Meine letzten Bücher waren zwei Zamonienbücher (Walter Moers):
Zuerst "Rumo und Die Wunder im Dunkeln". Haaaaaaaaaaaaaaach, was für ein tolles, tolles Buch, schon während des Lesens hatte ich Sorge, dass es zu Ende sein könnte. Ich hab mir mehrmlas gewünscht, dass es ewig weitergeht. Tja, Pech gehabt, leider vorbei. Das Buch hat einfach alles: Spannung, Humor (Ich hab mich gleich nach dem ersten Satz in Löwenzahn und Grinzold (Das Dämonenschwert (äääh...Käsemesser)

verliebt), ein bisschen was Blutrünstiges und Liebe (nicht zu vergessen!). Es hat tolle Wendungen, ist klasse aufgebaut, da es zu jedem Nebencharakter gleich immer ne kleine aber feine Backgroundgeschichte gibt und tolle Illustrationen vom Autor selbst. Es gibt wirklich rein garnichts, das ich an diesem Buch aussetzen könnte, ausser natürlich, dass es nicht ewig geht und irgendwann aufhört..
In meiner Zamonienhysterie (

) habe ich mir dann gleich "Ensel und Krete" gekauft, das leider im Gegensatz zu "Rumo" ein wenig zurückfällt. Die eigentliche Geschichte ist eine sehr phantasievolle Anlehnung an das Märchen Hänsel und Gretel (wer hätte das gedacht?! ) durchsetzt von sogenannten "Mythenmetzischen Abschweifungen", in denen der erfundene Autor Hildegunst von Mythenmetz einfach mal so reinplaudert und vom Dasein als Autor und seines Tuns quatscht. Zuerst nervt das ein bisschen aber dann fand ichs immer lustiger. Einfach herrlich zusammengesponnen! Ein absoluter Pluspunkt ist auf jeden Fall das Auftauchen meines geliebten Stollentrolls (siehe Avatar) der das tut, wozu er da ist: nerven und verarschen. Sehr schön.

Rundum dann halt doch ein tolles Buch...
Nachher im Bettchen fang ich dann mal mit was ganz anderem an: "Der Sohn des Donnergottes" von Arto Paasilinna. Sagen kann ich dazu noch nichts, nur den Klappentext zitieren:
Zitat:
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Der finnische Himmel und seine Götter sind älter als die ganze Welt. Sie sehen mit großer Besorgnis, dass die Finnen seit vielen Jahren abtrünnig sind und an den christlichen Gott glauben. Höchste Zeit also, dass jemand zur Erde niederfährt, Menschengestalt annimmt und die Finnen wieder zu ihrem alten Glauben bekehrt. Und wer könnte dafür besser geeignet sein, als der junge, tollkühne Rutja, der Sohn des Donnergottes? Der stille Antiquitätenhändler Sampsa Ronkainen ist der von ihm auserkorene Mensch für den Rollentausch. Nachdem der Sohn des Donnergottes zwar Sampsas Gestalt, nicht jedoch seinen Charakter annimmt und sich auf der Erde auch nicht besonders gut auskennt, ist für viel Wirbel und Aufregung gesorgt...
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klingt "ganz nett", mal gucken...
