Was ist nur geschehen?


Gedichte und Geschichten (unbekannte Dichter) Ihr habt ein neues Gedicht oder eine Geschichte geschrieben? Bitte postet es hier...

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Alt 14.12.2003, 14:01   #26 (permalink)
sie hats auf disk... die geht net zur zeit... irgend ein fehler drauf... un momentan wird sie nicht weiterschreiben... wird nix... ich weiss das ich kenn mein herzblatt... ma schaun wann sie wiederkommt...
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Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz!

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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2003, 14:13   #27 (permalink)
Lordprotector
man ihr zwei seid echt schwere fälle *grummel* ich alss mir was einfallen
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Alt 14.12.2003, 14:26   #28 (permalink)
nicht in diesem fall das schaff ich dieses mal alleine bzw mit meinem paps... ich wollt diese methoden zwar nie bei ihr anwenden aber wenns ne möglichkeit verschafft tu ich das gerne...

und wisst ihr was ihr treuen leser meines herzblattes? das heftigste hat sie alles weggelassen... ist die zensierte fassung... denn das was ihr da sicher als heftig anseht ist für ihre verhältnisse noch überaus harmlos....
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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2003, 15:14   #29 (permalink)
*wart wart wart*
ich warte....*hehe*sach ich se soll sich seit lassen un wenn nich soll ses mir halt per e-mail schicken.*hehe*
LadyPhantasy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2003, 19:14   #30 (permalink)
ich schließe mich LadyPhantasy an^^

@Schattentaenzerin sie soll aber nur schreiben wenn sie möchte wenn sie es nicht möchte halte ich es für besser wenn sie es auf sich beruhen lässt...
okomi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2004, 19:48   #31 (permalink)
hoffe, du schreibst noch weita??? *ganzdollhoff* *darafuwart*
???? bin schon ganz gespannt...

greeez ery
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Callisto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2004, 17:09   #32 (permalink)
Rachel
es gibt noch mehr von der geschichte natürlich aber ich werde hier wohl nicht weiterschreiben. liegt am mod. ich verlasse das board sowieso und damit auch das ganze land. ist wohl ein weiterer grund dafür. vielleicht irgendwann mal. trotzdem danke für euer interesse.
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Alt 04.01.2004, 17:54   #33 (permalink)
also hiermit öffne ich das thema wieder und ende der woche gibts die fortsetzung für alle interessierten...
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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2004, 15:07   #34 (permalink)
:heul: leider immer noch kein neuer teil der geschichte dirn :heul:
okomi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2004, 15:24   #35 (permalink)
entschuldige.... bin ja eigentlich gar nicht offiziell da aber freu dich ich habe die disk dabei und werde sobald ich alles am pc erledigt habe einen neuen teil reinsetzen...
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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2004, 17:29   #36 (permalink)
so nach dem datenverlust hab ich weder einen weiteren teil für euch... viel spas damit...


Mit quietschenden Reifen fuhr ich auf den Hof, parkte und stürzte aus dem Auto. Ich rannte in den Stall, um nach meinem Pferd zu sehen. Stef und seine Freundin folgten mir langsam. Von weitem sah ich Dani. Erleichtert rief er mir schon von weitem zu: „Ein Glück, dass du da bist, Rach! Momentan geht hier wirklich alles drunter und drüber!“ Ich blieb vor ihm stehen und fragte: „Was ist denn jetzt wieder passiert hier?“ Dani erklärte mir, dass durch Sandras Verhalten das totale Chaos ausgebrochen sei. Thomas war total außer sich und war erst mal für ein paar Stunden zur Beruhigung ausreiten und Sandra führte sich wie der Big Boss auf. Ich war nahe der Explosion. „Wo ist sie?“, fragte ich wütend. Ich machte mich auf die Suche nach ihr, bereit mich auf sie zu stürzen und ihr die Meinung zu geigen. Und dann sah ich sie und sie sah mich. Sie ergriff die Flucht, doch ich rannte mit schnellen Schritten hinter ihr her und packte sie. Ich drückte sie gegen die Stallwand. „Was hast du hier jetzt eigentlich zu melden? Lass die Privis in Ruhe und kümmer dich um deinen eigenen Scheiss. Merkst du nicht, dass du alle nervst mit deinem großkotzigen Gehabe?? Du hast doch nicht mal den Hauch einer Ahnung, wie man richtig mit einem Pferd umgeht und welche Verantwortung man trägt, wenn man einen eigenen Gaul hat. Du bist einfach nur ein selbstherrliches, verwöhntes, dummes, hedonistisches Gör, das den großen Macker raushängen lassen will. Merkst du nicht, dass dich keiner leiden kann, dass du nicht das bist, was du gerne wärst? Und jetzt geh mir aus den Augen, ich will dich hier im Stall nicht mehr sehen!“, sagte ich in einem gefährlichen Ton und ließ sie los. Ich ging triumphierend wieder in den Stall und sah nach meinem Pferd. Dani führte ihn schon die ganze Zeit herum. „Dani? Mach das lieber draußen, da hat er mehr Platz. Danke, dass du das für mich übernimmst. Das bedeutet mir viel.“ Ich umarmte ihn. Mittlerweile war er für mich ein sehr guter Kumpel geworden, mit dem man gut reden konnte. „Für dich würd ich doch alles tun, Rach. Aber jetzt fahr zurück ins Krankenhau und kümmer dich um Crüx. Er braucht dich auch und Evil hat ja mich. Ich sag dir dann bescheid wie es ihm geht.“ Er zwinkerte mir zu. „Danke. Ich fahr dann mal weiter.“, sagte ich. Ich streichelte Evils Hals und drückte seinen Kopf schnell an mich. Dann ging ich mit den andern im Schlepptau zurück.

