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Völlers Blitz-Rücktritt
Rom nach Völlers Blitz-Rücktritt geschockt
Rom/Bologna - Rudi Völler hat mit einem Blitz-Rücktritt den italienischen Ex-Meister AS Rom in einen Schockzustand versetzt und innerhalb von drei Monaten zum zweiten Mal das Handtuch geworfen. 93 Tage nach seiner Demission als Teamchef der deutschen Nationalmannschaft am 24. Juni nach dem Vorrunden-Aus bei der Euro in Portugal gab der 44-Jährige unmittelbar nach der 1:3-Pleite des italienischen Vizemeisters im Punktspiel beim FC Bologna wiederum seinen Posten auf. "Die Mannschaft unterstützt mich nicht" "Rudi Nazionale" war beim Hauptstadtklub nur 26 Tage im Amt. "AS Rom bricht zusammen, Völler geht. Demission nach dem Debakel in Bologna", titelte die "Gazzetta dello Sport" und zitierte den Weltmeister von 1990: "Die Mannschaft unterstützt mich nicht, es ist besser, dass ich gehe." Bayer hofft auf Rückkehr Sein Ex-Klub Bayer Leverkusen macht sich Hoffnungen, dass Völler nun doch wieder in die Dienste des Werksklubs tritt. Er war dort Spieler, Sportdirektor und Interimscoach. Bei den Verhandlungen von Bayer mit dem Trainer der deutschen Vize-Weltmeistermannschaft von 2002 hatte es vor Völlers Wechsel nach Rom Probleme bezüglich der Kompetenzen gegeben. "AS Rom versinkt im Chaos" "AS Rom versinkt im Chaos", schrieb der "Corriere dello Sport" am Sonntag: "Der Klub stürzt in ein schwarzes Loch kurz vor dem Champions-League-Spiel gegen Real Madrid und dem Meisterschaftsduell gegen Inter am kommenden Sonntag." "Tuttosport" ergänzte: "AS Rom k.o., Völler geht. Die Zukunft der Römer wird immer ungewisser. Drama nach Ende des katastrophalen Spiels gegen Bologna." "La Repubblica" berichtete: "Nach Fabio Capello und Cesare Prandelli geht auch Völler. Hektische Suche nach einem Nachfolger." Demütigung in Bologna Zuvor war die Völler-Truppe von Bologna gedemütigt worden. Schon nach 37 Minuten lag das Team 0:3 zurück. Nach zwei kurz aufeinander folgenden Platzverweisen gegen die Gastgeber nutzte die Roma in den letzten 39 Minuten eine numerische Überlegenheit von zwei Spielern lediglich zum Ehrentor durch Superstar Francesco Totti. "Rudi hat schon vor dem Spiel in Bologna auf die Probleme innerhalb der Mannschaft hingewiesen, doch die Partie hat die Schwierigkeiten nur noch größer gemacht", sagte Sportdirektor Franco Baldini. Del Neri und Vialli als Nachfolge-Kandidaten Als aussichtsreichster Kandidat für Völlers Nachfolge gilt der ehemalige Trainer von Chievo Verona und des FC Porto, Luigi del Neri (54). Als Alternative wird auch der Ex-Chelsea-Trainer Gianluca Vialli (40) gehandelt, der derzeit als Kommentator für den Bezahlsender "Sky Italia" tätig ist. Der ehemalige Milan-Trainer Alberto Zaccheroni und Italiens Ex-Nationalcoach Arrigo Sacchi werden ebenfalls gehandelt. "Völler sieht sich von den Spielern nicht unterstützt" "Völler hat sich von den Spielern nicht unterstützt gefühlt und sieht sich nicht mehr in der Lage, die Einstellung und Leistung der Mannschaft zu verbessern", erläuterte Baldini die Demission des früheren Roma-Profis. Roms konsternierte Klubführung hoffte am Samstagabend allerdings auch noch auf einen Sinneswandel von Völler, der von 1987 bis 1992 bei dem Klub aus der "ewigen Stadt" als Profi auf Torejagd gegangen war (45 Treffer in 142 Serie-A-Spielen). "Wir haben Rudi gebeten, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken", sagte Baldini, "obwohl ich es nicht glaube. Dabei ist er derjenige, der am wenigsten für diese Lage verantwortlich ist. Ich sollte eigentlich zurücktreten. Klubchef Franco Sensi weiß, dass ich jederzeit bereit bin zu gehen, wenn er es fordert." Erst Anfang August von Prandelli übernommen Der ehemalige Weltklasse-Stürmer Völler hatte Anfang August die Nachfolge von Cesare Prandelli übernommen, der wegen der Erkrankung seiner Frau zurückgetreten war. Seine Rückkehr auf den Apennin war von den Medien überschwänglich gefeiert worden. Der Vize-Meister erreichte in der Serie A lediglich zum Saisonauftakt gegen Aufsteiger AC Florenz einen Sieg (1:0) und holte aus den drei folgenden Partien ohne Sieg lediglich einen Punkt. Hinzu kam das Skandalspiel im ersten Champions-League-Match gegen Dynamo Kiew, das zur Halbzeit abgebrochen werden musste, nachdem Schiedsrichter Anders Frisk (Schwede) durch ein Wurfgeschoss eine klaffende Platzwunde erlitten hatte. http://www.sport1.de/coremedia/gener...itt_20mel.html __________________________________________________ ______________ der verein muss ja schon total im chaos versunken sein so das voller als retter gekommen ist und nach nicht mal nem monat amtszeit schon wieder die koffer packt :eek: |
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