich bei ihnen , ich würde gleich wiederkommen, sie fragten ob alles inordnung sei, ich dreht mich um und ging , und sagte während ich fortging ja ist alles bestens. So drehte ich eine runde über den Strand, und mein Kopf war wieder voller gedanken, Gedanken die ich hoffte endlich vergessen zu haben, Gedanken die ich nicht mehr haben wollte weil das was mit ihnen verbunden war einfach zu schmerzhaft war.
So ging ich wie benebelt immer weiter, und nahm um mich herum so gut wie nichts mehr wahr. Ich schaute nur in den Himmel und stellte mir immer wieder die selbe frage „ warum nur , kann sie mir nicht verzeihen, warum können wir nicht über das vorgefallene reden, warum ......“ diese frage lief wie eine endlos schleiße durch meinen Kopf. Ich muß ca., zwei stunden am Badestrand entlang gelaufen sein als ich schließlich wieder bei meinen freunden ankahm. Sie fragten mich was los sei, doch gab ich ihnen nur zur Antwort das ich nicht drüber reden möchte, und mich nun verabschiede. Es tat mir leid aber ich konnte nicht bleiben, ich hätte mich eh nicht mehr auf sie oder auf das Volleyball spielen konzentrieren können, so verabschiedete ich mich, packte meine Sachen zusammen und machte mich auf den weg nach hause.
Dort angekommen warf ich meine Tasche mit den dreckigen und nassen Sachen ohne sie auszuräumen ins Badezimmer, ging hoch in mein Zimmer , machte die Musik an und legte mich auf mein Bett, es war schon später nachmittag, ja ich würde sogar sagen früher abend. So lag ich nun auf meinem Bett, und schaute aus dem Dachfenster was sich direkt über mir befand und schaute den paar Wolken die sich am Himmel gebildet hatten zu auf ihrem weg am Himmel zu.
So verging einige zeit, ich nahm die Musik schon gar nicht mehr richtig wahr, obwohl diese doch recht laut war aber ich war zu versunken in meine Gedanken, in Gedanken die sie betrafen, ich lies im Kopf plötzlich alles Revue passieren, unsere ganze Geschichte, von dem Tag wo wir uns das erste mal im icq unterhielten bishin zu dem Tag an dem sich mein leben änderte, bis zu dem tag wo sie die Freundschaft beendete und für mich eine kleine Welt zusammenbrach. Mittlerweile wurde es schon dunkel draußen, doch realisierte ich dies gar nicht, starte aus dem Fenster, doch sah ich nicht den Himmel, sondern sie vor meinen Augen.
Im laufe der zeit die ich dort lag fielen mir immer wieder die Augen zu, der Tag war doch recht anstrengend gewesen, war wohl ein bißchen zuviel Sport und rumtoben heute.
Plötzlich klingelte mein Handy, ich schaute drauf und konnte nicht fassen welche Namen ich dort las. Es war ihr Name, aber das konnte nicht sein, sie wollte nichts mehr von mir hören, ich rieb mir die Augen und sah nochmals hin, doch es war ihr Name.
Ich ging schließlich ans Handy, etwas ängstlich sagte ich „hallo“ ich machte mich schon auf das schlimmste gefaßt, hatte ich wieder was verbockt? Doch sprach sie ganz normal mit mir, ja sie erkundigte sich sogar danach wie es mir geht, und wollte mit mir über diese „Sache“ zwischen uns reden. Ich war total perplex und wußte nicht was ich sagen sollte, außer „ja o.K.“. Nachdem ich diese Worte gesprochen hatte, fing sie an zu reden, wie ein Wasserfall, es schien als würde sie gar nicht mehr aufhören zu reden und ich traute meinen Ohren nicht, das konnte einfach nicht wahr sein was sie sagte, sie entschuldigte sie bei mir dafür das sie den Kontakt abgebrochen hatte, und das wir nicht geredet haben.
Ja sie wollte sich sogar mit mir treffen um das aus der Welt zu schaffen und wieder von vorne zu beginnen, ich war mehr als sprachlos als ich das hörte.
Konnte es gar nicht glauben, aber sie schien es ernst zu meinen, meine Laune stieg von 0 hinauf ins unendlich glückliche, aufeinmal waren alle sorgen, und alle Trauer vergessen, ja wie weggeweht.
Und nachdem ich sie fragte wann sie sich den mit mir treffen wollte, antwortete sie , „sofort, ich stehe vor deiner Tür“ als ich diesen Satz hörte, schmiß ich mein Handy in die ecke, rannte wie vom Teufel besessen die Treppen hinunter, ach was sage ich , ich sprang sie regelrecht herunter, und stürmte weiter zur Haustür, riß diese auf und traute meinen Augen nicht. Da stand sie, genau so wunderschön wie ich sie in Erinnerung hatte, ich konnte es nicht glauben, ich wollte sie gerade in den arm nehmen, da war es so als würde sie von mir weg gehen, ich ging ihr hinterher und sagte sie solle stehen bleiben, doch entfernte sie sich immer mehr von mir weg und wurde langsam durchsichtig und verschwand vor meinen Augen. Ich fiel auf die knie, konnte nicht begreifen was gerade vor meinen Augen geschah, die tränen liefen meine Wangen herunter, es war sinnlos sie aufzuhalten zu stark waren die Gefühle und der Schmerz über den erneuten Verlust von ihr.....dann begann sich plötzlich alles um mich herum aufzulösen, ich schaute mich panisch um, und ehe ich mich versah lag ich wieder in meinem bett und mein Vater stand neben mir und sagte ich solle die Musik ausmachen und mich doch schlafen legen. Ich schaute ihn total entgeistert an und schaute mich wie verrückt im Raum um nach ihr, aber sie war nicht dort, das konnte doch nicht sein, es war so real, und so schön, nach einigen Minuten realisierte ich endlich was geschehen war, ich hatte geträumt, es wäre ja auch zu schön gewesen, aber es war eben nur ein Traum. alles war nur ein Traum, ein böser Sommernachtstraum.............