„Wo wollt ihr raus?“, fragte ich. „Ich komme mit dir, Kleine. Ich möchte Simon noch einmal sehen.“ Seine Verlobte wollte nach Hause. Ich ließ sie in der Stadt raus und fuhr mit ihm weiter wieder zum Krankenhaus.

Schweigen. Die ganze Fahrt über nur Schweigen. Bis Stef dieses dann brach. „Sag mal, was ist eigentlich mit dir los? Warum bist du so aggressiv geworden? Was ist mit meiner sensiblen Kleinen geworden?“ Fragen über Fragen. Ich begann hämisch zu grinsen. „Was hast du eigentlich? Ich bin doch genauso wie früher. Ich kann das jetzt gar nicht nachvollziehen.“ Mein Grinsen wurde immer breiter und böser. Er verstand. Ich hatte keine Lust zu reden, sonst würde ich ihn nur wieder anschreien und das wollte ich absolut nicht. Bedrückendes Schweigen. Anhaltendes Schweigen. Es war furchtbar. Aber was sollte ich machen? Erst wird man sabotiert, der Gaul halber vergiftet, dann der Freund zusammengeschlagen und beraubt. Tausend Ereignisse, die einfach zuviel für mein armes sensibles Gemüt waren und immer noch sind.

Ich war richtig froh als wir endlich im Krankenhaus waren. Er folgte mir langsam und schweigend. Ich wünschte mir nichts sehnlicher, als dass Crüx endlich wieder „normal“ war. Ich konnte das einfach nicht ertragen, nicht mitansehen, nicht verstehen. In mir staute sich immer mehr Hass und Wut auf und ich konnte weder das eine noch das andere Gefühl vollständig unterdrücken. Egal wie sehr ich mich auch bemühte. Ich wusste nicht, was mit mir passieren würde, wenn Crüx sterben würde. Ich wusste es nicht und diese Frage beschäftigte mich sehr. Würde ich es ertragen einen weiteren Menschen durch Fremdverschulden zu verlieren? Ich wusste es nicht, ich fand auch keine Antwort darauf. Ich fühlte mich so gequält. ‚Warum ausgerechnet er?‘, schoss es mir durch den Kopf. ‚Warum immer die Menschen, die ich liebe und brauche?‘ Ich wusste keine Antwort darauf. Keiner wusste das.

