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Wacken Open Air 2006 - So war'sMusik Künstler, Instrumente, Events etc. |
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Wacken Open Air 2006 - So war's
Donnerstag, 03. August 2006
Liebes Tagebuch, Es ist nun knapp 3 Uhr in der Nacht und ich liege im Zelt. Und jezt erzähl ich Dir erstmal von meinem Tag, das glaubste mir eh nicht... Püntklich um 10 steht das Auto vor der Tür, wir können los. Ab nach Wacken! Hätt ich ja im Leben nicht geglaubt das der alte Verpeiler so pünktlich ranrockt. Geile Sache das! Dann kommen wir ja früh an und können gemütlich aufbauen und Stimmung schaffen. Noch eben mit den anderen vier Autos für die Kollonne treffen und aufi geht's. Und bamm ist es schon passiert. Die alte, tiefergelegte Proletenkarre vom aKe setzt auf ihren scheiss Reifen auf. Nächste Tanke anhalten, Gepäck umladen. Nagut, dann halt so. Von wegen dann halt so ey! Reifen gerissen, Ersatzrad dran. Hatter dabei? Ja. Schwein gehabt. Ja wie die Schrauben passen nicht? Neue holen? Maaaann....Nach einer Stunde, die wir für satte 5 Kilometer gebraucht haben, verlassen wir dann also endlich Düren...und stehen auch schon schnell im Stau. Nicht mal 150 Kilometer gefahren und schon steht das Rudel Pommesgabelkutschen schon wieder auf der Autobahn. 7 Kilometer Stau auf der A1 Richtung Bremen macht gute 2 Stunden Stop and Go. Und das mit erheblich mehr Stop als Go. Ernüchternd das Stauende. Vollsperrung der A1, wird gebaut. Na herrlich! Im Nachhinein erfährt man das diese Sperrung geplant war. Und wo zum Teufel erfährt man bitte davon wenn man nicht gerade die Autobahntageszeitung aboniert hat? Naja, was soll's. Bei Hagen runter, ich fange an mich zu betrinken. Ein guter Entschluß den die Gegend rund um die Baustelle umfahren wir gleich 2 mal, weil's einfach so schön ist um dann endlich auf die andere Bahn zu gelangen. Mal wieder Gas geben, hell yeah! 2 Minuten später jault dann die Kiste auf. Was zur Hölle? Klingt wie eine sterbende Katze, der man zur Krönung noch sadistisch auf den Schwanz tritt. Beim öffnen eines neuen, eigenhändig importierten und pfandfreien Dosenbiers aus good old Holland denke ich "Ja leck mich doch, was ist denn jetzt?". Wir passieren Recklinghausen und fahren gleich wieder raus auf einem Parkplatz. Mitgebrachte KFZmenschen finden die Ursache nicht und so muss ein gelber Engel her. Engel...ey Wacken alter! Warum jetzt Engel? Gut das der ADAC Mann flott da ist und die Kutsche zur Werkstatt begleitet, wo der kaputte KAT weggeklopft wird und wir danach weiter können. 19:30 immernoch in NRW. Heilige Scheisse. Wenigstens bin ich jetzt halb dicht und kann pennen. Um 1 druchfahren wir dann endlich das schwermetallischte Dorf Deutschlands und Euphorie kehrt zurück. Wacken null sechs, ich bin da. Zwar viel zu müde für große Feierei aber zumindest da. Prost und gute Nacht! Wieder Donnerstag, 03. August 2006 Hallo Tagebuch! Morgens halb zehn in Wacken. Scheiss auf Knoppers, Frühstück gibt's aus der Amstel Dose. Nach dem 10ten zweiten Frühstück weiss ich nicht mehr wie ich aufstehen soll. Auf dem Weg vom Festivalgelände, das ich zwecks Bändchenbeschaffung (hübsche Dinger!) aufgesucht habe, fängt's an zu pissen. 