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Steinkohle pro - contraPolitik Inlands-, Auslands-, Europa- , Finanzpolitik etc. |
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#1 (permalink) |
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Steinkohle pro - contra
Da in NRW die CDU/FDP die Hauptlast des finanziellen Desasters der Steinkohle-Subventionen in die Schuhe schiebt würde ich gerne mal eure Meinung dazu hören. Von den kompletten Subventionen im Jahr bekommt die Steinkohle lediglich 2,6% vom großen Kuchen. Nicht wirklich viel finde ich, dafür, dass sie ja so unwirtschaftlich sei. Natürlich wird in Ländern wie China Steinkohle preisgünstiger nach Deutschland verschifft. Jedoch kann man sich denken, dass diese Länder auch irgendwann sich fragen, warum sie doch die Kohle so billig verkaufen sollen und dann kommen die Preise sicherlich bald auf deutschem Nivau hoch. Dann wirds aber zu spät sein, da die Zechen, die geschlossen werden meist durchflutet werden und anschließend unnutzbar sind, durch Einsturzgefahr. In Deutschland liegen knapp für 400Jahre Vorräte an Steinkohle. Damit könnte man sicherlich einige Generationen mit Energie versorgen, solang es natürlich noch nix besseres entwickelt wurde um unseren Energiebedarf zu decken. Das können ja die tollen Windräder der Grünen ja nicht. Es kostet mehr Energie sie herzustellen als sie am Ende wieder reinbringen. Unser weltweites Ölvorkommen wird sicherlich auch in ca. 30Jahren zur Neige gehen. Erdgas wird auch nicht viel länger für uns da sein. An Erdvorkommen bleibt nix anderes an Alternativen. Natürlich verstehe ich, dass es kein Job für jedermann ist. Von den ganzen Arbeitslosen werden bestimmt auch Wenige immer dabei sein, die kräftig genug für solche Arbeiten sind. Immerhin bekommen sie ja alles gut bezahlt und sind Knappschafts-versichert und bekommen höhere Rente als "normale" Arbeitnehmer.
Vielleicht könnte man ja auch das Verfahren "Hydrieren" so wirtschaftlich machen, dass es eine gute Alternative ist Benzin zu gewinnen. Immerhin werden die Ölpreise nicht mehr sinken sondern steigen. Ich selbst habe bei einem Braunkohleunternehmen (welches ich meine kann man sich ja denken ne?) meine Ausbildung gemacht und wurde sogar befristet übernommen. Daher wohl auch meine Haltung zur Kohle! GLÜCK AUF! |
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#2 (permalink) |
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AW: Steinkohle pro - contra
Also ich kenne mich da zwar nicht aus, aber ich bin der Meinung das alle Subventionen die zur Aufrechterhaltung von unwirtschaftlichen Industriezweigen (Landwirtschaft, Kohle, Tabak usw.) dienen nach und nach abgebaut werden sollten. Das Geld könnte man mit Sicherheit besser verwenden. Bildung und Forschung zB.
Jobs kommen und Jobs gehen, die Welt ändert sich nun mal, es hat keinen Sinn diese Bereiche auf Biegen und Brechen am Leben zu halten.
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#3 (permalink) |
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AW: Steinkohle pro - contra
Off-Topic: Bei Bildungsausgaben sollte man in meinen Augen langsam mal die Grenze finden. Die Arbeitszeiten hochsetzen, damit die Bildung finanzieren - na super: Mami und Papi gehen ganztags arbeiten, das Kind wird von Vater Staat in entsprechenden Anstalten 12h/Tag angepasst und die Erziehung verschwindet durch dieses ganze Bildungs-pushen mehr und mehr! In Großbritannien läuft das heute schon so. Sollen unsere Kinder später mit 5 Jahren schon 3 Sprachen beherrschen oder eine Kindheit haben? Versetzt euch mal in eure Kindheit! |
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#6 (permalink) |
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AW: Steinkohle pro - contra
Na aber wo wollt ihr denn sonst Energie herbekommen?!