Stef blieb eine ganze Weile bei uns. Allmählich erfuhr ich, wie gut er und Crüx wirklich befreundet waren, sie waren schon fast Blutsbrüder. Ich konnte Stefs Sorge gut nachvollziehen, mir gings ja kaum anders. Irgendwann zog er mich dann mit sich und sagte dumpf: „Lass uns eine rauchen gehen, das befreit ein wenig.“ Ich nickte zustimmend. Eine Zigarette wäre jetzt ideal. Genau das Richtige für meine armen Nerven. Wir standen eine ganze Weile draussen, die Sonne ging unter. Die Stimmung der Natur wirkte so melancholisch auf mich und deprimierte mich nur noch mehr. Stef sah mich an, kam näher und legte mir einen Arm um die Schultern. Er verstand mich auch so. Das wusste ich und er wusste, dass ich es wusste. „Das tut gut etwas hier draussen rumzugammeln ohne Stress. Und die Zigarette wirkt wahre Wunder.“, seufzte er zufrieden. Er hatte ja recht und wie. Ich zog genüsslich an meiner Kippe bis mir ganz schwindelig wurde und ich kaum noch was sah. Aber mir konnte ja nichts passieren, er war ja bei mir, ich hatte jemanden, an de ich mich anlehnen konnte. „Ich hoffe so sehr, dass Simon wieder in Ordnung kommt, Kleine. Mach mir echt Sorgen um ihn, auch wenn wir schon lange nichts mehr voneinander gehört haben. Trotzdem sind wir noch immer gut befreundet. Und wenn er nicht durchkommt, oh Mann, ich könnte mir das ganz ehrlich nicht verzeihen. Ich könnte mir nicht verzeihen so lange den Kontakt flach gehalten zu haben. Dafür ist unsere Freundschaft zu wichtig für mich. Auch wenn’s vielleicht nicht so ganz den Anschein macht.“ Stef seufzte. Allmählich ging die Sonne unter. Ich setzte mich auf eine naheliegende Parkbank, da ich nicht mehr stehen konnte. Er gesellte sich zu mir und nahm mich in die Arme. Diese Stimmung, welche die Natur mit diesem Schauspiel vermittelte, stimmte mich nur noch depressiver. Meine Melancholie wuchs ins Unermessliche. Zu meinem Glück fing es auch noch an zu regnen. Aber der kühle Regen tat mir gut. Er wirkte so erfrischend auf mich, auf meine Seele. Ich lehnte mich an Stef, legte den Kopf in den Nacken, schloss meine Augen und fing an den Regen zu genießen. Er drückte mich fest an sich und genoss den Regen mit mir gemeinsam. Allerdings fing es nach einer halben Stunde an zu stürmen. „Kleine, wir sollten reingehen. Müssen ja nicht auch noch krank werden. Komm.“, sagte er zärtlich und stand auf. Liebevoll reichte er mir seine Hand. Mir schoss eine unpassende Frage durch den Kopf. ‚Warum hatte es damals nicht so wunderbar mit uns geklappt? Warum jetzt, wo wir beide einen Partner haben??‘ Für mich war das wirklich unerklärlich, ein Ding der Unmöglichkeit. Aber ich versuchte die Frage möglichst schnell wieder zu vergessen. Ich ließ mich also hinterher ziehen. So musste ich schon nicht großartig nachdenken. Ich war total benommen, stand neben mir, hatte einfach nur Angst Crüx zu verlieren. Ich war am Ende meiner Kräfte.

Es vergingen Tage, die ich in meiner Apathie verbrachte. Meine Gedanken waren ständig bei Crüx, kreisten immer nur um ihn. Ich hatte eine Heidenangst, dass er es nicht packen würde. Und wieder fragte ich mich, was mit mir passieren würde, wenn ich ihn verlieren würde. Das besorgte auch Ricki allmählich mich Tag ein, Tag aus so sehen zu müssen. Aber sie sagte nichts, ihr schien es wohl kaum besser zu gehen, aber sie konnte es wenigstens besser verbergen. Oder lag es daran, dass sie ihren Freund an ihrer Seite hatte, der ihr beistehen konnte? Ich wusste es nicht. Und wen hatte ich?? Naja gut, ich darf diese Frage auch im Nachhinein stellen. Aber ich fühlte mich in dieser Zeit kein bisschen mit Pat oder Ricki verbunden, ich fühlte mich einsam. Ausgestoßen.

Die Tage vergingen, Wochen verflogen. Crüxs Zustand besserte sich nicht unbedingt. Seinen Zustand bezeichneten sie als kritisch. Ich lebte so in den Tag hinein. Vegetierte vor mich hin. Stef besuchte mich fast täglich. Oft blieb er auch über Nacht und fuhr am nächsten morgen direkt von uns aus zur Arbeit. Irgendwann erzählte er mir, er hätte deswegen ziemlich viel Ärger mit seiner Verlobten. Aber was sollte ich da schon groß zu sagen? Was sollte ausgerechnet ich daran ändern können? Aber das sprach ich natürlich nicht aus. Wollte ihn ja nicht verärgern. War ja auch nicht böse gemeint. Ich war auch jeden Tag, um meinen Kopf freizukriegen, im Stall bei Evil. Meine Blödmöhre brauchte Training und ich einen Ausgleich, wenigstens ein zwei Stunden, in denen ich mich frei fühlen konnte. Ich war beim Training immer wie ausgewechselt, sagten Stef und Danny mir irgendwann mal. Aber sobald ich fertig war und Evil versorgt hatte war ich wieder in meiner Lethargie gefangen. Evil war Top in Form. Es wurde zeit für neue Herausforderungen, ein Turnier wäre genau das Richtige für uns.

Nun waren mittlerweile drei Monate vergangen seit Crüx im Krankenhaus lag. Drei lange qualvolle Monate. Und sein Zustand besserte sich nur schleppend. Die Ärzte hatten die Hoffnung schon längst aufgegeben. Irgendwie verständlich. Er redete kaum, starrte vor sich hin, bewegte sich selten. Ich fand das beängstigend. Deswegen verbrachte ich auch nicht mehr so viel Zeit bei ihm, da mich das nur noch mehr mitnahm. Ich wusste weder ein noch aus.