2 Amstel später muss ich pennen. Eine Stunde später weckt mich die Sonne. WAAAACKEN!!!! Zur Abwechslung gibt's jetzt mal ein paar Amstel. Abends geh ich mit der Frau auf's Gelände, eine Bekannte treffen. Die Wartezeit überbrücken die Scorpions mehr rostig als rosig in einem undefinierbar pseudoexperimentellem Freestylesoundschwachsinn. Here I am! Rock you like a hurricane! Ja mich aber nicht. Ich schieß euch in den Wind of change und geh zurück zum Zeltplatz. Verstärkung aus Köln rollt an. Und weil sich das so gehört, wird Begrüßungsbier getrunken. Bis ich nicht mehr kann. Nachti Nachti Herr Lehmann. Freitag (oder so), 04. August (kann auch März sein. Oder Juni?) 2006 Ich habe einen Teppich gegessen. Zumindest komm ich mir so vor. Die ganze Nacht gefroren und morgens um 9 knallt die Sonne unerbittlich auf's Zelt und macht eine Sauna draus. Leben wie Gott in Frankreich...im Krieg zumindest. Köln hat Fassbier und eine Zapfkühlungsanlage mitgebracht. Das ist dekadent aber geil. Kaltes Pils auf'm Festival! Und immer wieder wenn man ausgetrunken hat wird der Schrei nach Slayer zu einem lauthalsen "IS LEEEEER!". Der Tag verläuft so im sitzen bis man sich zum Gelände aufmacht. Eigentlich will ich ja Soilwork sehen, deren Sound ist aber ziemlich bescheiden. Darum geh ich nach nebenan. Da zocken Opeth. Trunkenheitsbedingt bin ich allerdings sehr spät dran und Opeth spielen sehr ruhige Stücke. Für mich eine Entäuschung und arg einschläfernd. Danach wecken In Extremo wieder auf. Schöner Auftritt wenn auch mit einem entscheidenen Manko. Um 18:45 darf man die nie und nimmer ansetzen. Im hellen zieht die coole Pyroshow einfach nicht. Abend gibt's dann noch ein richtiges Highlight. Children of Bodom rocken mir den Arsch weg! Frontmann Alexi Laiho rotzt und "fuckt" wie eine Wildsau. Wahnsinns Show! Für Amon Amarth bin ich jetzt eindeutig zu Amon Am Arsch und damit gibt's noch ein Amstel bevor ich ins Zelt fallen. Mach's gut Tagebuch. Samstag, 05. August zweitausendundsechsglaubichgarantierentuichfürnix! Moin Du alte Fotze! WACKEN! METAL UP YOUR ASS! SLAYER! IS LEEER! TIMMEY! POMMESGABEL RAUF! So oder so ähnlich verabschiedet sich mein Hirn langsam. Whatever. Meetal! Der Tag an sich: Ach lass mich doch in Ruhe, im Westen nix neues, im hohen Norden erst recht nicht. Meine Freundin mag mich immer noch. Puh Schwein gehabt. Darauf trink ich einen. Erste Band sind Arch Enemy. Eine hübsche Frontfrau die aber so furchteinflößend ins Mikro grunzt, das sich mir die Nackenhaare aufstellen. Gruselig. Danach Fear Factory. Gesang viel zu leise, der Rest in Ordnung. Schön Nähmaschinengetrommel und viele Hits unter anderem von alten Meisterwerken wie der Demanofacture. Filmriss ------- Drittes Konzert für heut: Soulfly. Arschgeil! Endlich mal Cavalera live sehen und dann zocken die auch noch haufenweise alte Sepulturakracher. BACK TO THE PRIMITIVE! Ein bisschen ausgenüchtert kommt dann etwas, auf was ich mich kichernd und händereibend freue. Whitesnake spielen. Oldiepornohardrocktheater mit fiesem Opafrontmann und Teleskopmikroständer. Haha, wie geil!! Hinzu kommt noch ein psychopathisches 10 Minuten Drumsolo und der Überhit "Here I go again". Alles hüpft. Ich fühle mich 20 Jahre gealtert. Um diesmal liegt's nicht am saufen. Danach zurück zu Gelände. Mein Rücken bringt mich um, kann nicht mehr stehen. Finntroll muss ich mir leider schenken. Irgendwie komm ich Stunden später ins Bett. Und jetzt lass mich in Ruhe. Sonntag, 06. August 2006 Hi (ohne Stimme gesprochen) Abreisetag. Abbau, Abfuck, Wehmut. Um 11 geht's los. Die Einwohner Wackens winken herzlich aus ihren Vorgärten. Die lieben uns, wir lieben sie. Allen LEBEN Wacken. Der Rest nervt nur noch. Gegen 1 bin ich in Köllefornien. Stau, Stau, Stau und stockender Verkehr. Trotzdem war's saugeil. Der Rest verschwimmt im Sandboden und auf Kuhwiesen. Zwei Pommesgabeln für Wacken 06. Bis zum nächsten Mal!
