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Waltari Konzert - Ein ErlebnisberichtMusik Künstler, Instrumente, Events etc. |
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Waltari Konzert - Ein Erlebnisbericht
Halbwegs ausgeschlafen und mit einem ganz schönen Muskelkater schreibe ich nun mal auf, was am gestrigen Samstagabend so alles passiert ist.
Mit 2 Autos machen sich ein paar vorfreudige Musikjunkies mit gutem Geschmack auf den Weg nach Köln. Das Ziel ist klar: "Underground" in Köln. Ein kleiner, ranziger Schuppen, der jedoch einfach eine einladene und freundliche Atmosphäre bietet. Eigentlicher Grund für die heutige Anreise sind jedoch ein Haufen verrückter Crossover Finnen, die dort nach ewig langer Bühnenabstinenz endlich mal wieder ein Konzert in Deutschland geben. Waltari mit Namen und von erstklassiger Güte! Da bleibt eine ungemeine Euphorie bei den Anreisenden natürlich nicht aus. Und so startet man die Maschinen, öffnet sein Bier und hört sich mittels des Autoradios quer durch unzählige Alben, die Waltari im Laufe ihrer langen Karriere gebraten haben, während man die letzten Freunde abholt. Und gerade dies dauert dann überraschender Weise etwas länger als gedacht. Nicht zu Letzt, weil wir auch ein Mädel mit eingepackt haben und dieses, wie soll es auch anders sein, etwas länger mit dem Umziehen zu Gange ist. Das ist jedoch schnell verziehen. Wenn sich schon ein Mädchen für diese Musik interessiert, kann man(n) dafür auch Opfer bringen. Wie dem auch sei. Jetzt haben wir nur noch genau eine Stunde bis der planmässige Konzertbeginn ansteht. Ist uns egal, die Vorband ist bestimmt eh nicht so doll und da macht das ja überhaupt nix aus. Der nächste Stein sollte uns jedoch schon bald in den Weg gelegt werden. Gerade erst auf die Autobahn gefahren, erblicken die bereits leicht verquerten Augen einen Stau. Na wunderbar. Stehen, 2 Meter vor, Stehen, 2 Meter vor...nicht unbedingt optimal wenn man eh schon zu spät ist. Die Laune haben wir jedenfalls nicht verloren und uns nach Auflösen des Staus erstmal verfahren. Den Weg nach Ehrenfeld kenne ich eigentlich aber auf mich wollte ja niemand hören. So fuhren und fuhren wir immer weiter in der Erwartung auf das Autobahnkreuz Köln-Ost. Und wir fuhren so lange bis nichts mehr von Köln zu lesen war. Nachdem wir gedreht hatten und das Underground dann doch noch, inklusive einer Ehrenrunde um den Block zwecks Parkplatzsuche, erreicht hatten, konnte es also losgehen. Wir springen in den Laden, Waltari spielen schon. "Radium Round" haben wir zur Hälfte verpasst. "Wie lange sind die schon dran?" - "Haben gerade erst angefangen."-"YEAH!". Nochmal Glück gehabt. Das sehr kleine Underground war gerammelt voll und vorne vor der Bühne wurde heftig gerockt. Da wartet man nicht lange ab, sondern stürzt sich umgehend ins Pit. "Dreanworld" wird gespielt und man läuft so richtig warm. Irgendwann im Laufe des nächsten Songs springt mich aKe von Hinten an.Wir wussten, dass wir uns treffen würden und rocken von nun an gemeinsam. Erster Höhepunkt ist das Cover von Madonna's "Vogue". Im Vorhinein haben wir immer wieder gehofft, dass sie's spielen und als jetzt der funky Song wirklich gespielt wird, rasten einige komplett aus. Das hätte ich mal gerne als Aussenstehender gesehen. Sowieso war die Stimmung vorne drin ausserordentlich gut. Sehr sympatische Menschen, die einfach Spass pur zelebriert haben. Es wurde viel gehüpft, zeitweise auch heftig gepogt oder einfach nur getanzt. Da war für jeden etwas dabei. Waltari selbst haben eine einwandfreie Show geboten. Sänger Kärtsy Hattaka hat immer wieder kleine Gags eingebaut und hatte wohl viel Spass auf der Bühne. Die Stimmung wurde dann auch nicht mehr gehemmt und so kam es, dass Spree fliegen lernte. Rauf auf die Hände und durch die "Menge" tragen lassen. Da die wirklich willige Menge jedoch nur aus den ersten paar Reihen vor der Bühne bestand, war ich in schätzungsweise 10 Sekunden bei selbiger angelangt und beinahe dem Kärtsy ins Mikro geflogen, weil dieser eben auch nur 2 Meter ohne Sicherheitsbarrieren vor