Es war ein extrem verregneter Tag als mich die Schreckensnachricht ereilte. Ich saß im Stall bei Evil zusammen mit Stef als mein Handy klingelte. Ricki war ganz aufgelöst und stammelte irgendwas unter Tränen von Crüx. Ich verstand nicht was sie von mir wollte, versprach ihr aber sofort zum Krankenhaus zu fahren. Ich sagte Stef schnell, dass irgendwas nicht in Ordnung sei und wir liefen zu meinem Auto, stiegen ein und ich zündete mir eine Zigarette an. Ich war nervlich schon ziemlich angegriffen. Die Zigarette brachte mir wieder etwas kühlen verstand ein. Schnell fuhren wir los zu Ricki und Crüx. Nach zwanzig Minuten kamen wir endlich im Krankenhaus an. Ich stellte mein Auto auf den Parkplatz, schaltete das Handy aus und gemeinsam rannten wir – ich, wie ich war, in meinen Stallklamotten - ins Krankenhaus – schnurstracks in Crüxs Zimmer. Ricki erwartete mich aufgelöst vor dem Zimmer. Sie war nicht fähig dazu auch nur etwas zu sagen. Da kam Pat um die Ecke. Als er mich sah, kam er sofort auf mich zu, umarmte mich und nahm mich mit um die Ecke, um mir zu erzählen, was geschehen war. Stef folgte uns. Pat sah sehr ernst aus. Mir rutschte das Herz in die Hose als er anfing zu reden. Langsam erzählte er mir von der OP der letzten Nacht. Es war eine Not-OP. Ich sah ihn erschrocken an. Er wusste selbst nicht genau warum, aber anscheinend war sie notwendig gewesen. „Was ist mit Simon?“, fragte ich ihn angsterfüllt. „Sein Zustand ist kritisch.“, sagte Pat leise. „Die Chancen, dass es wieder mit ihm wird sind geringer als eine 1 in Mathe für dich.“ Ich stand da, als ob mich der Blitz getroffen hatte. Ich war nicht fähig zu denken, nicht fähig zu fühlen, zu nichts mehr fähig. Pat meinte, ich sollte nach ihm sehen. Ich hörte ihn nicht. Wie in Trance lief ich zu Simons Zimmer zurück. Ich atmete einmal tief ein und aus und betrat sein Zimmer. Crüx sah blaß aus. Er lag regungslos da. Ich setzte mich auf sein Bett. Sein Anblick schmerzte mich. Denn irgendetwas in meinem tiefsten Inneren sagte mir, dass es das für ihn war. Für ihn, für uns, für mich. Das Schicksal hatte wieder zugeschlagen. Ich hielt Simons Hand, während meine Augen sich wieder mit Tränen füllten. Ich brach weinend über ihm zusammen als ich spürte wie er meine Hand zu drücken schien. Er öffnete schwach seine Augen und sah mich an. Ich wusste, er würde in den nächsten Minuten sterben. Ich spürte es. Leise hauchte er meinen Namen. „Mein Engel,“ hauchte er, „Ich liebe dich!“ Ihm schien es schwerzufallen. „Ich liebe dich auch, Simon!“, flüsterte ich. „Pass auf dich auf, Rachel. Und bleib stark, lass die Klinge wo sie ist und leb weiter! Tu es für mich, hörst du? Lebe, liebe und gehe weiter!“ Danach schloss er seine Augen wieder und sein Atem stockte. Ich versprach es ihm bei meiner Seele weiter zu leben, aber die Klinge weg zu lassen konnte ich ihm nicht versprechen, das ging nicht. Ich küsste ihn, stand auf und ging hinaus. Ich wollte nicht dabei sein, als er starb. Stef saß vor Simons Zimmer rum. Er sprang sofort auf als er mich herauskommen sah. Er sah in meine Augen und umarmte mich sofort. Er verstand meine Seele immer. Pat ließ von Ricki ab und sah mich an. Ich senkte meinen Blick, umarmte ihn und Ricki schnell und ging dann. Nein, ich rannte so schnell mich meine Beine nur tragen konnten. Stef lief mir hinterher, da er sich sorgte, ich könnte irgendwelche Dummheiten machen. Doch ich hatte Simon versprochen weiter zu leben, nur schlitzen würde ich trotzdem. Stef hatte mich bald eingeholt. „Rach, kleine, jetzt warte doch!“ Ich spürte wie er mich an der Schulter packte und mich festhielt. In seinen Armen konnte ich meinen Gefühlen endlich freien Lauf lassen. Ich konnte mich einfach nicht mehr beruhigen. Schließlich brach ich in seinen Armen zusammen und wir saßen mitten im strömenden Regen. Stef legte seinen Mantel um mich und hielt mich fest an sich gedrückt. So saßen wir zusammen über eine Stunde lang da bis ich mich wieder so weit beruhigt hatte, um fahren zu können. Ich saß im Auto und rauchte eine Zigarette. Ich war noch ganz entsetzt, fuhr aber vorsichtig los. Stefs Stimme wirkte so beruhigend auf mich. Wir wollte in Crüxs und meine Wohnung fahren, aber Stef sagte es wäre besser wenn wir zu ihm nach Hause fahren würden. In unserer Wohnung würde mich alles zu sehr an ihn erinnern. Stef lotste mich zu sich nach Hause. Ich parkte bei ihm. Aber ich wollte noch lange nicht in geschlossene Räume. Er nickte und nahm mich in den Arm. So liefen wir durch die verregneten Straßen in Oberachern.
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Schattentaenzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2004, 19:43   #37 (permalink)
ich finde das rachel ihre geschichte sehr gut aufgeschrieben hat, auch wenn ich ihr wünschte das ihr das alles nie zugestoßen wäre(und das ist ja die zensierte fassung)...
ich bin einfach sprachlos....
bin aber trotzdem gespannt wie es weitergeht

