Ja da war es soweit! Knapp 1 1/2 Jahre nach dem Konzert in Köln ergab sich erneut die Gelegenheit die verrückten Finnen live zu bestaunen. Direkt selbige beim Schopf ergriffen Karten im Vorraus bestellt (natürlich war man sich sicher, dass Waltari es auch diesmal nicht schaffen würden einen Ausverkauf zu landen, dennoch sicher ist sicher)
So ging es dann los. Am Freitagmorgen steht der aKe früh auf, setzt sich ins Auto und fährt erstmal die knapp 300km von Darmstadt nach Düren. Was muss das muss. Dort angekommen, erstmal ein wenig ausspannen, anschließend rumtelefonieren, aha es geht mit dem Zug nach Bochum. Alles klar, ich sammel 2 Leute und eine Jacke ein und dann wird sich zu 10t am Bahnhof getroffen. Das ganze artete dann doch in einer Art Rennfahren über die Kuhkäffer aus, weil ich derweil noch nen Anruf bekam, he ake kannste mich nicht auch noch abholen, alles klar, halben Weg wieder zurück und ab nach Düren. Doch noch pünktlich angekommen, getroffen und eingestiegen. Auf gings zu 2 Stunden Zugfahrt mit heiterem Betrinken und arme Berufspendler mir Lärm quer durchs Abteil nerven
Mit einigen zusätzlichen Querelen kam man dann gegen halb neun in der Matrix an. Die zweite der drei Vorbands spielte gerade ihr Programm durch, der Laden war extrem leer (!) Sauerei eigentlich, sollte doch nachher eine der innovativsten Bands Europas spielen. Na egal, umso leerer, umso dichter die Atmosphäre. Nur wirkliche Fans anwesend. Irgendwann trudelte dann der Kärtsy von Waltari ein, mit einer großen Einkaufstüte in der Hand. Lief einmal quer durch den Laden und verschwand dann, nach ein paar Gesprächen mit Fans im Backstagebereich.
Dann gings auch irgendwann los! Hurra! (den Einsteiger habbich wieder vergessen :lol3: war auf jeden Fall toll! ) Anschließend wurde "Not enough" vom neuen Album gespielt, dann folgte "Dawning of Doom" Ekstaste von der ersten Minute an, vor allem bei Dawning of Doom war bei aKe Ausrasten angesagt, ist es doch einer meiner Lieblingssongs und hätte ich mit eben diesem am Wenigsten gerechnet. Sauber! Und so ging es weiter, alle Klassiker von "Far away", "Walking in the Neon", "Atmosfear", "So Fine" sowie viele neue Lieder wurden gespielt. Eine Freudenparty ohne Grenzen, vor allem weil die Band so sympathisch natürlich aufgetreten ist und ein ausflippender Kärtsy das ganze noch weiter anheizte. Insgesamt ging das Konzert knapp 90 Minuten. 90 Minuten Spass, gute Musik, gemeinsam Hüpfen, Kopf schütteln, einfach tanzen, abgehen, Crowdsurfen, was man sich für ein gutes Konzert wünscht
Dann, nach ein paar Zugaben war es auch schon wieder vorbei. Man warf sich noch ein wenig in die "Menge", tankte an der Bar noch ein paar Bier, ebenso die Waltaris, die sich ein (im Vergleich zu Köln letztes Jahr) kurzangebundenes Stelldichein mit dem Publikum nicht nehmen ließen. Irgendwann hiess es dann, den Rückweg anzutreten. Wie wir verbliebenen Fünf festellten, hatte sich die andere Hälfte direkt nach dem Konzert auf den Weg gemacht mit dem letzten Zug, der von Bochum nach Düren durch fuhr die Rückreise anzutreten und uns stehen zu lassen. War was unschön, denn die Rückreise setzte sich nun aus fast 5 Stunden S-Bahn fahren zusammen, sodass wir erst gegen 6 Uhr früh zu Hause ankamen und glücklich und erschöpft ins Bett fallen konnten.
Aber jede Strapaze, auch der tagelang zerschossene Nacken, die tausenden beim Kämmen ausgerissenen Haare, alles hat sich gelohnt! Ein weiterer unvergesslicher Konzertabend