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Alt 01.09.2005, 21:09   #2 (permalink)
AW: Sommernachtstraum:

*autsch* man wird am anfang richtig mitgerissen... hab eben richtig lust auf urlaub bekommen... war ne schöne vorstellung... wasser, strand, sonne... schön atmospherisch... so wie sich das gehört... und dann das wiederkehren der vergangenheit... das trifft einen wie ein schlag ins gesicht... ich seh das richtig vor mir... finde mich in deiner situation wieder... viell jetzt nicht mit besagter person, aber mit diversen anderen mit anderem ausgang der vergangenheit... aber ich spüre diesen schmerz, diese quälenden fragen und vor allem die eine, die schlimmste... "warum?"

der übergang dann zum traum ist auch gut gelungen... so dass man den unterschied zwischen traum und realität nicht mehr bemerkt...

Zitat:
[...]Und nachdem ich sie fragte wann sie sich den mit mir treffen wollte, antwortete sie , „sofort, ich stehe vor deiner Tür“ als ich diesen Satz hörte, schmiß ich mein Handy in die ecke, rannte wie vom Teufel besessen die Treppen hinunter, ach was sage ich , ich sprang sie regelrecht herunter, und stürmte weiter zur Haustür, riß diese auf und traute meinen Augen nicht. Da stand sie, genau so wunderschön wie ich sie in Erinnerung hatte, ich konnte es nicht glauben, ich wollte sie gerade in den arm nehmen, da war es so als würde sie von mir weg gehen, ich ging ihr hinterher und sagte sie solle stehen bleiben, doch entfernte sie sich immer mehr von mir weg und wurde langsam durchsichtig und verschwand vor meinen Augen. Ich fiel auf die knie, konnte nicht begreifen was gerade vor meinen Augen geschah, die tränen liefen meine Wangen herunter, es war sinnlos sie aufzuhalten zu stark waren die Gefühle und der Schmerz über den erneuten Verlust von ihr.....dann begann sich plötzlich alles um mich herum aufzulösen, ich schaute mich panisch um, und ehe ich mich versah lag ich wieder in meinem bett [...]
die stelle hats mir besonders angetan... man macht diesen stimmungsumschwung regelrecht mit... erst von 0 auf 100 und dann wieder der fall in ein schwarzes bodenloses loch... das hat mich am meisten vom hocker gerissen...

kann das alles gut nachempfinden... schöne geschichte... 5 sternchen mal wieder und ich warte auf die nächste (du weisst ja, ein teufelskreis)...
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Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz!

What can I say? (I don’t want to play) anymore
What can I say? I’m heading for the door
I can’t stand this emotional violence
Leave in silence

Depeche Mode - Leave in silence
Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 02.09.2005, 15:50   #3 (permalink)
AW: Sommernachtstraum:

danke dir tänzerin, freut mich das dir die geschichte so gut gefällt
diese war schon etwas schwieriger zu schreiben weil ich halt mit dem traum mal was neues versuchen wollte auszudrücken und ein neues bild schaffen wollte damit, naja ich denke das is mir gelungen


jaja du süchtige du , abwarten vielleicht kommt ja bald wieder was von mir
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