viele grüße
okomi ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 09.05.2004, 13:32   #38 (permalink)
Für Oko...

so oko, die letzten teile werden jetzt dann die tage allmählich folgen... ich nehme mir allerdings das recht heraus, einen großen teil daraus nicht zu posten... bei fragen bitte an mich wenden...


Er wusste genau, welch schwere Zeit nun vor mir lag. Auch er hatte eine geliebte Person verloren - durch das Verschulden anderer. Genau wie ich. Nach einer Weile stellten wir uns irgendwo unter und warteten ein wenig bis der Regen nachließ. Ich zündete mir eine Zigarette an und setzte mich auf den Boden. Er setzte sich neben mich und rauchte auch eine. "Ich werde einen letzten Racheakt starten. Bist du dabei?", fragte ich ihn nach einer halben Stunde des Schweigens. Er sah mich verwirrt an. "Meinst du, das bringt dir irgendwas? Wir können ja net ma beweisen, dass die Leut des waren.", antwortete er dann. "Und wenn du Pech hast, passiert dir noch irgendwas und dann? Nein Kleine, das lassen wir schön bleiben. Aber ich überleg mir irgendetwas anderes, was wir tun könnten." Seine Rationalität damals war genau das, was mich über diese unendlich schwere Zeit rettete. Er drückte sanft meine Hand und zog mich an sich. Eine Weile saßen wir so da - ich zwischen seinen Beinen an seine Brust gelehnt. „Weißt du was?“, fragte er und stand auf. Er reichte mir seine Hand und zog mich hoch. "Wir gehen jetzt zu mir heim und ich mach uns erst ma was zu essen. Komm schon!" Er zog mich einfach hinter sich her. Der Regen wurde stärker. Wir fingen an zu rennen, wurden trotzdem klatschnass. Der kühle Regen tat mir gut. Ich wollte eigentlich noch gar nicht ins Trockene, aber ich folgte ihm letztlich doch noch. "Willst du dich umziehen? Nicht, dass noch ne Grippe kriegst.", meinte er und brachte mir ein trockenes Sweatshirt von sich. "Danke." Ich glaube, das war das erste vernünftige Wort seit einem längerem Zeitraum an diesem Tag, das ich nach Crüxs Tod sagte. Schließlich schob Stef mich auf seine Couch und meinte, ich sollte es mir bequem machen. Rauchen wäre kein Thema, aber das müsste ich ja eigentlich noch wissen. Dann verschwand er in der Küche, um was zu essen zu machen. "Hat die Dame irgendeinen Wunsch, was wir essen sollen? Soll ich kochen, oder traust mir da immer noch nicht ganz? Sag ruhig, ich richte mich da ganz nach dir!", sprach er. Ich schwieg eine Weile. "Ich weiss nicht, ob ich überhaupt Hunger hab."; antwortete ich ihm. "Mach du dir was, aber ich glaub, ich möchte nichts. Mir reicht eine Zigarette vorerst voll und ganz." Mit diesen Worten rauchte ich schon wieder die nächste. - Ja, ja, sagt nix, ich weiss, ich bin süchtig. Ist ja nix Neues. *g* Ich hab’s euch ganz am Anfang ja gesagt, wenn ihr euch zurückerinnert! *fg* -