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Die beste Chance die ihr je hattet! |
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#2 (permalink) |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Wegen Geldmangels konnte ich dieses Jahr leider nicht dabei sein. Hatte mich anfangs darüber aufgeregt, als ich jedoch erfuhr, dass es wohl die meiste Zeit regnen wird war ich dann doch nicht so enttäuscht. Und ein 2. Blick auf die Billingliste ließ den Umstand, nicht dort zu sein, doch recht erträglich erscheinen.
Wacken 07, ich waaaaarte auf dich! |
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#3 (permalink) |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Ja sauberst, aufgrund meiner zu langen Rückfahrt konnte der David hier konkurrenzlos reinschreiben :-/
Also folgendes, die Fahrt von Darmstadt nach Düren um die anderen zu treffen hätte nicht trügerischer sein können: sie war vollkommen problemlos. Reifen im Eimer, zusätzliche Unkosten, 10 Leute ausgebremst. Dann Stau, nächste Panne, wieder Stau, dann endlich durchfahren. Nach sage und schreibe 17 Stunden Autobahn von Darmstadt aus erreichte man Wacken. Zelte aufgebaut, des Anstands Willen schnell ein paar Bier geköpft und ab in die Heia. Der Donnerstagmorgen gab sich dann eher launisch und kühl. Später regnete es auch noch wie aus Eimern, was aber netter weise das letzte Mal für dieses Wochenende passieren sollte. Der Tag an sich verlief anfangs ruhig, das Highlight war die Ankunft der netten 4 Kölner und ihrer Zapfanlage. Herrlich! Irgendwann entdeckten dann der Jan und ich den Met für uns und vernichteten auch umgehend und in kurzer Zeit 6-7 der köstlichen Flaschen. Parallel dazu gabs Bier und Grillfleisch mit Baguette ![]() Das Ende vom Lied war, dass sich bei mir gegen 23 Uhr bereits eine Sicherung verabschiedete und ich nur noch ins Bett fallen und schlafen konnte. Scorpions hatte ich sowieso net gucken wollen. Sonst kam erst recht nix. Am nächsten Morgen wachte ich in einem Schlachtfeld auf. Was zum Teufel war denn hier passiert? Stühle flogen rum, bereits nach dem 2ten Abend war der Boden voll mit Bierdosen. Essensreste, ausgekippte Soßen und Dips. O_o Nun ja was solls, heute würden wenigstens ein paar Bands spielen. Zwischen Bier, Grillfleisch, Baguette und Zigaretten gab es gutes Wetter und schöne Stimmung. Angefangen hat es dann mit Opeth, eine etwas melancholisch wirkende Band mit allerdings gutem Sound und einem wirklich brillanten Schlagzeuger. Der Auftritt an sich war was lasch, der Schlagzeuger allerdings fesselte meine gesamte Aufmerksamkeit und ich empfand den Auftritt dann doch als Bereicherung. Anschliessend gings zu In Extremo, die sich nur knapp den anschließenden Children of Bodom geschlagen geben mussten, in der Frage, wer denn dieses Festival das beste Konzert geben sollte. Die Show war klasse, die Songs und der Sound astrein, der Auftritt sehr sympathisch. Nur leider im Hellen, was das ganze mit Sicherheit gedämpft hat. Egal, In Extremo waren fertig, die Stimmung war super. Eine kurze Pause kam nun, die mit einigen Bier genutzt wurde, anschliessend spielten Children of Bodom und waren auch zum dritten Mal die Party und Hingucker des Tages. Klasse Show, viel Spass, astreiner Sound, Technisch perfekt. Was will man mehr? Auch Onkel Alexi gab sich verhältnismäßig zurückhaltend und ungewohnt professionell und konzentriert. Sein sonstiges Extrem-Posing kam etwas kurz, was zwar irgendwo fehlte, allerdings dem Spassfaktor keinerlei Abriss tat. Nach Bodom rannten mir die meisten Leute aus Erschöpfungsgründen weg, nur ein Kollege und ich blieben noch um uns nur eine Viertelstunde