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Wenn Gefühle sterben...Partner, Liebe und Zweisamkeit Sexualität, Partnerschaft etc. |
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Themen-Optionen |
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#1 (permalink) |
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Wenn Gefühle sterben...
Ich weiß nicht, ob nicht jeder schon einmal in einer solchen Situation war.
Man hat einen Partner und irgendwann bemerkt man, dass man ihn nicht mehr liebt (hat man ihn überhaupte je geliebt?). Doch wie bringt man es dem anderen bei, wenn man weiß, dass man seine große Liebe ist? Der Satz: "Du belügst dich nur selbst, wenn du es weitergehen lässt." hängt mir im Kopf. Ich weiß, man ist andere Texte von mir gewohnt, ich glaube eigentlich an die Liebe, daran dass sie hält, bleibt... doch nun stecke ich seit einigen Wochen in genau der Sitution, die ich oft belächelt habe... ja, man lernt nie aus.
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#2 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Wenn man nur aus Mitleid mit jemandem zusammen bleibt, ist es bestimmt keine gute Idee und die Partnerschaft wird eh irgendwann daran zerbrechen. Dann stellt sich die Frage ob Du mit dieser Situation selbst glücklich bist. Wenn nicht, solltest Du überlegen, dass auch Du in der Partnerschaft wichtig bist. Vielleicht ist ein wenig Egoismus angebracht.
Ich hatte diese Situation auch schon einmal und ich war erleichtert, nachdem ich alles hinter mich gebracht hatte
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Die Zukunft gehört jenen Intelligenten, die intelligent genug sind, von den Dummen zu lernen. Sie allein besitzen die Fähigkeit, je nach Aufgabe und Lebenslage, mal gekonnt intelligent zu sein, mal gekonnt dumm. |
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#3 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Erleichtert bin ich auch... habe nun klärende Worte klingen lassen, es ist vorbei. Und trotzdem ist in mir auch der Wunsch alles wieder rückgänig zu machen. Sicher nur der "erste Schock" aber trotzdem...
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#4 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Manchmal denkt man auch nur dass die Gefühle weg wären und nach einer Zeit kehren sie wieder zurück. Aber sobald sowas in deinen Gedanken herumschwirrt kann ja etwas nicht stimmen. Da musst du ganz tief in deinem Inneren suchen um die Antwort zu finden.
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life is great, you just have to look at it from the right perspective
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#5 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Ich denke ich habe die Antwort gefunden. Und wie es scheint, ist es für beide Seiten die richtige gewesen.
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#6 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Ich möchte dieses Thema nochmal aufwühlen um andere Meinungen und Erlebnisse zu hören, bzw. lesen.
Glaubt ihr an echte Gefühle, daran, dass ein Mensch wirklich etwas wie Liebe empfinden kann? Kann man sich selbst etwas vorspielen, nur weil man Angst hat sonst alleine zu sein? Es ist schwer zu beschreiben, was ich eigentlich sagen will, mich beschäftigt die Sache aber doch sehr. Ich war über ein Jahr mit jemandem zusammen, dachte am Anfang es wäre das einzig richtige, jedoch gab es direkt von Beginn an Dinge, die mich gestört haben, von denen ich aber dachte ich könnte damit "leben". Bringt eine Beziehung etwas, wenn man mit Charakterzügen des anderen nicht klar kommt, wenn man über manche Dinge nicht einfach hinweg sehen kann? Ich frage mich, wie schnell Liebe sterben kann oder ob sie erst da ist, wenn die Verliebtheit vorüber ist, wenn man den anderen auswendig kennt und es einfach passt. Ich habe recht schnell eine neue Beziehung angefangen, sie läuft nun über fünf Wochen und es ist komplett anders. Sicher, er ist ein völlig anderer Mensch, aber bei ihm war der Anfang schon überwältigend. Dieses Aufeinandertreffen von Schmetterlingen, Vertrauen und das Gefühl sich schon ewig zu kennen und dennoch nervös zu sein den anderen endlich zu sehen. Mein erster Gedanke bei meinem Ex, als ich ihn das erste Mal sah, war "Hm... ok, das wird schon." Bei meinem jetzigen Freund war es, wie wenn Himmel und Hölle aufeinandertreffen, um es bildlich zu beschreiben. Zudem ist mein Vertrauen zu ihm viel größer, als es zu meinem Ex je war, nicht nur, was andere Frauen und so angeht. Glaubt ihr daran, dass man irgendwann jemanden findet und es passt einfach, ohne, dass man groß drüber nachdenken muss, ohne, dass man zweifelt?