Am Abend kam Stefs Freundin vorbei. Als sie mich da so sitzen sah in seinem Sweatshirt, hätte sie mich am liebsten umgebracht. Das sah ich ihr an und beinahe hätte ich zu ihr "Tu dir keinen Zwang an. Bring mich ruhig um, dann bin ich wenigstens wieder bei Crüx!" gesagt, aber ich unterließ es. Er fragte, warum sie überhaupt da wäre. Sie hätte doch was vorgehabt am Abend. "Ach, die haben abgesagt. Also kann ich meine Zeit auch wieder bei dir totschlagen.", sagte sie zu ihm. Ich hätte ihr am liebsten eine reingeschlagen für diesen Kommentar. Ihre Arroganz stank zum Himmel. Ich musste meinen Zorn regelrecht unterdrücken. Er war einem Wutanfall nahe an dem Abend und fragte sie, was ihr eigentlich einfallen würde, so mit ihm zu reden. "Ich bin dir wohl auch grad nur dann recht, wenn genagelt werden willst oder niemand anderes da ist, mit dem losziehen kannst. Aber so nicht, Madame, so nicht! Verschwinde! Und komm bloß nie wieder! Such dir nen anderen Idioten, mit dem deine miesen Spielchen spielen kannst, aber lass mich in Ruhe!" Sie sah ihn total perplex an. Am liebsten hätte ich Applaus geklatscht! Er hatte ja so recht. Ich konnte die eh nie leiden. Während des ganzen Streits vergaß ich meinen Schmerz vollkommen. Beleidigt zog sie davon und Stef setzte sich seufzend neben mich. "Warum sind manche Frauen so bescheuert?", fragte er mich und sah mir direkt in die Augen. Ich zuckte nur mit den Schultern. "Das fragste ausgerechnet mich? Das Selbe könnte ich auch dich fragen im Bezug auf Männer. Ich hatte den perfekten Kerl für mich und jetzt ist er weg.", seufzte ich traurig. "Magst n bissi was trinken?", fragte er kurz. Ich nickte. Er stand auf und holte zwei Flaschen Rotwein. "Der müsste dir auch schmecken. Ist ziemlich süss, ich weiss ja, dass du keinen trockenen Wein trinkst. Wenn das nicht reicht, keine Sorge, ich hab noch mehr da." Er reichte mir ein Glas und lächelte mich liebevoll an. Tränen stiegen mir in die Augen. Warum? Warum muss immer alles auf einmal passieren? Crüx war tot, ich saß bei Stef, er kickt seine Alte. "Warum hatte es damals eigentlich nicht mit uns geklappt?", fragte ich mich wieder. Ich trank einen Schluck und Leute, ich muss echt sagen, das war der beste Rotwein, den ich jemals getrunken hab! Zu geil! Ich hatte meinen Kopf nun auf seinen Bauch gelegt und sah ihn an. Dabei rauchte ich schon wieder eine Zigarette. Nach einer Stunde fing ich schon wieder an zu lachen - dem Alkohol sei dank. Ich war an diesem Abend sternhagelvoll. Unglaublich, aber wahr. Auch er war schon gut dabei. Das war um so besser für mich. Denn allein trinken und allein besoffen sein ist bekanntlich schlecht. Während mein Kopf so auf seinem Bauch lag, streichelte er sanft mein Gesicht. Er erzählte mir, wie es ihm so in der letzten Zeit ergangen war. Wahrscheinlich um mich abzulenken. Er bemühte sich so lieb um mich. Nach einer Weile meinte er so: "Wenn du müde bist, sag mir bescheid. Ich penn dann heut` auf der Couch, damit du in Ruhe schlafen kannst." Ich schüttelte den Kopf. Auch wenn ich schon sternhagelvoll (yeah, ist das n geiles Wort!) war, ich wollte ihn nicht aus seinem Bett verdrängen. "Gut, wenn du kein Problem nach dem heutigen Tag damit hast, mein Bett mit mir zu teilen, dann schlafen wir einfach zusammen in meinem Bett." Er sah da überhaupt kein Problem und er dachte auch an nix Unanständiges. - Ja, ja, wer's glaubt wird selig, und wer nicht auch! - Weit nach Mitternacht torkelte ich dann in sein Schlafzimmer und fiel - ja ich fiel - in sein Bett. Naja gut, ich fiel nicht in sein Bett – blamiere ich mich halt mal wieder. Mich schlug es der Länge nach hin - VOR seinem Bett. Stef kam sofort rübergerannt als er den lauten Knall gehört hatte. Er sah mich lachend auf dem Boden liegen. - Tja, Allohol macht halt Birne hohl. - "Mensch Rach, was machst du da?? Typisch für dich, wenn du besoffen bist!", sagte er abwertend, grinste aber selbst. Er half mir hoch ins Bett. "Du bist doch auch nicht besser.", lallte ich, drehte mich auf den Bauch, machte mich breit und schlief ein. Wie Stef es auch noch ins Bett geschafft hat, das ich ja so schön in Beschlag genommen hatte, weiss ich bis heute noch nicht. Am nächsten Morgen jedenfalls wachte ich in seinem Arm auf. Total erschrocken fuhr ich hoch. Er wachte von dieser raschen Bewegung auf und sah mich verschlafen an. Ich hatte üble Kopfschmerzen, aber schlagartig erinnerte ich mich wieder an den Vortag. An Crüxs Tod, an den langen Spaziergang im Regen, an Stefs Ex, an den Alkoholexzess. Furchtbar, was man nicht so alles aus Trauer und Schmerzen tut. Er sah mich müde an und fragte verschlafen, was los sei. Ich antwortete nicht, stand dafür auf, um im Wohnzimmer in Ruhe eine rauchen zu können. "Ob da irgendwas passiert ist, heute Nacht?", fragte ich mich im Stillen. "Warum bin ich in seinem Arm aufgewacht??" Diese Fragen beschäftigten mich so intensiv, dass ich gar nicht merkte, wie er sich neben mich setzte und sich ebenfalls eine Zigarette anzündete. "Ist alles in Ordnung, Rach?", fragte er mich mehrmals bis ich ihn hörte. Ich seufzte und meinte: "Naja, wie kann alles in Ordnung sein? Warst du auch so besoffen wie ich gestern?" Er grinste mich lieb an und verneinte. "Du hast ja anderthalb Flaschen Rotwein alleine getrunken. Das genießt man eigentlich! Und da wunderst du dich, weshalb du so besoffen warst?" Er lachte und nahm mich in den Arm. Ich sah ihn an und fragte ihn nach einer längeren Zeit des Schweigens, warum ich heute Morgen in seinem Arm aufgewacht bin. Er antwortete mir ein wenig verschmitzt grinsend: "Keine Ahnung, um ehrlich zu sein. Glaub, du hast dich irgendwann an mich gekuschelt, wenn ich das noch richtig mitgekriegt hab. Keine Sorge, es ist nichts passiert! Du weisst, ich würde das niemals ausnutzen, wenn n besoffenes Mädel neben mir im Bett liegt. So nötig hab ich's nu au nette. Sollteste eigentlich noch selber wissen." Ich atmete erleichtert auf, um mir auch im nächsten Moment die nächste Zigarette anzuzünden. Danach holte ich geschwind mein Handy aus meiner Tasche und sah, dass ich 99 Anrufe in Abwesenheit drauf hatte. Pat und Ricki hatten wohl abwechselnd versucht mich zu erreichen. Ich laß auch die SMS und antwortete gleich darauf. Nach zwei Minuten klingelte mein Handy schon wieder. Pat war dran. "Rach, wo steckst du?", fragte er verärgert. "Mach bitte keinen Stress, ja? Den hab ich zur Genüge. Hab den restlichen Tag gestern bei Stef verbracht. Um mich abzulenken. Was ist denn überhaupt los?", fragte ich leicht genervt. Er meinte nur, er und Ricki hätten sich Sorgen um mich gemacht. Und sie hätten überall nach mir gesucht. Ich hätte ja wenigstens bescheid geben können. Darauf kriegte ich einen Ausraster. "Sag mal, spinnst du? Glaubst du, ich denk daran, euch bescheid zu sagen wo ich bin nachdem mein Freund gestorben ist?? Glaubst du das ernsthaft? Ihr seid doch irre.", brüllte ich in mein Handy und legte auf. Stef sah mich ganz verdutzt an und ich erzählte ihm, was Pat und Ricki mir vorwarfen. Er drückte mich an sich und sagte: "Nimm's dir nicht zu Herzen. Klar machen sie sich Sorgen um dich, aber sie müssen auch verstehen, dass man keinen Kopf dazu hat anderen zu sagen, wo man steckt, damit die sich keine Sorgen machen, nach so nem Erlebnis. Mach dich nicht verrückt." Kurze Zeit später erreichte mich wieder eine SMS mit dem Termin der Beerdigung. Ich seufzte unhörbar. Ich wollte da nicht hin, aber ich wusste, das war ich Simon schuldig. In fünf Tagen war es also so weit. Stef sah mich fragend an. Ich erzählte ihm von der Beerdigung. „Du musst da hingehen, Kleine. Das bist du Simon schuldig. Er war so ein guter Kerl. Ich werde dich begleiten.“, redete er auf mich ein. Ich seufzte und begann wieder zu weinen. Es war einfach eine extrem schlimme Zeit für mich. Hätte ich Stef damals nicht gehabt, wer weiss, was heute aus mir geworden wäre.