seinen Fans stand. War ne lustige Aktion, da der Freakfinne sich nach dem Song noch artig bedankt hat, dass wir so ordentlich abgehen. Ja und irgendwann gingen sie dann von der Bühne. Viel zu früh, wir alle einstimmig befanden. Es folgte die erste Zugabe, in der die endlich "so fine" spielten. Ein weiteres Highlight, an das viele noch lange denken werden. Wer den Song kennt, weiss das dort 2 finnische Jodlerinnen einen Jodelchorus übernehmen. Naja und den musste dann an diesem Abend halt das Publikum übernehmen. War schon Fun pur, da niemand wusste, was er da eigentlich macht, es sich aber trotzdem gut und synchron anhörte. Mit diesem Flash gingen Waltari dann erneut von der Bühne. Im Vorhinein hatten wir jedoch abgemacht, dass wir nicht gehen bevor sie das "No Limits"-Cover gebracht haben. Und dann hab ich einfach mal angefangen "NO NO! NO NO NO NO! NO NO..." zu singen. Viele Leute haben sich grinsender Weise umgedreht und mitgemacht, was wiederrum zur Folge hatte, dass die Band nochmal rauskam und dieses Lied als "very special song for you" zu bringen. Danach konnten wir glücklich und zufrieden draussen im Biergarten ein Bierchen schlürfen. Jeder Zuschauer hatte ein breites Grinsen im Gesicht, was er auch so schnell nicht verlieren wird. Ganz besonders der aKe. Der marschierte, sich wie ein Schneekönig freuend, mit einem Drumstick an uns vorbei. Den hat er sich schenken lassen. Besonders cool war auch, dass Kärtsy Hattaka noch ein wenig mit uns gesprochen und getrunken hat. Über Musik, über Geld und über's Kölner Wetter ![]() Alles in allem ein wunderbarer Abend den man erlebt haben muss. Grandiose Musik, sympatische Musiker, nettes Publikum und saufette Party. SO FINE! ![]()
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24.04.2004 Waltari in Köln, wie Spreeward sagte, das erste Mal seit langjähriger Bühnenabstinenz. Also waren Waltari erst recht Pflichtprogramm für diesen Abend. 2 Kollegen und ich hatten die Karten schon im Februar gekauft und genauso lange fieberten wir diesem Ereignis nun auch schon entgegen.
Also gings dann gestern um halb Sieben schon bei mir los. Wir fuhren nach Köln und standen erstmal ne knappe Stunde im Stau, sodass wir erst gegen halb 9 das Kölner Underground betreten konnten. Die Vorband begann ziemlich direkt nach unserer Ankunft und war nicht wirklich spannend. "Remember Twilight" hiessen die und fielen nur dadurch auf, dass sie eine Klarinette und eine Violine in ihr Spiel integriert hatten. Vom Hocker gerissen hats keinen. Dann war ne kurze Umbauphase und ich habe mir da mal eben ein T-Shirt ergattert Waltari Shirts sind ja so selten ![]() Dann wurde sich nach vorne an die Bühne gestellt und noch kurz gewartet, dann gings los, Waltari kommen auf die Bühne und Oberfreakmusiker und Spasshaber Kärtsy heizte von der ersten Sekunde an ein. Der Opener "One Day" ging schon direkt gut ab. Irgendwann dann, während Dreamworld, dem vierten Lied des Sets, gestattete ich mir einen, bereits euphorisierten, Blick durch den Underground und erspähte den guten alten Spree, inklusive meiner Bandkollegen. Also nichts wie hin, und gemeinsam in den Pit gestürzt. War schwer anstrengend und da ich schon ein paar Tage feiern und vor allem das In Flames Konzert von Donnerstag in den Knochen hatte, war ich nur für die Dauer von etwa 8 Liedern im Pit vertreten. Danach stellte ich mich etwas zurück und genoss das Konzert als einfacher Zuschauer. Ich liess mich von dem unglaublichen Charisma eines lustig angezogenen Kärtsy Hatakka hinreissen, der eine gewaltige Stimmung verbreitete und der fast einen Spass-kollaps bekommen hätte. So viel Spass und Freude kann ja kaum einer haben ![]() Auch schön war, dass der Zugabenteil knapp halb so lang war, wie der Hauptteil. Auch ganz Waltari typisch war, dass für jede Sorte von Konzertbesuchern was dabei war. Funk, Punk, Elektro, Metal, Rock und auch sanfte Klänge wurden angeschlagen. Fazit : Eine fette Fete mit bester Stimmung und bester Musik, initiert vom Finnischen Partyguru in Person. BIG BANG
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