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Wehrdienst und Zivi - Was prägt mehr?Politik Inlands-, Auslands-, Europa- , Finanzpolitik etc. |
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#1 (permalink) |
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Wehrdienst und Zivi - Was prägt mehr?
N'abend!
Ich weiss, so ein ähnliches Thema hat richie schonmal eröffnet. Da gings aber explizit um die Notwendigkeit von Wehr- und Ersatzdienst. Da ich nun selber Zivi bin, dort einige Kollegen habe, und auch Freunde bei der Bundeswehr, finde ich den Aspekt der Persönlichkeitsbildung während der Bund/Zivizeit interessant und vor allem auffällig. Darum die Frage an Euch: Was hat Euch die Bundeswehr oder der Zivildienst gebracht? Habt ihr vielleicht Bekannte, die sich während dieser Zeit verändert haben oder habt ihr keinerlei Erfahrung mit dem Thema, aber könnt Euch typische Klischées eines Soldaten oder Zivis vorstellen? Angehende Wehrpflichtige können natürlich gerne erzähöen, was sie vorhaben und was sie sich davon erwarten. Legt mal los, hier wird jetzt diskutiert! ![]() MFG Euer Spree (jetzt auch in rot) ![]()
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Die beste Chance die ihr je hattet! (Ich war mit TV Smith pissen!) "Aus dem Hintergrund müsste Lahm schiessen." |
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#2 (permalink) |
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Hallo Spree...
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass Zivis generell dazu neigen, sich um jegliche Verantwortung zu drücken und versuchen, möglichst viel Dienst-Zeit mit Rumhängen zu verbringen.
Je nachdem, wer Zivildienst leistet und aus welchen Grund ist die Motivation natürlich eine Andere. Beispiel: jemand möchte einen Job im medizinischen Bereich ausüben und gibt deshalb alles beim Zivi im Krankenhaus. Das ist meiner Meinung nach aber eher die Ausnahme. Zivis werden im Groben als günstige Arbeitskraft für unliebsame Aufgaben betreut. Daher übertrage ich nun meine Denkensweise auf die der anderen Leute die Zivieldienst machen: Warum soll ich für 4 € Am Tag (nur als Beispiel) soviel arbeiten als wenn ich 10 € pro Stunde bekommen würde? Das sehe ich ja nicht ein! Fazit: langsam und unmotiviert arbeiten. Ob das charakterfördernd ist wage ich zu bezweifeln. Zum Bund kann ich nicht viel sagen, außer das ich denke, dass die Regelmäßigkeit (aufstehen, antreten usw.) sowie der Sport zumindest in den ersten 3 Monaten positiv auf diese Person einwirken. Gruß Pike |
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#3 (permalink) |
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ich werd höchstwahrscheinlich wehrdienst machen da ich ziemlich neugierig bin. ich werd mich nicht verpflichten lassen oder so aber die erfahrung will ich mir nicht entgehen lassen.
bei der veränderung der persönlichkeit denke ich kommts einfach auch auf die person an, wobei sich in den 9 monaten wahrscheinlich recht wenig ändert bei den meisten (ich red grad vom wehrdienst). ich hab auch schon gehört das sich leute durch den zivildienst geändert haben, hauptsächlich wenn die dabei mit kranken oder behinderten zu tun hatten, aber mehr kann ich dazu auch nicht sagen. |
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#4 (permalink) |
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Jaja...ich war ja auch mal beim Bund...und das ist irgendwie für nen heranreifenden Burschen schon eine unglaubliche Egobombe...so mit Drill und Uniform, rumballern und mit den Jungens saufen und so!