Die Tage vergingen wie im Fluge. Der fünfte Tag trat ein und ich musste auf Crüxs Beerdigung. Innerlich sträubte sich alles dagegen, aber ich musste. Ich konnte da nicht einfach wegbleiben. Ich seufzte als ich in unserer Wohnung an diesem Tag saß und mich umzog. Draussen regnete es schon wieder in Strömen. Ich zog ein kurzes schwarzes, ärmelloses Kleid mit langer Schleppe an, meine Stiefel ebenso und machte meine Haare. Ich beschloss sie offen zu lassen. Ich sah in den Spiegel und seufzte erneut. Ich schlug mit der Faust auf den Spiegel ein bis er zerbrach. Kurz darauf klingelte es an der Tür. Mit meiner blutigen Faust ging ich öffnen. Stef trat ein, umarmte mich und sah dann meine Faust. „Was hast du denn da gemacht? Das sieht ja aus!“, rief er. Dann fiel sein Blick auf den zertrümmerten Spiegel und er verstand sofort. Ich musste meine Hand unter fließendes Wasser halten. Das Blut floß von meiner Hand und das Wasser reinigte meine Wunde. „Lass das doch endlich bleiben, Rach!“, sagte er leise und sah mich nicht an. Mir kamen schon wieder die Tränen. „Oh Kleine, hör bitte auf zu weinen! Ich weiss, wie es dir geht, ich weiss es sogar sehr gut. Aber hör auf zu weinen! Deine Tränen bringen ihn nicht zurück und er will dich sicherlich nicht so sehen. Hör bitte auf.“ Letzteres sprach er sehr leise aus und drückte mich fest an sich, ehe er mich ansah. Er wischte meine Tränen weg und versuchte mein Make-Up zu retten. „Lass uns gehen, Kleine. Es ist von hier aus nicht weit zum Friedhof. Wir können laufen.“, sagte er dann und fasste mich an der Hand, um mich hinter sich herzuziehen.