Atomkraft? Ja, relativ wirkungsvoll aber wohin mit dem Müll? Windkraft? Naja recht unwirtschaftlich! Sonnenenergie? für die Masse an Bevökerung nicht das Wahre! Gasturbine? reicht nur noch für paar Jahrzehnte. Wasserkraft? hmmmm soviele Staudämme haben wir ja nicht um das umzusetzen. Kohle? Haben wir in Deutschland noch reichlich. sonstige Alternative??? Kenn keine, die auf Anhieb uns soviel Energie gibt. |
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#9 (permalink) |
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AW: Steinkohle pro - contra
Es gibt derzeit eben keine Alternative, die uns vorran bringt.
CDU/FDP streicht nicht nur Arbeitsplätze durch Subventionsstreichungen sondern auch werden die Energiekosten am Ende auf die Bevölkerung durch weiter stark wachsenden Strompreisen gewälzt. |
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#12 (permalink) |
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AW: Steinkohle pro - contra
naja... das sagten die leute auch bevor die ersten flugzeuge flogen...
mehr in forschung investieren wäre schon sinnvoller, als sinnlos gelder an die bundeswehr abgeben. wozu brauchen wir deutschen panzer? wind und sonnenenergie sind beide noch lange nicht am ende der entwicklung.. |
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#13 (permalink) | |
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AW: Steinkohle pro - contra
Off-Topic: Zitat:
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#14 (permalink) |
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AW: Steinkohle pro - contra
Hab ich was verpasst, oder werden hier gerade Steinkohlesubventionen und Braunkohleenergiegewinnung durcheinander geworfen? Soweit ich weiß ist unsere Braunkohle nicht subventioniert. Und die ist doch Hauptlieferant für die Energiegewinnung, oder?
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#15 (permalink) | |
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AW: Steinkohle pro - contra
Zitat:
die eu wird die verteidigungspolitik sicher in näherer zukunft verändern (esvp). naja, ..agrarsubventionen sind der eu ja bekanntlich wichtiger als forschung. das ist es was ich meine. |
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#16 (permalink) |
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AW: Steinkohle pro - contra
Gerade genau dazu die Reportage gesehen, auf den ich lange gewartet hab! (Seit längerem weiss ich, dass das bald mal ausgestrahlt werrden sollte, heut war´s dann so weit!)
Lief vor wenigen Minuten auf Phoenix! (Wers irgendwie auch gucken will, heisst "Jede Menge Kohle" und wird morgen (Freitag, 28.4) um 7.30Uhr und um 14.00Uhr wiederholt! Es geht darum, wie sehr sich deutsche Unternehmen von den eigenen Kohleförderungen und sogar Vorkommen abschotten und nur den Weltmarkt nutzen wollen! Es werden abstruse Beispiele wie modernste Zechen gezeigt; erst 10 Jahre gelaufen und Vorzeigeobjekte vom Dach bis in den letzten Schacht, dann geschlossen+verscherbelt! Und zwar an die Chinesen, die z.Z. alles aufkaufen,was Kohle auch nur ähnelt, weil sie ihr ungeheurers Wachstum bedienen müssen! Folge daraus wird auch ein massivster Preisanstieg sein, wie wir ihn heute vom Öl kennen! Und z.Z. kaufen wir Kohle aus China, werden die aber wohl nicht mehr lange mitmachen! Zumindest nich zu dem Preis... (warum knapp über Förderpreis abtreten,wenn es ein knappes Gut ist???) und wenn es dann in 10Jahren teurer is, Koks-Kohle zu importieren als hier zu fördern, dann stehen unsere Schächte unter Denkmalschutz und versinken im Grundwasser! Auch hier wird dann mal erklärt, a) warum Subventionen und b) wie sich D besser steht! Jetzt keine Subventionen in Millionenhöhe, oder später Importe zu Millionen-Kosten! Oder Milliarden, kommt drauf an, wie lang Firmen wie Thyssen hier bleiben! (Und ihr müsst dem Geographie-Studenten in mir einfach mal glauben, Braun~ und Steinkohle machen ebenfalls 50% unseres Nettostromgewinns aus! Wurde uns so beigebracht!) Ich find das gut gedreht, aus allen Aspekten beleuchtet und auch jeden mal zu Wort kommen lassen! Wen das Thema juckt, sollte seinen DVD-Recorder mal mit der Nase drauf stoßen, wenn mans nich sehen kann! Glück auf!