![]() Jedoch bin ich der Meinung das die effektivere Arbeit definitv als Zivi getan wird. Denn als GWDL'er ist man nicht wirklich Soldat oder sowas inder Art. Nur einer der wirklich einen Auslandeinsatz durchzieht und dafür auch die Ausbildung genießen darf bringt dem Bund was. Und das ist numal nicht so als GWDL'er. Ich denke das sowohl Zivi als auch Bund positiv aufs Ego einfließen können. Denn ich für meinen Teil habe beim Bund echt Ordnung gelernt (auch wenn ich das ab und zu wieder vergesse ) und weiterhin sich in eine große Gruppe einzubinden um ein best Mögliches Ergebniss zu erzielen. Teamwork ist hier das A und O. Da der einzelne unglaublich schwach sein kann!Beim Zivi denke ich einfach das mehr auf den Umgang mit dem Mensch als solches Wert gelegt wird. Was ich auch nur Loben kann. Für mich persönlich wäre es Lobenswert eine Mischung aus beidem hizubekommen! (fiktion, ich weiss) |
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#5 (permalink) | |
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Re: Hallo Spree...
Zitat:
![]() Bei vielen trifft das auch sicherlich zu, gerade weil man als Zivi mit Leichtigkeit ein lockeres und weitgehend unbekümmertes Leben führen kann. Es gibt jedoch auch einen Großteil, der sich gewissenhaft um seine Aufgaben kümmert und einiges an Verantwortung kennen lernt und das auch mehr oder weniger auf seinen Alltag überträgt. Ein Freund von mir hatte beispielsweise bislang mit Nichts was am Hut und galt gemeinhin so ein bisschen als jemand, der sich um nichts kümmert und dem alles und jeder scheissegal ist. Seit seinem Dienst hat der jedoch eine Wandlung durchgemacht, die man im Privatleben deutlich erkennen kann. Der Junge ist viel verantwrotungsbewusster und verlässlicher geworden. Ein Paradebeispiel, wie ich finde. Das man sich bei der Bundeswehr aufgrund der geregelten und strickten Abläufe Disziplin aneignen kann, sehe ich auch so. Obwohl das nur auf die Grundausbildung beschränkt wird. Die restliche Zeit hängen die Jungs doch auch nur rum, saufen und machen Blödsinn. So sehen jedenfalls die Berichte aus, die mir von vielen Leuten zugetragen werden. Und Disziplin in allen Ehren, je nachdem wo Du bist, wird aus straffer Führung schnell mal rohes Anscheissen und mutwilliger Missbrauch von Authorität. Das kann einen sicherlich auch fertigmachen. Oder wie es ein Freund von zu sagen pflegt: "Wenn du das nicht mit Humor siehst, kommste nicht drauf klar."
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#6 (permalink) | |
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Re: Hallo Spree...
Zitat:
Zivi prägt schon, ich war in ner rehaklinik, man lernt verdammt viel über frauen. und der samariterefekt ist auch nicht zu unterschätzen, einmal zivi immer zivi, alle ex zivis die ich kenne sind sehr hilfsbereit.... Wir waren ja schließlich nur faul weils nix zu tun gab.
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#7 (permalink) | |
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Re: Hallo Spree...
Zitat:
also das ist natürlich das typische Zivi-Image. Aber ich muss sagen, dass ich soviel wie ich im Zibidienst gearbeitet habe, nie wieder arbeiten werde. Das war ein Knüppelharter 9 Stunden Tag, fast jedes Wochenende, sehr oft auch bis 23 Uhr nachts. Das war echt der Hammer. Und es hat mich sehr geprägt. Ich habe gelernt, beim arbeiten auch mal den Schweinehund rauszulassen und vorallem habe ich gelernt auch Arbeit zu akzeptieren, die wiederlich oder mir garnicht gefällt. Allen in allem wars ne super Zeit die ich nicht missen möchte. Freunde von mir haben sich durch ihren Zivi auch grundsätzlich verändert. Vorher diese "Null-Bock-und-alles-scheiß-egal-Einstellung" und nach der Arbeit mit behinderten hat sich ihre Lebenseinstellung voll verändert. Zum Bund muss ich sagen: das was ich bisher gehört habe war - 3 Monate viel Sport und viel Disziplin - der Rest nur saufen und rumlungern. |
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#8 (permalink) |
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Hmm, ich als aktiver ZDL der jetzt 4 Moante rum hat, muss sagen, das die Zeit mich verändert hat, im menschlichen Bereich. Meine sozialen Fähigkeiten sind erweitert worden.
