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VerlustGedichte und Geschichten (unbekannte Dichter) Ihr habt ein neues Gedicht oder eine Geschichte geschrieben? Bitte postet es hier... |
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Verlust
Der Schnee knirschte unter meinen Schuhen, als ich den Weg zurückging. Der Mond stand hoch am Himmel, es war kalt geworden. Begleitet von einem langsam rythmischen tropf-tropf ging ich zur Haustür, schloss auf, so als wäre alles wie immer.
Ich schüttelte den Schnee aus meinen Haaren und begrüßte meine Eltern, ein kurzes Gespräch, wünsche ihnen viel Spaß im Urlaub, ich würde auf alles acht geben. Noch immer hörte dieses Tropfen nicht auf. Ein kurzes nicken, lächeln, sie gehen und die Tür fällt hinter ihnen in’s Schloß. Ich wusste es würde nicht mehr lange dauern…. Ich war allein, Stille um mich herum, bis auf dieses Tropfen. Ich ging die Treppe hinauf in mein Zimmer, sehe deine Sachen noch auf meinem Bett, dein Foto auf dem Tisch, so wie wir es am Morgen verließen. Das lächeln verschwindet, beginne zu zittern. Sie haben es nicht gesehen oder wollten es nicht, blicke auf meine Hände. Ich weiß woher das Tropfen kommt. Es beginnt sich zu drehen, für einen Moment glaube ich mich wieder in deiner Wohnung, meine Beherrschung bricht und ich sinke zu Boden. Ich weine, schlimmer als je zuvor in meinem Leben. Ich will es nicht wahrhaben, es soll aufhören, sofort, bitte…. Was würde ich darum geben gehen zu dürfen, aber du nahmst mir das Versprechen ab weiter zumachen, auch ohne dich. „Komm zurück“ Ich glaub ich flehte diese Worte tausend Mal, ob laut ob leise, ich weiß es nicht. Wie gern hätte ich dich dafür gehasst, du hast mich gezwungen dich dort zu finden. Alle Mauern brechen, nichts was meine Tränen hätte stoppen können. „Lasst mich gehen“ Wie lange ich dort war, ich weiß es nicht, ich wurde hochgezogen, gehalten von Armen, nicht den deinen. Worte, unbedeutend. „Ich will weg“. So wie der Kampf in mir tobte, kämpfte ich nun gegen die Nähe, schlage gegen den, der mich hält. Langsam schwanden meine Kräfte, noch immer stütze er mich, nein, er lässt mich nicht fallen. Irgendwann ergab ich mich, nurnoch Schmerz, das Gefühl der Schuld. So schutzlos, hilflos… Wir sinken zusammen zu Boden, ich weine in seiner Umarmung, auch er hält seine Tränen nicht zurück… Ich merkte nicht mal wie dein Bruder dein Blut von meinen Händen wischte. In jener Nacht starbst du in meinen Armen und nahmst mich mit…. In Erinnerung an D.N. Ich vermisse dich mein Schatz... Geschrieben von Rayon/Anke Dina 2003
Off-Topic: Es ist damals kurz nach jener Nacht entstanden und ich habe sie nie wieder überarbeitet,von daher weiß ich das sie von gut weit entfernt ist. Ihr könnt gern was dazu sagen wenn ihr Lust habt..
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Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun. (Orson Welles) |
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