Schweigend folgte ich Stef zum Friedhof. Immer und immer wieder musste ich mir eine Zigarette anzünden, um einen kühlen Kopf bewahren zu können. Die ganze Zeit über schwiegen wir uns an. Ricki und Pat waren schon da. Sie kamen uns sofort entgegen als sie uns sahen. Am liebsten wäre ich da einfach wieder gegangen. Denn in dem Moment fiel mir auf, welch große Ähnlichkeit doch zwischen Crüx und Ricki bestand. Mir standen schon wieder Tränen in den Augen. Sie umarmte mich und wollte mich schon fast nicht mehr loslassen. Doch sie musste, als die Beerdigung losging. Ich folgte Ricki und Pat nach vorne. Ich konnte die mitleidigen Blicke, die auf meinem Rücken ruhten, kaum ertragen. Stef streichelte sanft meinen Arm, um mir zu zeigen, dass er da war, wann immer ich ihn auch brauchen sollte. Ich hörte dem Pfarrer nicht zu, ich saß einfach nur teilnahmslos da. Als wir dann hinaus sollten, weigerte ich mich erst eine Zeitlang. Ich konnte nicht mehr. Doch Stef schaffte es schließlich doch, mich dazu zu überreden. „Das schulden wir ihm!“, flüsterte er mir mit Tränen in den Augen zu. Er drehte sich schnell weg, um die Tränen abzuwischen. Ihm fiel es genauso schwer wie mir, das spürte ich. Als wir hinaus gingen zu seinem Grab legte er mir seinen Arm um die Schultern. Ich war froh nicht alleine zu sein. Auf die Kondolenzscheisse hatte ich allerdings keine Nerven. Ich lehnte das strikt ab, Ricki tat dies aber auch. Das beruhigte mich dann wieder ein wenig, dass ich mit dieser Haltung nicht alleine dastand. Ich war überglücklich als der Spuk endlich vorbei war. Ich rief Stef und mir ein Taxi. Ich hielt mich noch immer fest an sich gedrückt. Ich spürte, wie mitgenommen er wirklich war, konnte mich allerdings nicht mehr beruhigen. Er wischte mir immer wieder vorsichtig die schwarzen Tränen ab und sagte irgendwann, ich würde furchtbar aussehen. Ich versuchte zu lächeln, denn er sah auch nicht besser aus. „Ich pass in nächster Zeit auf dich auf, Kleine. Ich weiss, was du durchmachst, ich hab das auch schon hinter mir.“, sagte er leise, aber bestimmt.
__________________
Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure, als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz!

What can I say? (I don’t want to play) anymore
What can I say? I’m heading for the door
I can’t stand this emotional violence
Leave in silence

Depeche Mode - Leave in silence
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