Ich arbeite in einer Werkstatt für geistig behinderte Menschen. Ic habe in dieser Zeit vollständig gelernt, Behidnerte auch als normale Menschen zu betrachten, das hab ich 20 Jahre lang nicht geschafft, obwohl ich eine geistig behinderte Schwester habe. Und es ist nicht so, das ich da nur rumsitze und nix mache. Sicher, es könnte mehr sein, aber ich bin gewiss nicht untätig. Dieses Klichee kommt oft von den Zivis, die Fahrdienst machen. Die haben oft nur zweimal am Tag was zu tun, nähmlich wenn es heisst, menschen von A nach B, und dann wieder zurück zu transportieren. Zum Thema Bund kann ich nur die Meinung der anderen bestätigen. Alle meine Freunde die beim Bund waren, hatten die ersten drei Moante nix zu lachen, danach jedoch nur noch dumm rumhängen. Im Sozialen Bereich hat sich da kaum was getan, nur (manchmal) was im Thema Disziplin. Mein Fazit ist, das jeder das machen soll was er will. Ich habe mich für Zivi entschieden, und ich möchte die Zeit bisher nicht missen.
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Der Himmel ist deshalb so grau, weil alles Blaue schon heruntergelogen wurde. |
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#9 (permalink) |
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Als vertreter des Bund genres kann ich nur folgendes sagen.
Es gibt überall solche und solche. Auch wenn Zivi`s einen gewissen Ruf haben und der bei einigen auch begründet sein mag, diesen Ruf als nichts machende, so gibt es auch genug die wirklich arbeiten und was für die Gesellschaft beitragen. Wie oft erwähnt wurde gibt es viele Bereiche wo die Zivis als bilige Arbeitskräfte missbraucht werden. Und somit Arbeitsstellen leider blockiert werden, weil sie lieber nen billigen Zivi nehmen als einen in fester Einstellung. Je nach Job kann der Zivildienst einen Menschen oder seinen Umgang mit anderen Menschen sowie seine Sicht darauf verändern. Aber auch Soldaten lernen eine Menge, bzw. können es. Mal von körperlicher Ertüchtigung abgesehen, lernen sie auch was es heisst zu arbeiten. Arbeiten die ihnen missfallen. Eine hieraschie zu akzeptieren. Einfach nur auszuführen. Teamorientiertes Handeln, Disziplin und vieles mehr. Auch hier mag es stimmen das für die meisten die ersten drei Monate die härtesten sind, und der Rest eher lasch. Aber das ist auch nicht überall so, sondern kann das absolute Gegenteil sein. Auch wenn man hier vielleicht denkt weniger für die Gesellschaft zu tun, wird hier auch eine Menge getan. Von aufbauen von Stadtfesten, zu unterstützenden Maßnahmen bis hin zu Sandsäcken und Hilfe bei Flutungen. Auch der Medizinische Bereich entlastet die Umgebung und unterstützt. Also kann das auch sehr eingreifend in die Persönlichkeit sein. Und ja ich würde sagen ich und alle meine Bekannten die auch beim Bund waren haben sich zumindest teilweise verändert, vom verhalten, aufgrund der Menschen mit denen man zusammen war. Der Umgangston usw. Es gab schöne und schlechte Zeiten, die teiilweise auch mit persönlichem Verslut verbunden waren. Aber auch wenns manchmal so richtig "scheisse" war. Die Zeit will ich nicht missen. |
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#10 (permalink) |
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Also ich bin ausgemustert worden. Wäre ich das nicht, hätte ich Zivi gemacht. Ich kenne viele die Zivi gemacht haben. Die waren bei den Johanitern und mussten da einiges machen. Sie sagen alle, dass man viel arbeiten musste vorallem Wohnungen von Totoen ausräumen und sagen, dass das sehr geprägt hat. Dann die alten Menschen zu sehen und zu erkennen wie alleine manche sind. Alle die ich kenne sagen, dass Zivi sehr prägt und z Unrecht einen schlechten Ruf hat.