nach Bodom noch Hellfueled anzusehen. Was nicht enttäuscht werden sollten, denn die Schweden gaben sich ultrasympathisch mit Spielspass und Euphorie hier in Wacken ihre Musik zu spielen. An sich waren die Guten etwas arg laut, was aber ihrer unglaublichen Partytauglichkeit nicht schadete. Ohrwürmer wurden den Hörern um die Ohren gehauen, genau wie harte Riffs und Massen von guter Laune. Eine extreme Empfehlung wert und vor allem die Gewinner meines persönlichen Sympathiepreises W:O:A '06! Man darf gespannt sein, was von denen noch so kommen wird Der Tag an sich wurde wie jeder gescheite Festivaltag beendet und bedarf nicht vieler Beschreibung ![]() Samstags dann ging es ebenfalls los wie jeden Tag, Amstel und Fassbier, sowie Grillfleisch und Baguette in Massen. Manche brauchten was länger um den neuen Tag geniessen zu können (gelle Spree?), andernorts wurde schon diskutiert, dass bereits Routine eingekehrt sei und man es noch eine weitere Woche aushalten könne.Die Konzerte des Tages lauteten für mich Fear Factory, welche ich verhältnismäßig langweilig und cool zugleich fand. Einige Track kamen richtig geil, andere floppten meiner Meinung nach komplett. Danach folgten Suidakra, welche es schafften ihren schwierigen Sound richtig einzustellen, allerdings massiv zu laut waren. Technisch saubere Band mit tollen Liedern, allerdings war für mich nach 20 Minuten auch schon wieder Schluss. Die geh ich nochmal gucken, wenn sie auf Tour gehen. Den Schlusspunkt der persönlichen Konzertliste, und er hätte nicht triumphaler und genialer sein können, setzten die Apokalyptischen Reiter, welche eine Riesenshow lieferten und zwischen den genial ausgesuchten Liedern das Publikum mit sympathischen Ansagen aufmunterten. Perfekte Show! Einziger Haken war, dass der Veranstalter die Reiter aus unerfindlichen Gründen auf die kleine Party Stage gesetzt hatte, die mit den Besuchermassen, die dann hereinbrachen völlig überlastet war und die Leute sich von der Bühne aus über das komplette linke Festivalgelände verteilt aufhielten und schlicht alles verstopften was auf dem Gelände linksseitig aufgebaut ist (Klos, Geschäfte u.ä.) Alles dicht, und der vermeintlich größere Act Emperor ging auf der Black Stage völlig unter und durfte sich nur weniger Zuhörer erfreuen. Eine umgekehrte Verteilung der beiden Bands auf die Bühnen wäre eindeutig sinnvoller gewesen. Der letzte Abend wurde gebührend begangen, auf dem Zeltplatz ein Schlachtfeld angerichtet und man feierte auch mit den ein oder anderen Unbekannten zusammen, von denen aber gerade einer ganz besonders herausstach. Er suchte eigentlich nur seinen Captain... aber er brachte uns haufenweise Spass ![]() So wurden am nächsten Morgen die Zelten abgebaut, die Sachen zusammengepackt, ein letztes mal gegrillt und letztendlich aufgebrochen. Die Rückfahrt endete jedoch ebenfalls in einer Katastrophe. Für die ersten 25km brauchte man sage und schreibe gut 3 Stunden, nach weiteren 3 Stunden war man gerade mal hinter Bremen. Ab da ging es dann einigermaßen voran. Man konnte zwar keine 100km fahren ohne 2x im Stau zu stehen, aber wie gesagt, es ging einigermaßen. Man quälte sich also durch Deutschland und erreichte um 22:30 Uhr (Abfahrt in Wacken war 12:00) Düren (!) um einen Kollegen heimzubringen. Jetzt bei den Zuständen auf den Straßen noch 250km weiter nach Darmstadt? Nein danke. So legte man sich um 23:00 endlich ins Abendener Bett und pennte sich aus. Heute nachmittag dann sind meine Freundin und Ich endlich zu Hause angekommen. Aber geil genug war es, da kam die beschissene Fahrerei nicht annähernd ran das im entferntesten zu Trüben! Metal on!