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#9 (permalink) | |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Zitat:
Ich halte es für eine Illusion, eine ziemlich dumme und zum Scheitern verurteilte, mit absoluter Sicherheit zu glauben, die Person früher oder später zu finden, mit der man den Rest seines Lebens verbringen will. Man sollte eher von hoffen sprechen. Einem gesunden, aber passiven Optimismus zu finden, so lebt es sich am einfachsten und unbeschwerlichsten. So weit zur emotionslosen 'sagt sich so leicht' - Sicht. Denn in Wirklichkeit werden derlei Theorien von durch verschieden bedeutsamen Erlebnissen hervorgerufenen Emotionen zerstört. Der Kopf schaltet aus, das "verliebt sein" tritt ein, der Kopf kommt nur langsam wieder auf Touren.. An ewige Liebe glaube ich nicht(mehr), von Liebe überhaupt halte ich nichts. Es ist mehr, dass mich mit 'der einen Person' verbindet, als es Liebe je sein könnte. Liebe scheint irgendwas in mir kaum mehr zuzulassen. Wenn Gefühle sterben...
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#10 (permalink) | ||
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Off-Topic: Zitat:
Zitat:
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#11 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Genau das meinte ich, Cold Blood - dass man über das tolerieren hinausgeht und die Schwächen als Teil des anderen ansieht, was ihn erst zum Ganzen macht.
@mis: sorry, aber deine Meinung ist eine, die ich nicht verstehen kann. Du bist 17, richtig? Warum kannst du nicht mehr an die Liebe glauben? Dieses Phänomen bebachte ich bei vielen in der Alterklasse, ich glaube das Thema hatten wir auch schon auf dem anderen Forum. Ich vermute jetzt einfach mal, du bist enttäuscht worden, vielleicht nicht nur einmal, aber gleich allem abzusagen? Jeder hat Fehltritte im Leben, manche mehr, manche weniger und gerade in dem Alter hat man noch so viel vor sich. Ich bin an meine neue Beziehung auch nicht blauäugig rangegangen, es ist eigentlich das erste Mal, das ich sage "es ist gut aber wir werden sehen, was kommt, ob es hält". Klar, ich hoffe sehr, dass es was festes ist und bleibt aber ich weiß nunmal auch selbst aus Erfahrung, dass es schiefgehen kann. Ich merke nur, dass es dieses Mal anders ist, man hat ja die Vergleichsmöglichkeit, und sehe weit mehr positives, als in all meinen vorherigen Beziehungen zusammen. Dass die Verliebtheit einmal vorüber geht, dessen bin ich mir auch bewusst, aber ist nicht das, was danach kommt viel wichtiger?