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#11 (permalink) |
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@Levi
Dieses Klichee über Bundis, bezüglich Krieg und so, ist auch vollkommen falsch. Ich habe, während ich auf der Zivischule war, gelernt, das unsere Armee, eine Aufbauarmee ist, und keine Angriffsarmee. Unsere Armee ist intelligenter, als die der Amis, wenn auch Waffentechnisch nicht so gut ausgerüstet. (ich sag nur P1 )Deswegen hat sich meine Ansicht von Bund auch geändert. (zum positiven)
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#12 (permalink) |
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Ich mache weder Bund noch Zivi. Ich bin in der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) die man neben dem Technischen Hilfswerk (THW) als alternative zu Bund und Zivi machen kann. Allerdings nur mehrere jahre.
Und ich muss sagen ... es macht spaß. Man übt mit den Leuten, hält treffen ab, lernt viel über Feuer etc. holt Menschen aus zerbeulen Wagen raus. Also der Teamgeist ist wenn's hart auf hart kommt schon enorm. Allerdings ist das wie bei den Zivis net immer ganz leicht, nen halbtoten aus nem autozubergen ... und dann am nächsten morgen zu lesen das es nach der Rettungsaktion auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben ist. Dennoch muss die arbeit gemacht werden und wird im Kreis Düren überweigend von der Freiwilligen Feuerwehr gemacht. Das coolste ist wenn man in Anzug, Hemd, Lackschuhen, Schirmmütze und Sonnenbrille im Schützenzug mitgeht und in dem dunklen blau 10mal besser aussieht als diese rumtrampelnden grünen Waldmeister! *GGG*+# Naja .. aber menschlich weitergebracht hat mich das ganze nicht. Höchstens technisch. |
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#13 (permalink) |
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jo ich bin auch son ersatzdienstler, hab mich fürs THW entschieden...
mir gefällts auch, der fun dabei ist aufjedenfall vorhanden die kameradschaft ist super, ich sehe das mehr als hobby als einen dienst den ich für vater staat verichten muss... man lernt beim THW viele nützliche dinge, die man auch für den altag gut gebrauchen kann, zumindest hat sich mein technisches verständnis enorm verbessert... vorallendingen ist es ein kleiner ortsverband wo man sich auf die leute verlassen kann wenn erst wird... ichs findes gut das ich nen super vorgetzten hab der schon mal ein auge zudrückt wenn mal keine lust hat mittwochs abends nen dienst zu schieben... |
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#14 (permalink) |
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Ich gehöre zu den "klüglichen" die Ausgemustert wurden *g*
Hab viel zu viel und verschiedenes zum Thema Bund gehört bzw anhören müssen und fast nur das eine vom Zivildienst. Fände es gut wenn beides abgeschafft wird, denn die Zeit die man, meiner Meinung nach, verschwendet kann man besser nutzen Ausbildung, studium, real life etc.
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imbapala Ageking pvpmage Xandaria
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#15 (permalink) | |
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Zitat:
Vom Zeitaspekt und der Zukunftsplanung her gesehen, sehr sinnvoll. Ich bin jedoch absolut überzeugt davon, dass ein jeder einmal etwas für die Allgemeinheit tun sollte. Ausserdem täte es jedem gut, wenn er mal Dinge sieht, vor denen er sonst die Augen verschliesst.
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#16 (permalink) | |
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Zitat:
In der heutigen Jugend ist der soziale Aspekt so unwichtig geworden, dass es jedem mal gut tun würde, wenn er mal ein Jahr was für andere tun muss. Und meiner Meinung wäre eine Art Zivildienst auch für manche Frauen nicht schlecht |
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#17 (permalink) | |
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#18 (permalink) | |
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Zitat:
Ich stelle nun einfach mal eine Behauptung auf. Viele Frauen haben auch ohne Zividienst ein grundsätzlich andere soziale Einstellung als Männer. (hab ganz bewußt "viele" geschrieben )Ich sehe es in meinem Studium. Ich studiere Sozialarbeit und Sozialpädagogik und es gibt einen verdammt hohen Frauenüberschuss. Die wenigen Männer, die sich für dieses Studium entschieden haben, haben das soziale Feld dann fast alle über den Zivildienst entdeckt und festgestellt das z.B. ein Behindertenwohnheim auch ein späterer Arbeitsbereich für sie sein könnte. Frauen entscheiden sich auch ohne diesen "Schubs" für den sozialen Bereich. So das war nun vielleicht ein bißchen am Thema vorbei, aber wollte das festhalten. ![]() |
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#19 (permalink) |
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Ich finde auch, das Frauen so ein Jahr einlegen sollten. Zwar haben Frauen von vorneherein oft grössere Kompetenzen im ozialen Bereich, aber halt nicht alle.