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Nazis raus! Antifa sofort hinterher...!
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#17 (permalink) |
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AW: Steinkohle pro - contra
Habe jetzt nicht alles genau gelesen,bitte vorab um Entsch.wenn ich jemanden wiederholen sollte.
Es gibt unter unseren Füßen genug Kohle um die Enerdiebedürfnisse unseres Landes auf Jahrzehnte zu stillen. Das Problem ist,das die Kohle Z.B.im saarland u.im Ruhrgebiet zu tief in der Erde liegt. Mehrere Jahre Vortrieb währen nötig um an diese tiefen Reserven zu gelangen. Die ganze Sache rechnet sich erst dann,wenn der Energiepreis die Ausmaße angenommen hat,die der Captain beschrieben hat. Mein Vater und meine Brüder waren auf´m Pütt und meine Brüder +/-30 rechnen noch damit eine Wieder-Inbebtriebnahme der größten Zechen noch zu erleben. |
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#19 (permalink) | ||
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AW: Steinkohle pro - contra
Zitat:
Sanierung und Instandsetzung alter und ausgeschlachteter Anlagen ist doch viel teurer, als Neubauten auf der grünen Wiese! Deswegen liegen doch auch so viele Industrieflächen allgemein brach, die Altlast bringt einen finanziell um, eh man überhaupt mal seine eigenen Anlagen betreibt! Da liegen Leitungen rum,wo sie nicht liegen dürfen, da hast du Giftmüll im Boden,wo keiner sein soll...bla bla! Kennt man ja! Nein, es geht um ein - zu heutiger Zeit - noch "bescheuerteres" Unterfangen, als diese Reliquien aus längst vergangenen Wirtschaftswunderjahren wieder aufzumachen! Man plant in der Nähe von Hamm neue Stollen zu bauen, eine komplett neue Förderanlage zu errichten! Ich werfe einfach mal die Zahl 800Millionen in den Raum, ich habe keine konkrete Quellenangabe, aber das ist eine gern genannte Zahl von RAG und Thyssen, wenn es um die Finanzierung dieses Projektes geht! Die RAG hat sie (oder nicht), Thyssen will sie nicht haben! Dann dauert die Abnahme bis Baubeginn eh noch 4 Jahre, und wird obendrein von Thyssen bombardiert.
Off-Topic: Und zwar, weil sonst die RAG, wo Thyssen 20% Aktienanteil hat, also eigentlich froh sein sollte, wenn das Unternehmen gut wirtschaftet, billiger produziert, als es Thyssen könnte... wem das zu hoch is, der möge mal anklopfen,erkläre ich dann gerne^^ Scheiss Wirtschaftsdenken^^ Pläne dazu gäbe es hier LINK(hoff, das is jetzt auch der Richtige) und auch sonst überall, aber die meisten Leute wissen nicht, worüber sie schreiben (weil auf privaten HPs veröffentlicht) Und zu Zitat:
Hier liegt die tief (1000m), also ist die Förderung teuer! Und solange zu teuer, bis die Chinesen anfangen, den Weltmarkt aber mal so richtig leerzukaufen! Von Strom ganz abgesehen... nehmen wir halt Braunkohle, die wird auch nicht subventioniert!
Off-Topic: Sry,wenn ich euch mit meinem Geographen-Gelaber langweil, aber ich studier es auch aus Intresse raus
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