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#5 (permalink) |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Sehr schön! Könnt ihr sowas jeden Abend schreiben, damit ich es dann in aller ruhe am Arbeitsplatz lesen kann? Wäre toll
![]() Um Soulfly beneide ich euch! Lang ist es her und das letzte mal in München habe ich auch verpeilt. Erholt euch gut! PS: Was fahrt ihr für schrottige Pornokisten?
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#6 (permalink) | |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
LOL!
Zitat:
)Ja FearFactory... Spielen in 8 Tagen in München... mal sehn @White: Du meinst wohl eher die letzten 2 mal haste se verpasst ![]()
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Das Leben ist zum Lachen da, drum nehm ich Psychopharmaka. F.U.
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#7 (permalink) |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Erzählt mir nicht, dass ihr das Highlight Danko Jones nicht gesehen habt?
Mich hätten wieder mal nur 4-5 Bands interessiert - und auf das Publikum hatte ich nicht wirklich Lust. Aber freut mich für euch, dass es ein gelungenes WE war. |
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#8 (permalink) |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Nun, folgende Bands konnten mich überzeugen, auch wenn ich gestehen muss, dass mich ein Großteil einfach nicht interessierte:
Vreid, Ministry, Emperor. Letztere boten das, wofür ich diesen Haufen an geld ausgeben wollte. Der Auftritt des Jahres für mich, sogar ordentlich was von den alten Klassikern Anthems und Nightside gebracht, klasse! Aber spätestens wenn ein Mensch mit Mütze im Burzum Shirt anfängt Stagediving zu betreiben kommt mir die Galle hoch, manchen Leuten sollte gewisse Musik verborgen bleiben... Publikum: Lächerlich, Bands: Waren sehr namenhafte Sachen dabei, von denen allerdings nicht alle überzeugen konnten, aber ich war zufrieden. Das will schon was heißen
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Zitat:
Ministry hab ich nicht gesehen, aber wie hat man das vorne ausgehalten. Ich habe auf N1 gezeltet und selbst da war es noch so laut, dass ich mir fast was inne Ohren getan hätte. Und sowas tu ich eigentlich nie. Wegen Burzum: Was ich von Mayhem halte hab ich ja schon anklingen lassen und die Nachfolgenazischeisse Burzum hat in Wacken auch nichts verloren. Ebenso wie deren Anhänger. Am Crepes-Stand (wie süss) hab ich einem rechtem Kameraden erstmal schön meinen Müll vor die Schuhe geworfen und ihm gesagt wenn er denn meint jetzt was tun zu müssen, soll er sich erstmal überlegen, wer dann alles gegen ihn ist. Da klopf ich mir mal selbst auf die linke Drecksauschulter
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Die beste Chance die ihr je hattet! |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Zitat:
![]() @die anderen: ich dachte ihr hättet viele bands verpasst, aber das billing hab ich vorhin ma gecheckt und bot ja nich viel mehr gutes ![]()
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Das Benzin des Wassers wird proportional am Feuer gemacht. Aaron T. Richter man brauch keine jacke um ne Hopper-Mütze aufzuhaben asiatisches Sprichwort vergeben
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Zitat:
fakt ist, dass viel kram nach wacken kommt, für den die metal szene schlicht berüchtigt ist. gehämmer, gestanze, gekrache so extrem wie es nur geht und noch extremer... das schöne an wacken ist, dass es immer zwischen 3-6 bands für jeden geschmack an metal gibt UND die wunderbare campingatmosphäre, die, wenn sie nicht durch rechte idioten, hirnverbrannte kokser aus münster oder ähnlichem gesocks vermiest wird, zusammen mit den paar konzerten jeden cent wert sind ![]() pro camping, contra konzerthopping ![]()