So würde auch ein Teil der Intoleranz gegenüber "anderer" Menschen abgebaut werden in der Gesellschaft. Ausserdem, ich sach nur Gleichberechtigung. Die Frauen wollen gleichberechtigt werden, also solltensie auch sowas mitmachen.
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#20 (permalink) |
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Mit "recht geschehen" meine ich ganz explizit die Art von Frauen, die hochnäsig und arrogant durch ihre rosa Blümchenwelt laufen, in der sie den lieben langen Tag darüber nachdenken, wie sie sich nicht die Fingernägel abbrechen. Solche soll's ja geben.
Und Frauen haben sicherlich eine andere Grundeinstellung, will ich gar nicht bestreiten. Trotzdem wäre es etwas anderes, diese auch mal ein Jahr lang ausleben zu müssen, als einfach gelegentlich einer alten Frau über die Straße zu helfen. Und noch zu deinem Studium, Schlumpfine. Keine Angst, Ich komm ja bald ![]()
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#22 (permalink) | |
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Zitat:
Ansonsten kann ich zu dem Thema aus eigener Erfahrung natürlich noch nichts sagen, ich weiß bloß von meinem Onkel, das ihn die Zivi-Zeit sehr geprägt hat und die älteren Leute in meinem Freundeskreis waren ausnahmslos alle bei der Bundeswehr bzw. sind heute Berufssoldaten, von einer Prägung bei diesen Leuten kann ich weniger reden, aber vielleicht gehören die Resultate ihrer Erfahrungen beim Bund auch dazu, das ich sie schätze. Ich werde später auf jeden Fall versuchen, zum Bund zu gehen, jedoch sieht's da bei mir aus gesundheitlichen Gründen nicht sehr rosig aus. |
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#23 (permalink) |
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also ich werde zum bund gehn ....
irgendwie sehe ich da für mich persönlich einen größeren sinn drin ... gerade das was overdose gesagt hat ist auch ein grund für mich .... es prägt einen gerade was das Ego angeht , und die Diszipline ... außerdem werde ich in zwei wochen ein sozialpraktikum beginnen und ich denke das wird meine sozialeinstellung fürs erste ausreichend prägen ....
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blaaa blaaa blaaa :cool2: |
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#24 (permalink) |
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grad den Threat hier gesehn ... ich bin seit Oktober beim Samariterbund Floridsdorf Donaustadt Zivildiener .. seit letzter Woche bin ich mit Zeugnis ausgebildeter Rettungssanitäter
![]() Also ich muss sagen der Zivildienst hat sich zu einer der schönsten Zeiten in meinem Leben entwickelt ... unser Stützpunkt wird NUR durch Zivis geführt .. es gibt nur 1 Betriebsleiter, 1 Technischen Leiter und einen der sich um internes kümmert .. der Rest sind nur Zivis .. im moment ca 100 Leute .. wie gesagt es sind alles super Leute .. hab dort schon einige neue Freunde gefunden. Und die Ausbildung zum RS macht sich im Lebenslauf auch net schlecht ! .. bez. hat man noch ein zusätzliches Standbein wenn man doch net seinen Traumjob bekommt. Psychisch muss ich sagen dass es schon Tage gibt an denen du dir denkst "Oh fuck das hätt ich jetz aber gern net gesehn oder scheisse das werd ich nie vergessen können" .. aber das legt sich .. man wird abgeklärter und macht dann alles selbstverständlich und wenn man nimma im Dienst ist, denkt man auch schon nicht mehr dran. Dieses ewige scheiss freundlich sein nervt schon manchmal aber wennst dann an der Diagnose von den Leuten siehst was die alles haben dann weisst erst wie gut es dir geht ! Somit meine klare Empfelung für den Zivildienst .... |
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