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#12 (permalink) | ||
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Zitat:
Ich befinde mich in einer Beziehung. Ja, genau so eine Partnerschaft, die vermutlich viele als Liebesbeziehung klassifizieren würden. Diese Beziehung basiert nicht auf Liebe. Dass es dennoch 'die eine' Person ist, das traue ich mich zu denken. Weil ich es weiß. Vermute zu wissen. Zitat:
Dieses Enttäuschtwordensein hat jedoch nichts mit dem zu tuen, was ich probierte zu erklären. Den Glauben an die Liebe zu verlieren, wenn man so will, ist ein Gefühl, was sich einfach entwickelt hat, stets weiterentwickelt. Ich weiß nicht, vllt entwickelt es sich zurück in Richtung Liebe, was ich jedoch aus derzeitiger Sicht für absurd halte. Liebe ist ja kein Gefühl, dass man mit 'so fühlt es sich an' beschreiben kann. Ein Phänomen, unerklärlich? Zumindest für mich, zum Teil. Der Liebesverlust(mir gehen die passenden Wörter aus) bezieht sich nicht ausschließlich auf Partnerschaftliches. Das ist etwas, was ich mir selber noch versuche zu erklären, was mir bislang noch nicht glückte. Fragen und Unverständnis gegenüber einst Geliebtem, seit der Kindheit geliebtem, was sich heute in einfacher Abneigung wiederspiegelt. Ein Prozess, keine Entscheidung, und ich fühle mich mittendrin... Ich fürchte, das wirft einige weitere Fragen auf
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#13 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Also was mich angeht glaube ich daran, dass man irgendwann den einen Menschen findet, der einen liebt, den man selber liebt, mit dem es halten wird. Darauf nur zu hoffen finde ich schrecklich und das würde ich nicht als passiven Optimismus bezeichnen. Wenn ich nicht daran glauben würde, sondern lediglich hoffen kann dann wäre ein Leben für jemanden, der sich nach Liebe sehnt, sinnlos. Es mag vielleicht naiv oder blauäugig von mir sein, dass ich fest daran glaube, es sozusagen "weiß", aber alles andere würde mich dermaßen niederschmettern, dass ich nicht auszuhalten wüsste. Religiöse Menschen glauben ja auch an Gott, sie hoffen nicht, dass er existiert. Ich finde, dass dies ein recht treffender Vergleich ist.
@Mis: In was für einer Beziehung befindest du dich, wenn sie nicht auf Liebe basiert? Was das Verliebtsein/Liebe angeht, bin ich mir natürlich wie jeder andere hier auch relativ sicher, dass sich die Liebe mit der Zeit aufbaut, stetig wächst und man erst dann von wahrer Liebe sprechen kann, wenn das überwältigende Gefühl des Verliebseins nachlässt und man trotzdem fühlt, dass man bei seinem Partner bleiben möchte. Man "weiß" es dann sozusagen, man glaubt daran. Man hofft es nicht. Aber ich schließe grade von mir auf andere.. ich hoffe es nicht, ich glaube es. Ich hatte bisher erst eine Beziehung, die über 13 Monate lang hielt. Was mich angeht, war das Verliebtsein-Gefühl verklungen und ich >liebte< dieses Mädchen von ganzem Herzen. Jedoch ließ bei ihr die "Liebe" nach und sie verließ mich. (Es war natürlich noch um einiges komplizierter aber das interessiert hier denke ich niemanden) @Cold Blood:ich stimme dir übrigens vollkommen zu, dass irgendwann Zweifel auftreten und man Fehler im Parter erkennt aber meiner Meinung nach gehört das zu einer Bezihung dazu und solange elementare Dinge wie Treue, Vertrauen und Ehrlichkeit nicht verletzt werden, sollten zwei Menschen, die sich lieben diese anderen Probleme, ganz gleich welcher Natur sie sind, meistern. Gerade das macht den Partner doch auch einzigartig. Außerdem stärkt die Bewältigung von Problemen die Beziehung noch mehr. Aber vielleicht lebe ich auch in einer Traumwelt, was Liebe angeht, denn viele Erfahrungen habe ich noch nicht gesammelt. Ich wurde durch die Trennung aufs Äußerste verletzt aber glaube dennoch an die Liebe. (Mann klingt das kitschig °_^) soviel von mir
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#14 (permalink) | |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Zitat:
Heute Abend, ich muss kurzfristig weg.