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#12 (permalink) | |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Zitat:
sag, dann hör ich mir die an ![]() wo waren in dem zusammenhang necrophagist, behemoth und nile ![]() und - der "brillante drummer" bei opeth war der neue mann oder? das macht mir n bisschen hoffnung denn der alte war ja eigentlich (einer) mein(er) lieblingsdrummer, und ich hab den nie live gesehen ![]() wo hat der neue vorher gezockt? weiß man da was? ![]()
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#13 (permalink) | |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Zitat:
Es gibt wohl kaum eine Band nach Emperor im Black Metal Bereich, die die Kombination aus musikalischer Perfektion und lyrischer Genialität so zu verbinden weiß. Einschließlich Tempo, Melodie, Atmosphäre. Aber dafür muss man die Musik lieben, so bleibt einem der Rest eben verborgen. Das soll keineswegs ein Vorwurf sein! Und Dexter...nunja, danke für den Seitenhieb...Mist..etwas mehr Einfallsreichtum bitte. Für mich ist Burzum eben keine 'Eierschaukel- oder auch keine Abgehmusik', dafür steckt da einfach zu viel drin, was mich persöhnlich berührt. Das trifft nicht auf jeden zu, ich weiß, und jeder soll selber entscheiden was er hört. Aber einen gewissen Respeckt sollte man den Musikern zugestehn, das ist keine Party Mucke! (Bitte keine Burzum-Rechts Diskussion, ich kanns nicht mehr hören..)
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#14 (permalink) |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Ja klar ist das bezogen auf musikalische Vollkommenheit engstirnig. Geschmacksbedingt.
Respekt gestehe ich allerdings keinen Musikern zu, die in ihrer Vergangenheit derart fanatischen Schwachsinn fabriziert, Leute ermordet, Suizidfotos in ihren Covern veröffentlicht oder Kirchen angezündet haben. Diese Menschen sind für mich nichts weiter als gestört, verachtenswert und krank. Und da Burzum=Varg Vikernes ist und dieser ein abgefuckter Fascho ist, verachte ich die Band ebenso. Soll ebenfalls kein Vorwurf sein, allein meine Meinung.
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#16 (permalink) |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Wäre gerne auf Wacken dabei gewesen (quasi mein gesamter Freundeskreis war da, inklusive meines Stiefbruders), aber das liebe Geld... so viele geile Bands, und ja - auch Emperor hätte ich mir gerne angeguckt
![]() Hab ich das richtig verstanden, dass du dir Motörhead hast entgehen lassen? Unglaublich...
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"Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden." - Nick Hornby, "Fever Pitch" |
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#17 (permalink) | |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Zitat:
ich fühl mich ma mit angesprochen jup habe ich, und zwar mutwillig. denn die sind eh jedes jahr da und ich fandse beim ersten mal schon scheisse ...
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#18 (permalink) |
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AW: Wacken Open Air 2006 - So war's
Ich habe Motörhead 2003 ganze 3 mal Live gesehen, das reicht. Das 20-Minuten-Drumsolo nervt einfach und bis auf die (zugegeben tollen) Hits ist der Rest langweilig weil immer das selbe. Würden die ein Konzert spielen das nur aus "Ace of spades", "eat the rich", "orgasmatron" und "hardcore" besteht, ich wäre wieder dabei
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