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#15 (permalink) | |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Zitat:
es fällt mir unheimlich schwer. Worauf basiert diese 'Beziehung'? basiert sie auf einem Gefühl, auf den Erfahrungen die man zusammen erlebt hat? Ein Gefühl der Zweieinigkeit, der Symbiose. Natürlich verbunden mit natürlicher Sympathie, in einem extremeren Gewand. Ich finde keine treffenden Worte, nur die Gwissheit: Liebe fühlt sich anders an. Still verinnerlichte jeder von uns diese "Erkenntnis". Als klar wurde, der Andere teilt mein Empfinden, meine Nicht-Liebe, war es ebenso typisch wie klar. Wir leben noch, wir existieren nicht nur. Diese Beziehung basiert auf leben...
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#16 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Ich glaube ich kann verstehen, was du meinst, mis, wenn auch nicht nachvollziehen.
Jeder muss wohl für sich selbst herausfinden, worauf eine Beziehung basiert, was er selbst als "Liebe" bezeichnet und was für eine Partnerschaft ausreicht. Nochmal zu Drys Post: Den Vergleich mit an Gott glauben finde ich sehr gut! Hoffnung lässt immer irgendwie Zweifel zu, hat keinen wirklichen Bestand. Man kann auch nicht auf sich selbst hoffen aber man kann an sich glauben (als blödes Beispiel).
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#17 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Vielleicht könnte man platonische Liebe dazu sagen? Oder ist auch Sex im Spiel? Wenn ja, fände ich das sehr bizarr. Und werd doch mal etwas konkreter, wie kam es dazu, wer ist sie, ist sie überhaupt eine sie? Welche Erfahrungen verbinden euch? Und Sympathie im extremeren Gewand ist normalerweise der Anfang von Liebe. Du sagst, es fühlt sich anders an, wie denn? Versuch doch mal, ein wenig weniger poetisch zu schreiben, damit deine Aussagen weniger Interpretationsfreiraum bieten
Off-Topic: und liest/schreibst du gerne Gedichte? Kommt von deinem Schreibstil irgendwie so rüber
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#18 (permalink) | |||
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Zitat:
Zitat:
Natürlich verbunden mit natürlicher Sympathie, in einem extremeren Gewand." Das extreme Gewand ist Teil des Ganzen, jedoch nicht das Ganze. Wie ich bereits sagte, viele würden es für eine mehr oder minder normale Liebesbeziehung halten. Sex? Ja. Platonisch...nein, würde ich nicht sagen. Jedoch finden sich auch Momente, in denen wir einander umgehen wie (platonische) Freunde, was auch sehr gut tut. Sie ist eine Sie, wie es dazu kam? Höchst klischeehaft: Ich hab ein Bier über sie verschüttet... Diese Erfahrungen von denen ich sprach...Momente, in denen man merkt das man noch lebt. Einerseits fehlt mir anscheinend die Gabe es treffend zu beschreiben und andererseits sind sie zu persöhnlich und auch nicht relevant. Relevant sind denke ich eher die 'Wirkung' dieser Momente. Sie erfüllen eine schier tote Existenz mit Leben. Schwer nachzuvollziehen, aber ich denke manch einer kann es verstehen. Eine tote Hoffnung auf die Menschen, auf mich, fand eine Wiedergeburt, das hört sich, zugegeben, scheiße an, so ist es aber. Ich fand folgende Worte von dynastia teilweise sehr treffend: Zitat:
Ich bitte die Unklarheiten wirklich zu entschuldigen, Dry, ich bin mir in Vielem selbst nicht ausreichend bewusst über die Gründe und Wirkungen. Würde meinen Schreibstil deswegen liebend gern konkreter werden lassen, aber dieser Versuch misslingt mir immer wieder...
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#19 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Ums mal ganz unromantisch zu sagen: Eine Beziehung ist doch auch nichts anderes als zwei Menschen die sich arrangieren, sodass beide glücklich in dieser Beziehung sind. Daraus wird eine potentiell langfristige wenn dieses Arrangement nicht dadurch erreicht wird das jeder ständig versucht den anderen glücklich zu machen (denn das funktioniert auf Dauer nicht) sondern eben weil die automatische Ausgestaltung des Verhältnisses zu diesem Arrangement führt.
@Dry: Warum glaubst du an DEN einen? Warum nicht an viele eine? Oder hab ich nur deine Formulierung misinterpretiert? |
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#20 (permalink) | |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Zitat:
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#21 (permalink) | |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Zitat:
Liebe hat ja nun auch viele Gesichter und Facetten. Nach meinem "Glauben" gibt es Menschen, die zusammengehören, und was eine "Liebesbeziehung" angeht kann es nur eine/n geben. Anders ist es bei (wahren) Freundschaften. Ich kann hier nur von mir selbst sprechen und es ist so, dass ich zb Freunde habe, die ich liebe, auch wenn es in manchen Augen ein falscher Ausdruck ist. Diese Liebe geht sehr tief, vielleicht tiefer als die Liebe zu einem Partner (wenn es nicht wirklich -der eine- ist). So denke ich persönlich, dass diese Menschen zu denen gehören, die einen festen Platz in meinem Leben haben und da auch nicht wegzudenken sind. Es ist natürlich etwas ganz anderes als eine Beziehung aber es ist eine festere Bindung, als zu "Bekannten", eine weitaus festere. Lieben kann man nicht nur den Partner, man denke einfach an die Familie, die man ja auch liebt, wenn auch auf eine andere Art und Weise. Stirbt diese Liebe? Meistens nicht. Warum ist es möglich sein ganzes Leben mit der selben Familie zu verbringen, mit den selben Freunden aber beim Partner gibt es bei vielen (oder bei fast jedem) immer wieder Schwierigkeiten, immer wieder Wechsel?
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#22 (permalink) |
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AW: Wenn Gefühle sterben...
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke muss ich gestehen, dass ich mir garnicht sicher bin, ob es nur die EINE gibt. Ich bin sicher, dass es mehr als ein Mädchen gibt, dass zu mir passen würde und welches ich lieben würde/könnte. Es ist wirklich eine interessante Frage, ob es tatsächlich nur einen Menschen gibt, bei dem es klappt. Aber ich denke, es gibt mehrere. Immerhin gibt es viele Ehepaare, die sich lieben und ewig zusammenbleiben, werden zwar immer weniger aber es gibt sie dennoch. Wenn man die Zahl betrachtet, wieviele paare es ein Leben lang miteinander aushalten, wird die These, dass es nur DEN/DIE eine gibt, zerschlagen. Denn es wäre sehr unwahrscheinlich, dass alle immer den passenden EINEN auf der großen Welt finden. Deutsche sind ja meist mit Deutschen zusammen usw.
Also, ich weiß es natürlich nicht aber bin mir relativ sicher, dass es auf der Welt für mich mehrere potentielle Partner fürs Leben gibt. Wie denkt ihr darüber? Was Freundschaften angeht, weiß ich, dass ich meine wahren Freunde, die jetzt an meiner Seite habe auch in Zukunft noch an meiner Seite haben werde. Dies ist eine andere Art von Liebe zwischen Freunden, das schöne an dieser Variante ist, dass es Dinge wie Eifersucht oder Misstrauen etc nicht gibt (geben sollte, wenn doch, sind es keine wahren Freunde) Daher überlebt man mit seinem besten Freund/Freundin meist alle Beziehungen, die beide haben. Das ständige Auseinandergehen ist glaube ich auf unsere Art zu leben/Gesellschaft zurückzuführen. Es gibt zahlreiche Dinge in unserer zivilisierten Westeuropawelt, die selbst die glücklichsten Beziehungen angreifen können. Angefangen bei Verlockungen, enussmittel etc, die uns vom Partner ablenken bis hin zu Karrieremöglichkeiten, die ebenfalls die Zeit rauben, die man meiner Meinung nach lieber mit oder für den Partner aufbringen sollte. Aber darum geht es hier ja jetzt nicht ![]()
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